Kind greift "Kampfhund" an

  • 28. Mai 2024
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Hi JulesTschudi ... hast du hier schon mal geguckt?
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Und was soll das Löschen des BEitrags?
 
Tschuldigung! Hab ich das gelöscht? war gar nicht meine absicht!!! bin so wenig online und hab das erst jetzt gesehen :(
hmmm ok: dann schreib ich das jetzt nochmal!
also- war mit wuffi im park. parkbereiche sind relativ abgegrenzt zueinander- d.h. es gibt einen weg für jogger (frei beweglich), einen abenteuerspielplatz für kinder (komplett und hoch umzäunt), eine wiese für hunde (halb umzäunt). ich hab stöckchen geworfen auf der wiese mit hundi. da ist ein kleiner junge, schätze mal so zwei jahre alt- aus dem spielplatz abgehauen und direkt auf meinen hund zugerannt- der in diesem moment mit stock im maul weit von mir entfernt und relativ nah zum spielplatz war (ich wusste Kind würde schneller beim hund sein als ich). ich weiss, dsss mein hund nichts macht, aber ich kenn die normale reaktion von müttern auf meinen hund- also hab ich ihr auf die entfernung hin "platz" gesagt und sie hats gemacht und der lüttsche hat sich auf meinen hund gestürzt und den gekuschelt. alles gut- aber immer noch keine mutter in sicht (obwohl in sichtweite auch eine vierspurige straße verläuft). ich also zu kind und hund und wollte seine mama suchen gehen- wollte er aber nicht- er wollte den hund! fand ich auch toll! kinder und hund ist super! nachdem ich nun eine geschlagene weile babysitter gespielt habe, fing der junge an meinen hund mit dem stock zu schlagen. wuffi reagiert auf offensives verhalten eher verschüchtert und hat ihren stock stock sein lassen und ist gegangen. der lüttsche hinterher! als mein hund den stock nicht nehmen wollte, hat er ihr den ins maul gesteckt. ab diesem zeitpunkt war ich leicht überfordert. ich hatte nun einen nicht zu bändigenden zwei jährigen am arm, der sofort angefangen hat zu heulen, als ich ihn nicht zum hund gelassen habe + einen verschreckten hund. endlich kam die mutter um die ecke- ihr Kommentar: der tut dem hund nix- der mag die so gerne... (kommentar kenn ich immer nur umgekehrt von hundehaltern). also lass ich den kleinen los, um der mutter zu erklären, dass sie ihr zweijähriges kind nicht unbeaufsichtigt auf eine hundespielwiese lassen darf und auch nicht in die nähe einer vierspurigen strasse. in dem moment nimmt der kleine den stock und rammt ihn meinem hund ins maul- ja er "rammt"- hundi hat sich auf einer seite des unterkiefers das gesamte zahnfleisch aufgeschnitten + schnitt in der zunge. hat geblutet wie sau! und hat bestimmt auch weh getan! was macht mein hund: trollt sich! kind mit stock hinterher! mutter interessierts nicht! schnappt sich ihr kind- sagt noch: guck mal der hund hat jetzt aua- der will nicht mehr spielen und geht...ich war zu fassungslos um zu reagieren und hab mich einfach nur gefragt: wie hätte das ausgehen können, wäre mein hund nicht so wie er ist? und vor allem: wie reagiert er nächstes mal?
so, das war die geschichte zu der überschrift...
und wenn man das nächste mal in der bildzeitung liest, dass wieder ein kampfhund ein kind angegriffen hat, viell auch mal über die hintergründe nachdenken und andere verantwortliche als immer nur den hund beschuldigen...
 
Sorry, aber das Kind hät ich vom Hund weggeholt und nicht mehr losgelassen, egal wie der schreit und weint. Besser als das der Hund wegen so einem Quatsch Kinder nicht mehr mag.
Ich bin mit meiner Hündin mal bei einem Schulsportplatz vorbei gelaufen, natürlich angeleint auf dem öffentlichen Trottoir. Da kommt ein Junge, ca. 9 Jahre alt, hinter uns her und wirft Belle einen Stock an! Der konnte gar nicht schauen, wie schnell ich bei ihm war und ihn an den Armen gepackt hatte. Hab ihn gefragt, was ihm einfallen würde?! Ob ich ihm mal einen Stock anwerfen sollte, damit er sieht, wies ist?! Da wurde er ganz klein laut... Ich bin dann mit ihm nach Hause gelaufen, weil ich einem Elternteil sagen wollte, was er gemacht hat.
Sind dann dahin gelaufen, er geklingelt, machte die Mutter auf. Da hab ich ihr erzählt, was er gemacht hat. Sie hat dem Jungen gesagt, dass er Glück gehabt hätte, das sie das nicht gesehen hätte, sonst hätte sie ihm eine verpasst. Ich bin überhaupt nicht für schlagen, also habe ich ihr gesagt, dass sie Ihrem Kind besser den richtigen Umgang mit Tieren beibringt und bin gezottelt.
So was kann einfach nicht sein!
 
Unglaublich, wie manche Eltern ihre Kinder erziehen, oder eben nicht erziehen! Musstet ihr zum Tierarzt? Die Rechnung müsste dann ja eigentlich die Mutter übernehmen...
Vielleicht kannst du zur Sicherheit mit ein paar netten Kindern üben, dass sie deinem Hund Leckerchen geben.
Gute Besserung!
 
JulesTschudi schrieb:
also lass ich den kleinen los, um der mutter zu erklären, dass sie ihr zweijähriges kind nicht unbeaufsichtigt auf eine hundespielwiese lassen darf und auch nicht in die nähe einer vierspurigen strasse. in dem moment nimmt der kleine den stock und rammt ihn meinem hund ins maul- ja er "rammt"-

Au weia! :(

Ich hab ja selbst ein Kind in dem Alter, kann mir die ganze Situation also sehr gut vorstellen.

Dass das nicht aggressiv gemeint ist (im Sinne von: "Ich will dem Hund jetzt wehtun!"), und das Kind in dem Alter definitiv noch nicht versteht, dass ein Hund kein Spielzeug ist (und auch zurückbeißen kann), hilft dir da sicher auch nicht weiter, oder?

Einem Kind, das meinen oder einen Hund mit dem Stock geschlagen hätte, hätte ich den Stock sofort weggenommen. Aber ich gebe zu, die Hemmungen, ein fremdes Kind in dem Alter anzufassen, habe ich auch erst nicht mehr, seit ich selbst eines habe und etwa weiß, wie Kinder in dem Alter ticken, und was sinnvoll ist und was nicht.

hundi hat sich auf einer seite des unterkiefers das gesamte zahnfleisch aufgeschnitten + schnitt in der zunge. hat geblutet wie sau! und hat bestimmt auch weh getan! was macht mein hund: trollt sich! kind mit stock hinterher!

Ich seh's grade vor mir... Zweijähriger konzentriert auf Vorstellung: "Hund soll Stock ins MAUL nehmen und lustig rumlaufen!" Hund höflich darauf bedacht, genau DAS zu vermeiden.

(So sah's bei uns ohne jede Vorgeschichte eigentlich immer aus, wenn Kind mit Hund spielen wollte, und das war sicher auch besser so.)

mutter interessierts nicht! schnappt sich ihr kind- sagt noch: guck mal der hund hat jetzt aua- der will nicht mehr spielen und geht...ich war zu fassungslos um zu reagieren und hab mich einfach nur gefragt: wie hätte das ausgehen können, wäre mein hund nicht so wie er ist?

Wie so viele Unfälle mit Hund und Kind, die sich unter: "Ich stand direkt daneben, aber das ging schneller, als ich gucken konnte!" zusammenfassen ließen.
Wie es in x Haushalten mit x Hunden jedes Jahr vermutlich auch passiert.

Ich sehe da ganz klar die Mutter in der Pflicht, die sich zumindest mächtig gedankenlos verhalten hat.

Andererseits ist das auch wieder so ein typisches Mutter-Dingens: Frau ist unter Umständen so auf's gerade sehr mobil werdende Kind fokussiert, dass bestimmte Handlungen ihr möglicherweise völlig normal vorkommen - oder auch ausgeblendet werden, um alles andere auf den Schirm zu kriegen - wobei der Draht nach außen (wie wirkt das auf andere? Dreht sich die Welt für andere möglicherweise um etwas anderes als mein Kind?) so ein bisschen verloren geht.

Und praktische Erfahrungen mit Hunden hatte sie wohl offensichtlich nicht. (Wobei ich auch da schon tolle Sachen erlebt habe... gerade bei Leuten, wo ich dachte, die sollten es eigentlich besser wissen.)

und vor allem: wie reagiert er nächstes mal?

Ich würde nach deinem Bericht denken: Vermutlich genau so wie jetzt auch, bzw. so, dass er ein Kind dieses Alters schon im Vorfeld meidet und gar nicht erst mehr hingeht.

"Üben" ist natürlich sinnvoll, aber nur mit netten, vielleicht etwas älteren (ein Jahr wirkt da schon Wunder) Kindern und verständigen Müttern, und vielleicht einfach so, dass die Kinder dabei sind, sich aber eben gar nicht um den Hund kümmern, außer mal streicheln und füttern, aber unter Aufsicht.

Übrigens: Gerade Zungenverletzungen bluten wirklich sehr stark - ich habe das zweimal bei einem Hund von mir miterlebt, und beide Male dachte man, da sei ein Massaker passiert. Hat auch ewig lange nachgeblutet, dem Hund aber ganz offenbar gar nicht wehgetan.

Beim ersten Mal waren wir beim TA, aber der hat (da Blutung gestoppt hat, bis wir da waren), die gebissene Stelle nicht mal mehr so zweifelsfrei gefunden.

Und der Spacko hatte dann nach dem ersten, ganz schlimmen Mal, wo ich nachher aussah wie aus dem Schlachthaus entsprungen, noch ein paar Mal kleinere Zungen- und Zahnfleischverletzungen, weil er ja so auf Igel abgegangen ist - die haben ihn aber auch kaum bzw. de facto gar nicht gestört.

Das sieht also meiner Erfahrung nach oft schlimmer aus, als es ist.

Wart ihr denn beim Tierarzt?
 
Wobei ich beim Üben mit netten Kindern auch zu äußerster Vorsicht raten möchte.
Mein Hund liebt Kinder total. Wenn er Kinder sieht oder hört, fängt er an, vor Ungeduld "Musik" zu machen.
Und wir haben einen etwa 10jährigen Nachbarsjungen, der liebt Mephi total. Bei anderen Kindern halte ich schon immer den Kopf fest (vom Hund natürlich :D), damit ganz sicher nichts passieren kann. Aber die beiden kennen sich ja von Anfang an, da bin ich mal etwas nachlässiger geworden. Und was ist passiert?
Mephi hat sich etwas kleiner gemacht, ist unter seinen Beinen durch, um dann urplötzlich wieder groß zu werden. Der Lütte hätte beinah einen Salto auf seinen Hinterkopf geschlagen. Und ich war schlagartig leichenblass.
Manchmal kann man gar nicht so doof denken, wie es kommt.

Gruß
Rene
 
da ist ein kleiner junge, schätze mal so zwei jahre alt- aus dem spielplatz abgehauen und direkt auf meinen hund zugerannt- der in diesem moment mit stock im maul weit von mir entfernt und relativ nah zum spielplatz war (ich wusste Kind würde schneller beim hund sein als ich). ich weiss, dsss mein hund nichts macht, aber ich kenn die normale reaktion von müttern auf meinen hund- also hab ich ihr auf die entfernung hin "platz" gesagt.

Das hätte ich nicht gemacht, sondern meinen Hund zu mir gerufen, und der ganze Rest wäre nicht passiert.
 
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