Mit Junghunden Rad fahren - wirklich gefährlich?

myu

10 Jahre Mitglied
Hallo. Ich kann mir vorstellen, dass das Thema auch schon nervt. ABER

Überall lese ich, dass man mit Welpen/Junghunden nicht Rad fahren soll, bzw. erst ab 1 Jahr, besser später, langsam anfangen sollte.

Nur frag ich mich, was daran so schlimm ist, wenn man langsam mit dem Hund (fast 8 Monate) fährt, er also gemütlich nebenher traben kann. Man zwischendurch auch kurze Pausen macht, damit er sich ausruhen kann usw.

Gehe ich spazieren, prasht er von 0 auf 100, macht Vollbremsungen usw. Vorallem wenn andere Hunde mit bei sind, laufen die Meterweit ohne Pause wie die Bekloppten, schlagen Harken, springen übereinander, rennen ineinander, alles halt ohne Vorsicht. Was wohl eine deutlich Höhere Belastung der Gelenke/Knochen darstellt!? Oder irre ich mich da?

Ich würde sehr gern abends mit ihm max. 20 Minuten Rad fahren, nur verunsichern mich die ganzen Dinge, von wegen, es ist nicht gut für Gelenke etc.

Ich hab schon 2 mal kurze Strecken mit ihm gemacht (waren keine 5 Minuten, wollte testen, wie er das so mit macht). Und er ist wunderbar neben dem Rad her gelaufen, er hat sich meinem Tempo super angepasst usw. schien ihm sehr gefallen zu haben (Bin allerdings die meiste Zeit auch so gefahren, dass er zwischendurch noch etwas rumschnüffeln konnte)

..Bin aber echt unsicher. Wollte auch noch mal zu meinem Tierarzt und ihn auf das Thema ansprechen, muss ja sowieso bald hin, wegen Kastration mal erkundigen.
Nur würd ich gern mal eure Meinungen dazu hören.
Bin für alles offen, will ja nur das beste für meinen Burschen :hallo:
 
  • 17. April 2024
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Hi myu ... hast du hier schon mal geguckt?
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Mein Zwergenhund hat HD und ist seit er 12 W. alt ist in tierärztlicher Behandlung.
Mit 8 M. hat uns der TA geraten mit Heaven Rad zufahren,im leicht gestrecktem Trab und auf möglichst weichem Boden.
Das hat den Muskelaufbau sehr gut unterstützt.

Ich glaube nicht das es dann für einen gesunden Hund falsch ist.
 
Hi,

ich mache das nicht an Monaten fest, sondern an der Konstitution des Hundes.

Mein erster und mein zweiter Hovi waren als Welpen/Junghunde beide sehr lange "schlaksig" und sahen so richtig "unfertig" aus. Mit so einem Hund würde ich persönlich noch kein Fahrradtraining machen, da mir die Gefahr zu groß wäre, den Junghund zu überlasten. Mit beiden habe ich dann langsam das Radfahren begonnen, als sie etwa 15 Monate alt waren.

Hoviwelpe Nummer 3 war von Anfang an ein ganz anderer "Typ". Drahtiger, wirkte schon mit 5 Monaten nicht mehr so "welpig" und lief mit 6 Monaten bereits anderthalb Stunden mit der großen Hundemeute mit (er war auf diesen Spaziergängen oft der einzige Hund, der danach NICHT müde war, und das ist heute noch so. Er ist jetzt 6 Jahre). Mit dem begann ich das (leichte!) Fahrradtraining bereits mit ca. 9 oder 10 Monaten.

Ach, nochwas: Letzterer Welpe hat trotz des allen Hundebüchern widersprechenden Bewegungspensums eine HD-A1-Hüfte, ist CES- und ED-frei und hat bis heute keinerlei Gelenkprobleme ;) .

Allerdings: Im Zweifel lieber etwas länger warten, wenn man sich unsicher ist.
 
Fahrradfahren ist ein Ausdauersport - macht man mit Kids richtigen Ausdauersport? Nö ;)
 
Fahrradfahren ist ein Ausdauersport - macht man mit Kids richtigen Ausdauersport? Nö ;)

Doch. :D

Man baut sie langsam auf, auch einem erwachsenen Hund / oder Mensch soll man Kondition langsam und in kleinen Schritten antrainieren.

Schickst Du einen erwachsenen, unsportlichen, übergewichtigen Menschen ohne vorheriges Schritt-für-Schritt-Aufbautraining auf einen Marathonlauf? ;)
 
soweit ich weiß sollen Kids unter 12 Jahren des Skelett-Aufbaus wegen z. B. nicht joggen ;)
Dauerbelastung in Wachstumsphasen kann zu Deformationen führen.

Klar können sie moderat anfangen, aber wer fährt nur 5 min mit dem Rad?
 
Naja, Ausdauer hat er ohne weiteres. Deswegen würd ich ja gern jetzt schon anfangen, weil ich ihn mit Spaziergängen und anderen Hunden gar nicht richtig auslasten kann. (so für "zwischendurch" sogesehen)

Wir waren vor 2 (?) Wochen fast 3(!) Stunden mit 3 Hunden unterwegs und selbst danach, war er immer noch voll in Action...

Wegen HD und anderen Problemen hab ich mir so auch schon Gedanken gemacht, aber ich denke, hätte er so schon Anzeichen für HD z.B. würde er nicht mit "gespreizten" Beinen lang auf dem Laminat usw. liegen. (Oder ist das irrelevant, wenn man davon ausgeht, dass er da kein HD haben wird?)

Von seiner Statur her ist er m.M.n. voll in der Norm, er wächst so auch sehr gleichmäßig, also nicht auffällig mal mehr hinten oder mal mehr vorn. Muskeln baut er von allein so auch schon sehr viel auf, viel an Höhe wird bei ihm wohl auch nicht mehr hinzu kommen.
 
Klar können sie moderat anfangen, aber wer fährt nur 5 min mit dem Rad?

Ich, wenns um den Junghund-Aufbau geht :D .

Erst 5 min, dann mal 10, und irgendwann 15 oder 20 min am Stück.

Am Anfang sind diese gleichförmigen Bewegungen (gleichmäßiger Trab) für den Hund nämlich tierisch anstrengend. Anstrengender, als mit einem Hundekumpel zu toben.
 
Einen Hund in dem Alter am Rad laufen zu lassen ist fahrlässig und eigentlich müsstest du das selber wissen.

Von seiner Statur her ist er m.M.n. voll in der Norm, er wächst so auch sehr gleichmäßig, also nicht auffällig mal mehr hinten oder mal mehr vorn. Muskeln baut er von allein so auch schon sehr viel auf, viel an Höhe wird bei ihm wohl auch nicht mehr hinzu kommen.

Eben - er wächst, das heißt dass die Knochen ihr Wachstum noch nicht abgeschlossen haben. Dies bedeutet dass die Gelenke Spalten bilden können, die sich erst schließen müssen. Andernfalls habe die Gelenke zu viel Spiel und werden ungleichmäßig belastet.


Er baut Muskeln auf, das bedeutet, dass seine Muskulatur noch nicht vollständig ausgeprägt ist, was wiederum bedeutet, dass die Belastungen stärker über Knochen und Gelenke getragen werden.

Viel an Höhe wird wohl auch nicht mehr hinzu kommen aber vielleicht ein wenig?
Dein Hund ist noch nicht ausgewachsen - nicht im Knochenbau - nicht die Gelenke und auch nicht die Muskulatur. Daneben haben die Bänder noch keine ausreichende Festigkeit.
Ich würde solch einen Hund sicher nicht am Rad führen - mal ganz abgesehen davon dass es eh unsinnig ist einen Hund durch Laufen am Rad dauerhaft auslasten zu wollen.
 
Dann muß mein TA ja eine Niete sein!
Aber bisher scheint es Erfolg zu haben,mein Kleiner hat trotz schwerer HD mit seinen 21 M. noch nicht einmal gehumpelt.

Aber vielleicht erklärst du mir einmal was denn passieren kann wenn der Hund auf weichem Boden am Rad läuft?
Da gibt es doch keine ruckartigen Bewegungen wie sie beim Toben immer wieder passieren?
Welche Bewegungen macht der Hund dabei, die die Gelenke belasten?
 
Gissy1102 schrieb:
Dann muß mein TA ja eine Niete sein!
...oder ein guter Geschäftsmann.

Gissy1102 schrieb:
Aber bisher scheint es Erfolg zu haben,mein Kleiner hat trotz schwerer HD mit seinen 21 M. noch nicht einmal gehumpelt.
Wie auch - er ist noch nicht mal 2 Jahre alt. Warten wir es ab. Vielleicht bist du noch ein wenig in der KSG und berichtest, damit wir die kommenden Leiden deines Hundes verfolgen können. Ich schätze so in zwei Jahren wird mich der Gesundheitszustand deines Hundes wieder sehr interessieren.

Gissy1102 schrieb:
Aber vielleicht erklärst du mir einmal was denn passieren kann wenn der Hund auf weichem Boden am Rad läuft?
Na ganz einfach. Wie der Name schon sagt ist das Hüftgelenk verformt. Bei schwerer HD ist die Gelenkspfanne deutlich abgeflacht und der Hüftgelenkskopf findet keinen ausreichenden Halt. Dies wiederum bedeutet, dass das Gelenk nicht fest ist und der Gelenkskopf in der Pfanne übermäßig und ungleichmäßig reibt. Dadurch werden zunächst nur die entsprechenden Nerven gereizt. Auf lange Sicht nutzt sich das Gelenk jedoch zu schnell ab und bildet Arthrosen.
Ein 21 Monate alter Hund ist gerade ausgewachsen und das Gelenk bildet den Knorpel "gegen" die Abnutzung heran - aber wie gesagt - warten wir ab.
Der einzige "Boden" der für eine dauerhafte Belastung deines Hundes weich genug wäre ist Wasser.

Gissy1102 schrieb:
Da gibt es doch keine ruckartigen Bewegungen wie sie beim Toben immer wieder passieren?
Stimmt - es gibt eine immer wiederkehrende gleichmäßige Bewegung - die von einem nicht ausreichend festen Gelenk aber dauerhaft nicht entsprechend umgesetzt werden kann.
Wenn dein Hund tobt und sich vertritt oder sonstwie einen Schmerz spürt so kann er einfach etwas langsamer machen. Läuft er am Rad, macht er einfach weiter. Dabei muss ein Hund nicht unbedingt den Schmerz anzeigen. Abgesehen davon hast du deinen Hund am Rad nicht permanent im Auge um eventuell auftretende Schmerzreaktionen sofort bemerken zu können. Ausserdem läuft ein Hund im Spiel frei während er am Rad eine gewisse "Zwangshaltung" einnimmt.

Gissy1102 schrieb:
Welche Bewegungen macht der Hund dabei, die die Gelenke belasten?
Jeder Schritt belastet die Gelenke - erstaunlich, dass ich dir das sagen muss...

Aber führe deinen Leonberger-/Neufundländer-Mix mit schwerer HD ruhig am Rad. Was soll`s - wenn die Gelenke hin sind gibt es halt Prothesen...
 
Naja, Ausdauer hat er ohne weiteres. Deswegen würd ich ja gern jetzt schon anfangen, weil ich ihn mit Spaziergängen und anderen Hunden gar nicht richtig auslasten kann. (so für "zwischendurch" sogesehen)

Ein Hund ist nur dann vernünftig ausgelastet wenn Kopf und Körper genutzt werden. Mit Radfahren baust Du nur seine Kondition auf und beanspruchst das noch wachsende Skelett.

Ich schreib Dir jetzt mal was von nem Labrador aus Bluebells Welpen-und Junghundekurs...
Labbis sind ja eigentlich Arbeitshunde wenn sie nicht gerade zu Nackenrollen gefüttert werden, damit muss man umgehen können. In Bluebells Gruppe war ein schöner Schokobrauner, Herrchen war sehr bemüht den Hund körperlich auszulasten.
Er ging mit dem Zwerg ausgiebig spazieren, statt ihn unterwegs über Kopfarbeit müde zu machen ging er einfach etwas weiter. Das wurde dem Hund nach kurzer Zeit zu wenig, also ging Herrchen noch weiter. Benson drehte weiter auf, also radelte er einmal am Tag mit ihm ne halbe Stunde (da war er etwa 7 Monate alt).
Tja, dauerte auch wieder nur kurze Zeit da reichte auch die halbe Stunde nicht mehr, also radelte er länger. Alle guten Ratschläge parallel den Kopf zu ermüden schlug er aus, ist ja schließlich ein lauffreudiger Arbeitshund...
Benson ist jetzt 2,5 Jahre und fordert täglich 2 Spaziergänge mit je 1,5 bis 2 Stunden und seine 2 Stunden am Rad, zuhause flitzt er durch den Garten etc. Ist sein Pensum nicht erfüllt bricht er aus dem Garten aus und "sucht" sich Bewegung.

Unsere Bluebell ist ein aktiver Hund mit Kondition, ABER ich bestimme in welchem Pensum was gemacht wird. Sie schnarcht auch ganz zufrieden wenn sie 30 Minuten mit dem CrazyEgg durch den Garten fetzt und wir parallel sie aus dem Spiel abrufen, etwas UO machen oder ihr Blödsinn beibringen. "Garten" heisst bei uns nicht Türe auf und Hund stromert da gelangweilt rum, sondern Beschäftigung mit den Hunden im Garten.
 
Kann da nur zustimmen: Selbst ein Border Collie ist ganz einfach zu halten und mit Spaziergängen in einem "normalen" Zeitrahmen zufrieden und ausgelastet, wenn sein Köpfchen nebenher auch etwas zu tun bekommt: Suchspiele, Unterordnung, Clickertraining - was auch immer. Da braucht es im ersten Lebensjahr (oder bei schweren Hunden auch länger) einfach kein Radfahren; auch wenn es bei einem 15-Kilo-Hund mit dem Körperbau eines BC wahrscheinlich eher unproblematisch wäre.
 
Gissy1102 schrieb:
Dann muß mein TA ja eine Niete sein!
...oder ein guter Geschäftsmann.

Dann hätte er mir den Hund längst operiert anstatt ihn nur mit Muskelaufbau und Medis zu behandeln.
Hätte er sicher mehr dran verdient!

Gissy1102 schrieb:
Aber bisher scheint es Erfolg zu haben,mein Kleiner hat trotz schwerer HD mit seinen 21 M. noch nicht einmal gehumpelt.

Wie auch - er ist noch nicht mal 2 Jahre alt. Warten wir es ab. Vielleicht bist du noch ein wenig in der KSG und berichtest, damit wir die kommenden Leiden deines Hundes verfolgen können. Ich schätze so in zwei Jahren wird mich der Gesundheitszustand deines Hundes wieder sehr interessieren.

Wieviele Hunde kennst du die in dem Alter mit dem Befund noch nicht einmal gehumpelt haben?


Na ganz einfach. Wie der Name schon sagt ist das Hüftgelenk verformt. Bei schwerer HD ist die Gelenkspfanne deutlich abgeflacht und der Hüftgelenkskopf findet keinen ausreichenden Halt. Dies wiederum bedeutet, dass das Gelenk nicht fest ist und der Gelenkskopf in der Pfanne übermäßig und ungleichmäßig reibt. Dadurch werden zunächst nur die entsprechenden Nerven gereizt. Auf lange Sicht nutzt sich das Gelenk jedoch zu schnell ab und bildet Arthrosen.
Ein 21 Monate alter Hund ist gerade ausgewachsen und das Gelenk bildet den Knorpel "gegen" die Abnutzung heran - aber wie gesagt - warten wir ab.
Der einzige "Boden" der für eine dauerhafte Belastung deines Hundes weich genug wäre ist Wasser. [quote/]

Angefangen haben wir mit 2 mal die Woche 10 Min. und das dann auf eine halbe Stunde gesteigert.
Dabei hat sich eine bestimmte Muskulatur,hat der TA mir gezeigt,aufgebaut die das Gelenk stützt.
Im Übrigen gehört Schwimmen auch zur Therapie.


Gissy1102 schrieb:
Da gibt es doch keine ruckartigen Bewegungen wie sie beim Toben immer wieder passieren?


Stimmt - es gibt eine immer wiederkehrende gleichmäßige Bewegung - die von einem nicht ausreichend festen Gelenk aber dauerhaft nicht entsprechend umgesetzt werden kann.
Wenn dein Hund tobt und sich vertritt oder sonstwie einen Schmerz spürt so kann er einfach etwas langsamer machen. Läuft er am Rad, macht er einfach weiter. Dabei muss ein Hund nicht unbedingt den Schmerz anzeigen. Abgesehen davon hast du deinen Hund am Rad nicht permanent im Auge um eventuell auftretende Schmerzreaktionen sofort bemerken zu können. Ausserdem läuft ein Hund im Spiel frei während er am Rad eine gewisse "Zwangshaltung" einnimmt.

Du unterschlägst den Muskelaufbau der das Gelenk stützt.

Auch oder gerade wenn der Hund am Rad läuft beobachte ich ihn.
Wenn der Hund am Rad stolpert muß man schon sehr unaufmerksam sein um das nicht mitzubekommen.
Angeleint war er nur bei den Trainingszeiten.
Inzwischen läuft auch mein Zwerg meist frei und auch sicher längere Touren.
Aber bevor du aufschreist,dabei bestimmen meine Hunde das Tempo.
Wir machen Triatlon,wir fahren Rad und die Hunde laufen und schwimmen.:D
Gissy1102 schrieb:
Welche Bewegungen macht der Hund dabei, die die Gelenke belasten?

Jeder Schritt belastet die Gelenke - erstaunlich, dass ich dir das sagen muss...

Muß du nicht!Aber belasten heißt doch auch nicht schädigen!Belastet werden Muskulatur und Gelenke doch bei jeder Bewegung!

Aber führe deinen Leonberger-/Neufundländer-Mix mit schwerer HD ruhig am Rad. Was soll`s - wenn die Gelenke hin sind gibt es halt Prothesen...

Wieder falsch!
Mein Neufundländer/Leonberger Mix ist inzwischen fast 8 J. alt.
Er ist trotz, deiner Meinung nach, viel zu frühem,mit etwa 1 Jahr,am Rad laufen HD und ED frei.
Aber Danke für die guten Wünsche!
Mein Kleiner ist ein Labrador/Berner Mix.

Ich hör dann doch lieber auf meinen TA als auf deine,manchmal nicht nachvollziehbaren Ratschläge.
 
hallo.

also ich habe auch bereits früher mit Fahrad fahren angefangen, aber wirklich nur ganz langsam, sehr viele Pausen und weicher Untergrund. So nach meinem Kenntnisstand schadet leichter Trab nciht den Gelenken und dem Wachstum, nur eben springen und hopsen.

Natürlich stimmt es auch, dass man damit vorsichtigf sein muss, sonst schafft man sich ein Konditionsjunkie, der nur noch laufen will.

Außerdem fängt man ja erstmal an, den hund ans Fahrrad zu gewöhnen (schieben), dann mal kurz fahren, da bin ich auch net viel schneller wie auf nem normalen Spaziergang. Am besten man baut sich nen Computer ans Fahrad, da hat man die Km-zahl und die Geschwindigkeit gut im Blick!

Gruß N.

PS: Meín Wuff hat super Hüften und Rücken (und dass für nen "kranken HD geschädigten " DSH) ;)
gruß N.
 
Gissy1102 schrieb:
Dann muß mein TA ja eine Niete sein!
...oder ein guter Geschäftsmann.

Dann hätte er mir den Hund längst operiert anstatt ihn nur mit Muskelaufbau und Medis zu behandeln.
Hätte er sicher mehr dran verdient!

Ja? Und was wenn er ihn erst mit Medikamenten und Muskelaufbaupräparaten vollpumpt um schließlich die Organschäden durch die Medikamente ebenfalls wieder medikamentös zu behandeln und trotz allem künstliche Hüften ein zu setzen?
Könnte man damit nicht noch mehr Geld machen?
Der einzige Grund einen Hund mit HD medikamentös zu behandeln wäre eine OP zu verhindern. Ihr zögert sie aber nur hinaus weil ihr dem Hund nicht körperliche Belastungen erspart sondern sie sogar noch einfordert.




Wieviele Hunde kennst du die in dem Alter mit dem Befund noch nicht einmal gehumpelt haben?
Glaub mir - es sind Einige. Allerdings haben deren Halter darauf verzichtet ihren Hund zusätzlich noch am Rad zu führen. Ein paar "Schäferhundleute" haben trotzdem "Hundesport" gemacht - von deren Hunden ist aber keiner an Altersschwäche gestorben.


Angefangen haben wir mit 2 mal die Woche 10 Min. und das dann auf eine halbe Stunde gesteigert.
Dabei hat sich eine bestimmte Muskulatur,hat der TA mir gezeigt,aufgebaut die das Gelenk stützt.
Im Übrigen gehört Schwimmen auch zur Therapie.
Schwimmen ist sicherlich eine gute Sache um die Muskulatur schonend aufzubauen. Natürlich baut sich auch beim Laufen Muskulatur auf. Es ist nur fraglich ab das so ratsam ist bei einem Hund dessen Gelenk wohl kaum noch an seinem ursprünglichen Platz fixiert ist. Mich würde mal interessieren wie die Hüften des Hundes jetzt aussehen? Ist es dir möglich mal ein Röntgenbild einzustellen?

Du unterschlägst den Muskelaufbau der das Gelenk stützt.
Wie ich schon schrieb, werden durch das Laufen die Muskeln aufgebaut und eben jene Muskulatur stützt auch die Gelenke. Dennoch werden alle Bewegungen und Belastungen über das Skelett und besonders die Gelenke getragen. Selbst die stärkste Muskulatur kann nicht verhindern, dass die Gelenke unter den Belastungen leiden. Ein Gelenk, das gesund ist, wird durch stärkere Muskulatur fester in seinem Sitz gehalten. Ein schwer deformiertes Gelenk hat keinen Sitz mehr.

Auch oder gerade wenn der Hund am Rad läuft beobachte ich ihn.
Wenn der Hund am Rad stolpert muß man schon sehr unaufmerksam sein um das nicht mitzubekommen.
Na dann wollen wir mal hoffen, dass nicht allzuviele Bäume, Pfähle uns sonstige Hindernisse euren Weg kreuzen ;)
Oder fahrt/lauft ihr doch auf befestigten Wegen und asphaltierten Straßen?

Aber bevor du aufschreist,dabei bestimmen meine Hunde das Tempo.
Och, dass Tempo ist in eurem Fall unerheblich - darauf kommt es nun wirklich nicht mehr an.

Wir machen Triatlon,wir fahren Rad und die Hunde laufen und schwimmen.:D
Steigt um auf "Biathlon" - ihr fahrt Rad und der Hund schwimmt. ;)


Muß du nicht!Aber belasten heißt doch auch nicht schädigen!Belastet werden Muskulatur und Gelenke doch bei jeder Bewegung!
Eben - auch die Gelenke. Ein gesundes Gelenk braucht auch Bewegung. Selbst ein derart krankes Gelenk soll bewegt werden damit sich die Muskulatur um das Gelenk nicht zurückbildet. Es ist aber die Frage unter welchen Belastungen dies geschieht.
Schwimmen ist gut - Radfahren ist tötlich - besonders für große Hunde.

Wieder falsch!
Mein Neufundländer/Leonberger Mix ist inzwischen fast 8 J. alt.
Er ist trotz, deiner Meinung nach, viel zu frühem,mit etwa 1 Jahr,am Rad laufen HD und ED frei.

Mein Kleiner ist ein Labrador/Berner Mix.
HD ist in erster Linie eine genetisch bedingte Erkrankung. Sie entsteht nicht durch das Radfahren, sondern wird dadurch "lediglich" verschlimmert.

Ich hör dann doch lieber auf meinen TA als auf deine,manchmal nicht nachvollziehbaren Ratschläge.
Hmm - würde ich wohl auch machen, bevor ich auf einen Rat aus dem Internet baue. Allerdings hast du in der Überschrift eine klare Frage gestellt und auf die habe ich meine Meinung geschrieben. ;)
 
Hui, so viele Antworten ;)

Naja, deswegen frage ich ja, weil ich nicht wusste, ob es wirklich so schädlich für Knochen/Gelenke usw. ist. Weil ich es mir nicht vorstellen konnte, da er ja beim toben noch viel "trampeliger" ist. Im Trab läuft er eigentlich sehr leicht, so denke ich zumindest. Aber werde dann wohl lieber noch ne Ecke warten, will keine Risiken eingehen, nur weil ICH nicht mehr abwarten kann. Zum Rad fahren, kann ich mir auch andere Hunde ausleihen :lol:
Dann gehe ich davon aus, dass es bei Inlinerfahren überall die selben Risiken hervorrufen könnte. Also steht das auch nicht mehr zur Debatte.


Aber nun frag ich mich, ob ich ihn mit schwimmen (naja, bis jetzt geht er eh noch nicht weiter rein, als er stehen kann) aber fördere ich ncht damit seine Ausdauer auch noch mehr, als später dann z.B. mit Radfahren, oder ist der Aufbau in dem Sinne ein total anderer? Habe da echt Null Ahnung von :verwirrt:
 
Aber nun frag ich mich, ob ich ihn mit schwimmen (naja, bis jetzt geht er eh noch nicht weiter rein, als er stehen kann) aber fördere ich ncht damit seine Ausdauer auch noch mehr, als später dann z.B. mit Radfahren, oder ist der Aufbau in dem Sinne ein total anderer? Habe da echt Null Ahnung von :verwirrt:

Beim Schwimmen wird genau wie beim Laufen am Rad, das Herz-Kreislauf-System gekräftigt. Der Unterschied besteht in der Belastung der Muskelgruppen sowie der Knochen.
Schwimmen ist für den Knochenbau weniger belastend, weil der Hund sein Körpergewicht nicht tragen muss - dennoch muss er sich gegen den Wasserwiderstand arbeiten um nicht unter zu gehen.
Wenn der Hund läuft trägt er dabei sein gesamtes Körpergewicht. Für einen erwachsenen, gesunden Hund ist Laufen am Rad kein Thema - Hunde sind ja im Grunde Lauftiere. Bei einem Heranwachsenden kann das aber zu Problemen führen.
Natürlich wird auch die Muskulatur unterschiedlich beansprucht. Ein Schwimmer, der anfängt zu joggen wird unter Umständen auch erst mit Muskelkater zu kämpfen haben.

Einen wirklichen Sinn mach das Laufen am Rad aber nicht. Wie schon geschrieben ist ein Hund ein Lauftier. Das heißt er gewöhnt sich an das lange Laufen. Ein trainierter Hund kann 30 KM laufen ohne große Anzeichen der Erschöpfung zu zeigen.
Doch ist es bei einem trainierten Hund so, dass er diese Bewegung dann immer einfordert. Das heißt er will seine 30 KM auch bei Regen und im Winter laufen,fährst du dann auch Rad? Machst du das nämlich nicht, wird der Hund schnell unausgelastet.
Ich bevorzuge es, den Hund sich selbst körperlich auslasten zu lassen. Leine los und ab geht die Post. Eine Stunde täglich ohne Leine laufen reicht dazu aus. ;)
 
...oder ein guter Geschäftsmann.

Dann hätte er mir den Hund längst operiert anstatt ihn nur mit Muskelaufbau und Medis zu behandeln.
Hätte er sicher mehr dran verdient!

Ja? Und was wenn er ihn erst mit Medikamenten und Muskelaufbaupräparaten vollpumpt um schließlich die Organschäden durch die Medikamente ebenfalls wieder medikamentös zu behandeln und trotz allem künstliche Hüften ein zu setzen?
Könnte man damit nicht noch mehr Geld machen?
Der einzige Grund einen Hund mit HD medikamentös zu behandeln wäre eine OP zu verhindern. Ihr zögert sie aber nur hinaus weil ihr dem Hund nicht körperliche Belastungen erspart sondern sie sogar noch einfordert.

Die Medis laufen eher unter Narungsergänzung!
Er wird getreidefrei (nur mit Hirse) roh ernährt und bekommt einige Zusätze wie Natrium-Ascorbat, Kollagenhydrolysat und Perna.

Aber wenn ich so eine Meinung von TA hätte würde ich schnell einen anderen suchen.




Zitat von Bürste
Glaub mir - es sind Einige. Allerdings haben deren Halter darauf verzichtet ihren Hund zusätzlich noch am Rad zu führen. Ein paar "Schäferhundleute" haben trotzdem "Hundesport" gemacht - von deren Hunden ist aber keiner an Altersschwäche gestorben.



Schwimmen ist sicherlich eine gute Sache um die Muskulatur schonend aufzubauen. Natürlich baut sich auch beim Laufen Muskulatur auf. Es ist nur fraglich ab das so ratsam ist bei einem Hund dessen Gelenk wohl kaum noch an seinem ursprünglichen Platz fixiert ist. Mich würde mal interessieren wie die Hüften des Hundes jetzt aussehen? Ist es dir möglich mal ein Röntgenbild einzustellen?


Wie ich schon schrieb, werden durch das Laufen die Muskeln aufgebaut und eben jene Muskulatur stützt auch die Gelenke. Dennoch werden alle Bewegungen und Belastungen über das Skelett und besonders die Gelenke getragen. Selbst die stärkste Muskulatur kann nicht verhindern, dass die Gelenke unter den Belastungen leiden. Ein Gelenk, das gesund ist, wird durch stärkere Muskulatur fester in seinem Sitz gehalten. Ein schwer deformiertes Gelenk hat keinen Sitz mehr.

[/quote]


Na dann wollen wir mal hoffen, dass nicht allzuviele Bäume, Pfähle uns sonstige Hindernisse euren Weg kreuzen ;)
Oder fahrt/lauft ihr doch auf befestigten Wegen und asphaltierten Straßen?


Och, dass Tempo ist in eurem Fall unerheblich - darauf kommt es nun wirklich nicht mehr an.


Steigt um auf "Biathlon" - ihr fahrt Rad und der Hund schwimmt. ;)



Eben - auch die Gelenke. Ein gesundes Gelenk braucht auch Bewegung. Selbst ein derart krankes Gelenk soll bewegt werden damit sich die Muskulatur um das Gelenk nicht zurückbildet. Es ist aber die Frage unter welchen Belastungen dies geschieht.
Schwimmen ist gut - Radfahren ist tötlich - besonders für große Hunde.

Wieder falsch!
Mein Neufundländer/Leonberger Mix ist inzwischen fast 8 J. alt.
Er ist trotz, deiner Meinung nach, viel zu frühem,mit etwa 1 Jahr,am Rad laufen HD und ED frei.

Mein Kleiner ist ein Labrador/Berner Mix.
HD ist in erster Linie eine genetisch bedingte Erkrankung. Sie entsteht nicht durch das Radfahren, sondern wird dadurch "lediglich" verschlimmert.

Ich hör dann doch lieber auf meinen TA als auf deine,manchmal nicht nachvollziehbaren Ratschläge.
Hmm - würde ich wohl auch machen, bevor ich auf einen Rat aus dem Internet baue. Allerdings hast du in der Überschrift eine klare Frage gestellt und auf die habe ich meine Meinung geschrieben. ;)[/quote]




Klappt nicht mit so vielen Zitaten,darum meine restliche Antwort hier unten. ;)

Auf ein neues RB wäre ich selbst gespannt.
Ich verzichte aber momentan darauf weil er auch noch Epi hat.
Das werde ich erst machen lassen wenn er aus einem anderen Grund sowieso eine Narkose haben muß.

Er hat momentan einen Kastrachip.Wenn der seine Wirkung verliert werde ich sehen ob eine richtige Kastration notwendig ist.
Sollte das so sein wird dann auch geröngt.

Die Hunde laufen selten auf asphaltierten Wegen und haben meist auch Freilauf.Wir haben uns extra Klappräder gekauft um an schönen Orten zu fahren.
Da wir das Tempo von den Hunden bestimmen lassen laufen sie fast immer vor uns.
Da hat man kein Problem auf den Gang zu achten.


Es war nicht meine Überschrift!Ich hatte erst auch nur auf die Frage geantwortet.
 
mal abgesehen was hier jeder macht oder nicht macht. Seit dem topic über die Frau, die ihren Hund am Rad weiter gezogen hat und der dann tot umgefallen ist (war vor einigen Wochen in den news) fallen mir immer mehr Hunde auf , die erbarmungslos weiter gezogen werden, zu dicke Hunde, junge Hunde, alte Hunde....ich denke viele haben überhaupt kein Gefühl für ihr Tier. Der Unterschied zwischen im Garten rennen, schwimmen o. ä. und radfahren, joggen, inlinern ist doch, dass der Hund sich bei ersteren Sportarten sein Pensum selbst aussucht. Wer kennt nicht den Junghund, der eben noch rennt, sich hinschmeißt und das wars....Das kann das Tier nicht wenn der Mensch das Pensum bestimmt. Solange etwas zu tun ist, arbeiten sich z. b. alte Hütehunde tot, die arbeiten bis zum umfallen und keiner merkts, es sei denn der Mensch ist vernünftig und nimmt den Hund raus aus der Situation....genauso seh ich das bei allen anderen Anforderungen auch. Wir haben den Kopf zum Denken was gut ist, und was nicht....
 
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