Bullterrier bewacht totes Herrchen in Oklahoma bei 38° Grad

  • 23. Mai 2024
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Hi mama5 ... hast du hier schon mal geguckt?
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ob man es trauer nennen kann, weiss ich nicht. aber neele war in einem absoluten ausnahmezustand als wir remi einschläfern lassen mussten.

als wir vom ta zurückkamen, legten wir den toten remi auf eine decke in den garten damit die hunde abschied nehmen können (hört sich doof an, aber so mach ich es immer).

grete schnupperte kurz an remi und ging dann weg, karle ebenso. neele hingegen hat ihn ständig mit der nase angestubst und angepfötelt. das nahm dann so ein ausmaß an, dass wir remi in den schuppen legten und die türe schlossen, damit neele nicht durchknallt und wir in ruhe das grab schaufeln konnten.

neele stand weinend vor der schuppentüre und wollte dringend rein. nach dem begraben liesen wir neele in den schuppen und sie suchte remi. :(

sie war noch mindestens eine woche lang immer wieder im schuppen und hat gesucht... zwischendurch schnuffelte sie immer wieder sein letztes körbchen ab... es dauerte wirklich eine gute woche bis neele wieder einigermaßen normal war.

wie auch immer man es nennen mag - es hat uns ein mal wieder gezeigt, was neele für ein aussergewöhnlich sensibler und gefühlvoller hund ist! :love:
 
Wölfe leben im enge Sinne nicht im Rudel, genau die wilde Wölfe nicht. Sie leben im Fammilienverbund, wobei die Elterntiere meist ein lebenlang zusammenbleiben, also nichts mit Leitwolf.
Wenn die Junge geschlechtreif sind verlassen sie d. Fam. und suchen sich ein Partner.
Liebe und treue ist zu menschlich formuliert, man könnte dann auch von ein besonders enge soziale Beziehung reden. Dies müsste man aber auch irgendwie beschreiben, daher finde ich Treue und Zuneigung nicht so falsch.
Und wenn der Altwolf zu alt ist, um zu jagen oder die "Familie" zu führen, was dann?
Bekommt er Rente?
Wer nimmt seinen Platz ein und wie?
Was passiert mit alten, nicht mehr jagen könnenden Wölfen?
 
Letztendlich nimmt man das mit dem vermenschlichen in manchen Dingen zu ernst

Trauer nennt man es weil man von sich selber nur reflektieren kann und Parallelen eindeckt beim Tier und daraus einen Schluss zieht. So sieht Trauer bei machen Hunde eben der Trauer beim Menschen ähnlich und wir können ausgehen das der Hund hier empfindet.
Jeder trauert etwas anders , so wird man schon unter Menschen nicht 100% vergleichen können und erahnen was er fühlt ..so erahnen wir was der Hund fühlt.

Der Mensch hat in frühen Stadien seiner Entwickelung auch Alte und Schwache ausgestoßen um die Sippe am Leben zu erhalten ;) Heute versorgt er zum großen Teil mit .

Wildhunde versorgen wiederum seine Kranken eine ganze Weile mit , gibt genug Dokumentationen darüber die man sich anschauen kann. Was also beweist das uns jetzt?

Arten gehen unterschiedlich in vielen Dingen mit Situationen um.

Treue ist ein so großes Wort, der Mensch selber kann es nicht richtig für sich definieren weil jeder Treue oft anders auslegt wie der nächste.
 
Ich glaube, dass man schlecht Wölfe mit Hunden vergleichen kann und sogar Hunde untereinander je nach Alter (Erfahrungen) und Typ unterschiedlich reagieren, genauso wie Menschen auch.

Als mein Mitbewohner für 1,5 Jahre bei uns ausgezogen war, hat Elvis um ihn getrauert und als er nach 1,5 Jahren wieder zur Tür herein kam, ist Elvis regelrecht ausgeflippt, so wie ich es zuvor und danach nicht erlebt habe. Er hat ihn danach Tage lang nicht mehr aus den Augen gelassen und ist ihm wie ein Schatten gefolgt.

Am ersten Abend ist er nachst immer wieder aufgestanden und in sein Zimmer gegangen, um sich zu vergewissern, dass er tatsächlich da ist.

Als Elvis 3 Tage zuhause fehlte, weil er in der Klinik lag, haben die katzen abends wie blöde gemauzt und als er wieder zuhause war und den ersten tag nur in seinem Iglu saß, sind die Katzen nur zum Fressen, Trinken und sich lösen von seiner Seite gewichen. Das hätte ich von Katzen zum Beispiel nie erwartet.

Tiere sind wie wir und wir sind wie Tiere.
 
Hundeliebe und treue ist halt grösser wie die von Menschen, und vor allem sie haben keine Vorurteile, denen ist es egal was du bist.


Was für Pauschalisieren ..als ob man das beurteilen kann. Mag ja sein das deine persönliche Liebe weniger ist ...es gibt genug Menschen die freiwillig über den Jordan gegangen sind weil ihr Partner verstarb ...interessiert nur niemand , sind ja keine Hunde

Ich finde dieses "Hunde-sind-die-besseren-Menschen-" Gebrabbel auch immer sehr peinlich...
die haben einfach aufgrund ihrer sozialen und intelligenztechnischen Struktur gar keine andere Möglichkeit und klar haben Hunde Vorurteile - meine zumindest.
wenn jemand komisch lief, wurde der lange Zeit in die Schublade anzugreifendes Wesen gesteckt, haben sie den selben Menschen sitzend gesehen, gab es keinerlei Probleme.
Ebenso giftet Lucky sämtliche Wuschelhunde mit Fell über den Augen an - egal, ob die ihr was getan haben oder nicht?
Warum?
Vermutlich, weil sie mal von einem angegriffen wurde und seitdem alle Wuschel sche*ße findet... wenn das mal kein Vorurteil ist:lol:
 
Wenn man 10 Menschen fragt, was sie unter Liebe verstehen, werden 10 unterschiedliche Antworten dabei heraus kommen und einige der Antworten werden sich so gravierend von einander unterscheiden, dass der eine oder andere zur Auffassung kommen wird, dass ihm so manches Tier ähnlicher ist, als so mancher Mensch.

Für manche Menschen ist Liebe etwas sehr emotionales bzw. gefühlsbetontes und für andere ist es viel mehr ein Resultat ratinaler Überlegungen. Manche sehen Liebe als etwas an, dass aus dem inneren und unkontrolliert entsteht und andere als eine Entwicklung aus Erfahrungen.

Ist Liebe, wenn man in Anwesenheit einer anderen Person von innen eine Wäreme und Zuneigung spürt, oder ist es ein rationaler Gedanke, der einem sagt, dass man den Menschen gerne hat, weil er zum Beispiel gut zu einem ist?

Für manche Menschen ist Liebe und Verlangen untrennbar von einander und für andere spielt das eine mit dem anderen keine Rolle. Manche lieben auch Menschen, die schlecht zu ihnen sind und ihre Liebe nicht erwiedern und bei anderen wiederum schließt sich das aus.

Bei Tieren denken wir uns immer logische und pragmatische Dinge aus, um Liebe zu erklären und geben uns selber dafür einen magischen Touch für unsere eigene Liebe.

Liebe ist für mich ein Oberbegriff für viele Dinge, die erklären, warum sich ein anderes Lebewesen so verhält, dass es mir zeigt, dass es mich gerne um mich hat, sich freut wenn es mich sieht, mir beisteht wenn ich Hilfe brauche und sich in meiner Nähe geborgen und behaglich fühlt etc.

Der Vergleich mit dem Leitwolf, der schwach wird und dem es dann an den Kragen geht, ist ein schlechtes Beispiel, denn bei uns Menschen ist es nicht anders. Aus Liebespaaren werden Mörder und aus Eheleuten erbitterte Feinde. Die lieben Eltern werden irgendwann lässig und kommen ins Heim, nachdem man sie zuvor genervt und ohne Mitleid Zuhause gepflegt hat. Sogar die Liebe der Eltern zu ihren Kindern ist nicht immer so selbstlos und grenzenlos wie im Kino dargestellt.

Wenn ein Hund also bei seinem toten Halter wacht und ihn nicht verlassen will und auch danach zeigt, dass es ihm ohne Halter schlecht geht, warum auch immer, kann ich das Liebe nennen, weil mir im Leben von Menschen auch schon qualitativ niedrigere "Liebe" entgegen gebracht wurde. Das hat nichts mit Vermenschlichung oder einer Verbitterung gegenüber Menschen zutun. Ich betrachte Liebe unter Menschen nur nicht so romantisch wie das manche Menschen oft machen. Zwischen der Liebe von Tieren oder Menschen besteht kein Unterschied. Es kommt auf die Qualität der Beziehung an.
 
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