"Warum Menschen Hunde zu Krüppel züchten"

  • 18. Juni 2024
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Hi Kyra ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ja und nicht nur Frenchies sind betroffen. Mich macht es krank wenn ich bei Insta oder wo auch immer Bilder/Videos sehe, wo die Leute es wahlweise lustig oder "cute" finden, wenn Bulldoggen, sitzend mit raushängender Zunge an einer Wand lehnend versuchen zu schlafen, weil anders drohen zu ersticken. Oder sie liegen auf einem Stofftier, damit sie erhöht schlafen können. Mir kommen da eher die Tränen und ich kann diese komplette Verdrängung von bitteren Tatsachen der Menschen nicht mehr ertragen. Ich mag Bulldoggen und ich mag Frenchies, und genau deshalb würde ich mir keine kaufen vom Züchter. Da können die lang wie breit erklären das ihre Hunde "freiatmend" sind...das ist an Sarkasmus ja kaum mehr zu überbieten.
Gestern hat sich in meine Gruppe einer angemeldet, der wollte Werbung machen für seine Mischlinge die er nun züchtet und für die es eine eigene Gruppe gibt (ein Holländer). Die Bordengdog..eine Mischung aus Bordeauxdogge und English Bulldog..ich hab ihn direkt mal zur Tür geleitet.
Zum kotzen absolut zum kotzen.
 
Meine Freundin hat zwei Möpse und eine Franz. Bulldogge. Sie erzählt mir auch immer welch Glück sie hat ihre Hunde waren ja Gesund und freiatmend. Dabei hört man das röcheln der Hunde wenn die Temperatur über 20 Grad steigt mehr als deutlich. Die Franz. Bulldoge hat jetzt einen Bandscheibenvorfall auch das für meine Freundin unerklärlich, der Hund ist 12 Jahre alt. Was für sie aber kein Alter ist. Det letzte Mops wurde schließlich 15. Sie liebt die Hunde über alles und würde alles für sie tun, aber da ist sie blind.
 
Ich verstehe es irgendwie nicht, warum Leute so deutlich gezeigte Gesundheitsprobleme nicht sehen können aka wollen.

Irgendwie habe ich auch so das Gefühl das in den Zeit, als ich angefangen habe Hunde zu halten nicht so extrem viele brachyzephale Rassen unterwegs waren. So rein subjektiv betrachtet, oder es ist mir damals nicht so aufgefallen weil ich da schon so ziemlich Terrier infiziert war. :gruebel:
Dann bin ich zu meiner Boston Terrier x Patterdale Kreuzungs Hündin gekommen und habe mich dann glaube ich erstmal intensiver damit beschäftigt. Wobei für mich irgendwie niemals ein Hund "ohne Nase, ohne Rute" in Frage kommt.
Aber SuperNova entspricht optisch ja auch eher einem kleinen Bull&Terrier Type Hund, als einem Boston Terrier. Also mit Nase, Rute, offenen Nasenlöschern und einer großen Leistungsfähigkeit.
Hier war dann meine ernüchternde Erfahrung mit anderen Boston Terrier Haltern, das ich einen "krank gezüchteten Vermehrer Hund" habe, der nicht lange leben wird und mir noch viel "Freude" mit Krankheiten machen wird.

Nun ist sie 14 Jahre alt, hat eine Karriere als Weightpull-Sporthund hinter sich, diversen anderen sportlichen Quatsch mit mir mitgemacht. Sie tobt aktuell noch ausgiebig mit unserm Patterdale Nachwuchs und hält mit ihm die Rattenpopulation auf dem Grundstück in Schach.

Sie hatte keine Bandscheibenvorfälle oder was sonst noch so üblicherweise auf dem Programm steht. Ausdauertest ( 20km Fahrad) hat sie in ihrer Jungend gemacht.

Von den VDH Boston Terriern, der Leute die mich für sie kritisiert haben, lebt keiner mehr. :heul:
Dafür mussten einige operiert werden wegen Problemen der Athemwege.

Mein rein subjektives Fazit aus den Erfahrungen, ich würde meinen Hund immer wieder kaufen. Aber ich würde einen großen Bogen um brachyzephale Rassen, auch aus dem VDH/FCI Bereich machen.
 
Ich glaube, das Elend wirklich verbreitet hat der Umstand, dass Frenchies in Mode kamen und in Maßen produziert wurden.

Und dann, nachdem sich herumgesprochen hatte, dass die nicht die gesündesten sind, „ähnlich aussehende“ Rassen als Ersatz ebenfalls an Beliebtheit gewonnen haben.

Ich finde den Artikel einerseits sehr gefällig geschrieben. Was ich sonst daran diskussionswürdig finde, ginge hier wohl eher am Thema vorbei (sind eher formale Aspekte).

Der zitierte Tierarzt/Pathologe ist übrigens ein früherer Kollege von mir. :)

(Edit: Ob er sich positiv an mich erinnert, weiß ich allerdings nicht… :lol: )
 
Einige hier "kennen" mich ja inzwischen so gut, daß es kein Geheimnis ist, daß ich eine gewisse Vorliebe habe für alle "Quadratisch - Praktisch - Gut"-Hunde. ;)

Aber gerade weil ich sie so mag, habe ich erst recht keinen Funken Verständnis für die züchterischen..., ja, "Verbrechen" an diversen (brachyzephalen) Rassen. Eigentlich könnte man die Gänsefüßchen weg lassen, denn es sind wirklich inzwischen Verbrechen. Da liegt keine Unwissenheit zugrunde, sondern jeder weiß um die Probleme (kennt auch die entsprechenden Tierschutzgesetze), und macht nicht nur ungehemmt weiter, sondern verstärkt sogar die Qualen der Tiere bewusst, indem immer noch extremere "Kreationen" gezüchtet werden. (Siehe "American Bully Pocket" z. B. KATASTROPHE!)

Alles aus reiner Gier. Die Nachfrage ist riesig, ganz offensichtlich, also wird sie selbstverständlich bedient.

Nur warum die Nachfrage so groß ist, will mir nicht einleuchten. Wenn ich diese Hunde mag, dann will ich doch unbedingt, daß sie gesund und glücklich sind. Wenn der im Artikel erwähnte Pflegetrieb des Menschen ein Grund wäre, Qualzucht-Hunde anzuschaffen - würde man dann nicht trotzdem wollen, daß es dem eigenen Schützling gut geht, daß er gesund ist?
Ich verstehe es nicht.
 
Eine Hundehalerin hier mit schwarzem Mops, die ich sehr oft treffe, hat mir erklärt, dass ihr Mops so gut und weit mit ihr gehen könnte, weil er selbstverständlich operiert wäre. Der Mops ihrer Tochter natürlich auch. Dass das notwendig ist, das wissen man doch, wenn man sich für einen Mops entscheidet. Das würden die Hunde auch gut wegstecken und sie wären dann ganz normale, gesunde Hunde.:wand:
 
Eine Hundehalerin hier mit schwarzem Mops, die ich sehr oft treffe, hat mir erklärt, dass ihr Mops so gut und weit mit ihr gehen könnte, weil er selbstverständlich operiert wäre. Der Mops ihrer Tochter natürlich auch. Dass das notwendig ist, das wissen man doch, wenn man sich für einen Mops entscheidet. Das würden die Hunde auch gut wegstecken und sie wären dann ganz normale, gesunde Hunde.:wand:
Oh Mann..den Fehler in der Matrix sieht die auch nicht..wie kann man so ignorant und verbohrt sein? Das ist natürlich total normal das man einen Hund erstmal lebensfähig operieren muss...nicht.
 
Fehler in der Matrix…

Soo viele.

Hier die Verwandtschaft: Kinder wollten einen Frenchie.

Eltern: „Die sind so oft krank und haben Atemprobleme.”

-> Es wurde eine OEB

Familie wollte einen blauen Hund.

Allerdings: “Die sind so oft krank!”

-> Es wurde ein Hund in … - fawn.

:wand:

Mittlerweile zwei mal operiert, kann ohne Asthmaspray trotzdem gar nichts….

Was sagt man da…. :nixweiß:
 
Fehler in der Matrix…

Soo viele.

Hier die Verwandtschaft: Kinder wollten einen Frenchie.

Eltern: „Die sind so oft krank und haben Atemprobleme.”

-> Es wurde eine OEB

Familie wollte einen blauen Hund.

Allerdings: “Die sind so oft krank!”

-> Es wurde ein Hund in … - fawn.

:wand:

Mittlerweile zwei mal operiert, kann ohne Asthmaspray trotzdem gar nichts….

Was sagt man da…. :nixweiß:
Wenn ich so etwas schon höre/lese: Kinder wollen dies und das und einen Hund ...
Die kümmern sich nicht drum, bezahlen nicht die TA-Rechnung, wollen aber unbedingt die und die Rasse. Dann wirds ein dummer Kompromiss.
Ich wollte als Kind auch immer ein Pferd und einen Hund. Gabs halt nicht und dann bekam ich einen Urlaub auf dem Bauernhof (bei unseren Verwandten), durfte den Pferdestall ausmisten, mich um den Hofhund kümmern. Es war toll, richtig toll, aber nach 2 Wochen dort, wollte ich halt wieder etwas anderes.
Warum in aller Welt kauft man einen Hund, der den Kindern gefällt oder macht solch bescheuerten Kompromisse, wenn man es als Erwachsener dazu auch noch besser weiß.
 
Nach wie vor folgt die Form der Funktion. Da aber die Funktion darin besteht ein Kinder- oder Partnerersatz zu sein, wird es blöd für die Tiere.

Traurig, einfach nur traurig.
 
Naja, man wusste es eben nicht wirklich besser.

Wenn ich so etwas schon höre/lese: Kinder wollen dies und das und einen Hund ...

Hier muss ich zur Info ergänzen: Es ist nicht der erste Hund der Familie, "weil die Kinder gern einen Hund wollten". Es sollte also wieder ein Hund sein, nachdem der alte ein Jahr vorher in relativ hohem Alter wegen eines inoperablen Tumors schließlich eingeschläfert werden musste.

"Bullig" war wohl allgemeiner Familienkonsens.

Einen gelisteten Hund/einen jungen erwachsenen Hund aus dem Tierheim/ einen zu großen/kräftigen/lebhaften Hund wollten die Schwiegereltern nicht, die mit im Haus leben, und den Hund bei Schichtdienst einhüten. Das sind eigentlich Hundemenschen, aber beide mittlerweile halt körperlich arg eingeschränkt.

Und dann hat man sich eben so weit informiert, wie's jetzt anscheinend allgemein bekannt ist:

"Keine Franz. Bulldogge, keine englische Bulldogge - die sind ja so oft krank und atmen nicht richtig"
"(Die sind ja schick, aber...) Keinen blauen Hund"
"Die OEB ist die gesündere Bulldogge"

Man ist auch nicht zu ebay-Kleinanzeigen, sondern hat sich verschiedene Züchter zumindest im I-net angesehen und hat telefoniert. Man ist weit gefahren und hat richtig viel Geld für den Hund ausgegeben.

Joar - aber irgendwie war's alles für die Katz.

Kein dies, kein das, aber ne brachycephale Rasse.
Kein Blau - aber fawn. Dass das dasselbe in beige ist, war denen nicht bekannt und nicht bewusst.
Züchter angesehen, aber: am Ende doch den genommen, der am ehesten Welpen hatte...
:rolleyes:


Ich sag ja: Fehler in der Matrix.
 
Wo ist das Problem mit fawn?
Ist auch eine verdünnte Farbe.



Die TA hat am Montag sogar bei Chili gemeint, sie sei eine Brachyzephale Rasse. Respektive ihr Kiefer zumindest, da war ich tatsächlich erschrocken. Ihr Fang ist ja nicht kürzer als der Schädel, darum hätte ich nicht gedacht, dass SBT auch darunter fallen.
 
Ist auch eine verdünnte Farbe.



Die TA hat am Montag sogar bei Chili gemeint, sie sei eine Brachyzephale Rasse. Respektive ihr Kiefer zumindest, da war ich tatsächlich erschrocken. Ihr Fang ist ja nicht kürzer als der Schädel, darum hätte ich nicht gedacht, dass SBT auch darunter fallen.

Der SBT fällt in den Niederlanden unter das Qualzuchtverbot, wie @toubab unlängst schrob.

1717709558397.jpeg
 

Anhänge

Die TA hat am Montag sogar bei Chili gemeint, sie sei eine Brachyzephale Rasse. Respektive ihr Kiefer zumindest, da war ich tatsächlich erschrocken. Ihr Fang ist ja nicht kürzer als der Schädel, darum hätte ich nicht gedacht, dass SBT auch darunter fallen.

"Fehler in der Matrix"?

Bei Brachyzephal geht es glaube ich eher um die Schädelform als allein um die Länge der Nase.

Und die ist beim SBT ja schon sehr typisch.

Beim Dobermann sprechen die Amis teilweise von Fawn, im Deutschen isabell.

Ja, genau das... nicht normales Hellbraun, verdünntes Hellbraun. (Edit: Ja, ich wusste nur, wie es beim Dobermann heißt, und interessanterweise auch nur auf Englisch.)

Der letzte Hund von blackcloud hier aus dem Forum hatte auch diese Farbe... gescheckt, aber die Flecken waren dilute gefärbt.

Ich hab mal geschaut. Auf ner Franzbull-Seite heißt das "Isabella Fawn".

Nun hab ich mal auf ner OEB-Seite geschaut, da hieße es eher "Apricot"... :crazy:

Entschuldigt, wenn ich hier noch zur Verwirrung beitrage, aber anscheinend nennt eh jeder Verein diese Farbgebung anders.

- auf jeden Fall ist es eine Dilute-Farbe und es waren im Wurf auch blaue Welpen.
 
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