Schäferhund fiel 72-jährige an

[[/B]uote]Original[/B]erstellt[/B]von[/B]KsCaro:
[UOTE]Original[/B]erstellt[/B]von[/B]Puppyclip:
[[/B][/B]]
[/B]Leider[/B]wird[/B]es[/B]immer[/B]und[/B]ü[/B]erall[/B]Leute[/B]ge[/B]en[/B]die[/B]ihre[/B]Hunde[/B]zu[/B]unkontrollier[/B]ar[/B]tickenden[/B]Zeit[/B]om[/B]en[/B]aus[/B]ilden[/B]versauen[/B]werden.[/B]Einen[/B]solchen[/B]Fall[/B]ha[/B]en[/B]wir[/B]gerade[/B]in[/B]der[/B]Praxis:

Schäferhund[/B](ca.[/B]13[/B]Monate)[/B]keine[/B]Leinenführigkeit,[/B]kein[/B]Grundgehorsam,[/B]agressiv[/B]Menschen[/B]und[/B]anderen[/B]Hunden[/B]gegenü[/B]er[/B]soll[/B]nach[/B]dem[/B]HD-Röntgentermin[/B]im[/B]Schutzdienst[/B]ausge[/B]ildet[/B]werden[/B]um[/B]"kontrollier[/B]ar"[/B]zu[/B]werden.[/B]Was[/B]soll[/B]man[/B]dazu[/B]sagen?<[/B]strong>[[/B][/B]uote][[/B]LIST][/B]

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Mutter:[/B]Yoschy[/B]Döllenwiese-Tochter[/B]Chita[/B]Co[/B]usca.
Die[/B]Hündin[/B]kann[/B]ü[/B]erprüft[/B]werden.[/B]Sie[/B]ist[/B]vorgear[/B]eitet[/B]für[/B]die[/B]SCHH1.
Inzucht:[/B]Greif[/B]zum[/B]Lahntal[/B]5-5
Nico-Nor[/B]o[/B]Haus[/B]Marterstock[/B]4-5

gefunden[/B]am:[/B]Monday[/B]18.[/B]March,[/B]2002,[/B]15:09[/B](ist[/B]gelöscht[/B]worden!?)
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Hi Mich ... hast du hier schon mal geguckt?
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@Mich:
Was ist an dieser Verkaufsanzeige interessant?
Daß die Hündin gut beißt? Ja das sagt man so. Hat mit Aggressivität gar nix zu tun. Ist Voraussetzung für die Zucht beim DSH. Mindestens eine SchH1 muß sie haben, um zur Zucht eingesetzt zu werden. Übrigens unsere Hexe ist ne supergute Sporthündin (Schutzhund); wenn ich mit der Gassi gehe, wird sie mich bei nem Überfall nie und nimmer nicht verteidigen. Die verläßt sich ganz gelassen auf den Rudelführer...Einbrecher hätten bei uns zwar nix zu holen, aber viel zu lachen. erstmal würden sie verbellt und dann eventuell abgeschleckt.*seufz*

Sieht man Hexe aber auf dem Hundeplatz wie sie im Tiefflug auf den Helfer zusaust, kann da schon für Nichtschutzhundler ein schiefer Eindruck entstehen.*zugeb*
Hexe beißt phantastisch gut; aber nur aufm Platz...
 
Andreas:
Nachweis für den Bedarf der Schutzhundausbildung?
Was fürn Blödsinn. Der Sinn der Schutzhundausbildung ist im Sport halt NICHT, dass der Hund irgendwie gefährlich oder nicht handlebar wird...
Das Extrem wie Caro es beschrieben hat, Hund nicht berechenbar und unerzogen...sowas gehört nicht zum Helfer an den Arm, sondern ausschließlich erstmal in die Unterordnung. Ist zwar ungleich viel mehr Arbeit, aber sicherlich sinnvoller, als ihn an den Arm zu schicken. Zum Auspowern hätte dieser Junghund schon seit dem Welpenalter fährten können. Und es hätte zu Unerzogenheit nicht kommen müssen.
 
Hallo PJ,
Original erstellt von Private Joker:
Hi,

Glaubt hier wirklich jemand das ein Verbot vom Schh irgendwas ändert?
ja
Glaubt jemand das ein Verbot von Rassen dem Milieu die Kampfhunde (im sinne des Wortes) vorenthält?
nein, deswegen bin ja auch gegen Rasselisten, ebenso wie ich gegen SchH-Abrichtung bin

Glaubt jemand das ein totales Alkoholverbot am Steuer alkoholbedingte Unfälle verhindert?
geht zwar etwas weit, aber...
Helfen würde das schon - weiß jemand die Zahl der Alkoholopfer, als in der Ex-DDR noch diese Vorschrift galt?
Absolutes Alkoholverbot gilt z.B. Busfahrer. Die Zahl der alkoholbedingten Busunfälle ist wesentlich kleiner als die bei PKW - auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Anzahl der verschiedenen Fahrzeugarten.

Oder das Samstagnacht weniger Fahranfänger am nächsten Baum hängen wenn die Führerscheinprüfung verschärft wird?
Ich ändere die Frage mal etwas ab...
"...wenn Fahranfänger die 0,0 Promillegrenze einhalten müssen und diese Vorschrift verschäft kontrolliert wird?"
-&gt; Antwort: JA.

(...viele Zeilen gelöscht....)
Hinterhofzuchten, Hinterhofabrichtung, Hinterhofhundehandel darf es nicht mehr geben, wenn endlich das Heimtierzuchtgesetz kommt:
- Chippflicht für jeden Hund ab Welpenalter
- Wurfbuch und Abgabebuch für jeden Züchter
(durch diese beiden Pflichten ist jeder Hund registriert, jeder Wurf nachverfolgbar
- Genehmigungspflicht für jede Hundevermehr-Anstalt, dabei strenge Anforderungen an die Sachkunde und tierschutzgerechte Haltung.
- Schließung von Hundevermehranstalten, wenn eine vermehrte Häufung von Beißvorfällen/ Auffälligkeiten bei diesen Hunden nachzuvollziehen ist. (Ist nachverfolgbar durch Meldepflicht der Chipnummern der Welpen bei Abgabe - Chipauslesen bei auffälligen Hunden. Es wären die Pappenheimer, die "geil scharfe" Hunde unters Volk bringen, schnell gefunden)
- bei angeblich oder tatsächlichem ungewolltem privatem Wurf:
Pflicht, dass die Hunde über eine anerkannte Organisation (seriöses Tierheim, Verband, notfalls Veterinäramt) vermittelt werden. Auch hier Chippflicht.

Bei auffällig häufigen "ungewollten" privaten Würfen: Maßnahmen von Bußgeld über Zwangskastration bis zu Hundeverbot. Durch die Unverkäuflichkeit von ungenehmigten Welpen dürfte der Wirtschaftszweig der "Hinterhofzucht" aber aussterben. Die Welpen werden durch Vermittlungszwang nur durch tierschützerische Institutionen nur an geeignete Personen abgegeben, eine finanzielle Bereicherung des "ungewollten Züchters" ist ausgeschlossen, der Anreiz fällt weg.
- Chippflicht und Anmeldepflicht für alle Hunde, Erstellung eines Zentralregisters.
- Nun ist jeder Hund identifizierbar, eine effektive Kontrolle ist (ebenso wie beispielsweise bei Autos) machbar. Warum nicht ebenso wie eine "Allgemeine Verkehrskontrolle" mal eine "Allgemeine Hundekontrolle" nachts um 23.30 Uhr ?
Die Beamten lesen mit dem Lesegerät schnell die Chipnummer, checken diese per Computer oder Funksprechgerät mit der Zentralstelle ab und wünschen dann "gute Fahrt noch" - äh "angenehmes Gassigehen noch"

Folge dieses Maßnahmenpaketes:
Wer einen unangemeldeten Hund hat, muß jederzeit mit der Entdeckung rechnen.
Die vorhandenen Hinterhofhunde werden abgegeben oder aus Angst vor Kontrollen nicht rausgelassen. Auf jeden Fall geht dann von diesen Hinterhofhunden keine Gefahr für die Allgemeinheit aus.

Sichergestellte ungenehmigte Hunde werden von den tierschützerischen Institutionen gechipt und an geegnete Personen abgegeben, dadurch werden sie legal und im Zentralregister eingetragen.

Nebenbei gibt es keine ausgesetzten Hunde mehr, da jederzeit per Zentralregister der letzte Besitzer zu finden ist.

Dieses Maßnahmenpaket macht Aufwand, kostet Geld und wird ein paar Monate-Jahre brauchen, bis alles läuft. Es werden aber keine Rassen diskrimniert oder ausgerottet, es werden nur sinnvolle Maßnahmen eingerichtet, die verantwortungsvolle Hundehalter sowieso meist freiwillig schon gemacht haben.
 
Original erstellt von Puppyclip:
@Mich:
Was ist an dieser Verkaufsanzeige interessant?
Daß die Hündin gut beißt? Ja das sagt man so. Hat mit Aggressivität gar nix zu tun.

Übrigens unsere Hexe ist ne supergute Sporthündin (Schutzhund); wenn ich mit der Gassi gehe, wird sie mich bei nem Überfall nie und nimmer nicht verteidigen.
O.k., muß mit Aggressivität nichts zu tun haben, liest sich aber schon komisch. Aber die Ausbildung scheint mir manchmal naja, nicht unbedingt so toll für den Hund zu sein. Siehe Frage-Antwort im Schäferhunde-Forum:

?-Mein Mali 2 1/2 Jahre alt beginnt nun unter Belastung
(Nach Einwirkung des SH mit dem Stock) das AUS zu
ignorieren.
Solange mein Hund im Beutetrieb ist, erfolgt das AUS
in Sekundenschnelle, doch eben nach der Einwirkung
benötige ich im Moment mindestens zwei Kommandos.
Wie würdet ihr korrigieren?
Gruss

!-Weiss nicht, was du vorher gemacht hast.
Ich habe meine Huendin mit Stachelhalsband und
langer Leine bearbeitet. Inzwischen macht sie
einen sauberen Schutzdienst. Vorschlag 2, wäre
mit E-Gerät.Wobei die Stufe, dem Hund angepasst
sein sollte.
Gruss Uwe



Dieser Ausbildungsvorschlag muß aber wohl nicht repräsentativ sein. Ich kann da auch nicht mitreden.

Deine 2. Meinung:
Ja, viele Leute glauben, ihr Hund würde sie im Ernstfall verteidigen. Da würden sich einige Leute aber über ihre Hunde wundern. Wenn ein Hund nicht gelernt hat, einen Menschen anzugreifen, weiß er gar nicht so recht, was er tun soll. O.k., hängt natürlich auch davon ab, wie sehr der Hund die Gefahr spürt, wie selbstbewußt er ist, wie groß die Liebe zu seinem Frauchen/Herrchen ist.
 
Hallo Andreas,
es mag ja durchaus sein, dass deine Sheila dich verteidigen würde...., aber kannst du sie auch in Extremsituationen sicher "zurückpfeifen"??

Nur mal so zur Information: Bei der C-Arbeit einer VPG-Prüfung wird nicht lediglich das Beissen in den Schutzarm beurteilt, sondern vorrangig der Gehorsam. Bei jeder Abweichung hiervon gibt es Punktabzug.
Ich könnte zu den einzelnen Prüfungsstufen, Bewertungskriterien, Ausbildungsständen usw. noch viel mehr schreiben...aber gerade bei diesem Thema habe ich oft den Eindruck "Blinden von der Sonne" zu erzählen.

Komm uns doch einfach mal mit Sheila besuchen und schau dir meinen "Schutz"-Hund doch einfach mal an, kannst gern hektisch mit angewinkelten hochgerissenen Armen mit ihm spielen....er wird dich nicht beissen....es sei denn, du hast den Schutzarm dabei :))))

Liebe Gruesse
OdinNds
 
Ich glaube fast, daß zahnlose Hunde das Ziel sein sollten - nach den Ausführungen...

watson
 
Hallo,
ich kenne Sheilas Gehorsam in verschiedenen Situationen, aber nicht aus einer (Schein-)Verteidigungssituation.

Ich weiß, dass ich sie während des Hinterherlaufens von einem Reh abrufen kann.
Sie geht (sabbernd) an Bockwürstchen vorbei, die jemand hingelegt hat, wenn ich ihr verbiete, die zu nehmen.
Sie bleibt (sabbernd und fiepend) vor ihrem Napf liegen, wenn ich ihr das Futter während des Fressens wegnehme und sie ins 'platz' schicke.
Ich könnte jetzt einen Test machen, dass ich mich von einem Helfer zum Schein angreifen lasse und schaue, was Sheila macht. Ich will das aber nicht. Ich will gar nicht in ihr etwas wecken oder fördern, was sie hoffentlich in ihrem ganzen Leben nie wirklich brauchen wird.

Wozu macht man diesen ganzen "Zirkus" mit Armbeißen, Abführen, Verbellen denn überhaupt, wenn es für das tägliche Leben völlig egal ist? Nur "weil das schon immer so war" oder "weil das so in den Zuchtvoraussetzungen für xyz-Hunde steht" sind beides keine guten Argumente.

"Die Funktion des Hundes in Deutschland und das Bild des Hundes in der Öffentlichkeit haben sich seit Jahren entscheidend verändert" ist ein wichtiges Argument, was dazu führen sollte, die SchH-Ausbildung zu überdenken.

So zwischen den Zeilen höre ich das Argument "nur wenn der Hund Armbeißen übt, kann der Hundeführer dem Hund das Aus-Kommando fürs Armbeißen beibringen" - aber das ist doch kein echtes Argument.

Ich muß doch auch kein z.B. Torte-vom-Tisch-holen üben, um das Aus-Kommando für diese Situation zu üben. Es ist doch viel besser, der Hund weiß, es wird NIE IRGENDWAS vom Tisch geholt.

Und übertragen auf die Ausgangsfrage: Es ist besser, der Hund weiß, ein Mensch wird NIE (weder mit noch ohne Hetzärmel gebissen) - als dem Hund den Ärmel schmackhaft zu machen und zu hoffen, dass er immer den Unterschied zwischen Mann-mit-Ärmel und Mann-mit-Arm erkennt. Und offensichtlich gibt es Hunde, die den Unterschied nicht erkennen oder nicht respektieren.

Im Gegensatz zur derzeitigen Unrechtssituation mit geplanter Rassenausrottung, Maulkorbpflicht, usw. würde doch die Abschaffung von SchH-Abrichtung nichts Erhaltenswertes verlorengehen oder nichts tierschutzwidriges mit den Hunden gemacht.
 
Original erstellt von watson:
Ich glaube fast, daß zahnlose Hunde das Ziel sein sollten - nach den Ausführungen...
watson
Für mich wäre ein zahnloser Hund kein schlechterer Hund als einer mit Zähnen - solange er sein Futter gut fressen kann und den Ball gut apportieren kann.

Eine Auswahl der Zuchttiere in erster Linie auf Menschenfreundlichkeit, Wesensfestigkeit und Sozialverträglichkeit reicht mir aber schon, dann darf er durchaus Zähne haben.

Wäre denn für dich ein Hund, der nicht beißen kann, ein schlechter Hund?
 
Hallo Andreas,
also du kommst nicht? um dich vom Gegenteil zu überzeugen? Schade eigentlich......

Am Rande sei noch bemerkt: ich weiss, dass ich meinen Hund abrufen kann, sollte ich mal - was ich nicht hoffe - angegriffen werden....Du weisst es nicht.

Warum Menschen VPG-Sport betreiben? Unter anderem, damit ihre Hunde angeborene Triebe kontrolliert ausleben können - in diesem Fall speziell unter anderem den Beutetrieb...

Jaja...ich weiss schon....DEN KÖNNEN SIE AUCH ANDERS AUSLEBEN....es ist eben eine Endlosdiskussion.

Liebe Gruesse
OdinNds
 
Original erstellt von OdinNds:

Warum Menschen VPG-Sport betreiben? Unter anderem, damit ihre Hunde angeborene Triebe kontrolliert ausleben können - in diesem Fall speziell unter anderem den Beutetrieb...

Wow...es gibt aber ausreichend Hunde, die ihren Beutetrieb nicht per "Armbeißen" ausleben können und dürfen und denen geht offenbar auch nix gravierendes verloren
wink-new.gif


Und um einen Hund seinen "Beutetrieb" ausleben zu lassen müßte auch ein Spieltau reichen. Er kann es fangen, schütteln und dran zerren. Und das "Aus" kann man damit auch ganz prima üben
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Hallo Mom,
mein Reden.
Und ein Spieltau kann man fast überall benutzen (sogar im Wohnzimmer, wenn 'Hundewetter' ist) und man braucht keinen Schutzdiensthelfer. Und es sieht für Zuschauer weniger abschreckend/ beeindruckend / angstverstärkend aus.
 
Nun Andreas, wir haben Vorführungen gemacht - ein Teil aus B, ein Teil aus C.
Die Zuschauer waren eher beeindruckt als verängstigt und die Kinder fanden es super die Hunde NACH der Vorführung (also auch in C) streicheln zu können
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Sie fanden es toll wie gut die Hunde (auch und gerade in C) hören und trotzdem mit Spaß "arbeiten".
U.a. wurde von uns "eingebaut" den Hund VOR dem weglaufenden Helfer zurückzurufen, also ohne Anbiß.
Das nenne ich fast "hohe Schule" der Hundeausbildung
wink-new.gif


Andreas, ich verstehe Deine Bedenken, gerade weil mit der Ausbildung immer noch Mißbrauch betrieben wird.
Nur auch hier wieder zu pauschalisieren halte ich für grundverkehrt.
Auch hier kommt es, wie bei den gelisteten Rassen, auf den Hundehalter an.

watson
 
Hallo mom,

das tun wir auch noch nebenbei!
wink-new.gif


Ich würde auch nicht sagen, daß ich meinen Hund durch den Sport irgendwelche 'Triebe ausleben' lasse, uns beiden macht VPG einfach Spaß!

Was den Schutztrieb angeht, den hat ein Hund (oder eben nicht) als Veranlagung; völlig unabhängig davon, ob und welchen Sport man mit dem Hund ausübt! Ich bin davon überzeugt daß auch Attila mich im 'Ernstfall' verteidigen würde. Was den Schutz meines Hauses angeht, so überlasse ich den, wie Andreas, lieber mit der Elektronik!
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Ansonsten: Einige hier kennen meinen Hund persönlich. Manche wollen ihn zwar nie wieder in ihrem Auto haben
biggrin.gif
, aber daß er in irgendeiner Form gefährlich ist wird niemand behaupten können!

Alexis
 
:

Letzte Meldung: Unseres derzeitigen Kenntnisstandes nach, sollen bei dem Schäferhund Auffälligkeiten festgestellt worden sein, welche auf eine Schädigung im Gehirn hindeuteten. Der Hund soll daraufhin aufgrund einer sogenannten Verdachtsanalyse des betroffenen Tierarztes euthanasiert worden sein. Inwieweit nun die gesundheitliche Schädigung, die Schutzhundausbildung oder möglicherweise die Kombination zu dem Unglück führten, vermögen wir nicht zu beurteilen.
 
Mal ne Frage an alle , die den Schutzhundesport betreiben :

wieso habt ihr euch gerade dafür entschieden ? Wieso keine andere Möglichkeit aus dem Bereich des Breitensportes ?
Was bietet gerade der Schutzhundesport für Möglichkeiten oder Spaßfaktoren, die andere Betätigungen im Breitensport nicht bieten ?
 
Uuuups. Ich seh grad, die frage wurde schon einmal gestellt.
Und auch beantwortet.

Jetzt frag ich mich aber, was all die anderen hundehalter tun sollen, die die "angeborenen Triebe" ihres Hundes nicht auf solche Art kontrollieren wollen ?
 
Hallo Kirsten,
VGP macht mir - und den Hunden, dass ist genau gekennbar - viel Spass.
VPG besteht aus vielen Teilen, nämlich:
Abt. A = Fährtenarbeit
Abt. B = Unterordnung
Abt. C = Beute-Schutzdienst

Alle drei Teile erfolgreich zu bestehen, bedeutet intensive Beschäftigung und Ausbildungsarbeit, was zumindest bei vielen in einem Zusammenwachsen zu einem Team gipfelt.

Tja...meine Hunde lieben es z.B. auch über die Breitensporthindernisse zu "fetzen", sie und ich auch werden aufgelockert durch Ballspiele, Tauziehen usw.
Sie sind eben Lebewesen und keine "Sportgeräte".

Ich finde, verantwortungs- und liebevolle Beschäftigung mit dem Partner Hund, ist immer anzustreben....egel in welcher Sportart.
Oder liege ich hier so falsch?

Liebe Gruesse
OdinNds
 
Wie überalle muß man auch beim VPG-Sport differenzieren; meine Meinung ist, dass der Hund dafür geeignet sein muß.
Also ich hab Spass an diesem Sport, weil er vielseitig ist. Schon im Welpenalter kann man mit dem Hund zum Beispiel fährten gehen. Die Bindung und das Vertrauen zum Hundeführer wird gefestigt, die Nase des Hundes trainiert und der Hund ausgelastet. Spielerisch durch die Konditionierung auf Ball oder anderes geeignete Spielzeug beginnt man für den Hund unmerklich die Unterordnung. A und O ist die erzeugte Bindung zum Hundeführer und absolutes Vertrauen.

Was das sogenannte "Beißen" in Abteilung C betrifft, es geht hierbei halt nicht nur drum, dass der Hund angeborenen Triebe ausleben kann; wobei das auch ein Faktor sein mag (der Hund ist nunmal ein Beutegreifer, wobei klar sein muß, dass die Beute in dem Fall nicht der Mensch ist!); sondern es ist wie schon Jemand an anderer Stelle erwähnte: der Grundgehorsam steht dabei an erster Stelle.

Es ist nicht nur das pure "Beissen", sondern zum Beispiel das Revieren, wo der Hund seine Beute suchen muß in sechs verschiedenen Zelten, ohne eines auszulassen (eine Gehorsamsleistung ohne Ende). Einen stillstehenden "Täter" verbellt der Hund nur, ohne diesen anzugreifen.

Da ich von den körperlichen Voraussetzungen her nich der Mensch bin, der viel mit dem Hund joggen oder rennen oder radfahren kann, habe ich mich zu dieser Art Sport entschieden. Man ist trotzdem in Bewegung mit kleinen Laufeinlagen; der Hund ist gefordert und die Beziehung des Teams Mensch/Hund festigt sich. Auch das sichere Gefühl, daß mein Hund mir gehorcht, egal in welcher unvorhergesehenen Reizlage er sich befindet, ist nicht zu verachten.

Jeder hat sicher seine eigenen Vorstellung vom Miteinander mit seinem Hund, aber mir macht VPG einfach Spass und meinen Hunden auch. Sogar die kleine Yorkiemixhündin meines Sohnes macht VPG. Zwar keinen Schutzdienst, aber immerhin Unterordnung und Fährte.
Ich verurteile weder Obedience noch Agility noch Rettungshundeausbildung, noch das Beibringen von Kunststückchen zu Hause; das sind sicherlich sehr sinnvolle Beschäftigungen, die man mit seinem Hund ausüben kann. Im Endeffekt läuft aber doch alles auf ein Miteinander mit dem Hund hinaus.
 
ähm ja, erstmal sorry, ist sehr lang und unübersichlich geworden.
wink-new.gif

Mit vielen deiner Vorschläge kann (könnte) ich leben, du setzt dabei als Grundlage das eine gewisse Aggression durch Zucht(linien) und Aufzucht beeinflusst wird und hast Maßnahmen dagegen.
Wie oben bereits gesagt machst Du die Aggressivität nicht an der Rasse fest, warum am Schh?
Gibt’s dafür Untersuchungen, Statistiken oder sonst eindeutige Beweise?
Oder nur den Glauben das es so ist und die Beispiele einzelner Ausraster?
Nicht das ich jetzt Schh mit den Listen gleichsetzen will aber der Mischung haben wir die Entwicklung vor 2 J. zu verdanken.
Welchen Sport man mit seinem Hund betreibt muß doch jeder für seinen Hund selbst rausfinden, warum sollte eine Möglichkeit verboten werden von der nicht erwiesen ist das eine konkrete, prozentual messbar Gefahr ausgeht? Warum noch mehr verbieten ohne erstmal einen Qualitätsstandart für Hundeausbildung (allgemein) zu schaffen?

Über das thema können wir noch in Jahrhunderten diskutieren, ohne Messbare Fakten kommen wir doch nie zu einem Ergebnis.
[/B][/quote]
Original erstellt von Kirsten:
Mal ne Frage an alle , die den Schutzhundesport betreiben :

wieso habt ihr euch gerade dafür entschieden ? Wieso keine andere Möglichkeit aus dem Bereich des Breitensportes ?
Was bietet gerade der Schutzhundesport für Möglichkeiten oder Spaßfaktoren, die andere Betätigungen im Breitensport nicht bieten ?
Klein Fiffi macht zwar kein Schh, er hat zwar schon mal einen Ärmel angeschleppt (hey cheffe, kuck mal, was für eine riesen Beiswurst ich gefunden habe). Wir machen seit 1 J. beim Agility training in unserem Verein mit und sind dieses Jahr an 4 THS Tunnieren mitgelaufen.
Ich hätte mir vom Schh nur eine bessere Kontrolle über klein Fiffi erhofft, er hätte die möglichkeit gehabt verschiedene Situationen kennen zulernen und ich seine reaktion darauf. Na ja, die Abt. „Fährte“ wäre manchmal ganz praktisch
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Gruß PJ
 
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