Fürstenfeldbruck-Frau führt toten Hund Gassi

crazygirl

Zwei Wochen lang lebte eine verwirrte Frau aus Fürstenfeldbruck mit ihrem toten Yorkshire-Terrier in ihrer Wohnung - sie führte das Tier sogar Gassi. Nun haben Polizeibeamte die Wohnung betreten und sahen: Der Hund war bereits verwest.

 
  • 25. Juni 2024
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Mir auch :( .

Der Gedanke, dass ihr Hund tot sein könnte, scheint für sie nicht zu ertragen gewesen sein.
 
Die Frage ist doch: Ist der Hund evtl. verstorben, weil die Frau nicht mehr fähig war, sich um ihn zu kümmern?
Wieso hat man nicht schon früher gehandelt?
Warum wird einfach gegangen, wenn die Frau die Tür nicht öffnet?
Da muß man doch am Ball bleiben.....
 
Die Frage ist doch: Ist der Hund evtl. verstorben, weil die Frau nicht mehr fähig war, sich um ihn zu kümmern?
Wieso hat man nicht schon früher gehandelt?
Warum wird einfach gegangen, wenn die Frau die Tür nicht öffnet?
Da muß man doch am Ball bleiben.....

Die Frage stelle ich mir auch... wobei 14 Jahre ja auch schon ein gutes Alter sind...:(
 
Die Frage ist doch auch,ob die Frau Familie hatte?

Es passiert leider immer häufiger heutzutage,dass Menschen vereinsamen und es sind nicht nur alte Menschen!
Aber in einem solchen Fall natürlich besonders traurig,wenn ein Tierleben mit dran hängt und die Frau eigentlich unbemerkt immer mehr dement wurde.

Ich habe mal in einem Hochaus gewohnt,indem es nur 1-2 Zimmerappartments gab und somit ausschliesslich junge oder alte Leute wohnten.
Wir kamen super zusammen klar und haben aufeinander aufgepasst und geholfen.
So kam es mal,dass meine direkte Nachbarin(sie hatte keine Familie mehr) sich einen Tag nicht blicken ließ auf dem Korridor und es sofort auffiel.
Wir haben die Wohnung von ihr abends von der Polizei aufmachen lassen und sie lag tatsächlich am Boden.
Sie war gestürzt,kam nicht wieder hoch und wurde ein paar Tage im Krankenhaus behandelt.
Jetzt,wo ich im ambulanten Pfelgedienst tätig bin,haben wir auch dort viel mit Personen zutun,die ohne uns oder gar ohne Familie total hilflos sind.
Ein Betreuer guckt auch nicht jede Woche vorbei,weil er sehr oft sehr viele Menschen zu betreuen hat.
So kann ich immer wieder nur an die Menschen appelieren........wenn es ältere Menschen in Eurer Nachbarschaft gibt,achtet darauf,ob man sie regelmässig antrifft oder schon seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen wurden.
Man kann mal klingeln und sich zum Einkaufen anbieten usw.
Denn wer weiss,ob wir nicht auch irgendwann mal in die Lage kommen und wie dankbar es wäre,wenn sich jemand nur ein bißchen kümmert!
 
Ich werde nie verstehen, wie man als Nachbar da so wegsehen kann.

Ich habe als Kind den Toypudel einer Nachbarin ausgeführt, die keinen mehr hatte (zwar einen Sohn, aber der hat sich nie gekümmert).
Die Frau war bekannt, div. Nachbarskinder haben das auch immer gemacht, so kam ich irgendwann dazu....
Ich habe dann meiner Mutter erzählt, das die Frau evtl. jemanden bräuchte, der mit ihr einkaufen geht.
Meine Mutter hat sich dann der Frau angenommen und außer einkaufen fahren, ging sie noch mit ihr zum Arzt, mein Vater hat ihr Öl hochgeholt usw. usw.
Die Frau hatte nur 3,50 DM Rente und meine Mutter ging mit ihr zum Amt und hat dann erst mal geregelt, das sie mehr bekam. Die Frau wusste es einfach nicht....

Als die Frau ins Krankenhaus mußte, habe ich Lady (Pudel) meinem Opa tränenreich aufs Auge gedrückt (der wollte gar keinen Hund, aber war ja nur für den Krankenhausaufenthalt gedacht).
Der war in Rente und wusste nix mit sich anzufangen außer dumm rumzusitzen.
Mit Lady kam er wieder vor die Tür.:)
Die Frau kam nach Hause, irgendwann wieder ins Krankenhaus, nach Hause, ins Krankenhaus.....wir haben uns dann um die Wohnung gekümmert, Opa um Lady....so ging das ne ganze Weile....
Da die Frau dachte, sie wäre fitter als sie eigentlich war, brach sie sich irgendwann im Krankenhaus den Oberschenkel, wurde operiert, wachte nicht mehr richtig auf, dämmerte noch ein paar Tage vor sich hin und verstarb dann.
Sie war noch nicht mal richtig kalt, da stand schon der Sohn von ihr in der Wohnung, der all die Jahre sich nicht einmal hatte blicken lassen. :sauer:
Er hat alles mitgenommen, was Geld brachte, den Rest der Wohnung hat irgendwann das Amt geräumt.
Als ich frage, was mit Lady nun wird, sagte er: Das wäre ihm sch....egal.
Ich war (klar, Kind, vielleicht 11 Jahre alt) total fertig mit der Welt und habe Rotz und Wasser geheult, wie jemand so sein kann.
Lady blieb dann bis zu ihrem Tod bei meinem Opa.

Ich denke heute noch ab und an an die Dame und an Lady.
 
Hallo,

das ist eine echt traurige Geschichte ...

...ich möchte nicht wissen, wieviele solcher trauriger Fälle es noch (alleine hier in Deutschland) gibt.

Ich habe in meiner Arbeit im Tierschutz schon einige menschliche Schicksale erlebt, in denen auch ältere Menschen auf sich alleine gestellt waren und nicht mehr zurecht kamen. Es ist echt erschütternd, wie lange solche Fälle oft unbemerkt (oder ignoriert?) bleiben. Ich muss sagen, solche Geschichten bleiben bei mir lange hängen und machen mich wirklich grüblerisch. Bisher war ich immer der Meinung, dass so etwas nur in Großstädten möglich ist, aber auch auf dem Land - wo eigentlich jeder jeden kennt - ist sowas leider nicht selten...

@ Midivi,

solche Geschichten finde ich besonders hart. Wie kann man als Sohn/Tochter nur so eine Gleichgültigkeit empfinden? *uah* :sauer:
 
Mein Vater hat durch seinen Job mal eine ältere Dame kennengelernt, die dann auch noch nach dem Tod des Mannes viel mit meinen Eltern unternahm. Bis hin zu kleinen Wochenendreisen wo meine Eltern sie mitnahmen. Ich mochte die alte Dame. Hatte mir dann auch einen halben Tag Urlaub für ihre Beerdigung genommen.

Schade das soviele alte Leute alleine in ihren Wohnungen dahindämmern.
 
vielfach liegt es auch ein bisschen an die alte leuten selber, meine mutter ist auch so ein starrsinniges exemplar, 87, wohnt alleine in einem haus mit grossem garten, zum glück hat sie nachbarn die ein auge auf sie halten aber von sich aus würde sie keine regelung treffen, zum beispiel tägliche gegenseitige telefonaten um die gleichen Uhrzeit mit ein andere betagte person in unmittelbare nähe.

Da sie noch sehr aktiv ist, wurde sie spätestens vermisst werden beim yoga oder italienisch kurs aber da kann es schon zu spät sein.
 
@ Midivi,

solche Geschichten finde ich besonders hart. Wie kann man als Sohn/Tochter nur so eine Gleichgültigkeit empfinden? *uah* :sauer:


Naja, man weiß nicht, was dazu geführt hat... daher wäre ich mit enem Urteil erstmal vorsichtig... ich glaube, dem Vater von meinem Freund wird es mal ähnlich gehen, wie der alten Dame - und der hätte das durchaus nicht anders verdient...:unsicher::(
(wobei... ich würde schon die Hunde da raus holen, wenn die unter der Situation leiden...)
 
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