Hund rastet aus wenn er andere Hunde sieht.

King_Bob

Hallo Leute,

ich bin neu hier und werde mich erst einmal vorstellen.

Name: Hermann Brinker
Alter 33
Beruf: Koch
Hobby: PC/Hund
Hund: Arko 5 Jahre Mischling
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Ich habe Arko ca. vor einem Jahr aus dem Tierheim geholt und er ist mittlerweile ein voller Teil unserer Familie geworden, den man NIE wieder missen möchte.
Regelmäßig gehen wir beiden zusammen auch zur Hundeschule und mittlerweile kann er auch mitmachen ohne das er aufgrund der anderen Hunde total ausrastet. Allerdings weiß ich beim normalen gassi gehen nicht mehr weiter. Sobald er einen Hund sieht fängt er an zu Bellen wie ein bescheuerter (aus Angst wahrscheinlich). Meine Hundetrainerin meinte ich solle mal eine Flasche Wasser mitnehmen und ihn nass machen sobald es passiert. Ich hab mir dann eine kleine Spritzpistole zugelegt, allerdings interessiert ihn das nicht im geringsten, hat nur dabei geholfen das er im Auto ruhig bleibt wenn er einen Hund sieht.

Jetzt habe ich bei so einem Hundeflüsterer gesehen das er Halsbänder benutzt mit Vibration und Wasser und wollte eure Erfahrungen damit wissen. Eigentlich will ich meinen Hund schon nicht mit der Spritzpistole quälen aber ich weiß echt nicht mehr weiter.
Ich würde echt gerne mal bei einem Hundetreff mitmachen das er mit anderen Hunden zusammen sein kann :(
 

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  • 18. Mai 2024
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Hi King_Bob ... hast du hier schon mal geguckt?
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#VerdientProvisionen | Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Bitte hundetrainer wechseln und einen suchen, der in solche Situationen mitkommt und nicht nur rät was man so alles machen könnte.
Auf keinen Fall mit wasser, halsbändern und Tipps aus hundeforen selbst rumhantieren.
 
  • 18. Mai 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Den Fehler mit dem vermeintlich einfachen Weg habe ich auch gemacht.... Nie wieder. War völlig Banane.
Wenn eure Hundeschule nicht für solche Fälle da ist, für was denn dann?! Ich weiss, leider sieht man viele Hunde die auf dem Platz super funktionieren und außerhalb nicht. Aber das sind keine guten Hundeschulen...
 
Wie ich daran überhaupt nicht gedacht habe, vor allem auch deshalb weil er dort Riesen Fortschritte gemacht hat und die Hunde dort zumindest toleriert hat. Ich bin ja selber eigentlich total gegen diese Bänder, er hat genug in den 5 Jahren durch gemacht!
Vielleicht sollte ich wirklich einen andere Schule versuchen im neuen Jahr.

Danke für den Tipp!
 
Weia... Er agiert "vermutlich aus Angst" und wird dafür mit Wasser bespritzt oder soll ein Halsband umbekommen? Das ist doch völlig Banane. Wenn er wirklich Angst hat (oder unsicher ist) verstärkt das die Angst, wenn du Pech hast verknüpft er das auch noch falsch und kriegt auch noch vor etwas anderem Angst. Wenn nicht ist Wasserspritzen auch nicht das Mittel der Wahl... Aggressionen könntest du ernsthaft verstärken, wenn er die Strafe mit dem anderen Hund verknüpft. Mein Rat - vernünftigen Hundetrainer suchen, der mit in solche Situationen geht (Einzeltraining ist in dem Fall gefragt, nicht Gruppenstunden mit Sitz Platz Fuß) und dir zumindest einen auf deinen Hund abgestimmten Trainingsweg zeigen kann.

Verabschiede dich am besten von dem Gedanken an Hundetreffs. Wenn er mit 5 Jahren unsicher ist, wird er die Gesellschaft von vielen fremden Hunden wahrscheinlich nie genießen, wenn er einfach unverträglich ist, noch weniger. Realistischer wären Spaziergänge (an der Leine) mit anderen Hunden oder eventuell Spiel mit wenigen ausgesuchten Hunden - da würde ich aber nicht zu sehr drauf hoffen, die meisten erwachsenen Hunde können gut auf Spiel mit fremden Hunden verzichten bzw. Das was als Spiel interpretiert wird ist oft nur Mobbing und/oder Stress für die Beteiligten. Wie gesagt, an der Leine oder auch im Freilauf Artgenossen zu ignorieren kann man prima trainieren, da kann man dann über den Gehorsam arbeiten... Aber das heißt normalerweise nicht, dass der Hund dann andere Hunde toll findet.

Ich hab selbst so ein Exemplar, mit 4 aus dem Tierheim völlig ohne normales Sozialverhalten und Terror an der Leine par excellence. Heute mit 10 Jahren ist sie gelassener und kann auch mal mit fremden Hunden frei laufen, solange niemand was von ihr will. Aber sie braucht niemanden von denen und sie findet das nicht gut, toll oder spaßig. Ein "Hundetreff" wär die Höchststrafe für sie.

Nur so als Gedanke, wie gesagt, lass live nen Trainer drauf schauen und probieren nicht einfach irgendwas mit irgendwelchen Hilfsmitteln.
 
  • 18. Mai 2024
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Jetzt wo du es sagst fällt mir ein, ich hatte am Anfang 2-3 Einzel Stunden und dort hat er richtig schön mit einem anderen Rudel gespielt. Seine Körperhaltung signalisierte auch direkt an das er Spielen möchte. Es war aber auch ohne eine Leine und einmal musste dazwischen gegangen werden kurz aber ansonsten war das echt toll. Das hatte ich fast vergessen.

Das mit der Signalverstärkung klingt ausgesprochen logisch hätte ich auch selber drauf kommen können...
 
Okay, das klingt anders. Das könnte dann wirklich "nur" Leinen Aggression sein. Der wird man im Allgemeinen am besten Herr, indem man seinem Hund signalisiert, dass man die Situation unter Kontrolle hat. DH indem man ihn vor aufdringlichen freilaufenden Hunden beschützt und Alternativverhalten aufbaut und einfordert. Wie gesagt - wenn es "nur" das ist, liegt auch noch genug Training vor dir, aber mit ein paar Einzelstunden im richtigen Leben sollte dir ein kompetenter Trainer zeigen können, wie du mit ihm trainierst und dich verhalten solltest. Und kompetente Trainer zeichnen sich nicht unbedingt dadurch aus, dass sie Wasserpistolen gegen Leinenaggressionen empfehlen - insofern, vielleicht wär das mit dem Wechsel wirklich eine gute Idee ;)
 
Na ja die Wasserpistole war meine Idee, sie sagte mir ich soll ne kleine Flasche Wasser dafür nehmen.
Nur der Richtigkeit halber.
 
Dann bedanke ich mich auf jeden Fall für die großartige Hilfe, wenn ich daran denke und falls gewünscht werde ich euch auf den laufenden halten.

Ps: Gibt es irgendeine bedanken Funktion die man drücken sollte bei den Helfer?
 
So eine Funktion gibt es nicht, du kannst nur einzelne Beiträge mit den Symbolen unter dem jeweiligen bewerten :)
 
Erinnert mich an die DSH meiner Eltern, die ist ohne Leine in grossen fremden Hundegruppen völlig unproblematisch und ein absolut normaler Hund. Draussen an der Leine hat sie n Vogel, würde wohl einen anderen auch beissen, wenn sie ihn zu fassen kriegen würde. Bei ihr ist es eindeutig Unsicherheit. Im Gegensatz zu dir, sehen meine Eltern nur langsam ein, dass man da was ändern muss.....
Sie muss nicht jeden mögen und Leinenkontakt schon gar nicht. Ignorieren wäre schon genial.
 
Ich würde zuerst dem Hund mitteilen das mir sein Verhalten in solchen Momenten nicht paßt. Das Warum interessiert mich in dem Moment dann erst einmal weniger. Daran kann man arbeiten wenn der Hund in solchen Momenten halbwegs vernünftig ansprechbar ist.
 
Das Problem ist er ist absolut nicht ansprechbar wenn er in den "Modus" wechselt.
Ich denke, eine neue Hundeschule im neuen Jahr ist erst einmal die beste Wahl. Ich hab da auch schon eine im Auge, ist zwar recht weit weg aber da muss man durch XD
 
Das Problem ist er ist absolut nicht ansprechbar wenn er in den "Modus" wechselt.
Ich denke, eine neue Hundeschule im neuen Jahr ist erst einmal die beste Wahl. Ich hab da auch schon eine im Auge, ist zwar recht weit weg aber da muss man durch XD
Oftmals braucht es einfach den richtigen Trainer, da muss man ja dann auch nicht jahrelang hin. Ich denke schon das es sich lohnt. Viel Glück und es wäre schön, wenn du mal berichten würdest, wie ihr es in den Griff bekommt.
 
Keine weisen Ratschlaege hier (ich hab' einen richtigen DA Hund, da hilft leider wenig in Sachen Training); wollt nur Welcome sagen!
 
Das Problem ist er ist absolut nicht ansprechbar wenn er in den "Modus" wechselt.
Dann würde ich mal Art und Intensität der Ansprache überdenken.
Eigentlich will ich meinen Hund schon nicht mit der Spritzpistole quälen
Na dann weiterhin viel Spaß. :hallo:

Ich würde allerdings mal überlegen womit du deinen Hund auf Dauer mehr "quälst"/stresst, indem du langfristig "sanft" an dem Problem herumdokterst oder wenn du erst einmal zügig dafür sorgst das er in diesen Situationen ansprechbar(er) wird und ihr dann effektiv an dem Problem arbeiten könnt.
 
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