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Leben mit einem "Kampfhund"?

  1. Hallo Leute, 


    ich bin mit zwei Bullterriern im Elternhaus aufgewachsen von der Kleinkinderzeit bis ins frühe Teenageralter. Danach gab es dort noch einen weiteren Hund, einen Mischling. Als ich dann selbst erwachsen war hatte ich eigne Hunde. Erst erneut einen Pitbull-Mischling aus dem Tierheim und danach zur Zeit der Familiengründung einen Setter. Alle Hunde haben irgendwann altersbedingt das Zeitliche gesegnet. Ich bin also mit der Hundehaltung in verschiedensten Lebenssituationen vertraut. Ich weiß was der Alltag mit einem Hund bedeutet, die Einschränkungen beim Reisen oder im Urlaub, ich hatte die Zeit Hund mit kleinen und größeren Kindern und als ich selbst noch Kind war. Das liegt nun alles ca. 10 Jahre zurück, die Rechtslage hat sich verändert aber meine Lebenssituation ermöglicht mir es nun wieder einen Hund zu halten. Ich bin - sicherlich durch die Prägung aus meinem Elternhaus - in Bullterrier verliebt und träume davon wieder einen zu mir in die Familie zu nehmen.  

    Leider gilt ja diese und andere Rassen aufgrund der meines Erachtens überzogenen Hysterie von vor einigen Jahren als gefährlicher Hund, Kampfhund, potentiell gefährlicher Hund, Listenhund....und weiß der Geier was noch alles für Bezeichnungen erfunden wurden. Ich habe mich nun durch zahlreiche Rechtverordnungen, Gesetze, Veröffentlichungen, Hundelisten, Webseiten und Ratgeber gelesen. Das ist mir alles relativ klar. Mir ist aber nicht klar, was das für den Alltag, das tägliche Leben bedeutet und welche Einschränkungen und Probleme das beim Urlaubmachen und Reisen in andere Länder bringt. Meine bisherigen Hunderassen vielen nicht unter diese Verordnungen und als meine Eltern noch Bullterrier hatten gab es die Gesetze noch nicht.  

    Zum Hintergrund: Ich lebe in Baden-Württemberg an der deutsch französischen Grenze, bin mit einer Französin verheiratet und wir verbringen dadurch viel Zeit in Frankreich bei der Familie. Wir haben selbst auch Kinder zwischen 7 und 15. 

    Wie funktioniert das Leben heutzutage mit einem "Kampfhund"? Sind die Einschränkungen deutlich spürbar? Ist dadurch die eigene Bewegungsfreiheit mit dem Tier aufgrund der Gesetze beeinträchtigt? Also ganz praktisch...Baden gehen...ins Restaurant...Einkaufen gehen....der Umgang mit anderen Hundebesitzern oder Menschen ohne Hund? Hängen noch alte Klischees in den Köpfen? Hat sich die Situation eventuell wieder normalisiert? Könnt ihr einem Grenzgänger wie mir überhaupt das Halten eines Bullterriers empfehlen?
     
    #1 Stephanus
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Wenn du mit Hund nach Frankreich willst, vergiss nicht, dass der Papiere braucht (echte). Ich lebe in der Schweiz, in meiner Region gibt's keine Listen. Aber nach Zürich dürfen wir nicht, resp nur mit Mauli und 2m Leine. Man muss halt vorher überlegen, wo man hinfährt.
    Mit den Menschen hab ich keine Probleme, allerdings war meine Dogohündin eh ein Vorzeigemodell und durch die Fellfarbe perse "Nett", Chili die Staffbull Hündin ist einfach n fröhliches Teilchen, da gabs bisher noch nie schlechte Reaktionen. (Die meisten denken eh, dass sie noch n Welpe ist :sarkasmus:)
     
    #2 pat_blue
  4. Willkommen hier....

    Du solltest dir das mit der Rasse nochmal genau überlegen, Frankreich ist recht streng bei Listenhunden. Einreise mit Listehund wird als Straftat gewertet,der Hund eingezogen und getötet. Hunde der Kat 1 dürfen nur mit FCI Stammbaum einreisen, Hunderasse wird ohne Stammbaum oder kynologisches Gutachten nicht anerkannt usw...von der ständigen Maulkorb und Leinenpflicht mal abgesehen. Auch sind die Beschreibungen im Gesetz echt schwammig, oft reicht eine äußerliche Ähnlichkeit um den Hund einzustufen.

    Meine Familie wohnt in BaWü an der Grenze und selbst mit meinem Schäferhund habe ich mich immer sehr unwohl gefühlt in Frankreich. Diesen Stress würde ich mir und dem Hund ersparen.
     
    #3 Pyrrha80
  5. Der Bullterrier ist in Frankreich kein Listenhund, sondern ein ganz normaler Haushund. Da man ihn optisch gut von den tatsächlich gelisteten Hunden unterscheiden kann, braucht es theoretisch nicht mal einen FCI-Abstammungsnachweis. In der Praxis sind FCI-Papiere von Vorteil.

    Ich bin ja selber Grenzgänger mit Bullterrier. Eher werde ich in D angehalten und nach dem Maulkorb gefragt, als dass hier in F jemand auf die Idee käme, mich wegen meines Hundes blöd anzumachen.
     
    #4 Fact & Fiction
  6. Stimmt du hast recht, ausgerechnet der Bullterrier wird nirgendwo aufgeführt... *AscheaufmeinHaupt*
     
    #5 Pyrrha80
  7. Ich hab zwar nur nen Mini Bulli, aber die allermeisten Leute kennen den Unterschied eh nicht. Mein Mädel ist jetzt 1,5 Jahre und bisher ist bei uns alles normal verlaufen. Die Leute reagieren sehr entspannt und sind eher aufgeschlossen und neugierig. Es scheint aber wohl ein bisschen davon abhängig zu sein, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen auf dem Land tendenziell etwas lockerer sind. Mit so Fragen wie „stimmt es, dass diese Hunde eine Beißkraft von mehreren Tonnen haben“ muss man schon mal rechnen. Aber uns hat bisher noch niemand blöd angepöbelt. Da wird jeder so seine eigenen Erfahrungen machen und es wird nicht in jedem Dorf/jeder Stadt gleich sein.
     
    #6 MyEvilTwin
  8. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viel von der Farbe abhängt.
    Meine Beiden sind gestromt. Das sind für viele Leute hier per se "Kampfhunde". Wobei nur einer davon ein Listenhund ist (Cane Corso).
    Witzigerweise finden ausgerechnet oft Männer meine Hunde toll.
    Ich komme aus Bayern, wo die Listenhundhysterie ja sehr ausgeprägt ist, aber richtige Probleme habe ich noch nie gehabt.
    Vielleicht zähle ich auch nicht zum typischen "Kampfhund" Klientel!;)
     
    #7 Lanzelot
  9. Das mit der Farbe kann ich bestätigen. Weiße Bullterrier sind "die Kampfhunde" schlechthin. Die roten Bullis hingegen gelten als völlig ungefährlich :)
     
    #8 Fact & Fiction
  10. Das seltsame bei uns ist, unsere Hündin die weiß ist, ist bei den meisten Menschen viel beliebter als unser roter Rüde.:gruebel: ich hätte auch schwören können, das es andersrum sein würde :D
    Also mir geht es wie @Lanzelot , ausser Hundeführerschein angeordnet von der Stadt, hatte ich nie Probleme. Und das hat sich als großes Glück für die Hunde und mich erwiesen, da viele nette Menschen kennen gelernt und die beste Mantrail Gruppe.:dafuer: Klar, mal ein Spruch von irgendwem, aber echt selten. Ich hatte mir die Bullterrierhaltung in Bayern viel schlimmer vorgestellt. :rolleyes:
     
    #9 nelofar
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