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Wie läuft denn eine Vorkontrolle eigenetlich ab?

  1. Hallo,

    ich weiß gar nicht, ob es besser hier oder in Allgemeines aufgehoben ist, aber es kann ja zur Not verschoben werden.

    Ich frage mich immer, WAS genau man bei so einer Vorkontrolle eigentlich macht (obwohl ich 8 TH-Tiere aus 3 verschiedenen TH habe, gab es bei mir nie eine Vorkontrolle und auch keine wirkliche Nachkontrolle).

    Da ich momentan evtl. Interesse an einem Hund hier aus dem Forum habe, wollte ich mal fragen, was da eigentlich genau "begutachtet" wird.

    Was kann man schon bei einem Besuch groß sehen? Was muss ich da alles offen legen? Muss ich die Leute z.B. in mein Schlafzimmer lassen (da lass ich eigentlich gar keinen rein!) oder muss ich irgendeine Prüfung mit dem Hund bestehen? Werden Nachbarn befragt oder wie läuft das ab? Was wollen die alles sehen?

    Ich habe auch schon oft überlegt, ob ich mich in die Liste eintragen lasse, dass ich Vorkontrollen durchführe - aber ehrlich, ich wüsste gar nicht, worauf ich da alles achten sollte! Was wenn ich dann eine Stelle für gut befinde, weil alles erstmal top ok aussieht und die Leute mir nett erscheinen und die spielen mir da aber einen vor? Oder ich sehe zwar einen riesen Garten, faktisch darf der Hund da aber später nie rein...

    Also, was wird geschaut? Was wird kontrolliert? Worauf legt man wert und was sind z.B. KO-Kriterien?

    Ich meine, ich sehe ein, dass man den Leuten auf den Zahn fühlen will, es geht schließlich um ein Lebewesen, aber ich muss schon sagen, dass es für mich Grenzen gibt bei dem, was ich offen legen würde und fremde Leute in mein Schlafzimmer zu lassen, ist für mich grenzwertig (ich will nur die Streckbank, das Andreaskreuz und den Gynäkologenstuhl nicht extra abbauen müssen :) ;)) Auch wenn z.b. nach Kontoauszügen gefragt würde, fände ich das grenzwertig...
    Nur mal als Beispiele.

    Oder ist es nur ein nettes Gespräch und ein Vorstellen der ganzen Familie incl. vorhandener Tiere - dann frage ich mich allerdings eben, wie aussagekräftig sowas ist. Ich könnte denen ja auch einen vom Pferd erzählen (oder wenn ich die Kontrolle mache, die mir...)

    Liebe Grüße

    Natalie
     
    #1 Natalie
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    --
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  3. Ich erzähle Dir mal wie ich Vorkontrollen gern durchführe...

    Telefonisch nehme ich Kontakt mit dem Interessenten auf und vereinbare einen Termin.
    Zu diesem erscheine ich pünktlich;) und mit viel Zeit im Gepäck.
    Nach der "Erwärmungsphase" (die sehr kurz ist), unterhalten der Interessent bzw. auch seine Familie und ich uns ganz in Ruhe. Dabei labern wir über Gott und die Welt:)
    Wichtig für mich ist nur, wie stellt er/sie sich das Zusammenleben mit gerade DIESEM Tier vor (natürlich besorge ich mir im Vorfeld Informationen über das Tier).
    Welche Betreuung erfährt das Tier während der Arbeitszeit?
    Ist eine Grunderfahrung vorhanden?
    Wie denkt der Interessent über Gewalt an/mit Tieren?
    Wo und wie oft geht er mit dem z.B. Hund spazieren?
    Ist ein Ruheplatz für das Tier vorhanden?
    Kennt er schon Tierärzte in der Nähe?
    Hat er sich über die Fütterung und Pflege Gedanken gemacht?
    Was passiert, wenn der Hund naß und dreckig ist?
    Wie reagiert der Interessent, falls Probleme auftreten?
    Wurden vorher bereits Tiere betreut, gepflegt o.ä.?
    Sind Kinder im Haushalt?
    Warum gerade dieses Tier?

    Diese Fragen sind nur ein Auszug über die Themen, die ich gern anschneide.
    Natürlich nicht als Fragenkatalog;). Oft ergeben sich die Antworten in einer lockeren Unterhaltung.
    Wir, also der Interessent und ich, tauschen uns eigentlich nur aus:)

    Soweit alles geklärt?

    watson

    Nachtrag:
    Waren schon Tiere in dem Haushalt habe ich das Verhalten der Tiere und den Umgang der/des Interessenten mit ihnen genau beobachtet.
     
    #2 watson
  4. Ich hab etliche Vorkontrolle in meiner aktiven Zeit bei XXX ausgeführt - entweder als Vorkontrolle für Pflegestellen oder zur Vermittlung.

    Genau wie es Watson getan hat, hab ich mich vorher angemeldet, einen Termin vereinbart und dabei schon erwähnt, dass ich gern so viele Familienmitglieder wie möglich kennenlernen möchte (Grund: manchmal ist der Wunsch nach einem Hund/Pflegehund nur der Wunsch eines Familienmitgliedes, nicht aber der der anderen....)

    Achja, ich hab auch gleich gefragt, ob und wieviele Hunde ich mitbringen kann....

    Bei der "neuen" Familie angekommen hab ich mir erst einmal die Umgebung angeschaut - ein ängstlicher Hund mitten im Stadtgebiet hätte nicht funktioniert, eine Zuchthündin, die bis jetzt nichts kannte, an eine belebte Straße hätte wohl auch nicht geklappt.

    Falls ein Garten vorhanden war, hab ich mir schon von außen die Einzäunung angesehen, ob sie hundesicher ist oder nicht.

    Dann kam die Begrüßung und die ersten Fragen, warum gerade dies Tier, warum Pflegestelle, kann die Familie mit kranken, ängstlichen Tieren umgehen, wo ist ihre Schmerzgrenze (in bezug auf Verhaltensauffälligkeiten, Krankheiten etc). Dabei hab ich mir ein Teil der Wohnung angesehen - wo soll der Hund sich aufhalten, wo nicht - und auch darauf geachtet, wie die "Atmosphäre" ist. Mag ich den Umgang mit schon vorhandenen Hunden, bzw. Kindern? Ist das eine ausgesprochen laute Familie oder nicht? Haben sich die Interessenten auch Gedanken über die finanzielle Belastung gemacht, über die zeitliche "Belastung, wie ist der Hund im Urlaub versorgt, wie sieht es im Krankheitsfalle aus und und und...

    Es gab zwar einen Fragenkatalog, aber den hab ich eigentlich nur als Gedankenstütze empfunden. Keine VK war wie die nächste. Ich hab ausgesprochen nette VKs gemacht, mit denen ich auch noch lange Kontakt hatte, und es gab ausgesprochen gruselige VKs.

    Natürlich - kann man. Und das empfand ich auch immer als ausgesprochen schwierig bei VKs, inwieweit hab ich auch wirklich die "echte" Geschichte gehört oder das, was die Familien gerne als Wahrheit gehabt hätten. Da konnte ich mich nur auf meine Menschenkenntnis verlassen (okay, die ist allerdings nicht sonderlich gut ausgeprägt).


    Letztendlich war für mich entscheidend, ob ich irgendeinen meiner Hunde dort lassen würde. Also ein rein subjektives Empfinden.

    Ich muss dazu sagen, dass ich ein paar Mal auch völlig daneben gelegen habe, mit meiner Einschätzung. (Allerdings hab ich fast 30 VKs gemacht)

    Gruß
    Christine
     
    #3 christine1965
  5. Ich mach' es so wie Watson.
    Kontoauszüge oder das Schlafzimmer helfen mir da eh nicht weiter :D .

    Hab' auch so um die 30-40 VK&NK gemacht, manche Orgas verteilen Checklisten, die man ihnen dann zuschickt. Sind aber nur wenige.

    Einmal lag' ich daneben, ich hatte in Gedanken schon abgelehnt und wollte gerade gehen, da kam dann der Lebensgefährte mit dem schon vorhandenen Hund nach Hause - das Verhalten zwischen Hund und Familie hat mich dann sofort überzeugt, ich hatte vorher eine falsche Einschätzung gehabt.
    Die Interessenten waren wohl nicht die größten Menschenfreunde und verhielten sich so seltsam abweisend - ganz komisch. Mit dem Hund aber waren sie wirklich top. Natürlich haben sie ihren Zweithund bekommen :) .

    Tja, und bei einer Nachkontrolle hatte ich anschließend den Hund im Auto :( . Das lag aber eher daran, dass die Leute ihn abgeschoben haben. :(

    Ich persönlich habe keine Vorgaben wie z.B. Garten zund 24h-Betreuung, ich versuche eher, herauszubekommen wie die Leute mit eventuellen Problemen umgehen würden, was sie an Erfahrung haben, was sie alles bedacht haben, ob die Vorstellung des Lebens mit Hund realistisch ist, warum es gerade dieser Hund sein muss etc.

    Ich denke davon hängt das Hundeglück ab, es steht und fällt nicht mit einem Garten.
    Hat die Orga entsprechende Vorgaben, halte ich mich aber natürlich daran.

    LG
    Mareike
     
    #4 bones
  6. Sagt mal - werden eigentlich IMMER Vor- und Nachkontrollen gemacht?
    Ich frage mich bis heute, warum hier nie jemand "aufgeschlagen" ist, obwohl die Nachkontrolle angekündigt wurde ("Da kommt auf alle Fälle dann jemand vorbei!") - passiert ist aber nix.
    Wir hatten beim ersten TH-Besuch ja Odin und Gipsy dabei, schließlich mußten sich die Hunde ja erstmal kennenlernen und dass wir Gurki dann auch gleich hätten mitnehmen können, hatte ich ja schon des öfteren geschrieben (was mich auch wundert).
    Denn ich weiß, dass man auch in diesem TH eigentlich erstmal mit dem Tier "warm werden soll", also als Gassigeher erstmal "beweisen", dass die Chemie auch wirklich stimmt, in der Zwischenzeit erfolgt die Vorkontrolle und dann erst die endgültige Abgabe des Tieres. Ist ja eigentlich auch richtig so - nur lief das bei uns damals komplett anders ab. Gut, täglich als Gassigeher hätten wir da nicht hinfahren können, waren ja locker 100km bis zum TH.
    Aber ich habe den Stapel mit den "Interessentenunterlagen" im Büro gesehen, wir waren ja nicht die einzigen. Die hatten da ein richtige Akte mit Unterlagen (da lagen auch bearbeitete Fragebogen der Vorkontrollen drin) - nicht mal so einen Fragebogen mußten wir beantworten, hat die alles nicht interessiert.

    Oder kommt das wirklich drauf an, WER da vor der Tür steht und ein Tier haben will? Kann mir das jemand erklären?
     
    #5 Gast2009082502
  7. Ich hab morgen eine VK bei mir als Pflegestelle!
    Bin so nervös- was muss ich beachten?
     
    #6 Franzi216
  8. Franzi, nix! Sei einfach Du und biete `nen Kaffee an;)
    Hast Du Tiere zu Hause? Wenn ich bei Dir eine VK machen würde, würde ich diese Tiere gern sehen und Deinen Umgang mit ihnen.

    Ich mache übermorgen eine VK und habe am Tel. gesagt, das sie bitte die vorhandene Hündin bei sich haben, wenn ich kontrolliere.
     
    #7 scully
  9. Ich trink keinen Kaffe- tuts auch Tee? ;)
    Ich hab zwei hunde und mein Ponychen auf dem Hof!Aber mein Pony wird sicherlich grad draußen sein.....
     
    #8 Franzi216
  10. Ich denke, Tee reicht aus und vielleicht zur Sicherheit noch ´n Wasser im Haus haben *gg

    Jeder macht Vorkontrolle anders, ich bin selber schon von mehreren Vereinen vorkontrolliert worden und habe selber auch schon VK´s und NK´s gemacht.
    Bei einer Vorkontrolle wurde die ganze Wohnung besichtigt, bei den anderen nicht. Ich selber verzichte drauf, bei Interessenten durch die ganze Bude zu stapfen, wenn ich meine Yassi mitbringen kann, sind die vorhandene Schwachstellen eh gleich aufgespürt - bei der letzten VK hat sie wieder mal mit Genuss einen ungesicherten Mülleimer ausgeräumt. Mir ist dann wichtiger, wie die Leute auf so etwas reagieren, ob sie unbeherrscht meine Klaususe anmachen oder wie wild anfangen putzen oder das eher so lässig nebenher beseitigen und sich dabei überlegen, wo der Mülleimer in Zukunft hin soll...

    Manche Vk´s sind echt nett und man schwätzt über alles und jenes, andere wiederum sind zäh wie Kaugummi, weil die Leut sich jeden Wurm einzeln aus der Nase ziehen lassen...

    Manchmal endeten die Gespräche auch damit, dass das Thema Hund erst einmal vertagt wurde, weil die Gesamtsituation einfach dafür nicht passte momentan. Manchmal war der Wunschhund absolut der richtige und manchmal auch nicht, das lässt sich vorher halt nie sagen.
    Und einer ist mir heut noch richtig bös, weil ich seine Frau in der Meinung bestärkte, dass momentan kein Hund ins Haus muss...
     
    #9 Biggy
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