2 Hündinnen mit Vorgeschichte aneinander gewöhnen

  • Michelino
Hallo Foristen,

ich stehe gerade vor einem Problem, con dem ich immer dachte, dass es nicht lösbar ist, es jetzt aber teotzdem irgendwie lösen sollte.

Folgende Corgeschichte zu meiner Hündin. Rottweiler, knapp 8 Jahre alt, aus dem Tierschutz. Sie kommt zwar aus einem Rudel, ist aber angeblich mit Hündinnen absolut nicht verträglich. Sie wurde beim Corbesitzer mit drei Rotti Rüden und einer DSH-Rotti Mix Hündin gehalten. Die beiden Hündinnen hat er konsequent getrennt, Als er an einem Herzinfarkt gestorben ist, hat ein Polizist meine Hündin, die Gegebenheiten nicht kennend, in das Zimmer mit der anderen Hündin gepackt, um sie aus dem Weg zu haben. Dabei kam es dann zu einem massiven Beißvorfall. Die andere Hündin wurde massiv verletzt und teägt heute noch Narben von diesem Vorfall.

Bei mir kam sie als Zweithund zu einem sehr "gemütlichen" kastrierten Rüden, was von Anfang an supee geklappt hat. Auch als dieser starb und wieder ein Rüde dazu kam, hat das sehr gut geklappt. Der Rüde war, als er kam, noch jung und unkastriert, hatte aber beim Vorbestitzer unfallmässig schon gedackt - von daher musste sie ihm erst mal klar machen, was er darf und was nicht, das war aber alles absolut im Rahmen.

Draußen mache ich um andere Hunde eher einen Bogen, da ich aus der Ferne ja nicht erkennen kann, ob es eine Hündin oder ein Rüde ist. Und ich möchte auch nichts provozieren. Wenn ich sie beobachtensehe, ich dass sie auf manche Hunde eher entspannt und neugierig reagiert, auf andere aber massiv aggressiv. Beißvorfälle gab es bei mir zum Glück noch keine.


Und jetzt das Problem: ich bin frisch verliebt Und es hat sich herausgestellt, dass meine neue Partnerin ebenfalls einen Hund hat, und natürlich, wie soll es anders sein, eine Hündin Sie ist ein Mix, nicht ganz so groß wie meine, wiegt aber nur ein Drittel, ist aber generell gut verträglich.


Bisher haben sich die Hunde noch nicht gesehen, und die Frage ist jetzt, gibt es mit meiner Hündin überhaupt eine Chance, und wenn ja, wie geht man sowas an? Wenn meine auf einen anderen Hund aggressiv reagiert, ist es sehr schwer auf sie einzuwirken, ich regel das in der Regel so, dass ich sie beim ersten Anzeichen sofort aus der Situation raus nehme und mit ihr weg gehe und dabei bestmöglichst versuche, auch den Blickkontakt zu verhindern. auf diese Weise schaff ich es kn aller Regel, dass sie "relativ" ruhig bleibt, und nur versucht, sich immer wieder zu dem andern Hund umzudrehen.
ich bin diesbezüglich halt auch sehr vorsichtig. Ich wißt selbst, wie das ist, wenn man Kampfschmuser hält. Und ich hab gleich zwei davon, Da heißt es dann sofort wieder die bösen Rottis. Deswegen bestand meine Strategie bisher km Vermeiden solcher Situationen. wenn aber meine Beziehung eine Zukunft haben soll, kann ich das nicht mehr vermeiden.
 
  • SaSa22
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Hi Michelino :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Paulemaus
Kennst Du einen guten Hundetrainer, der sich die beiden Hunde anschauen könnte und dann einschätzen könnte, ob eine Zusammenführung möglich ist?
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • MadlenBella
Also zu allererst gewöhnst du deine Hündin an einen Maulkorb.
Treffen nur auf neutralem Boden und am besten mit Trainer, jemand der die Situation einschätzen und die Hunde gut lesen kann.
 
  • matty
Ja beides.
Du wirst auch an dir arbeiten müssen, aus dem sehr vorsichtig wird ein souveränerer Umgang mit deiner Hündin werden müssen. Wenn du deinen Hund in allen Alltagssituationen verstehen kannst, wird sich eure Beziehung auch weiter entwickeln. U.a. wird die Erhöhung von Frustrationstoleranz und Impulskontrolle es dir ermöglichen, mit ihr auch durch Situationen zu gehen, aus der du sie bisher heraus nimmst , die du vermeidest, was du ja schon selbst als Problemen, an dem du arbeiten musst, erkannt hast. Ohne kompetente Hilfe wird das jedoch schwierig.

Bei solchen Problemen haben mir immer anfangs viele gemeinsame Spaziergänge geholfen, zunächst mit Distanz, die allmählich verringert wird.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
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