„Das Leben mit Tieren aus verschiedenen Blickwinkeln“ So. 12.04.02 14:30 Uhr

Wolf II

Frauenversteher™
15 Jahre Mitglied
„Das Leben mit Tieren aus verschiedenen Blickwinkeln“ So. 12.04.02 14:30 Uhr

Am Sonntag, 12. Mai 2002 wird unter dem Motto "Gemeinsam statt einsam"
u.a. um 14.30 ein Vortrag von Univ. Prof. Dr. Hansjoachim Hackbarth zu dem
Thema "Das Leben mit Tieren aus verschiedenen Blickwinkeln" stattfinden.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wird auch die neue Initiative
"MuT - Menschen für Tiere und Tiere für Menschen - ein Netzwerk der Hilfe
für betagte Tierhalter" des Tierschutzvereins für Hannover und Umgegend
vorgestellt. nährers unter:

Die Veranstaltung läuft im Rahmen der 1. Hannoverschen Seniorenmesse „SENIORA“, 11. und 12.04.02 im Hannover Congress Centrum

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M e n s c h e n f ü r T i e r e
U n d
T i e r e f ü r M e n s c h e n

Ein Netzwerk der Hilfe für betagte Tierhalter
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Zielsetzung der gemeinsamen Initiative MuT des Tierschutzvereins für Hannover
und Umgegend e.V. und des Kommunalen Seniorenservice der Stadt Hannover
ist, ältere Menschen und Tiere zusammenzu- führen und bestehende Verbindungen
zu erhalten. Allein in der Stadt Hannover gibt es rund 125.000 Senioren, d. h.
Bürger über 60 Jahre. Die Initiative MuT will Menschen ab 60 Jahren das Thema
Haustier näher bringen. Gleichzeitig will die Initiative die Beziehung Mensch zu

Mensch und Mensch zu Tier fördern und somit helfen, die Lebensqualität älterer
Mitbürger und der Tiere zu verbessern.

Steht das Wort ?Single? nur für junge Menschen und Unabhängigkeit? Sicher nicht,

denn Singles gibt es gerade in unserer modernen Gesellschaft immer mehr auch
unter den älteren Mitbürgern. Und gerade hier bekommt der Begriff Single noch
eine
andere Bedeutung: Er ist häufig mit ?Einsamkeit? gleich zu setzen.

Aber nicht nur bei den Menschen gibt es viele Singles. Die Tierheime sind
überfüllt
von vierbeinigen ?Oldies? und auch jüngeren Tieren ohne Anhang. Die Gründe für
ihren Aufenthalt sind vielfältiger Art. Ebenso wie Menschen sehnen sich all
diese
Hunde, Katzen und Kleintiere nach Ansprache, Zuneigung und hoffen auf ein
liebevolles Zuhause.

Oft ist das größte Glück älterer Menschen ein eigenes Tier. Egal, ob
Wellensittich,
Hund oder Katze, immer ist einer da, der vertraut ist, der zuhört, tröstet,
aufmuntert
und aktiv hält, ein treuer Weggefährte, an dessen Seite das Leben einen Sinn
hat.
Tiere vermitteln Lebensfreude. Rund 1,5 Millionen Menschen über 60 Jahre wissen
das und halten einen Hund, weitere 1,8 Millionen besitzen eine Katze. Daneben
gibt
es unzählige Seniorenhaushalte, in denen Vögel, Fische, Kaninchen und andere
Kleintiere ein Zuhause haben. Diese Haustiere tragen ? nicht zuletzt, weil sie
artgerecht
versorgt werden müssen ? zur stressfreien Aktivierung und Strukturierung des
Tagesablaufes der Senioren bei. Ein Haustier liefert Gesprächsstoff, schafft
Kontakte
und weckt das gemeinsame Interesse. Seit mehr als 20 Jahren werden die positiven

Effekte des Zusammenlebens von Mensch und Tier erforscht; speziell die
Auswirkungen
auf die körperliche, psychische und soziale Befindlichkeit. Dies wird als das
?Bio-psycho-soziale Wirkgefüge? bezeichnet.

Eine 1990 von Judith Siegel (Universität Los Angeles) durchgeführte Studie
belegt,
das ältere Menschen, die ein Haustier besitzen, in Belastungssituationen
seltener
einen Arzt aufsuchen als Senioren ohne Tier (in erster Linie Hundebesitzer) und

Tierhalter weniger Medikamente einnehmen, wenn sie an leichten Erkrankungen
leiden. Senioren, die mit einem Tier zusammenleben, fühlen sich seltener einsam.

Sie genießen die liebevolle Nähe des Tieres und geraten so seltener in
depressive
Stimmung. Eine weitere 1992 veröffentlichte Studie von Anderson, Reid und
Jennings
(Australien) belegt, dass Tierbesitzer geringere gesundheitliche Risikofaktoren
aufweisen und seltener an einem Herz-Kreislauf-Leiden erkranken. Tiere
aktivieren
ohne Stress auszulösen und fördern spontane Reaktionen sowie Freude und
Aufgeschlossenheit. Zudem setzen sie dabei oft noch Lernprozesse in Gang,
denn wer ein Tier hat, will auch wissen, wie es richtig ernährt, gehalten und
erzogen wird. Ein Tierhalter wird also darüber mit anderen sprechen o
der er liest entsprechende Fachliteratur. Tiere konnten und können viel für
Menschen tun.
Doch neben dem allgemeinen Nutzen und den ausgebildeten ?Spezialisten?
(Blinden-, Polizei-, Lawinen- und Behindertenbegleithunde) gibt es noch eine
andere Ebene, auf der Tiere den Menschen nützlich sind: Sie bringen Freude
und Abwechslung ins Leben. Sie sind soziale Gefährten und emotionale Partner.
Die meisten Menschen bauen eine sehr innige Beziehung zu ihnen auf.

Was aber ist, wenn Herrchen oder Frauchen schwächer werden, plötzlich auf Hilfe
angewiesen sind, ins Krankenhaus oder gar in ein Pflegeheim müssen?
Wer kümmert sich dann um Waldi, Minka oder Hansi? Fragen, die leider allzu
oft dazu führen, dass betagten Menschen das Zusammenleben mit einem Tier
versagt bleibt oder dass sie sogar von ihrem langjährigen Gefährten getrennt
werden.

Zu Unrecht, denn für alle diese Situationen gibt es Lösungen, gute sogar.

Um möglichst vielen älteren Menschen ab 60 Jahre die Möglichkeit zu geben,
ein Haustier zu halten, bietet die vom Tierschutzverein für Hannover und
Umgegend e.V. ins Leben gerufene Initiative MuT verschiedene
Unterstützungsangebote für Haustierhalter oder Menschen, die es werden wollen:

Für Tiere, die über MuT vom Tierheim an Senioren vermittelt wurden oder auch
bereits gehalten werden, werden Paten oder geeignete Menschen gesucht, die
bereit sind, im Krankheitsfall ein Tier bei sich aufzunehmen. Entsprechende
Paten,
die Aushilfs-Tierhalter werden oder ein verwaistes Tier bei sich aufnehmen
wollen,
werden gebeten, sich bei der Fördergruppe Senioren für Tiere registrieren zu
lassen.
In dieser Datenbank werden all jene Mitmenschen geführt, die ein Tier während
des
Krankenhausaufenthaltes des Halters pflegen wollen oder aber im Todesfall das
Tier
ganz übernehmen möchten. (Kontakt: Tierheim)

Senioren, die bereits Tierhalter sind, können bei der Interessengemeinschaft
betagter
Tierhalter gegen eine Spende in freiwilliger Höhe eine Fürsorgevollmacht oder
aber
sogar eine zweckgebundene Erbschaft für ihr Tier einzurichten. Im Not- oder
Todesfall
wird das verwaiste Tier dann umgehend abgeholt und so lange versorgt, bis ein
passendes Zuhause gefunden wird. Ist ein Pate vorhanden, wird dieser das Tier
umgehend übernehmen. Bei Interesse können die Kontakte zwischen Tierhalter
und Pate schon frühzeitig hergestellt werden und somit auch eine Förderung
zwischen Mensch und Mensch mit dem Bindeglied Tier hergestellt werden. (Kontakt:
Tierheim)
Außerdem ist vielleicht die Tierhaltung manchmal mit Tierarztkosten verbunden,
die Senioren abschrecken, ein Tier aufzunehmen. Bei Personen mit niedrigen
Renten oder Sozialhilfeempfängern können Tierarztkosten aus einem Spendenfonds
nach Rechnungslegung übernommen werden. (Kontakt: KSH)

Immer mehr Träger und leitende Mitarbeiter von Altenpflegeheimen erkennen den
positiven Effekt von Heimtieren. In diese Heime dürfen neue Bewohner(innen)
ihren
?Liebling? beim Einzug mitbringen. Das Tierheim und der KSH verfügen über
Anschriften von Alten(pflege)heimen in Hannover und der weiteren Umgebung,
die Tierhaltung nach Absprache gestatten. Geplant ist eine weitere gezielte
Ansprache von Alten- und Pflegeheimen, um diesen Pool zu erweitern.

Informationsbroschüren und weitere Auskünfte erhalten Sie bei:

Interessengemeinschaft betagter Tierhalter und
Fördergruppe Senioren für Tiere
Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V.
Evershorster Str. 80 ? 30855 Langenhagen
Tel: 0511 / 97 33 98-0 (Herr Possekel oder Frau Brünig)

KOMMUNALER SENIORENSERVICE HANNOVER
Herschelstraße 30 ? 30159 Hannover
Auskunfts- und Beratungstelefon für Senioren
Tel: 0511 / 168-42345
Der Kommunale Seniorenservice Hannover hat unter dem Stichwort ?Aktion Tierheim?

ein Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Hannover, BLZ: 250 501 80,
Kontonummer: 517 321 eingerichtet, aus dem im Notfall Tierarztkosten beglichen
werden können.
Bei Überweisungen geben Sie bitte das Kassenzeichen: 4.5050.100100.2 an.


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Wolfs

AK Tierschutz Do.16.05.02, 18:00 Uhr Nds. Landtag Hannover, Raum 1207. Thema: das Schächturteil des Bundesverfassungsgerichts
 
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ciao
Andreas
 
Danke Andreas.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist übrigens kostenlos.

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Wolfs

AK Tierschutz Do.16.05.02, 18:00 Uhr Nds. Landtag Hannover, Raum 1207. Thema: das Schächturteil des Bundesverfassungsgerichts
 
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