HH - Registrierungspflicht läuft in 3 Tagen ab

  • Katzenschutz
TASSO-Newsletter

Hamburger Hundegesetz: Registrierungsfrist läuft in 3 Tagen ab

In Hamburg müssen alle Hunde bis zum Ende des Jahres beim Register der Stadt gemeldet sein. So sieht es das am 1. April 2006 in Kraft getretene Hamburger Hundegesetz vor.

Die Hamburger sehen das Gesetz offensichtlich gelassen. Denn von den 38.669 Hunden der Stadt sind lediglich zirka 7.000 Hunde gemeldet. Das sind 17 % aller Hunde.

Der Bezirkliche Ordnungsdienst (BOD) wird ab Januar 2007 mittels Lesegeräten kontrollieren, ob Hunde gemeldet sind oder nicht. Besitzern nicht registrierter Hunde drohen erhebliche Geldstrafen, denn ein nicht registrierter Hund stellt ab Anfang nächsten Jahres eine Ordnungswidrigkeit dar.

Wie hoch die Strafen ausfallen werden, steht allerdings noch nicht fest, da der Bußgeldkatalog momentan noch erarbeitet wird. Tierärzte und Behörden forderten die Bürger erneut auf, alle Hunde in Hamburg registrieren zu lassen.

"Es wäre für die Hamburger Behörden mit Sicherheit von Vorteil gewesen und hätte viel Arbeit erspart, von Anfang an mit TASSO zu kooperieren. Die Besitzer der bei uns registrierten Tiere wissen einfach um die Vorteile eines zentralen Registers. Man überzeugt Menschen eben besser mit Fakten, als mit Vorschriften." so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale.

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  • SaSa22
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Hi Katzenschutz :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Rübenfresser
Das gab es doch schon einmal, nur dass nicht Hunde sondern Menschen registriert wurden mit einem gelben Stern.
Lilo
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

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LG Meike mit Benny
  • Consultani
Ich halte es aber generell für sinnvoll, einen Hund (jedes Tier) bei einem zentralen Register zu registrieren. Natürlich will die Stadt damit eine gewisse "Durchsichtigkeit" der Halter erreichen - keine Frage - aber die Chance, ein registriertes (und entsprechend gekennzeichnetes) Tier bei z.B. Weglaufen, Diebstahl etc. wieder seinem Besitzer zuzuführen, ist erheblich größer, als bei nichtregistrierten Tieren. Auch könnten so ausgesetzte Tiere identifiziert und die "Halter" entsprechend bestraft werden.

Dank TASSO habe ich bereits zwei entlaufene Hunde wiederbekommen. Und das nach nur wenigen Stunden! Wären die Hunde nicht registriert und mit der Marke versehen gewesen - es hätte böse enden können!
 
  • kangalklaus
Consultani schrieb:
Dank TASSO habe ich bereits zwei entlaufene Hunde wiederbekommen. Und das nach nur wenigen Stunden! Wären die Hunde nicht registriert und mit der Marke versehen gewesen - es hätte böse enden können!
Das ist schon richtig, doch darum geht es den Hamburger Behörden sicher nicht. :D
Ich denke, dass die Mehrzahl der Hunde in HH, die dem Ordnungsamt noch nicht gemeldet wurden, durchaus einen Chip mit Tasso-Registrierung haben könnten.

Ich lasse mich da einmal überraschen, wie das in HH weitergeht, wenn dann so ein OA-Aussendienstmitarbeiter (vieleicht ein 1 Euro-Jobber) sich mit einem Chip-Lesegerät einem dieser "bösen und beißwütigen" Kampfis nähern muss, um die Registrierung zu überprüfen.
Grüße Klaus
 
  • Consultani
kangalklaus schrieb:
Das ist schon richtig, doch darum geht es den Hamburger Behörden sicher nicht. :D

Natürlich nicht - aber ich finde den "Nebeneffekt" ganz positiv. ;)
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Dingo
Consultani schrieb:
Natürlich nicht - aber ich finde den "Nebeneffekt" ganz positiv. ;)

Den positiven Nebeneffekt gab es schon vorher, nämlich dann, wenn ich meinen Hund bei TASSO registrieren lasse.

Bei der Behörde werden meine Halterdaten registriert und der Zweck ist sicherlich ein anderer. Über das Ablesen des Chips am Hund werden die Ordnungsdienstler direkt mit der Hundehalterkartei bei der Behörde verbunden. Dort können sie dann ablesen, ob der Hund registriert und versichert ist, ebenso meine Verstöße gegen das Gesetz, eventuelle Vorkommnisse und Bußgeldbescheide. Die Leinenbefreiung, insofern ich eine habe, muss ich zusätzlich vorweisen.

In welchem Umfang die Kontrollen stattfinden werden, kann noch niemand sagen. Sicherlich verstärkt im Januar 2007, es geht ja um jede Menge Kohle. Letztlich ist es so, ich gehe vor die Haustür und kann schon kontrolliert werden. Mir kann das auch mehrmals am Tag passieren. Auf der Strasse, im Park, auf der Freilauffläche, überall.
Anderer Stadtteil, andere Ordnungsdienstler.
 
  • Dingo
kangalklaus schrieb:
Ich lasse mich da einmal überraschen, wie das in HH weitergeht, wenn dann so ein OA-Aussendienstmitarbeiter (vieleicht ein 1 Euro-Jobber) sich mit einem Chip-Lesegerät einem dieser "bösen und beißwütigen" Kampfis nähern muss, um die Registrierung zu überprüfen.
Grüße Klaus

Die Ordnungsdienstler, denen ich bis jetzt begegnet bin, hatten keinen Schimmer vom Umgang mit Hunden. Frage mich, ob das Ablesen des Chips am lebenden Objekt geschult wird?
 
  • kangalklaus
Dingo schrieb:
Frage mich, ob das Ablesen des Chips am lebenden Objekt geschult wird?
Na, das wollen wir doch hoffen. ;)
Nicht das die nur bei einem toten Hund den Chip ablesen können.
Doch denke ich auch, dass nichts so "heiß gegessen wie gekocht" wird.
Wie oft kommt Ihr als Autofahrer in eine Kontrolle, wo Ihr Euren Führerschein vorzeigen müsst?
Grüße Klaus
 
  • Klopfer
Mit dem Auto bisher einmal in sieben Jahren.
Mit dem Hund bin ich innerhalb von 5 Monaten (solange habe ich ihn) zweimal vom BOD kontrolliert worden ob ich auch die Steuermarke mithabe und ob es sich um einen "bösen" Hund handelt. Aber eins muss ich dem BOD anrechnen: Sie waren bisher immer höflich und nett, man konnte Fragen stellen die einem auch beantwortet worden sind und auch für den Hund ist die ein oder andere Streicheleinheit abgefallen. Das sind auch nur Menschen die einen ziemlich beschissenen Job haben und wenn die sich nicht aufführen wie die Helden kann man auch wunderbar mit ihnen leben.

Dass man das Geld und die Kontrolleure sinnvoller einsetzen kann (z.B. vermisste, vernachlässigte Kinder zu finden) steht ausser Frage. Ausserdem sollte es ein leichtes sein, die Hundesteuerliste mit der Liste der beim Register angemeldeten Hunde zu vergleichen und so gezielt die zu finden, die sich darum drücken und braucht nicht die anderen Leute behelligen, die sich an das Gesetz halten.

Bis denne,

eure Klopfer :D
 
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