Dringende Hilfe! Aggressionen zwischen Hündinnen

  • pat_blue
Also von wegen BCs sind nicht so "Kämpfer".... da hab ich andere Erfahrungen gemacht, seit ich Chili hab. Und die will nicht mal was von anderen Hunden, die ignoriert die und trotzdem wollen alle BCs die wir treffen auf sie los. Und da ist nicht bei allen nur "viel Geschrei" um nichts. Vielleicht keine "Tötungsabsicht", aber beschädigen wollen ganz sicher. Und das waren nicht nur 2, 3 Hunde.
 
  • SaSa22
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Hi pat_blue :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • snowflake
Es geht hier ja auch nicht darum, dass dieser BC eine Gefahr für seine Halter wäre, aber womöglich für den Sheltie.
Es stammt ja nicht von uns hier, sondern von der Trainerin der TA nach eigener Anschauung, dass die Kleine es "vollkommen ernst" meine.
Nun kann man ja leicht das gleiche sagen und etwas anderes meinen, aber über "ernst gemeinte" Hündinnenfeindschaften habe ich halt schon Sachen gelesen (nicht selbst erlebt), die bei mir nicht zu der Folgerung "kann jedes Kind handhaben" führen.
Und es gibt oder gab jedenfalls ja auch hier im Forum durchaus erfahrene Halter*innen, die dauerhaft trennen mussten, weil sie eben keine friedliche Koexistenz herbeiführen konnten.
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Crabat
die bei mir nicht zu der Folgerung "kann jedes Kind handhaben" führen.
Und es gibt oder gab jedenfalls ja auch hier im Forum durchaus erfahrene Halter*innen, die dauerhaft trennen mussten, weil sie eben keine friedliche Koexistenz herbeiführen konnten.
Bei der Formulierung ging es ja auch nicht um das Management einer gewachsenen Hündinnenfeindschaft, sondern um eine Korrektur eines 8 Monate alten BC.
 
  • DobiFraulein
bis zum Abend bis hin zum Versuch einer Beißerei.

st sie im Kampfmodus kann ich sie zwar festhalten, aber bekomme sie erst aus dem Zustand wenn die andere Hündin außer Sicht ist. In dem Zustand ist sie für mich absolut nicht ansprechbar...

Da ist sie Gott sei Dank recht gut zu lesen und man erkennt in den meisten Fällen wann sie explodieren könnte.
Das war jetzt beim kurzen Überfliegen das Schlimmste, was ich gefunden habe
 
  • Candavio
Das war jetzt beim kurzen Überfliegen das Schlimmste, was ich gefunden habe
Na ja, ein harmonisches Miteinander, wo man nicht ständig "wie ein Luchs aufpassen" oder trennen muss, stelle ich mir eindeutig anders vor...:rolleyes:
 
  • SaSa22
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  • Crabat
Na ja, ein harmonisches Miteinander, wo man nicht ständig "wie ein Luchs aufpassen" oder trennen muss, stelle ich mir eindeutig anders vor...:rolleyes:
Meinst Du jeder HH der schonmal eine Auseinandersetzung zwischen den Hunden hatte, lebt mit den Hunden für immer im Stress?
Es ist also keine Auseinandersetzung zwischen Hunden vertretbar?
 
  • DobiFraulein
Na ja, ein harmonisches Miteinander, wo man nicht ständig "wie ein Luchs aufpassen" oder trennen muss, stelle ich mir eindeutig anders vor...:rolleyes:
Das hat ja auch keiner geschrieben :kp:

Aber es ist mE auch bisher nichts, was man nicht mittelfristig in den Griff bekommen könnte.

Natürlich fällt man als Halter, der sowas nicht kennt, erst mal aus allen Wolken.
Ich hab mir das auch nicht vorstellen können ;)

Aber dann muss man halt überlegen, ob man das (mit Hilfe!) angehen will oder nicht.
Aber diese Entscheidung sollte man mE gleich treffen und nicht erst noch Monate rumprobieren, die eine oder andere Hündin kastrieren und dann doch abgeben.
 
  • Paulemaus
Als wir vor kurzem nur Kalle für eine Woche an die Ostsee mitgenommen hatten, war Tano, eigentlich best buddy, richtig giftig zu Kalle, als wir heimkamen. Ich habe Tano eine deutliche Ansage gemacht und danach hat er sich zusammengerissen. Allerdings hat es zwei Tage gedauert, bis sein Verhalten wieder normal war.

Ich habe öfter gelesen, dass es bei Hündinnen zu einer heftigen Abneigung kommen kann, die sich nicht mehr kitten lässt. Weswegen ich in unser Hundegruppe immer nur eine Hündin habe bzw. hatte. Allerdings klingt für mich die Beschreibung der TE nicht so, wie ich mir einen ernsten Konflikt zwischen Hündinnen vorstelle.
 
  • lektoratte
Wir betreiben hier alle nur Kaffeesatzleserei, während eine Trainerin, die die Hunde auf neutralem Boden hat streiten sehen, meinte, dass der größere Hund es „ernst meint“. :nixweiß:
 
  • DobiFraulein
Wir betreiben hier alle nur Kaffeesatzleserei, während eine Trainerin, die die Hunde auf neutralem Boden hat streiten sehen, meinte, dass der größere Hund es „ernst meint“. :nixweiß:
Das war aber noch direkt am Tag nach der Rückkehr der älteren Hündin?

Bzgl Einstellung zu Hunden:
das hier (nur als Beispiel) würde ich so zB nicht laufen lassen
Die kleine treibt fremde Hunde weg, wenn sie ihr zu nahe kommen. Je größer desto eher.
Das ist nicht ihre Aufgabe und natürlich kann sie (wenn sie insgesamt so gehandelt wird) dabei auch größenwahnsinnig werden (was sich dann auf das Verhalten zu Hause ggü. der anderen Hündin auswirkt).
Wenn ich weiß, sie will das nicht, ist es meine Aufgabe, fremde Hunde fern zu halten und nicht die der Hündin.

Ich weiß noch, wie @Crabat mal vor vielen Jahren irgendwo geschrieben hatte, dass sie mit Crab nur wenige Male in der Welpenstunde war, weil Crab jedes Mal breitbrüstig da raus ging :lol: und erst mal ne Woche zu Hause wieder eingenordet werden mußte.
Wenn das zu Hause nicht erfolgt, kann das beim entsprechenden Hund schon ausreichen.

Also - ich würde da gar nicht nur auf das Verhalten zwischen den zwei Hündinnen schauen
 
  • Paulemaus
Die TE schreibt schreibt selbst, dass sie Tipps bekommen hat, die sie aber nicht umsetzen kann. Ich lese daraus nicht, dass die Trainerin es völlig ausschliesst, dass da noch was zu machen ist.
 
  • matty
Es bleibt Kaffeesatzleserei.
Um genau zu wissen warum,
müsste man viele Momente der Mehrhundehaltungen analysieren, testen und wissen, was bisher war.
Was ich bisher von der TE gelesen habe, spricht m.E. für eine neue Familie für die BC-Hündin. Schließlich kennt die TE auch sich besser als wir.

Schwer ist es js vor allem für den Menschen, denn beide Hündinnen werden sehr gut und glücklich als Einzelhunde leben können.
(Dass Hunde, die in Familien leben, meist glücklicher sind, wenn ein Zweit- oder Dritthund einzieht, ist m.E. sowieso ein erst in den letzten Jahren entstandenen Irrglaube. )
 
  • DobiFraulein
Schwer ist es js vor allem für den Menschen, denn beide Hündinnen werden sehr gut und glücklich als Einzelhunde leben können.
Wenn man denn so einfach eine Familie findet

Genau genommen wollte ich auch nur einen Gegenpol zu „muss zwingend weg“ setzen. Denn auch das ist nur Kaffeesatzleserei
 
  • matty
Zwingend, allein aus einer Forenbeschreibung heraus, ist in der Regel eher unserös und war so sicher auch nicht gemeint.
Es wäre eben die sicherste und für beide Hunde stressfreiste Lösung und lange, letzlich erfolglose Versuche, sind nicht gut für die Hündinnen.
Aber, man muss eben wie du schreibst, eine gute Stelle finden. Ich denke jedoch, mit der vorgeschlagenen Hilfe sollte es möglich sein.
 
  • tessa
Annähernd gleiche Situation mit zwei ChowChows. Die ältere war damals 6 Jahre und kastriert (!), hat den Welpen aufgezogen wie ein eigenes, die waren ein Herz und ein Hintern, alles tutti, alles prima...
... und dann kam die Junge in die erste Hitze, zack, bumm, vorbei. Erste Keilerei, da floss schon Blut, trotz der dicken Wolle. Danach war paar Tage wieder alles "wie früher", dann zweite Keilerei, da musste man mit beiden zum Tierarzt, flicken lassen und die eigenen Wunden verarzten lassen.
Danach ging gar nix mehr. Draußen Gassi gehen überhaupt kein Problem, jede für sich war mit jedem anderen Hund verträglich (wurde ignoriert), das waren beides keine Leinenkläffer, keine asozialen, nix.
Nur die beiden Weiber zusammen unter einem Dach, das ging gar nicht mehr.
Sie wurden räumlich getrennt. Die Jüngere ist durch den Glaseinsatz einer Zimmertür gegangen, um die ältere zu packen, die ältere ist durch eine Falttür maschiert, um die Jüngere zu packen, die wollten sich beide gegenseitig killen.
Und das _nur_ im Haus und _nur_ diese beiden. Ich konnte mit meinen Hunden zu Besuch kommen (Rüden und Hündinnen), war gar kein Thema. Gassigehen, gar kein Thema. Aber im Haus reiner Tötungsmodus. Die beiden waren gleich groß/gleich stark.
In ihrer Verzweiflung haben die Besitzer die jüngere Hündin auch kastrieren lassen. Hat nix genützt.
Die jüngere musste schlussendlich ausziehen, das war purer Stress für alle Beteiligten.

Gruß
tessa
 
  • snowflake
Und das _nur_ im Haus und _nur_ diese beiden. ... Gassigehen, gar kein Thema.
Wobei ich das schon erstaunlich finde, dass das nur im Haus ist, wenn es so ernst ist.
Aber das ist für die TE sicher gut zu wissen, dass das genau so laufen kann.
 
  • matty
Das ist eher typisch für die Fälle, zumindest die, die ich kenne und da war es jeweils leider nicht zu beheben.
 
  • toubab
Wir hatten hier das problem das jaqueline übelst angegangen wurde. Ich habe probiert das im haus zu managen, das ging soso lala, wenn man normal finden das jaqueline flach in einen korb lag und sich nicht mehr bewogen hat.

dann hats wiedermal geknallt, mit verletzungen, etwas weniger schlimm wie das erstemal, aber der hund war ein wrack.

dann hat sie bei babacar vorne gewohnt in ein abgeschlossen teil. Das funktionierte, nur fand jaqueline das stinklangweilig, sie ist dann umgezogen, gegenüber wo sie frei war.

heidi und naomi sind noch jahrelang knurrend mit eine bürste zum häuschen von babacar gelaufen, weil sie hofften das jaqueline noch dort war, um sie zu erledigen.

jaqueline hat auch geholfen die welpen aufzuziehen um nachher von sie zerstückelt zu werden.
 
  • Coony
Und daneben stehen die unzähligen VDH Züchter, die es schaffen eine Gruppe von Hündinnen zu halten.

Natürlich klappt das nicht immer!

Aber bei einer 8monatigen BC Hündin, nach 1 Trainerbeurteilung auf dem Hundeplatz und Tipps für Zuhause (die so nicht umgesetzt wurden weil, joah kann ich halt nicht) nach nur einer Woche das Handtuch zu werfen, ist doch Bullsh*it! Und wir klatschen dazu hier im Forum und bestätigen "oh.... Hündinnen... tja, tja, tja.... also ist ja so klar... kann nicht gutgehen"?
ALTER!

Besser die BC hätte das nicht vorhandene Kind getackert, dann kämen hier Tipps zu Trainern, Zuhause, Analysen what ever.

Ja, vielleicht ist es besser, wenn die Haltern die Hündin abgibt. Aber verdammt nochmal nicht, weil das eine unlösbare Situation ist, sondern weil ein bisschen Regen in Wolkenkuckucksheim sofort eine solche Überlegung kommt.

WTF!
Ich hoffe die TE meldet sich nicht mehr, weil sich die Situation mittlerweile in Wohlbefallen aufgelöst hat, oder ihr der A*sch geplatzt ist und sie die beiden Zicken mal so richtig auf den Pott gesetzt hat.

Gosh eine Woche und man will das Handtuch schmeißen...
Netter Gruß an all die Ar*chlochhunde hier, da draußen und die schon gegangen sind - sorry, Pech gehabt.
 
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