Tierwohl? - vonwegen

Die Frage "hast du die Seite überhaupt geöffnet und gelesen, was sie drüber schreiben?" erübrigt sich in dem Fall. Hättest du das nämlich getan, wüsstest du es besser.

Nein, ich habe die Seite nicht geöffnet, das gebe ich zu. Mich machen diese "Alles supi dupi für die Tiere und es ist völlig okay, sie lange vor Eintritt des Endes ihrer Lebenserwartung zu töten, weil es halt so lecker ist. Ihr müsst da absolut keine Skrupel haben"-Werbegeschichten traurig und auch wütend machen. So wie andere sich die Bilder leidender Tiere nicht ansehen können, kann ich solche Verharmlosungen schlecht ertragen. Man sehe es mir bitte nach.

Ich halte von dem ganzen System nichts und ich weiß auch sehr genau warum. Und ich halte auch von der Schönrederei und Übertüncherei wenig. Ich kann das zwar nachvollziehen, ich hab das Pferd selbst viel zu lange geritten, aber ich halte es nicht für richtig. Wenn der Xtausendste Skandal mit erheblichem Tierleid aufgedeckt wird, hilft es den Tieren, die im durch den Konsum am Leben gehaltenen System feststecken, mMn nicht wirklich, wenn man sich gegenseitig damit beruhigt, dass es irgendwo ein paar Höfe gibt, die es besser machen.

Es mag vereinzelte Höfe geben, die sich bemühen. Das rechne ich denen an. Die decken aber nicht den "Bedarf". Das können sie vermutlich von der Fläche her auch gar nicht, selbst wenn alle so wirtschaften würden. Und wer kauft denn wirklich von da? Also wirklich alles, was er an Milch- und Fleischprodukten zu sich nimmt? Wie viel Prozent der Verbraucher werden das sein?
 
  • 28. Februar 2024
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Hi helki-reloaded ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ich hatte den Ursprung und den Titel dieses Freds so verstanden, dass es darum geht, ob Tierwohl drin ist, wo Tierwohl draufsteht.
Das beinhaltet für mich eine umfassende Befassung mit dieser Frage und nicht nur schlichtes negieren.
Von daher halte ich es für legitim, auch die positiven Beispiele zu betrachten.
Dass das Gros der Nutztierhaltung tierquälerisch ist, stellt doch niemand in Frage, war aber eigentlich nicht Thema dieses Freds. Das wissen wir auch so.
 
  • 28. Februar 2024
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LG Meike mit Benny
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Der Großteil ist leider immer noch Massentierhaltung und auch dazu gibt es hier auch gern nachzulesen eine klare Haltung.
 
Dass das Gros der Nutztierhaltung tierquälerisch ist, stellt doch niemand in Frage, war aber eigentlich nicht Thema dieses Freds. Das wissen wir auch so.

Kann man so sehen. Ich hab da halt eine andere Meinung zu und habe die niedergeschrieben. Und ich hab es eher im Sinne von "Tierqual" steckt in der Haltung sogenannter Nutztiere eigentlich überall drin interpretiert.

Man muss meine Meinung auch nicht teilen. Sie steht halt hier. Mehr nicht.

Ich denke einfach, diese Betrachtung von ein zwei relativ "positiven" Beispielen lenkt von der dringlichen Problematik (nicht nur aus tierrechtlicher Sicht) ab. Es kann so eigentlich nicht weitergehen und während man* sich versichert, dass es ja irgendwo bestimmt auch ein bisschen "Tierwohl" gibt und irgendwann bestimmt alles so läuft wie da (was rein flächenmäßig gar nicht geht), läuft die Ausbeuterei weiter und man schaut auch lieber gar nicht so genau hin (oder sieht die Notwendigkeit nicht, weil es ja auch "Gute" gibt), in welchen Lebensmitteln diese Tierqualprodukte so verarbeitet sind. Die in zahlreichen Lebensmitteln "versteckten" Tierqualprodukte (z.B. Milchpulver in Chips oder sonstigen Lebesnmitteln, die nicht als tierischen Ursprungs oder tierische Inhaltsstoffe enthaltene deklariert sind) gehören mMn eben auch zur Betrachtung der Thematik dazu.





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*Auch hier allgemein im Sinne von Verbraucher gemeint und ohne konkreten KSG-Bezug (das Argument kommt ja eigentlich immer auf).
 
Ich will damit die Bemühungen um bessere Haltung nicht schlecht machen und halte bessere Haltung für wichtig. Nur ist es eben auch das keine Idylle für die Tiere, wie viele Verbraucher das gerne denken möchten, und das wird es wohl auch nicht sein können, weil das System das gar nicht erlaubt.

Die einzig wirklich gute Haltung, die tatsächlich in die Richtung der Werbebildchen für Milch ging, die ich je gesehen habe, war die auf einem Lebenshof.

Nein, ich habe die Seite nicht geöffnet, das gebe ich zu. Mich machen diese "Alles supi dupi für die Tiere und es ist völlig okay, sie lange vor Eintritt des Endes ihrer Lebenserwartung zu töten, weil es halt so lecker ist. Ihr müsst da absolut keine Skrupel haben"-Werbegeschichten traurig und auch wütend
Finde den Fehler.
 
  • 28. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Der da wäre? Dass zwei Herzen in meiner Brust schlagen? Ich wünschte, das müssten sie nicht und die Gesellschaft wäre bereit, sich mit der grundlegenden Problematik und den problematischen Folgen der "Viehwortschaft" auseinanderzusetzen. Dem ist aber leider nicht so.

Darum will ich die Bemühungen nicht schlecht machen und halte sie für wichtig (weil die Dinge sind, wie sie sind und Deutschland sich sein Schnitzel und seine Sahne nicht nehmen lassen will) - dennoch machen mich solche Werbeveranstaltungen für ein "Weiter so ist alles super" zugleich traurig und wütend und ich kann solche Lobhudeleien für das Töten gesunder junger Tiere wirklich ganz schlecht ertragen.
 
Solange es immer mehr Menschen und damit immer weniger Platz gibt (in Europa), wird sich für das Nutztierwohl und auch den Klimaschutz (Hier Zubetonieren von altem Bauernland) wohl nichts ändern können in puncto Massentierhaltung. Ich sehe nicht ein, daß auch "Arme" jeden Tag Fleisch essen müssen. - das machten meine (reichen) bäuerlichen Vorfahren auch nicht! Auch Milch und Eier waren früher eher Luxus in Städten, zumindestens in den Nachkriegsjahren 1. und 2. WK lange Zeit. Die damals Betroffenen/Überlebenden wurden oft gesund sehr alt (mit Wassergerstensuppe als Kinderfrühstück). Dies erzahlte mir eine 1910 geborene alte Dame z.B. noch aus Ostpreußen und eine Bayerin
Keine hier geführte Meinung/Diskussion kann zu einer Lösung beitragen, solange das Grundproblem der explosiven Vermehrung unserer Spezie besteht. In Afrika kämpfen Elefanten gegen die sich dort ausweitenden Dörfer um alte Wasserzugänge ebenso wie in Deutschland Menschen um Wohnungen und inzwischen auch um Wasser.
Diese explosive Vermehrung der Menschheit der Welt ist auch zurückzuführen auf medizinische Fortschritte (Fluch oder Segen?).
Unsere Bauern hatten in der Nachkriegszeit die edle Aufgabe, neben sich selbst auch die Städter zu ernähren. Das ist heute ohne Import eine Illusion. Wegen Billigimport begann die EG den einheimischen Bauern Zuschüsse zu gewähren und plötzlich gab es "Butterberge". Ich erinnere mich noch an viele LKWs auf süddtsch Autobahnen, auf denen groß Panne - Latte prangte. Brauchten die Italiener wirklich von uns Brot und Milch oder wir von Italien, verbunden mit Stinkediesel der Lkw damals - oder war das eine Panne der EU bereits damals?? Momentan werden lebende Schweine dorthingekarrt, um sie als "echten Parmaschinken" zurückzukriegen. Also wird unsere Menschheit zunehmend mit Masse auch wirklich immer dümmer - und bestechlicher. Was wäre die EU ohne Lobbyisten?! Was wäre unser gesamtdeutscher Bauernpräsident ohne die Lobby der Massentierhalter?!
Was würde aus der Grünen Partei ohne der von ihnen gepriesenen Massenzuwanderung werden? Warum gibt es das Recht, immer noch lebende Rinder (deutscher Überschuß!) nach Marrokko auf einen qualvollen Tod zu schicken, so hat Verw.Gericht Osnabrück dies einem "Exporteur" gestattet Ende Dez 23...
(s. Bericht oben @helki-reloaded ).Macht die Lobby Halt vor unseren Gerichten?
Und wir schlagen uns hier fast die Köpfe ein, ob Milchkühe vorübergehend auch im Stall angebunden werden dürfen :wuerg:. Verlieren wir hier nicht das Große und Ganze langsam aus den Augen?
 
Echt jetzt?

Dann lass es mich unverblümt sagen. Ich sehe keine zwei Herzen in deiner Brust schlagen. Ich sehe nur eins: ein Veganerherz. Eine grundsätzliche und umfassende Verurteilung von Nutztierhaltung als solcher.
Das ist ja auch in Ordnung und natürlich hochmoralisch. Hut ab.

Aber dann lass es doch dabei schenk dir hohle Lippenbekenntnisse über "nicht schlecht machen wollen der Bemühungen" um bessere Haltung, die du schon im nächsten Halbsatz ad absurdum führst, indem du gute, tiergerechte Haltung als schwer erträgliche "Werbeveranstaltung für ein weiter so" und "Lobhudeleien für das Töten junger und gesunder Tiere" diffamierst. DAS nennst du "nicht schlecht machen"?

Und
Die einzig wirklich gute Haltung, die tatsächlich in die Richtung der Werbebildchen für Milch ging, die ich je gesehen habe, war die auf einem Lebenshof.
Ja, wenn man sich weigert, Beispiele guter Nutztierhaltung anzuschauen, dann sieht man auch keine. Logisch.
 
Dann lass es mich unverblümt sagen. Ich sehe keine zwei Herzen in deiner Brust schlagen. Ich sehe nur eins: ein Veganerherz. Eine grundsätzliche und umfassende Verurteilung von Nutztierhaltung als solcher.
Das ist ja auch in Ordnung und natürlich hochmoralisch. Hut ab.

Na ja, wenn man sich frisch auf Krawall frisiert hat, ist es natürlich schwer, die zwei Herzen schlagen zu sehen. ;)

Ja, wenn man sich weigert, Beispiele guter Nutztierhaltung anzuschauen, dann sieht man auch keine. Logisch.

Aus meiner Sicht ist das nicht so logisch, wie es dir aus deiner Perspektive erscheinen mag. Wegen meiner bösen Veganer-Perspektive ist Nutztierhaltung schlichtweg keine gute Sache und die Versuche, dies als solches darzustellen ärgern und betrüben mich. Das ist halt so. Muss man nicht verstehen, muss man auch nicht gut finden. Es ist aber nun mal so, dass ich Nutztierhaltung und gute Haltung aus meiner Perspektive nicht unter einen Hut kriege. Und mit einer Haltung auf einem Lebenshof ist auch der hier verlinkte "Superhof", dessen Link ich mir mittlerweile angeschaut habe (und ich habe sogar ein TAZ-Interview der Betreiberin gelesen), nicht vergleichbar.

Aber dann lass es doch dabei schenk dir hohle Lippenbekenntnisse über "nicht schlecht machen wollen der Bemühungen" um bessere Haltung, die du schon im nächsten Halbsatz ad absurdum führst, indem du gute, tiergerechte Haltung als schwer erträgliche "Werbeveranstaltung für ein weiter so" und "Lobhudeleien für das Töten junger und gesunder Tiere" diffamierst. DAS nennst du "nicht schlecht machen"?

Ich kann dir versichern, dass mir dazu noch ganz andere Sachen einfallen würden. Und letztendlich geschieht auf der verlinkten Website genau das, es wird vermittelt, dass es okay ist, Tiere aus mMn niederen Gründen - und ja, weil es doch so lecker schmeckt, halte ich nicht für einen sooo wichtigen Grund, dass er das Töten von Lebewesen rechtfertigt - zu töten. Und dass es okay ist, Tiere, die eine sehr viel höhere Lebenserwatung haben, mit drei Jahren zu töten. Ich find's nicht okay und mag es mir deshalb auch nicht ansehen, wie das als "normal" hingestellt wird.

Und dennoch schätze ich es, wenn versucht wird, die Tiere, die einem schutzlos ausgeliefert sind und wegen ihres Status als "Nutztier" so gut wie keinen rechtlichen Schutz genießen, nicht übermäßig zu quälen. Diese Bemühung will ich definitiv nicht schlechtreden. Den Umstand, dass es trotzdem Ausbeutung und ein Weiterbetrieb des Systems letztendlich immer zulasten der Tiere ist, finde ich dennoch shice.
 
@helki-reloaded: ich achte Deine doch sehr extreme Haltung zu den "Nutztieren" sehr, weil Du damit wohl kompromisslos vegan lebst.
Vermutlich hätten wir dann auch keine weltweite Überbevölkerung :)
Aber: Es hätte nie Pflugochsen gegeben, die dabei halfen, das Grünland und Getreideäcker anzubauen, um die veganlebenden Menschen zu ernähren. Keine Arbeitspferde zur schonenden Waldbewirtschaftung, sondern nur dichtes Gestrüpp ohne Durchkommen in unseren Urwäldern, keine Salinenponies zur Salzgewinnung etc. Es hätte ohne Kriege auch keine edlen deutschen Pferderassen gegeben - nur Zottelponies grober Statur. Kutschpferde für den Adel auch nicht, was nicht bedauernswert wäre - aber wer hätte dann die Leichen (der Veganer) zum Friedhof gekarrt? Ach vergessen: die hätten ja die Löwen und Geier fressen können. Es gäbe keine Arbeitselefanten, keine armen Lastesel und nur noch Paradies ohne Zoos und Tierparks.
Ich will mich hier nicht lustig machen, plädiere aber für einen "goldenen Mittelweg" der Vernunft, die der Welt immer mehr abhanden kommt.
 
@helki-reloaded: ich achte Deine doch sehr extreme Haltung zu den "Nutztieren" sehr, weil Du damit wohl kompromisslos vegan lebst.
Vermutlich hätten wir dann auch keine weltweite Überbevölkerung :)

Es fängt damit an, dass ich dir Satz 1 nicht glaube (also den Aspekt der Achtung nicht) und endet bei Satz 2, den du hier bei so ziemlich jeder Gelegenheit droppst und der mir tierisch auf den Keks geht. Und ab Satz 3 wirst du mir und anderen vegan lebensen Menschen gegenüber herablassend. Hab ich keinen Bock drauf.

Die nachstehend verlinkten Artikel können besser ausdrücken als ich, was ich vom Überbevölkerungsmythos halte:



 
Wo stand denn hier etwas zu diesem Thema?

Ansonsten müssen wir versuchen im hier und jetzt etwas zu ändern und den Fleischkonsum wird man in der Realität nur langsam abgebaut bekommen, deshalb hilft es den Tieren in Massentierhaltung jetzt gar nicht, wenn wir davon schwärmen, Pippi Langstrumpf zu spielen und uns die Welt so zu machen, wie sie uns gefällt.
 
Es fängt damit an, dass ich dir Satz 1 nicht glaube (also den Aspekt der Achtung nicht) und endet bei Satz 2, den du hier bei so ziemlich jeder Gelegenheit droppst und der mir tierisch auf den Keks geht. Und ab Satz 3 wirst du mir und anderen vegan lebensen Menschen gegenüber herablassend.
Da siehst du selbst, wie es beim Adressaten ankommt, wenn man in einem Satz Anerkennung heuchelt und im nächsten denjenigen niedermacht.

Aber wenn zwei das gleiche tun, ist es ja bekanntlich noch lang nicht dasselbe. :tuedelue:
 
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