Riesiges Hundesteuer-Problem

Blume478

Hallo zusammen,

Ich habe mich extra für diese Frage hier registriert, weil ich 1. sehr verzweifelt bin und 2. immer gern in diesem Forum lese.

Schnallt euch an, jetzt geht's los: Ich wohne mit meiner Mutter zusammen. Wir haben seit 2016 einen Hund. Dieser Hund ist gechipt und meine Mutter als Besitzerin eingetragen. Allerdings ziehe ich bald aus und es stand schon immer fest, dass ich den Hund mitnehme. Zu meinem Entsetzen musste ich neuerdings feststellen, dass der Hund nicht angemeldet ist. Das heißt, meine Mutter bezahlt seit 4 Jahren keine Hundesteuer. Jetzt bin ich nicht so krass und würde den Hund gern anmelden, sobald er offiziell mir gehört - nur wie?! Nenne ich den Vorbesitzer, kommt meine Mutter in Schwierigkeiten, gebe ich "unbekannt" an, ist der Hund ja immer noch gechipt.

Neuluch wurde deshalb schon gestritten. Sie will natürlich auf keinen Fall nachzahlen müssen (das Geld hat sie auf einen Schlag auch gar nicht). Ich will wiederum einfach nur ein möglichst legales Leben führen, aber sie natürlich auch nicht anschwärzen. Natürlich ist mir klar, dass sie das moralisch gesehen nicht von mir verlangen darf und das alles nicht mein Problem ist, aber so einfach ist es natürlich nicht, wenn man sich so nahesteht...

Was mache ich jetzt? Das macht mir wirklich große Sorgen.

Vielen Dank schonmal im Voraus für freundliche und hilfreiche Antworten!
 
  • 28. Februar 2024
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Hi Blume478 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Soviel ich weiß, kann man sich doch quasi selbst "anschwärzen". Also, wenn deine Mutter jetzt bei der Gemeinde anruft und dort sagt: "Es ist mir schrecklich peinlich, aber ich habe leider völlig versäumt, meinen Hund vor 4 Jahren anzumelden." Dann wird sie eben die Steuer nachzahlen müssen, vielleicht noch einen "Säumniszuschlag" und fertig is der Lack. Und wenn die 350 oder 400 Euro nicht am Stück verfügbar sind, lässt sich bestimmt auch noch eine Ratenzahlung vereinbaren, könnte ich mir vorstellen.

Oder geht es etwa um die illegale Haltung eines Listenhundes...? Dann sieht die Sache vermutlich nicht so rosig aus...
 
  • 28. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

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Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
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Soviel ich weiß, kann man sich doch quasi selbst "anschwärzen". Also, wenn deine Mutter jetzt bei der Gemeinde anruft und dort sagt: "Es ist mir schrecklich peinlich, aber ich habe leider völlig versäumt, meinen Hund vor 4 Jahren anzumelden." Dann wird sie eben die Steuer nachzahlen müssen, vielleicht noch einen "Säumniszuschlag" und fertig is der Lack. Und wenn die 350 oder 400 Euro nicht am Stück verfügbar sind, lässt sich bestimmt auch noch eine Ratenzahlung vereinbaren, könnte ich mir vorstellen.

Oder geht es etwa um die illegale Haltung eines Listenhundes...? Dann sieht die Sache vermutlich nicht so rosig aus...

Ein Listenhund ist er nicht, nur ein kleiner Mischling. Ich dachte, wenn sowas auffliegt, müsste man tausende Euros Strafe zahlen. Ist es mit ~400€ "schon" getan?
 
Ein Listenhund ist er nicht, nur ein kleiner Mischling. Ich dachte, wenn sowas auffliegt, müsste man tausende Euros Strafe zahlen. Ist es mit ~400€ "schon" getan?
Naja, je nachdem, wie hoch die Steuer in eurer Gemeinde ist. Das varliert ja teilweise stark. Bei uns hier sind es zuletzt um die 100 Euro im Jahr gewesen, was für ein "Kaff" schon relativ saftig ist. Es gibt Großstädte die teurer sind und es gibt sogar wenige Gemeinden, die gar keine Hundesteuer erheben.

Wenn wir also mal von 100 Euro jährlich ausgehen, kämen für 4 Jahre 400 Euro Nachzahlung zusammen, und wie gesagt, womöglich noch ein Bußgeld. Das hängt aber vielleicht auch davon ab, wie "gut" man das Säumnis dem Sachbearbeiter "verkauft"? Wenn man vermitteln kann, daß man es wirklich gar nicht bedacht hatte oder das man durch irgendwelche Umstände so belastet war, daß das Thema irgendwie unter den Tisch gefallen ist, usw., dann stößt man vielleicht auf "Verständnis".

Wenn die Angst vor einer Strafe zu groß ist, kannst du nur auf Nummer Sicher gehen, wenn du Rechtsberatung in Anspruch nimmst, denke ich.
 
  • 28. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Übrigens - was mit Sicherheit teurer wird, als jetzt noch reumütig und ehrlich den Hund anzumelden, wäre, wenn eines Tages irgendein grantiger Nachbar mal bei der Gemeinde anruft und denen mitteilt, daß ihr seit 4, 6 oder 8 Jahren einen Hund habt, der keine Marke trägt... Dann kommt zur Nachzahlung ganz sicher noch eine Strafe obendrauf.
 
Was ich hier schrieben wollte: mich hat bei der Anmeldung niemand gefragt wo der Hund her kommt und ein Chip Lesegerät haben die auf dem Amt nicht.
 
Also bei uns wird da gar nichts passieren. Der Hund wird nachträglich angemeldet von dir und keiner verlangt einen Nachweis darüber wo der Hund die letzten Jahre gelebt bzw. angemeldet war!
Zumindest vom Steueramt nicht..Ordnungsamt ist wieder was völlig anderes, die verlangen Nachweise.
Also mach dir keine Sorgen, da passiert nichts. Melde den Hund bei der Steuer an, sag auf Nachfrage das du den neu hast und gut ist..aber dort wird keiner danach fragen.
 
Ja, einfach anmelden auf dich. Du hast ihn dann ja erst seit kurzem und gibst das auch wahrheitsgemäß an.
 
Ich würde mir einfach mal das Dokument zur Anmeldung der Hundesteuer vom Kommunalserver Deines künftigen Wohnorts herunterladen. Dann siehst Du ja, welche Angaben in welcher Genauigkeit benötigt werden.
 
Bei der Anmeldung zur Hundesteuer wurde ich auch noch nie nach einem Vorbesitzer des Hundes gefragt.
Nur bei der Anmeldung beim Ordnungsamt in NRW (vorgeschrieben für alle Hunde über 40 cm und/oder 20 kg) wollte man genau wissen, wo er her kommt, welche Rasse er ist etc. pp.

Gruß
tessa
 
Ich meine eben, in Hannover wurde es damals abgefragt. Deswegen mein Tipp oben, dann hat man Klarheit.
 
Was ich hier schrieben wollte: mich hat bei der Anmeldung niemand gefragt wo der Hund her kommt und ein Chip Lesegerät haben die auf dem Amt nicht.

Bei der Anmeldung zur Hundesteuer wurde ich auch noch nie nach einem Vorbesitzer des Hundes gefragt.
Nur bei der Anmeldung beim Ordnungsamt in NRW (vorgeschrieben für alle Hunde über 40 cm und/oder 20 kg) wollte man genau wissen, wo er her kommt, welche Rasse er ist etc. pp.

Gruß
tessa

Ich meine eben, in Hannover wurde es damals abgefragt. Deswegen mein Tipp oben, dann hat man Klarheit.

Danke euch für eure Antworten. In der Gemeinde, in die ich höchstwahrscheinlich umziehen werde, wird der Vorbesitzer leider abgefragt. Anscheinend bleibt uns nur, uns jetzt nachträglich noch zu melden. Hoffentlich wird das Bußgeld nicht allzu hoch, wenn man von selbst Bescheid sagt.
 
Danke euch für eure Antworten. In der Gemeinde, in die ich höchstwahrscheinlich umziehen werde, wird der Vorbesitzer leider abgefragt. Anscheinend bleibt uns nur, uns jetzt nachträglich noch zu melden. Hoffentlich wird das Bußgeld nicht allzu hoch, wenn man von selbst Bescheid sagt.

Da es "nur" eine Ordnungswidrigkeit ist, wenn man vom Ordnungsamt mit einem nicht angemeldeten ("normalen"...) Hund erwischt wird, und man dann wahrscheinlich so um die 50 Euro Strafe zahlt, soviel ich gelesen habe, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Strafe sehr hoch, bzw. höher ist, wenn man sich selbst meldet. Das sind ja (normalerweise) auch keine Unmenschen dort auf dem Ordnungsamt.

Ich würde halt wirklich versuchen, das ganze gut zu verpacken, ganz besonders freundlich zu sein, zu betonen, daß es einem leid tut, daß es wirklich vergessen wurde und irgendwie untergegangen ist usw.

Halte uns doch mal auf dem Laufenden hier. Ist ja vielleicht irgendwann auch nochmal interessant für jemand anderen, der vor einem ähnlichen Problem steht.

Ich drück die Daumen.
Das wird bestimmt halb so wild.
 
Also ich hab viel Hausausbau Mal verpasst bei der Grundsteuer anzugeben, dass ich mehr Wohnraum hatte.
Da bin ich hin. Hab das gemeldet und durfte das einfach nachzahlen. Und das waren auch mehrere Jahre bevor mir das aufgefallen ist.
 
Fraglich ist auch, ob du die Daten von Dritten (also dem Vorbesitzer des Hundes) einfach so an das Finanzamt deiner Stadt weitergeben darfst, oder ob dem nicht die DSGVO und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dem entgegen steht. Falls du also rausfinden solltest, dass eine Angabe der Vorbesitzer zwingend erforderlich ist, kannst du dich diesbezüglich zum Beispiel von deinem Landesdatenschutzbeauftragten beraten lassen.

Ich glaube das ist der deutscheste-Kartoffel-Post, den ich jemals verfasst habe :D
 
Ich frage mich ganz ehrlich auch, ob das Amt überhaupt überprüft, ob der Hund vorher auf die Person auch angemeldet war. Glaube nicht, dass man sich die Mühe macht.
 
Kann halt immer alles sein. Ich denke gerade kleinere Gemeinden schauen genauer hin.

Schwierig zu sagen: Nö, passiert nichts.

In den meisten Fällen passiert bestimmt nichts. Es könnte aber trotdzem sein und dann ist es gut, vorbereitet zu sein.
 
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