Hund-Hund-Konflikte: Was ist "normal"? Wie können wir sie beeinflussen?

sabsi

10 Jahre Mitglied
Der Threat " Unangeleinter Hunde läuft zu ..." hat mir wieder einmal klar gemacht, wie sehr sich die Einstellung der Leute zu innerartlichen Konflikten der Hunde unterscheiden.
Erwartet die Mehrheit der Hundebesitzer von ihren Hunden im Grunde, daß sie sich mit allen Hunden, die man so trifft, verstehen? :knuddel:
Wann empfinden wir eine Situation zwischen Hunden als bedrohlich, so daß wir eingreifen?
Wie sieht es mit unserem Vertrauen in unsere Hunde aus, daß sie in der Lage sind, aggressive Konflikte selber zu lösen? :sauer: Glauben wir, daß Hunde das nicht mehr können, ohne daß es zu Verletzungen Kommt oder spielen unsere Nerven nicht mit?
Mich würde Eure Meinungen, Erfahrungen und Lösungswege interessieren.
 
  • 27. Februar 2024
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Hi sabsi ... hast du hier schon mal geguckt?
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ich glaube, bei mir sinds die nerven. sassa hat an selbstbewusstsein gegenüber hunden zugelegt und sie geigt denen auch sher deutlich die meinung, wenn es nicht nach ihrer nase läuft.

ich greife aber nicht bei "jedem bisschen" ein. sassa's freundin pia bekommt zb immer die zähne gezeigt, wenn sassa nach dem toben platt im gras liegt und pia weiter zum spielen auffordert. manchmal "keift" sassa dann auch kurz. das ist ok, sie soll ja ruhig "sagen", wann es ihr genug ist. es kann auch nix passieren, weil pia ein langstockhaar dsh ist und sassa - im falle, sie würde schnappen - nur wolle ins maul bekäme.

neulich habe ich eingegriffen. wir haben eine bekannte mit ihrer pitbull-hündin gina getroffen. wir haben uns beide gefreut, denn wir menschen verstehen uns gut, ich mag die gina supergerne, gina's frauchen freut sich, wenn sie ihren hund auch mal mit einem anderen spielen lassen kann und üblicherweise verstehen sich die hunde untereinander auch.

sassa hatte nun aber schon ihre runde in flottem tempo gedreht und es war "essenszeit". trotzdem hopste sie in ein, zwei spielerischen sätzen los. gina freudig auf sie zu, sassa blieb stehen, gina konnte grade noch so bremsen. sassa machte sie gleich an, gina motzte zurück und dann haben die beiden sich was an den ballon gegeben. klar, war eigentlich "nur" krach, ich bin trotzdem hin und hab mir sassi gegriffen. sassa fehlten auch nur ein paar flusen, während die arme gina blutende löcher im frack hatte.

ich will einfach nicht, dass 'mein' hund einem anderen schadet. wenn mir die sache "spanisch" vorkommt, gehe ich vorsorglich dazwischen bzw, halte meinen hund dann fern.

ich glaube, viele sind heute überängstlich, weil sie nicht dorfgespräch sein wollen oder angst haben, dass aus dem nächsten gebüsch die blödzeitung samt sek gesprungen kommt.
 
  • 27. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Erwartet die Mehrheit der Hundebesitzer von ihren Hunden im Grunde, daß sie sich mit allen Hunden, die man so trifft, verstehen? :knuddel:

Nee, ich bestimmt nicht mehr. :D

Aber es wird hier oft von anderer Seite so getan, als sei das normal und selbstverständlich, dass die Hunde "sich verstehen" - wobei die das nach meiner Ansicht gar nicht immer tun. Da wird gemobbt, gedroht, dominiert und rumgezickt, während die Besitzer daneben stehen und der Ansicht sind, ihre Normalhunde "spielen", und währen freundlich zu jedermann.

Die können einfach ihre eigenen Hunde nicht lesen.

Wann empfinden wir eine Situation zwischen Hunden als bedrohlich, so daß wir eingreifen?

Spätestens, wenn das Fell fliegt. Ein Schnapper und kurzes Quietschen hier und da würden mich nicht aufregen, und auch "Protestgebell" nicht, aber wenn die sich richtig "in der Wolle haben" (was in dieser Form aber eigentlich nur ungebremst passieren kann, wenn die Hunde etwa im Spiel im Freilauf plötzlich in Konflikt geraten) - würde ich unterbrechen.

Da bei meinem Hund unbeeinflusste Hund-Hund-Interaktion NUR so aussehenn würde, hab ich gar nicht so viele Optionen. ;)

Wie sieht es mit unserem Vertrauen in unsere Hunde aus, daß sie in der Lage sind, aggressive Konflikte selber zu lösen? :sauer:

Traue ich manchen Hunden zu, aber gerade denen der "meiner tut nix"-Zivilisten-Fraktion eher nicht, weil die Hunde dazu gar nicht mehr kommen. Meiner kann's nicht, der dreht so ab, dass er kein Ende mehr findet.

Glauben wir, daß Hunde das nicht mehr können, ohne daß es zu Verletzungen Kommt oder spielen unsere Nerven nicht mit?

Würde nach meiner persönlichen Beobachtung sagen, letzteres. Das ist heut alles anders als zu der Zeit, als wir unsere ersten Hunde hatten. Ratzfatz hat man ne Klage auf dem Hals, wenn der Hund sich nicht nach dem Motto verhält: "Hunde soll man sehen, aber nicht hören".

Während die ganzen Hundgesetze mit dem darauf folgenden Hundeschulenboom immerhin ein Gutes hatten: Das Wissen über Hunde, und das Wissen über die nötige Erziehung usw. ist tatsächlich, wenn auch nicht ausreichend, doch insgesamt größer als in meiner Kindheit - ist folgendes Problem entstanden. Vor allem entsprechende Fernsehformate suggerieren, dass es eigentlich möglich ist, JEDEN Hund sozialverträglich und nett zu "machen", und zwar mit einem Minimum an Arbeitsaufwand.

Klappt das nicht, hat man einen Hund, der dieses Muster einfach nicht erfüllt, so wird zumindest in meiner Umgebung (wo das gehobene Bildungsbürgertum vorherrscht) im Prinzip erwartet, dass man sich bitte entfernt und andere Leute stört, bzw. den Hund halt "abgibt", wohin auch immer.

Ich zitiere mal:
"So etwas sind wir hier aber nicht gewöhnt."
"Warum nehmen Sie nicht das Auto und fahren mit dem Hund woanders hin zum Spazierengehen?"
"Aber müssen Sie mit dem Hund ausgerechnet im WALD spazierengehen?"
"Sie sollten mal zur Hundeschule gehen. - Zu einer RICHTIGEN Hundeschule."
"Unverantwortlich, sowas!" (Auf die Bemerkung, mein mit Halti und Leine gesicherter Hund, der neben der Straße saß, würde keine anderen hunde mögen, die Leute sollten bitte ihren unangeleinten Dackel zu sich rufen oder wenigstens auf ihrer Straßenseite bleiben.)

(Voll beleidigt:( "Mein Hund tut aber Ihrem doch gar nichts."
(Heute würde ich dazu sagen: "Nehmen Sie's nicht persönlich, die anderen mag er auch nicht!" :D)

"Datt is doch nich' normal, wie der sich aufführt. Das könn' Se mir aber nich' erzählen!" (Ich hatte gar nicht die Absicht.)

So - um es mal ganz klar zu sagen, es gibt auch andere Leute hier, und gar nicht so wenige. Und je länger wir hier wohnen, und je mehr Fortschritte der Hund macht, umso weniger blöde Bemerkungen gibt es noch.

Aber ich denke, das zeigt schon ganz gut, was für Erwartungen man als Hundebesitzer, auch von anderen Hundebesitzern aus - ausgesetzt ist.

Was auch immer wieder ein Problem ist: Die Leute können nicht zwischen sich und ihrem Hund unterscheiden. Oder zwischen mir und meinem Hund. Oder Ihrem und meinem Hund.

Kriegen sich die Hunde in die Wolle, nehmen Sie es persönlich. Hört ihr Hund nicht, weil er sich die Show ansehen will, die meiner abzieht, ist es natürlich meine Schuld, dass der Hund nicht mehr hört, und ich werd noch angemotzt, ich solle mein "blödes Vieh" entfernen. - Alles eigentlich nur unangemessene Stressreaktionen, wo die Besitzer keinen Deut besser oder souveräner sind als die Hunde. (Also, auch da wieder: Ja, sind die Nerven).

Und allgemein ist es halt so, dass man bei solchen Gelegenheiten ECHT Probleme bekommen kann, weil die Leute zwar einerseits für ihre Hunde haften müssen, andererseits aber überhaupt keinen Bock haben, das zu tun, vor allem, wenn die Ausgangslage nicht ganz klar ist.

Ich sag nur: Hund A pöbelt und rempelt, Hund B beißt kraftvoll zu. Du kannst wetten, dass man in 5 von 6 Fällen einen Anwalt brauchen wird, damit Besitzer B die TA-Rechnung bezahlt, obwohl er das eigentlich muss, von wegen der Gefährdungshaftung.

Das sind lauter so Sachen, auf die man eigentlich verzichten kann. Dazu kommt, dass wie beim Autofahren immer "die anderen" Schuld sind, und bald ist jeder in so ner verzerrten Stimmung, das solche Zwischenfälle immer sofort superdramatisch sind und "eigentlich gar nicht mehr gehen".

Das macht die Hundehaltung durchaus nicht einfacher.

Keine Ahnung, wie man das lösen soll. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und bezieht sich durchaus nicht nur auf die Hunde, wenn du mich fragst.

Liebe Grüße,

Lektoratte
 
Also ich muss sagen ich habe sehr viel Vertrauen in meine Hunde.
Nun ist aber so das wir nicht immer zu hundert % die Köpersprache unseres Hundes lesen können.
Wurde mir klar als ich das Video Calming Signals gesehen habe.
Selbst wenn wir wollten so könnten wir uns nicht alle Signale des Hundes in Sachen innerartlicher Konflikte merken!
Manche Signale des Hundes sind so komplex und sich einander so ähnlich obwohl sie etwas komplett anderes aussagen.
Ich denke man wird nur durch Erfahrung schlau, aber dennoch bleibt ein gewisses quäntchen an restrisiko das unser Hund plötzlich eine Reaktion zeigt die wir nicht vorhersehen können!
Aus dem tollsten Spiel mit einem Artgenossen kann die wildeste Rauferei werden, wobei wir trotz monitoring nicht frühzeitig erkennen konnten das gleich was passiert!
Denn oft sind es nur bruchteile von sec. wenn ein Spiel plötzlich kippt!

Ich gehöre leider zu denen die Kontakte zu fremden Hunden meiden.
1. Weil meine Hündin nicht besonders auf fremde Hunde steht und schon mal ungemütlich wird.
2. Weil ich es schon zu oft erlebt habe, das es heißt:Der macht nix, der will nur spielen.
Und sich dieser nur spielen wollende Hund plötzlich zähnefletschend auf meine stürzen will!
3. Ich eben auch nicht immer weiß ob es mit dem anderen Hund gut geht. Auch wenn meine ihm freudig gegenüber treten.
4. Ich nicht mehr einfach so nach dem Motto : Ach es wird schon gut gehen!
ausprobiere. Denn wenn nicht habe ich den Ärger am Hals, denn meine Hunde fallen leider unter das Kampfhundegesetz!
Und jeder fehlgeschlagene undurchdachte Versuch für sie zum verhängniss werden kann.
Deshalb wir von mir jede Zusammenführung von anderen Hunden mit meinen Hunden geplant und vorsichtig durchgeführt.
Und nicht so nach dem Motto: Wird schon schief gehen!
Erst wenn meine Hunde den anderen Hund gut kennen und ich mich auch mit dem Hundehalter gut verstehe und im Falle eines Falles, wenn sich die Hunde doch mal in die Haare kriegen sollten, nicht gleich angezeigt werden.
Sondern dass man das dann untereinander regelt!

Erst wenn ich das weiß, dann lasse ich meine mit anderen Hunden zusammen!
Hätte ich keine Listenhunde, wäre ich wohl nicht ganz so vorsichtig!
Aber dennoch, ich würde trotzdem nie ein Risiko eingehen!
 
Meine kleine Lisa ist eine selbstbewusste junge Dame.Sie läuft,soweit ich das erlaube, auf jeden Hund zu und hat dabei auch noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Wird sie angeknurrt, springt sie zurück iund ich hole sie aus der Situation raus. Eigentlich weiss ich nicht, was, eskaliert der Konflikt, tut sie. Stärke ich sie in ihrem Verhalten, auf jeden Hund zu zu laufen? Was würde passieren, wenn sie nicht mit menschlicher Hilfe, "befreit" würde. Ehrlich gesagt, möchte ich nicht, dass ihr weh getan wird, auf der anderen Seite lernt sie auch nicht,sich hundegerecht zu verhalten. Auf dem Hundeplatz macht sie den "dicken Max" und überrollt alles was sich ihr in den Weg stellt. Was, wenn sie einmal überrollt wird, ich möchte nicht, dass sie eines Tages präventiv zuschlägt, nur weil sie einmal Hiebe bezogen hat.
 
  • 27. Februar 2024
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Den Hunden traue ich in der Regel schon zu, daß sie Konflikte untereinander auch allein lösen könnten.
Mir machen die anderen Hundebesitzer eher Sorgen, insbesondere die "Sonntags-Spaziergänger".
In aller Regel können die nicht erkennen, daß ihr eigener Hund stänkert, pöbelt und andere Hunde teilweise bis zur Weisglut nervt, denn: "Der will doch nur spielen."
Solche Hunde werden von den Besitzern immer in Schutz genommen, mußten sich nie bis zum Ende einer Konfliktsituation stellen, haben nie gelernt, auch mal klein beizugeben. So wurden sie dazu "erzogen", sich stark zu fühlen, immer mit allem durchzukommen und Recht zu haben.
Oft sind solche Hunde selbst dann nicht mehr in der Lage, sich angemessen hundlich zu verhalten, wenn die Besitzer nicht mehr als Rückendeckung dabei sind.
Solche Hunde können dann von anderen auch schon mal schwer verletzt oder gar totgebissen werden - woran dann aber ja der beißende Hund schuld ist, denn: "Der andere wollte ja nur spielen."
 
Sehe das Problem auch oft im Verhalten des anderen Hundehalters. Ich will mich selbst nicht hochloben oder so, aber aufgrund von Wickies Rassenzugehörigkeit bin ich da schon etwas vorsichtiger. Wenn ich nur höre " Lass deinen Hund doch von der Leine, damit die zwei zusammen spielen können. Siehst du nicht wie meiner sich freut ?!? " ... "seiner" hängt dann zerrend in der Leine und kann sich vor lauter Dominanzverhalten kaum noch halten. Wie gut kenne manche Leute denn ihre Fellnasen ???? Und wenns mal wirklich rappeln würde ? Wer wäre dann schuld ??? Ganz klar: mein "bösartiger Kampfhund" !!!!

Ich denke ich kann meine Hündin mittlerweile recht gut einschätzen. Ich lasse sie aber nur mit fremden Hunden laufen, wenn ich das Gefühl habe, der Besitzer kennt seinen Hund. Wenn der erste Spruch schon ist "der will nur spielen" oder "der tut keinem Hund was" bin ich schon vorsichtig. Ganz Klasse ist auch "Wenn die sich aber verbeissen kann ich nicht dazwischen gehen ... das trau ich mich nicht ... "
Was auch vorher klar sein muss ist, wenn sie sich arg verstreiten und es gibt Blessuren regelt man das unter sich.

Das Hunde nicht immer von Anfang an die besten Freunde sind ist auch klar. Mit einer Hündin im Bekanntenkreis hatte Wickie eine geraume Zeit echte Probleme. Das war Zicken-Krieg pur !!! Sie haben mittlerweile die Fronten geklärt, und kommen heut recht gut miteinander aus. Hat aber auch mal den ein oder anderen kleinen Kratzer und bei der Labbi-Hündin auch mal etwas Fell gekostet ... und bei mir viel Nerven ... aber man sollte auch nie sofort aufgeben.

Ich denke man sollte immer versuchen die Nerven zu behalten und Hunden die Chance geben sich erst einmal richtig kennen zu lernen. Ich bin ja auch nicht mit jedem direkt dicke Freund wenn ich ihn erst ein oder zwei Mal gesehen habe.
 
Hi Sabsi!:)

Wir haben uns ja schon öfters über dieses Thema unterhalten, ich habe für mich nach mehreren bösen Beißvorfällen eine etwas vorsichtigere Einstellung dazu als damals.

Die Angriffe auf Enya durch einen sehr großen, kräftigen Staff-Mix liefen so ab:
Ohne jegliche vorherige Kommunikation der Hunde hat uns das Vieh (sorry) im Wald vor unserem Zuhause entdeckt, kam vollgas angerannt, packte Enya (trotz sofortiger Beschwichtigungsversuche/Totalaufgabe/ auf den Rücken legen/Kopf abwenden) an Nacken/ Kehle und schüttelte los.
Auch einem Pflegehund passierte das, insgesamt war ich wegen diesem Staff 4 mal beim TA (meine Hunde flicken lassen:() und einmal im Krankenhaus (mich flicken lassen). Das Tier lief immer ungesichert und frei, die Besitzer völlig uneinsichtig, das O-Amt auch nach 44 (!!!) Anzeigen nicht in der Lage, etwas zu tun. Wir sind dann wegen dieses Monstrums dort weggezogen.

Das hat Spuren hinterlassen, ich habe dieses Monstrum wirklich mehrfach nur mit Müh und Not davon abbringen können, meinen Hund zu töten. So unbeschwert wie früher kann ich da jetzt einfach nicht mehr mit umgehen.

Wir haben ein Spaziergebiet, in dem viele und ausschließlich nette Hunde unterwegs sind, überall anders vermeide ich beim allerkleinsten Verdacht Fremdkontakte, sobald die Hunde ein "Format" haben, dass gefährlich werden könnte.

Letztlich ist das Risiko auch unnötig, denn es gibt Bekannte und Freunde, und noch fremde Artgenossen in "unserem" Spaziergebiet - Hundekontakte sind also gegeben, und Enya ist trotz der Erfahrungen zwar vorsichtiger geworden, aber immer noch sehr sozial.

Ich weiß, dass der Staff ein Einzelfall ist, und das man solche Dinge einfach nicht verhindern kann - aber seit dieser Zeit (die allen Ernstes mit Alpträumen, schlaflosen Nächten und Panikattacken verbunden war) habe ich meine "die klären das schon und im Notfall kann man immer helfen" - Einstellung verloren.

LG
Mareike
 
Also ich versuche mittlerweile, jedem Ärger aus dem Weg zu gehen.

Früher hatte ich absolutes Vertrauen zu meinem Hund. Ich wusste ganz genau, da kann kommen wer will, er ist absolut verträglich.

Nach mehreren unschönen Begegnungen mit anderen Hunden, die für meinen in der Klinik endeten und die er aber nicht angefangen hat, bin ich extrem vorsichtig geworden, zumal Sam sich seitdem auch sehr verändert hat. Beim kleinsten negativen Anzeigen eines anderen Rüden, stürzt er sich auf ihn. Aber bei einem Staff sieht das enorm gefährlich aus und er macht die wildesten Geräusche dabei, als wollte er den anderen "auffressen". Und ich möchte es immer wieder betonen: Er hat noch keinem anderen Hund auch nur ein Haar gekrümmt.

Ich habe letzten eine Auseinandersetzung zweier Rüden beobachtet, da ging es ganz anders zu. Der ältere und größere Rüde hat sich seinen Kontrahenten geschnappt, am Boden festgetackert und ihn ganz ruhig festgehalten, ohne jedes Geknurre und Geschreie - wie es meiner macht. Die Situation war nach 30 Sekunden bereinigt und die beiden haben sich umgedreht und das wars.

Ich kann aus meinen Erfahrungen nur sagen, dass mein "böser Kampfhund", der zudem auch noch die falsche Farbe hat (schwarz), immer schuld ist, ganz egal wer angefangen hat. Wie sagte letztens noch ein anderer Hundebesitzer: Das haben die in den Genen, irgendwann flippen die aus:rolleyes:

Ich bin mittlerweile dermaßen unsicher, was die Begegnungen mit anderen, fremden, Hunden angeht, dass sich das wohl auf meinen Hund überträgt und er auch unsicher wird und mit Pöbeln reagiert. Ich weiß, dass es zu 90 % an mir liegt, aber ich traue mich einfach nicht mehr, meinen Hund - wie früher - einfach am Rhein oder im Wald laufen zu lassen.

Ansonsten kann ich - wie immer - den Post von Lektoratte voll und ganz unterschreiben. Margit, du sprichst mir aus der Seele. Wie immer super!

Liebe Grüße

Biggi
 
Ich kann mich da den meisten meiner Vorrednern nur anschließen.
Lady hat an anderen Hunden kaum interesse denn sie will eigentlich nur mit mir und ihrer Frisbee spielen. Meist macht sie einen großen Bogen um die Anderen. Wenn sie von Rüden "belästigt" wird, kann sie aber auch zickig werden. Trotzdem wurde sie schon oft von anderen, natürlichen unangeleiten, Hunden gebissen. Meist wehrt sie sich noch nichtmal oder rennt was das Zeug hält.
Bac ist da ganz anders. Er ist derjenige der meist sofort anfängt und auch die Anderen provoziert. Einen Beißvorfall hatte ich auch mit ihm, wo er den Anderen zu packen hatte (war aber zum Glück nur ein kleines Loch und ich bin natürlich sofort mit dem Besitzer zum Ta gefahren).
Weil ich aber einfach nicht möchte das meine beiden verletzt werden oder andere verletzen, geh ich den meisten fremden Hunden bzw ihren Besitzern aus dem Weg. Es ist so schon stressig genug, da die Leute ihre nicht erzogenen aber unangeleiten Hunden ständig zu uns rennen lassen.
LG
 
In der Beziehung gehöre ich zu den Glückspilzen.
Marla mag die meisten anderen Hunde zwar nicht, gestaltet die Begegnungen aber so, dass nix passiert. Aggressive Kommunikation (Knurren Schnappen ect.) kommt vor, aber verletzt hat sie noch keinen. Sie selbst hat sich allerdings zweimal Löcher eingefangen.

Eingreifen musste ich bei diesem Hund nur einmal. Da waren es zwei Hunde, die ohne vorhergehende Kommunikation einen Überfall gestartet haben. Da war ich so schnell es ging dazwischen, das sah echt gefährlich aus.
Zum Glück ist der zweite Hund sofort geflüchtet als ich mir den einen gegriffen habe. Auch mein Hund ist sofort zu meiner Frau gelaufen und die Situation war in Sekunden geklärt. Leider waren die Besitzer der anderen Hunde der Meinung, ich hätte (wenn überhaupt) meinen eigenen Hund festhalten sollen (damit die anderen besser reinbeissen können:verwirrt:) und reden seit dem die nicht mehr mit mir... womit ich meinerseits sehr gut leben kann.

Für mich ist die Grenze: Wenn der Hund Löcher macht, muß ich als HF die Kontrolle übernehmen, (in welcher Form auch immer) und genau das verhindern.
Entweder bleibt der Hund ganz an der (Lang-)leine, oder er lernt sich abrufen zu lassen, bevor er mit den entsprechenden Rivalen zusammentrifft.
Ansonsten bleibt nur noch der Mauli, aber auch das ist bedenklich. Der behindert die Kommunikation und verbessert die Chancen auf eine angemessene Konfliktlösung auch nicht gerade. Wenn es dann rappelt ist mein Hund wehrlos.. kann man nicht machen, es sei denn der andere Hund ist auch mit Mauli gesichert.

Was ich nicht gut finde sind Hundekontakte an der Leine. Mein Hund darf das nicht. Wenn wir angeleinten Hunden begegnen, geht sie da nicht hin, da kommt nix Gutes bei raus. Mit der Leine kommen zu viele Störfaktoren ins Spiel. Mein Hund reagiert vor allem auf die verstellte Körpersprache zerrender Hunde.
Hab ich sie selbst an der Leine und es kommt ein freilaufender Kollege, dann wird sie sofort abgeleint. Wenn's schnell gehen muß, lasse ich die Leine einfach fallen und gehe -je nach dem wer da wie ankommt- zügig weg oder energischen Schrittes auf den anderen Hund zu.

Mit den TH-Staffies geht das leider nicht. Da habe ich als Gassigänger nicht ausreichend Vertrauen und Bindung und muß ich die Leine festhalten.
Da sind freilaufende Hunde dann natürlich die blanke Pest. Ich seh' dabei vor allem zu, dass die Leine schön locker bleibt. Wenn der entsprechende Besitzer dann endlich seinen Hund abholt bemühe ich mich bei meiner Schimpfkanonade um eine ruhige, freundliche Stimmlage. Die Hunde soll von meinem Ärger möglichst wenig mitkriegen.
Bisher hatte ich Glück... ist nie was passiert.


Mein Setterrüde hat sich seinerzeit immer wieder mit den selben Kandidaten in die Wolle gekriegt -ganz gleich ob er beim letzten mal Sieger war oder flüchten mußte-. Richtig was abbekommen hat dabei nie einer etwas, das haben wir deshalb immer laufen lassen. Was mir im Nachhinein auffällt ist die Tatsache, das es wirklich immer wieder dieselben Rüden waren, mit denen er sich angelegt hat.
Was auch immer die da gemacht haben: Eine stabile Rangordnung ist nicht dabei rausgekommen.

:hallo:Step

@Mareike: Dieser Hund läuft da IMMERNOCH rum ? Horror!!!

Hat der Leiter des OA irgendeine Leiche im Keller von der nur der Besitzer dieses Hundes was weiss?
 
Hi,

tja, ich denke dass das echt ein interessantes Thema ist. Im Grund sollte man sich freuen, wenn die Hunde unter sich klar kommen u. auch mal einen Streit allein beilegen. Allerdings sind bei mir wohl auch eher die Nerven die Sache die mir im Weg steht. Aber deshalb, weil die Leute heutzutage SEHR intollerant geworden sind u. bei jeder kleinen Keilerei doch sofort mit Anzeige etc. drohen... :sauer:. Da versucht man natürlich überhaupt erst gar nicht in so eine Situation zu kommen.... ich find das zwar traurig, aber hier gibt es wirklich nur einzelne Leute die noch so "cool" sind u. vertrauen i. d. Hunde haben. Die meisten zerren ihre Hunde doch gleich bei Seite oder nehmen sie gar auf den Arm :eg: und wenn dann doch mal einer spielen darf u. es kommt zu nem Konflikt, ist das Geschrei riesig... Hast du dann nen Listenhund, steht sofort die Polizei da - so ging es uns zumindest mal.

Ich fände es zwar wünschenswert, wenn sich das entspannen würde, damit man eben die Hunde auch Hund sein lassen kann, aber viele sind von Grund auf soo verkrampft, dass der Hund das mitbekommt u. ebenso reagiert, leider.

Jetzt bei Buffy, versuche ich eben von klein an ihr möglichst viele Kontakte zu ermöglichen u. wir werden auch in die HuSchu gehen. Ich kann nur hoffen, dass sie ein Kontaktfreudiger Hund wird u. wir DANN auch ebenso kontaktfreudige Leute treffen die sie nicht aufgrund ihres äußeren gleich von weitem verurteilen... und Kontakte meiden.
 
Das Thema ist wirklich nicht so ganz einfach.
Bedingt durch ihre Unsicherheit stänkert Sarah gerne mal fremde Hunde an, und da ich sie dann eben nicht immer abrufen kann, bleibt sie erstmal an der Leine. Ich möchte nicht, daß ein Hund laut keifend und grummelnd auf meinen Hund zurennt, also können das andere Hundehalter auch von mir erwarten.
Kennt und mag sie einen Hund, darf der sich aber fast alles bei ihr erlauben. Wenns denn doch mal Streß gibt (gerade neulich gabs etwas Gekabbel um nen Stöckchen), war bisher immer Sarah diejenige, die kleine Blessuren davontragen mußte. Sarah orientiert sich sehr stark an selbstbewußten Hunden und guckt sich viel von denen ab, zeigt aber auch viel Respekt vor ihnen.

Ich greife schon recht früh in eine Auseinandersetzung ein, sollte sowas doch mal vorkommen. Erst einmal ein scharfes "Schluß", wenn das nicht hilft, Hunde auseinanderpflücken.

LG
 
@Step: Gott-sei-Dank haben wir ein neues Zuhause, die Geschichte ist schon eine Weile her.
Hier hatte ich mich damals "ausgeheult" (bekomme beim Lesen wieder Gänsehaut *grusel*) : http://forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=49476
Und vor lauter Hilflosigkeit nochmal hier: http://forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=46338

Meine letzte Info zu dem Thema war ein Gerichtstermin, zu dem wir als Zeugen geladen waren - der wurde dann vertagt, weil die Richterin einen Ortstermin wollte, um festzustellen, ob der Hof in einer "im Zusammenhang bebauten Fläche" liegt - nur dann hätte der Hund Leinenzwang gehabt.
Mir war es egal, bloß wegziehen da, das war wirklich eine furchtbare Zeit, selbst die 5 Meter von Haustür zum Auto waren mit Schweißausbrüchen verbunden - und teilweise mit langen Wartezeiten, weil draußen das Untier(ich weiß ja das Tier kann nix dafür;)) regelrecht auf uns wartete.

LG
Mareike
 
Die Frage von Sabsi ist mir aus dem Herzen gesprochen.Wissen Hunde wirklich,wann es Zeit ist,aufzugeben?Nachdem ich 3 Vorfälle zwischen meinen beiden hatte,bin ich nicht mehr wirklich der Meinung,daß die es wissen.Nur hab ich eine Vorgeschichte.
Als ich 1999 Luna bekam(ca. 1/2 Jahr alt und schon 3 Vorbesitzer)sind wir gleich zur HuSchu.Wir waren einigemale in der Welpenstunde und mußten diese aber verlassen,weil sich die anderen beschwerten.Luna zeigte nämlich gegenüber Weibchen ein asoziales Verhalten.Eine Boxerhündin hatte es ihr angetan.Beim Spielen war die immer fällig.Ihr Frauchen bekam Hysterie-ich aber auch.Ich nahm dann Einzelstunden mit ihr.Super geklappt!!!Aber mein Trainer sagte gleich,daß ich immer mit ihr Schwierigkeiten haben werde.Sobald Hündinnen in ihrer Nähe sind,ist sie nicht mehr zu bändigen.2000 bekamen wir dann Moses mit 10 Wochen.Da ließ das Interesse meines Ex dann immer mehr und mehr nach und hatte dann 2 Hunde zu erziehen.Dann passierte das in Hamburg mit dem Jungen und ich durfte allein nicht mehr mit beiden spazieren gehen.
2001 zog mein Ex aus,mein Geschäft wurde geschlossen und ich stand ohne Geld und ohne Arbeit da.Gottseidank konnte ich in dem Haus wohnen bleiben.Ich habe einen großen Garten und da konnten beide dann sich austoben.Seit einem halben Jahr habe ich wieder angefangen,mit beiden raus zu gehen.Und zwar mit meinem Lag(Lebensabschnittsgefährten),so sind wir dann endlich wieder zu viert.
Aber ich bin ziemlich nervös,wenn wir durch die Weinberge gehen.Ich steh ständig unter Strom,weil ich Angst hab,daß irgendein freilaufender Hund mir entgegenkommt.Da mein Lag nur am Wochenende da ist,geht das Spazierengehen immer nur Samstagsabends.Im nächsten Sommer will er ganz zu mir ziehen(geht vorher aus beruflichen und familiären Gründen nicht)dann wollen wir jeden Abend mit den beiden raus.Vorher versuchen wir aber,Samstags oder Sonntags einen Trainer zu finden,der uns hilft,ein bisschen mehr Mut und Zuversicht zu bekommen.
Was ich eigentlich sagen wollte,war,daß ich schon Angst habe,vor einem Zusammentreffen mit anderen Hunden.Und ich denke,mit Luna werde ich dann bestimmt Probleme haben.Die wird nämlich zur Bestie und Moses macht natürlich mit.Aber Moses hat ein besseres,soziales Verhalten.
 
@engel54
das problem welches du hast habe ich auch.
allerdings ist es in bawü noch erlaubt allein mit zwei listis gleichzeitig zu laufen.
bei mir ist es fast genauso wie bei dir. meine hündin ist nicht wirklich sozial zu fremden hunden, egal ob männlein oder weiblein.
aber mein rüde schon.
doch leider steht er absolut hinter ihr wenns streit gibt mit anderen hunden.
mein mann ist seit 2006 im kosovo. beruflich.
ich war vollzeit beschäftigt und musste mich größtenteils allein um die zwei racker kümmern.
meine schwiegereltern halfen mir sehr indem ich die hunde während der arbeit bringen konnte, oder sie nach den zweien geschaut haben.
aber wenn ich mit den beiden allein unterwegs bin, stehe ich auch immer unter strom und habe ständig schiss es könnte irgendwo ein anderer hund ohne leine kommen und es könnte irgendwas blödes passieren.
ich habe vor zwei monaten meinen job aufgegeben und bin mit in den kosovo, samt hunden.
aber das hat damit zu tun das mein job einfach immer unerträglicher wurde, als dass meine hunde mir allein zu viel wurden.
meine schwiegereltern halfen mir ja.
aber ich bin jetzt froh nicht mehr allein gassi gehen zu müssen.
und wenn wir im oktober heimfahren, werden wir zuhause angekommen uns auch einen trainer suchen der uns hilft das problem mit jazzy etwas zu vermindern.
damit die spaziergänge wieder entspannt ablaufen können.

wünsche dir viel glück!
 
In diesen Fallen denke ich auch, da kann nur ein Trainer helfen.

Meine Erfahrung ist zumindest die, dass man für sich selbst erreichen muss ruhig und gelassen die Hunde auszuführen. Ansonsten hat man keine Chance wirklich ruhig auch dann noch zu agieren, wenn es zum Konflikt kommt.

Das beginnt schon damit sich halbwegs sicher zu sein, dass die Leine auch dann locker bleibt, wenn andere Hunde auftauchen.
Ich erwische mich immer wieder dabei, die den Hund doch schnell mittels Leine an meine Seite holen zu wollen, statt mit freundlichen Kommando FUß oder SITZ, je nach Situation, die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich zu lenken und ihn wissen zu lassen, was ich von ihm erwarte.

Meine Maus wurde Himmelfahrt beim Morgenspaziergang nur deshalb übel gebissen, weil ein junger Mann erst seine Dogge (?) nicht anleinte und als ich dann meine beiden nunmehr auch leinenlos an ihm vorbeiführte, plötzlich seiner Hündin ins Halsband fasste. Das war für diese das Signal zum Angriff. Ihn zog sie mit und verbiss sich im Hals meiner alten kleinen Maus. Als ich ihm relativ ruhig sagte, was er gefälligst zu tun hätte, damit sein Hund wieder loslässt entgegnete er ganz entsetzt, ob ich nicht sehen würde, dass meine Hündin schon blutet. Es wäre aber sicher für meinen Hund nicht gut gewesen, wenn ich auch noch in Hektik verfallen werde.

Meiner Erfahrung nach ist ein ruhiger und souveräner Umgang mit dem Hund in Problemsituationen das Allerwichtigste.
Ich bin da aber auch noch am üben mit mir selbst.

matty
 
Ogott, da bist du ruhig geblieben?
wie geht das?
ich wäre wahrscheinlich total abgerdreht.
nicht nur ich meine hunde dann auch.
mit jazzy wäre ein vorbeiführen ohne leine niemals möglich!
die hätte wohl die dogge zuerst gegriffen.
tja und tyson hätter der solidarität wegen wohl mitgemischt!
ich habe vor monaten mir und meiner jazzy baldrian gegeben bevor wir auf den hundeplatz sind.
hat etwas geholfen. zumindest beim hund!
bei mir muss dann wohl ne valium her!

gehe ich mit tyson allein,ist alles total easy.
der freut sich über jeden hund.
kurz beschnuppern, gefällt der mir, ja-nein.
wenn ja kurz spielen, wenn nein dann kurz brummeln und weglaufen.
fertig.
sind es kleine hunde oder welpen, dann ist er immer lieb, egal wie frech die stinker werden.

fazit: ich habe leider kein vertrauen in jazzy, weil ich immer angst haben muss davor dass sie sich auf den anderen hund stürzt!
in anderen situationen bei menschen da vertrau ich ihr weil sie da immer brav ist.
ich denke ich muss lernen ihr mehr zu vertrauen, das geht aber nur wenn wir ihr dieses verhalten abtrainieren können und werden!

ansonsten werd ich wohl immer etwas angespannt sein.
 
Ach Schnuddelwuddel,Dir gehts wirklich genau wie mir.Der Rüde würde auch normal vorbeigehen,aber Luna ist fast immer auf stänkern aus.Wir waren vor 3 Wochen beim TA zum Nachimpfen.Alles super.Aber als mein Lag bezahlen wollte,kam ein SH rein.Natürlich ne Hündin.Luna war nicht mehr zu beruhigen.Moses hat erst gezögert-aber dann hat der mitgemacht.Ich wußte gar nicht,daß Moses sooo ein Bellen hat.Der wurde regelrecht von Luna angestachelt,mitzumachen.
Die TA-Helferin hat meinem Lag Moses abgenommen und wir sind hinten raus.Vorne wär das wahrscheinlich eine Tortur gewesen-für mich.Sobald wir hinten aus der Tür waren,hatte ich wieder 2 ganz Liebe.Die waren wieder so ruhig,daß sie absaßen und ich mit beiden alleine auf meinen Lag warten konnte.Also-alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen.
Beim Spazierengehen hab ich eigentlich nur vor freilaufenden Hunden Angst.Wenn alle an der Leine sind,bleib ich äußerlich gelassen und ruhig und lauf mit Luna einfach weiter.Wobei-ich muß natürlich sagen,daß ich da auch schon mal rechts oder links einbiege,einfach um der Situation aus dem Wege zu gehen.Mit Moses hab ich da Null-Probleme.Der bleibt ruhig und ist einfach nur neugierig.
 
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