Unaufhörlicher Sturkopf

Red Devil

Seit einiger Zeit ist mein Rüde der Meinung mich gegen die Wand reden zu lassen und nicht zu hören. Wenn ich rufe kommt er erst noch dem 10.Mal,wenn er Fuß laufen soll hält das 3 Schritte an und man läuft dann wieder vor ...... Ich hab mich zwar schon ernsthaft mit ihm unterhalten aber das hat ihn nicht interessiert. Was kann ich jetzt noch tun ohne ihn hauen zu müssen? Er bekommt selten mal eine auf den Hintern.
 
  • 26. Februar 2024
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Hi Red Devil ... hast du hier schon mal geguckt?
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Hallo Red,

hat er denn vorher gut gehört? Wie lat ist er denn? Das müsste man vielleicht wissen um genaueres sagen zu können. Bitte nicht schlagen, das zerstört euer Verhältnis noch mehr. Wenn er es vorher alles schon konnte, macht er vielleicht eine Phase durch. Sind bei Dir in der Nähe Hündinnen läufig? Kann auch zu vorübergehendem Ungehorsam führen.

Bin gespannt

Sandra mit Anhang
 
  • 26. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Hallo Red Devil,

also ich kenne dieses Verhalten von meinem Rüden, wenn viele Hündinnen bei uns läufig sind. Irgendwie schlägt die Hitze der Hündinnen auf s e i n e Ohren (frag mich nicht, wie das funktioniert).

Vielleicht liegts ja nur daran und regelt sich wieder


Beckersmom
 
Hallo ihr,

ich kenne das auch von meinem Rüden, aber immer nur wenn die Hündinnen läufig waren. Er lief dann wie bekloppt umher hat nicht gehört und uns sogar die Wohnungstür zerkratzt. Es war so schlimm, daß wir ihn kastrieren lassen mußten. Seit dem ist er wieder ganz der Alte und hört auch.

Manuela und ihr Trio
 
Hallo Red Devil,

wie alt ist Dein Rüde? Kann es sein, daß es die berühmt-berüchtigte Rüpelphase ist?
Mit Schlägen erreichst Du mit Sicherheit nicht das gewünschte Verhalten, eher mit Konsequenz. Wenn Du willst daß Dein Hund "Fuß geht", dann mußt Du das auch durchsetzen. Er gewöhnt sich recht schnell daran, daß er machen kann was er will - Du setzt Dich ja nicht durch. Wenn er "Fuß" schon beherrscht, ein häufiger Richtungswechsel wirkt bei vielen Hunden Wunder. Seine Konzentration wird dadurch gefordert. Mit dem Befehl "Fuß" angehen und schweigend laufend die Richtung wechseln. Nach einer gewissen Zeit (wenn er "Fuß" folgt) loben. Beim "Hier" hat sich die lange Leine sehr bewährt. Wenn Du möchtest kannst Du das gern unter Nadja's Fragen hier im Forum nachlesen.

watson
 
  • 26. Februar 2024
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Hallo Red Devil !

Da Du leider keine Angaben über das Alter Deines Hundes sowie dessen Wissenstand geschrieben hast ist es schwer Dir hierrauf zu antworten.
Egal ob es die Rüpelphase ist oder eine läufige Hündin,was natürlich einiges erklären würde,hat er trotzdem zu folgen,lediglich würde dies einiges Erklären.Außer dem würde ich garnicht warten ob er beim 10. HIER kommt oder net,1 Kommando wenn er folgt gut (belohnen,spiel usw.) ansonsten einwirken:Lange Leine sehr sehr kräftiger Ruck (wenn er nicht damit rechnet ist es umso besser).Oder wenn er auf Dein HIER nichteinmal umdreht und nach Dir schaut schmeiß ne Wurfkette,wenn er dann nicht kommt wird er aufmerksam auf ein sofortiges neues Kommando kommen.
Beim Fuß laufen:
1 )Sollte er vorprellen Leinenruck sehr kräftig mit Kommando (nein,Langsam etc)
2 )oder Linkswendung 90 Grad Ruckartig macht ihn aufmerksamer und drängt ihn automatisch an Dein Linkes Bein.
3 )Beim seitwärts Ausbrechen: auf dünnen Baum (Laterne etc) gerade zu laufen und kurz vorher rechts abbiegen (90 Grad)
Allgemein : Sollte er sein Blick von Dir abwenden sofortkurz am rechten Ohr ziehen (wobei hier der Schreck und nicht der Schmerz im Vordergrund steht)Konsequent!
Wenn dies nicht funktionieren sollte probiers halt mit nem Stachellwürger.(Achtung)! Vorraussetzung hierfür: er muss die Kommandos wirklich kennen und er sollte den S-Würger zum normalen Halsband eine Weile tragen, somit verhinderst du dass er den Schmerz mit dem Halsband sondern mit seinem Fehlverhalten verknüpft.Deshalb S-Würger an, ein paar Tage nicht benutzen bis er ihn nicht mehr gesondert wahrnimmt.
Konsequente ausführung ist Vorraussetzung, nie an der Leine ziehen lassen gibt nen harten Hals.
Desweiteren sollte es eine Rüpelphase sein hat sich beim meinem kleine Machtspielchen auch verbunden mit wilden rumtoben (auf dem Boden ringen)und natürlich regelmäßiges Dominieren im Spiel wie auch im Alltag (nach mir Räume betreten,nach mir Fressen etc.)bewährt. Somit solltest Du ihm zeigen welche Position er im Rudel einzunehmen hat,ob er will oder nicht.
Ich hoffe Du kommst somit voran.

MFG

skafield
 
Hallo Skafield,

na, Du hat je sehr rüde Methoden, einem Hund ein erwünschtes Verhalten beizubringen.

Mal ganz im Ernst, wenn ich Dein Hund wäre, würde ich unter diesen Methoden jeden Gehorsam verweigern.

Falls das Problem tatsächlich an den läufigen Hündinnen liegt, so sollte man überlegen wie man diese hohe Motivation des Hundes durchbrechen bzw. ändern kann. Und dabei dürfte ein Stachler oder Würger kaum hilfreich sein.

Gruß

Beckersmom
 
Hallo Skafield,

nimm eine Wurfkette und schmeiß sie nach einem Hund. Solltest Du treffen - gute Nacht. Er wird höchstens nach hinten ausweichen und bei jedem zukünftigen Klappern (z.B. Schlüsselbund) vor Schreck nach hinten gehen.
Am Ohr ziehen? Wie lange willst Du das machen? Du greifst einigemale nach seinem Ohr und fügst ihm einen Schmerz zu - dann geht er aber brav einen Meter neben Dir oder weicht Deiner Hand in Zukunft aus.
Finde beide Methoden nicht gut.

watson
 
So scheiden sich dei Geister!

Über Erziehungsmethoden könnte mann natürlich streiten.Allgemein zur Hundeerziehung müss man vorrausschicken daß ein Hund nur etwas unangenehmes tun wird um etwas noch unangenehmeren zu entgehen.Bsp:
Ein wildernder Hund wird nicht durch die Aussicht auf ein Leckerli den erlegten Hasen freilassen auch wenn er wüsste er würde Belohnt werden.Im Detail:
Am Ohr ziehen:Wie beschrieben geht es nicht um den Schmerz sondern es geht einfach um ein leichtes zupfen bei dem er automatisch den Kopf zu Dir dreht.Er wird auch später den kopf bei großer Ablenkung nicht so leicht von Dir nehmen.
Zur Wurfkette: Es ist richtig daß ein Hund durch daß Treffen aber auch alleine durch dieses unerwartete Geräusch etwas eingeschüchtert wird.Ist aber nicht Falsch da man davon ausgehen kann daß der Hund das Kommando gehört und aber auch verstanden hat,er wird es mit seinem Fehlverhalten verknüpfen, und darauf kommt es an.Natürlich sollten all jene Methoden gekoppelt mit Belohnung usw. erfolgen wenn er es richtig macht.Aber natürlich kann jeder seinen Hund so Erziehen wie er es am Besten und Artgerechtesten hält.Man sollte allerdings beachten dass die Abrichtung nicht alleine durch gutes zureden Erfolg haben wird.In meinem fall muss ich erwähnen dass mein Hund in Alter 12 Wochen mit der Welpenschule begonnen hat und nun im Alter von 13 Monaten Teamtest, VÜ und Begleithundprüfung abgelegt hat,er ist nicht verstört haben auch kein Unterordnungsproblem und arbeiten so erfolgreich an seiner Ausbildung.

MFG

skafield
 
Hallo skyfield,

mit 13 Monate BH, Teamtest und was noch??
Ich frage mich ob dieser Hund auch seine Jugend hatte. Na, soll nicht mein Problem sein.
Was das zupfen am Ohr anbelangt. Das Ohr ist ein sehr empflindliches Körperteil eines Hundes. Wer bei einer Tätowierung schon mal dabei war, weiß wie Schmerzhaft dieses ist. Das Ohr ist ein Körperteil das mit sehr feinen Äderchen versehen ist. Deshalb ist das Ohr auch sehr gut durchblutet. Auch wenn es nur ein kurzes Zupfen ist, ist das sehr schmerzhaft für einen Hund. Vergleichen könnte man das auch, wenn man einen Rüden am Schniedel zupft. Also ich denke das ist völlig unrelevant darüber überhaupt nachzudenken. Warum muß der Hund eigentlich ständig seinen Halter/Führer anklotzen?? Ich denke man sollte den Unterschied zwischen Hundeplatz und Gassi gehen, sehr wohl beachten.

Hallo Red Devil,

also ich würde dem Rüden mit der gleichen Sturheit begegnen. Wenn dein Rüde erst nach dem 10 mal Rufen kommt, dann würde ich ihn bei Fuß nehmen, ein Stück mit ihm laufen, einige male Sitz machen, und dann wieder laufen lassen. Allerdings dürfte er bei mir nur zwei drei Meter weit laufen, und schon käme das Kommando "HIer". Glaub mir, wenn du das kosequent machst, dann merkt er bald, das er keine Chance hat. Du hast den größeren Sturkopf. Und noch was, niemals die Geduld verlieren. Das ist das Wichtigste überhaupt.

Liebe Grüße

Astrid und die Sabberbande

www.de-adit.de
 
Hallo Astrid!

Zu Deinem Beitrag muß ich Dir sagen daß es beim Fuß gehen keinen Unterschied macht ob auf dem Platz oder beim Gassi gehen,es ist also unrelevant.Klar lasse ich meinen Hund nicht bei Fuß gassi gehen.Glaub mir aber, wenn ich ein Kommando gebe egal welches es ist ,egal in welcher Situation und egal wo,es hat von ihm Konsequent ausgeführt zu werden.Werde ihn aber vieleicht mal Situationsabhängig fragen ob er es ausserhalb des Platzes vorzieht einige Verhaltensänderungen seinerseits einzubauen.Ich finde daß das zupfen am Ohr hier überbewertet wird und keinesfalls mit zupfen an den Genitalien des Hundes verglichen werden sollte.
Es ist löblich wenn ein Hund sich auf den HF konzentriert (oder eher auf das Leckerli in der Hand),sei Dir aber sicher,sollte eine interresantere Ablenkung vorbeilaufen oder kein Bock auf das Leckerli haben wird er sich wegdrehen.Das leckerli beim Fuß laufen soll nur Bestätigung sein und kein reines lockmittel.Auch wird er bei einer starken Ablenkung Bsp. SchH-Ausbildung Scheintäter im Rücken, versuchen beim Fuß laufen sich umzudrehen (sehr starke Ablenkung).Hier wirkt der Reiz des Lekerli auch nicht,also muß die Motivation sich umzudrehen gebrochen werden,oder man lässt seinen Hund machen was er will.Dazu muss ich sagen dass ist nicht Artgerecht,da ein Rudeltier sich unterzuordnen hat,ob es nunmal dies als richtig betrachtet oder vieleicht einige Verbesserungsvorschläge am Rudelverhalten zu machen hat.Zum Thema "Warum soll der Hund den HF die ganze Zeit anglotzen?"Dies bezieht sich lediglich auf das bei Fuß gehen,natürlich würde er gerne auch mal wegschauen und vieleicht auch mal weglaufen und vieleicht auch mal gerne mit anderen in der Nähe befindlichen Hunden spielen .........
Dafür hat er genügend Gelegenheit,jedoch mit Sicherheit nicht beim Fuß laufen,werde es aber bei Gelegenheit auch mal mit ihm durchsprechen was er davon hält.Zu Deiner Frage ob er überhaupt eine Jugend hatte,kann ich Dir mit Gewissheit sagen,daß er die nicht nur hatte sondern immer noch hat.Die Ausbildung welche Anfangs absolut ohne Zwang und sehr spielerisch vonstatten ging bereitet ihm auch sehr viel Freude,abgesehen davon trainieren wir täglich höchstens 20 minuten und lediglich auf dem Platz 1-2mal pro Woche länger.Darüberhinaus werden Ausbildungsteile auch heute noch alle Spielerisch verpackt.Zu meinem Hund speziell muss ich sagen daß er sehr Dominat und Triebstark ist,was natürlich in richtige Bahnen gelenkt werden muss.Desweiteren möchte ich noch anmerken dass es mir persönlich lieber ist mein Hund verknüpft ein Fehlverhalten mit einer Strafe als dass er ungestraft vor ein Auto,die Flinte eines Jägers läuft oder einfach an einen aggresiven freilaufenden Hund gerät mit dem es zu einer Auseinandersetzung kommt,bei welcher er im Nachhinnein,sollte es zu einer Anzeige kommen, auf Grund seiner Rasse den Kürzeren zieht und sein Leben lang mit Maulkorb und Leine laufen muss.Er hätte von Ungehorsam auch nichts,abgesehen davon haben Kommandos und Ausbildung auch einen Sinn.
Zu Deiner Methode Ihn beim 10. Rufzeichen wenn er dann kommt bei Fuß zu nehmen klingt sehr interresant, wobei ich meinen Hund gar keine 10 mal rufen würde,da es nicht seine Entscheidung ist ob er beim ersten mal oder 10. mal oder vieleicht garnicht zu kommen hat,sollte keine sofortige Einwirkung erfolgen wird er es sich 100% tig merken.Würde dann ein Spielchen wenn er kommt einem Fuß laufen bevorzugen weil das Fußlaufen ihm das herankommen mehr verleiden würde .Vergleichbar mit dem direkten Abliegen nach dem herankommen was keine Belohnung für ihn darstellt.
So long

skafield




[Dieser Beitrag wurde von skafield am 19. Januar 2001 editiert.]
 
Hallo Skafield,

sorry, aber ich denke, daß zwischen Ausbildung und Erziehung unterschieden werden muß. Nicht jeder will einen perfekt ausgebildeten Hund, nur erzogen soll er sein.
Ich halte die Wurfkettenmethode ebenso wie das am Ohr ziehen nach wie vor für nicht gut für den Hund.
Im übrigen, ich bilde meine Hunde auch aus.

watson
 
Hallo Skafield,

ich möchte mich zu Deinen Ausführungen eigentlich nicht weiter äußern, außer

- mein Bullterrier hat weder VÜ noch BH noch den Team-Test......

- mein Hund wurde nicht für ein Fehlverhalten mit Schmerzen wie Stachelhalsband oder Wurfkette oder gar Ohrenkneifen bestraft.....

- mein Hund hat nichts aber auch gar nichts durch Meideverhalten lernen müssen.

Dafür läuft mein Hund auch nicht unterwürfig, schwanzklemmend neben mir her. Denn das alles kann ich durch operantes Lernen und sekundäre Verstärker vermeiden.

- Mein Hund hat gelernt, daß positives Verhalten sofort belohnt wird

- mein Hund hat gelernt, daß negatives Verhalten ignoriert wird

- mein Hund sucht von sich aus ständig Blickkontakt zu mir und nicht nur dann, wann ich es von im forderte

- mein Hund zeigt Wahlverhalten (was dein Hund wahrscheinlich nicht zeigen wird, da ihm keinerlei Wahl gelassen wird, sein Verhalten selbst zu korrigieren)

- mein Hund hat absolut ohne Leinenruck gelernt, an Fuß zu gehen (einzig durch sekundäre Verstärkung)

- ebenso hat er Sitz, Platz, Bleib und viele andere Dinge gelernt. Ich habe ihn dazu weder anfassen noch anbrüllen müssen.

Dafür läuft mein Hund in jeder Situation schwanzwedelnd neben mit her. Er muß nämlich keinerlei Angst haben, daß ich ihm Schmerzen zufüge.

Du hast Recht, jeder sollte seinen Hund erziehen, wie er es will. Aber bei Dir möchte ich kein Hund sein.....

Sorry




Beckersmom
 
Hallo Beckersmom!

Ich finde das wirklich toll daß Dein Hund all diese Sachen beherscht ohne jegliche Zwangeinwirkung!
Du wirst mir sicher rechtgeben wenn ich behaupte das Du keine 3 Hunde über einen Kamm scheren kannst was Lernverhalten,Charakter und Triebstärke angeht.
Deshalb ist es unumgänglich für jeden Hund eine angemessene Erziehungsmethode anzuwenden.
Es ist ersteinmal zu beachten was will ich mit meinem Hund machen.Ich denke ein sehr sanftmütig und ruhiger oder Phlegmathischer Hund eignet sich ohne den geringsten Zwang jemals anzuwenden als Hofhund, welcher den ganzen Tag vor seiner Hütte liegt.Ein solcher unmotivierter Hund wird nie Erfolge auf dem Platz in Sachen Hundesport bringen,dafür wird man sich einen Solchen Hund dann auch nicht zulegen.Das andere Extrem ist z.B. mein Hund welcher sehr dominat und auch Triebstark ist und auch vom Wesen her sehr stark.Also glaub mir bitte daß eine zu sanfte Behandlung nicht bei jedem Hund fruchtet.Mein Hund läuft mit Sicherheit nicht ängstlich usw. neben mir her,da er ganz genau weiß wenn er etwas richtig oder falsch macht,sofern er daß gelernt hat.Ich werde meinen Hund nicht Strafen wenn er etwas, was er nicht wissen kann, falsch macht,das würde ihn ängstlich machen weil er es nicht verstehen kann.Zu deinem Wahlverhalten möchte ich sagen daß wenn er ein Kommando bekommen hat egal Fuß oder welches auch immer,hat er keine Wahl wie,wann oder wo,wenn überhaupt er es befolgen soll.Wenn ich ein kommando gebe hat es schon einen Sinn,welchen ein Tier niemals verstehen wird,da man einem Tier auch schlecht erklären kann welche Vor-und Nachteile der Sinn des von ihm verlangte hat.Dazu daß Dein Hund in jeglicher Situation Konzentriert bei Fuß läuft ohne jegliche Einwirkung,muss ich sagen `Hut ab`.Was für Belohnung gibst du ihm denn ? Ist auch der erste Hund von dem ich so etwas höre.Mein Hund zeigt keinerlei ängsliches Verhalten beim Fuß laufen,da er genau wie deiner sich auf sein Leckerli freut,sobald er allerdings versucht auszubrechen oder sich nicht konzentriert,sofern das überhaupt vorkommt,wird er wissen daß er sich falsch verhält und sich im Normalfall selbst korrigieren was natürlich belohnt wird.Ich denke Du hast hier ein Falsches Bild von mir,welches ich hiermit versuche gerade zu Rücken.Es ist mir durchaus bewußt daß zu starke Einwirkung ,(falsch angewendet)einen Hund kaputt machen,der Hund muss Strafe genauso wie Belohnung verstehen.Ansonsten könntest du einen Hund halb tod treten er würde die Fehler wieder machen,genauso umgekehrt muss der Hund verstehen warum gelobt wird, der Lerneffekt wäre bei beidem gleich 0.
Ich denke ein ausgewogenes Verhältniss von Lob und Strafe bringt den größten Lernerfolg,wobei man doch beachten sollte daß es keine antiautoritäre Erziehung im Tierreich gibt.Ich persönlich finde es viel schlimmer wenn HF aus menschlicher Schwäche,weil sie keine Nerven haben,ihre Hunde schlagen oder treten,was bei uns noch nie vorgekommen ist.Was mich persönlich noch interessieren würde,wie hast du deinem Hund ein Fehlverhalten aufgezeigt in dem Moment wo es begangen wurde oder ob Du es einfach hingenommen hast in der Hoffnung daß er es nicht mehr tun wird,vorallem wenn diese Fehlverhalten für ihn ein schönes Erlebniss darstellte?Ansonsten könntest Du mir ja gern ne Mail schicken um das Forum nicht zu sprengen.
Deine konkreten Ausbildungsmethoden würden mich wirklich interessiern.

MFG

Skafield
 
Hallo Skafield,


meine Ausbildungsmethode heißt einfach nur
"Clicker-Training".

Gruß

Beckersmom
 
Hallo Skafield,

nur zur Info. Ich habe seit 1980 Hunde. Damals DSH welche ich alle ausgebildet habe, und welche alle bis zur SCHH III kamen. Heute habe ich Bordeaux-Doggen. Die sind zum teil flekmatisch und ruhig. Ähm aber Hofhunde sind das trotzdem nicht! Auch diese werden zur BH geführt, und weißt du was?? Eine BX kannst du mit Härte gar nicht erziehen, sondern nur mit Geduld.

Wie du geschrieben hast, wird jeder Hund eine etwas andere Erziehungsmethode brauchen. Gerade deshalb fand ich deinen ersten Beitrag total daneben. Für Ausbildung mit Stachler z. B. sollte man Erfahrung haben, weißt du ob Red-Devil die hat??? Aber lassen wir das jetzt.

Ich laß dir deinen Erziehungsmethode, und du läßt mir meine, und damit sind wir beide Glücklich.

Gruß

Astrid und die Sabberbande

www.de-adit.de
 
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