Schäferhund fiel 72-jährige an

Original erstellt von OdinNds:
@Marion,
natürlich gibt es gewisse Schlüsselreize, die allerdings nur ausgelöst werden sollten, wenn ein Schutzarm mit im Spiel ist.
Stimmt, Odin, sollten!! Ich garantiere Euch, daß man mindestens die Hälfte der "privat" als VPG-Hunde "ausgebildeten" Hunde mit einem "Schlüsselreiz" auch ohne "Hörzeichen" sofort reagieren lassen kann. Wäre überhaupt kein Problem.

Viel kritischer sehe ich die Tatsache, dass fast jeder "Depp" in den Vereinen mit der Ausbildung in Abt. C beginnen kann - und möglicherweise dann die Ausbildung sogar abbricht und/oder - manchmal mit Folgen, einen angearbeiteten/evtl. falsch aufgebauten Hund an eine ahnungslose Person weitergibt.
Meine Predigt seit vielen Jahren. Auch hier, sieh' mal im Archiv nach ;o)
Da nutzt das Argument überhaupt "BH" nix, die Praxis sieht eben ganz anders aus. Und in der Praxis sind's nicht nur die alten Betonköppe, sondern vielmehr oder auch der ehrgeizig bis krankhaft-ehrgeizig veranlagte "Nachwuchs des Hochleistungssportes", der -auf das Treppchen schielend- einen Hund nach dem anderen verheizt und somit die Menschen- und Hundewelt mit vierbeinigen, tickenden Zeitbomben beglückt.

So what?

1.) Wie beim KFZ-Führerschein oder auch beim Waffengesetz: das Alter hochsetzen (für einige, wenige vielleicht ungerecht, für die Mehrheit jedoch sicher angebracht - die Realität sieht nun mal so aus).

2.) Schutzdienst erst nach BESTANDENEM WT (nicht BH!!) beginnend und diesen WT auch in Abständen dazwischen laufen lassen. Aufwendig, aber sinnvoll. Die "Sporthunde" sollten genau DEN Wesenstest absolvieren, den auch Listenhunde hinter sich bringen müssen. Wer sich weigert, gibt zu, daß sein Hund in alltäglichen Situationen eben DOCH auf diese "Schlüsselreize" reagieren könnte (oder sogar wird) und widerspricht der allgemein verbreiteten These, daß gerade "Sporthunde" besser unter Kontrolle seinen.....

Wem's zu viel ist, der soll die Finger davon lassen. Die einzige Alternative, die ich persönlich sehe. wäre ein komplettes Verbot.

Sab.
[edit: 2 Sätze ergänzt]

<small>[ 21. August 2002, 09:23: Beitrag editiert von: SabineW ]</small>
 
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Hi SabineW ... hast du hier schon mal geguckt?
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Und schon wären wir wieder beim Punkt Verbot.

Wegen einigen Spinnern sollen andere Menschen, die diesen Sport ordentlich, gewissenhaft und MIT ihrem Hund ausüben, mit einem Verbot belegt werden...

Fände ich nicht i.O.
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Dieser Vorschlag wäre eine Überlegung wert
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watson
 
Hallo Sabine,
den Vorschlag (WT vor SchH-Ausbildungsbeginn) finde ich sehr gut.

Meine Idee war bislang, dass nur derjenige, der ein "beosnderes überwiegendes Interesse" nachweisen kann, den Erlaubnisschein für SchH (oder VPG oder Abteilung C) bekommen kann.

Derzeit ist unberechtigterweise das Halten bestimmter Hunderassen an diese Voraussetzung geknüpft.

Sinnvoller als die rigide Reglementierung der Rassenanschaffung wäre auf jeden Fall die Regelementierung der Ausbildung zum Beißen.

Warum werden eigentlich so viel Bezeichnungen dafür benutzt (SchH, VPG, Abteilung C) ?

Es geht doch um eine Sache:
Den Welpen wird beigebracht, dass beim beißen in ein Körper- oder Kleidungsteil das Spiel aufhört -&gt; es wird eine absolut richtige Beißhemmung gegenüber Menschen (und was sie anhaben) erzeugt.

Der Schutzhund wird konditioniert, in den Schutzärmel am Unterarm zu beißen und dafür gelobt. Wie das Foto zeigt, hat dieser Schäferhund genau die selbe Stelle getroffen, aber eben ohne Schutz daran. Der Zusammenhang zwischen seiner Ausbildung und dem Beißverhalten ist für mich offensichtlich.

Das Drohfixieren, was manche Menschen unbewußt machen, weil sie Angst haben vor dem entgegenkommenden Hund, muß man als Halter kennen und die Reaktion des Hundes kennen. Meine Hündin hat im Wesenstest nach sehr langem (2 Minuten) intensivem Anstarren schließlich gebellt - also hat Aggressionen gezeigt. Erschwerend kam hinzu, dass ich sie bei Fuß neben mir hatte, sie nicht ausweichen konnte und ich sollte auch nicht auf sie einwirken. War für mich eine wichtige Erkenntnis, dass sie bei extremer Belastung darauf reagiert. Wobei nur Bellen wohl noch relativ harmlos ist.

Ich weiß daher, wenn eine solche Situation geschehen sollte, dass ich Menschen begegne, die vor lauter Angst (Gruß an die Bildzeitung) meinen Hund wie erstarrt ängstlich anstarren, dann muß ich diese Situation auflösen, bevor meine Hündin das Drohfixieren als Angriff interpretiert.

Der 46jährige Schäferhundbesitzer würde klar über der vorgeschlagenen Altersgrenze liegen, aber er hatte nicht mal seinen eigenen Hund unter Kontrolle. Dass der Hund einmal zuschnappt, ist schlimm genug, aber was danach passierte, ist ein Skandal: Wie kann ein angeleinter Hund noch dreimal nachsetzen, wenn sein Halter daneben steht?

Noch ein Gedankengang:
Das Video der südafrikanischen Polizisten, die einen Schäferhund auf einen Farbigen hetzen, kennt ihr vielleicht. Auch da hat der Hund den liegenden, sich nicht wehrenden, Menschen in alle möglichen Körperteile gebissen.

Brauchen wir solche "kampftriebstarken" Hunde überhaupt jemals auf unserer Welt?

Kann nicht auch die Polizei besser mit Pfefferspray, Elektroschockern oder anderen Waffen ausgerüstet werden? Damit wäre dann die letzte Rechtfertigung für Beißausbildung weggefallen. Danach sollten Hunde jeder Rasse nur noch auf Familientauglichkeit, Wesensfestigkeit, Gesundheit, usw., selektiert werden.
 
Andreas, in unserem Land (und auch in anderen Ländern) ist es üblich einen Hund VOR den Polizisten, Bundesgrenzschützern usw. in die Gefahrenlage zu schicken. Aus einem Grund - um das Leben des Menschen zu schützen (hier Polizist, Bundesgrenzschützer).

Warum mehrere Bezeichnungen? Ganz einfach - der Name Schutzdienst wurde geändert. Es heißt jetzt VPG. Bei diesen Prüfungen geht es nicht nur um den Schutzdienst sondern auch um Fährte und Unterordnung, Dir sicher bestens bekannt.
Um das Lesen zu erleichtern verwende auch ich gern den "alten" Begriff.
Abteilung C beinhaltet das Dir bekannte "Beißspektakel", während A die Fährte und B die Unterordnung kennzeichnet, was Du auch sicher kennst.
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Klar, machen wir es den Politikern und der Presse nach - einige spinnen bei der Ausbildung, also verbieten wir sie gleich ganz.

watson
 
1. Der einzige 'Schlüsselreiz', der meinen Hund dazu animiert, wie auf dem Platz zu agieren, ist der Hetzarm in Verbindung mit dem Hundeplatz, in Verbindung mit dem Verhalten des Figuranten, in Verbindung mit meinen Befehlen.

2. Mein Hund ist ein Familienhund obwohl er in Abt. C gearbeitet wird. Oder glauben die verehrten 'Ich hab' mich damit zwar noch nie beschäftigt aber...' etwa, als Mutter halte ich mir einen 'gefährlichen' Hund???

3. Mein Hund wird in Abt. C gearbeitet, und den können andere fixieren bis sie blau anlaufen! Nebenbei: Was hat fixieren mit dem Schutzdienst zu tun???

4. 'Gefährlicher Unfug'=&gt; 'gefährliche Rassen'.

5. Wegen einiger schwarzer Schafe die VGP verbieten zu wollen ist exakt das gleiche wie bestimmte Rassen zu verbieten weil sie von einigen kranken Menschen mißbraucht werden.

Alexis
 
, ich bin im Vorteil - Watson hat seine Wesensüberprüfung bereits abgelegt

Hi Watson,

auch ich bin im Vorteil - Odin den niedersächsischen WT ebenfalls abgelegt hat :)))
Wenn diese V0 irgendwas gebracht hat, dann mir persönlich - denn, ich erhielt die Bestätigung meinen Hund "gut" ausgebildet zu haben.
Und eine Bestätigung dafür, dass eine Ausbildung in Abteilung C den Hund nicht zwangsläufig "unberechenbar und unlenkbar" macht.

Wesenstest für sog. Schutzhunde: Ich bin dabei - und finde die Idee prima

Liebe Gruesse
OdinNds
 
Okay, die Zeit nehm' ich mir eben noch <img border="0" title="" alt="[Verärgert]" src="redface.gif" /> )

Andreas: die (auch derzeitige) Praktik ist doch so, daß man schon vor Jahren (93 oder 94, wenn ich nicht ganz irre) die BH der SChH1(VPG1)-PRÜFUNG vorgesetzt hat. Was jedoch völlig wirkungslos ist, denn so ziemlich ausnahmslos alle beginnen mit der "Hetz"-/Aufbauarbeit bereits lange vorher. Und wenn sich der Hund als "nicht tauglich" erweist, wird er oftmals gewechselt, ohne jemals eine BH absolviert zu haben. Diese Hunde bezeichne ich i.d.R. als tickende Zeitbomben. Über eine annähernde Zahl möchte ich mir lieber erst gar keine Gedanken machen.

Aus dem Grunde plädiere ich dafür, daß diese BH (besser sogar ein Wesenstest, ebenda) bestanden sein muß, bevor ein avancierender "Schutz"hund (??) überhaupt eine Beißwurst, das obligatorische Hetzläppchen o.ä. zu sehen bekommt. Wichtig wäre m.E., daß dieser Test zwischendurch wiederholt werden muß, denn was nutzt das alles, wenn der Hund im Anschluß an seine "Ausbildung" erst so richtig versaut wird?

Ein Verbot ist so eine Sache, da hat Alexis mit ihren Ausführungen schon recht. Man kann sich den Kritiken stellen und entsprechend reagieren, auf einem Verbot herumzureiten halte ich nicht für sinnvoll. Das wäre nur die adäquate Alternative (aus meiner persönlichen Sicht), wenn sich an der Situation insgesamt nichts ändert. Machen wir uns doch nix vor, irgendwann werden auch die Festungen der SV-Lobby Risse bekommen.

Sab.
 
Original erstellt von Alexis:
Nebenbei: Was hat fixieren mit dem Schutzdienst zu tun???
Ähhm Al :verlegen:) Einiges. Der Hund wird auch vom Figuranten durch "Fixieren" bedrängt. Manchmal z.B. beim Stellen/Verbellen. Oder: wenn der Hund zufaßt sieht nahezu jeder Helfer dem Hund starr in die Augen, er will (kann) ihn damit verunsichern (oder auch nicht).

Sab.:verlegen:)
 
zu gefährlichen polizeilichen Lagen/Situationen:

Ist meines Erachtens nicht der Haupteinsatzzweck von Polizeihunden.
Meistens werden die Hunde benutzt, um Menschen Angst zu machen (Demos/ Fußballrandalierer/ Wahlkampfveranstaltung)
Beispiel
Bei den Castordemonstrationen Mitte November rund um Gorleben wurden 24 Demonstranten durch Polizeihundebisse verletzt, 2 davon schwer. Viele der Opfer wurden mehrfach gebissen. Ein scharfer Hund hatte sich so in den Unterarm eines Atomkraftgegners verbissen, daß sein Kiefer mit einem Polizeiknüppel aufgebrochen werden musste.
oder
um flüchtige Personen, z.B. "Grenzverletzer" zu verfolgen, zu beißen und zu Fall zu bringen.
Beispiel:
Liza Madomadowa: "Als wir gerade den Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen überquerten, haben uns sofort die deutschen Grenzbeamten angehalten. Ein Scheinwerfer ging an und jemand rief 'Halt'. Wir blieben sofort stehen, mein Mann bei meiner Tochter, ich zehn Meter entfernt mit meinem Sohn. Dann hetzten sie einen Hund auf meinen Mann und meine Tochter. Er hat sie mit seiner Hand geschützt und der Hund hat sich in seinem Arm festgebissen. Wir haben angefangen zu weinen und zu schreien. Es dauerte wahrscheinlich zehn Minuten, bis die Grenzbeamten den Hund von meinem Mann wegriefen."


allein zwischen 1997 und 1999 an der Grenze 43 Menschen Opfer einer
"Bissverletzung durch Diensthund bei Fluchtversuch"
Bei tatsächlich kritischen Situationen wird z.B. ein Roboter eingesetzt, um verdächtige Gegenstände zu bewegen oder bei Geiselbefreiung oder Gewalttäterfestnahme wird ein Sonderkommando mit entsprechenden Schutz- und Spezialausrüstungen angefordert. Gerade diese Sonderkommandos haben meines Wissens keine Hunde.

VPG / verschiedene "Abteilungen" / Schutzhund
Fährtenarbeit könnte mich vielleicht mal später interessieren, falls Sheila aus gesundheitlichen Gründen mal nicht mehr springen darf. Unterordnung (oder Obedience oder Gehorsam) sollten alle Hunde machen, das ist auf den meisten Hundeplätzen auch die wichtigste Ausbildung.

Ich nenne jetzt mal das, was ich meine: Abrichtung zum Armbeißen.
Je länger ich drüber nachdenke, desto weniger Pluspunkte fallen mir ein.
Ich weiß, dass alle hier Anwesenden dies aus sportlichen Motiven tun. Aber das ist Zufall - auch jeder Mensch mit anderen Motiven kann seinen Hund zum Armbeißen ausbilden (/lassen).

Die Schutzhundausbildung ist ein alter Zopf der Hundeausbildung. Seitdem hat sich viel geändert. Es gibt fast keine einsam gelegenen Höfe mehr. Fast überall gibt es Telefon- einschl. Mobiltelefonmöglichkeiten, es gibt Wachdienste, elektronische Einbruchmeldeanlagen, Videoüberwachungsysteme, Nachtsichtgeräte und Gartenlampen, die sich automatisch anschalten, wenn jemand kommt. Es gibt für Personen, die unbedingt nachts im Wald spazierengehen wollen auch Reizgassprays, Elektroschocker und andere Abwehr-Technik. (Die sind nicht allen Situationen gewachsen, aber das trifft auch auf einen Hund zu.)
Die überwiegende Mehrzahl von Übergriffen auf Frauen findet sowieso durch Bekannte zuhause statt.

Es ist m.E. nicht sicherzustellen, dass jemand seinen Hund aus absolut ehrenwerten Motiven zum Armbeißen abrichtet. Ich finde, es ist Zeit, diese früher beliebte Ausbildung durch freundlichere Ausbildungsinhalte zu ersetzen. Wenn es denn unbedingt mit Beißen zu tun haben soll, wie wäre es mit einem Wettbewerb in Tauziehen? Auch dabei werden Aggressionen des Hundes spielerisch abgebaut, der Gehorsam ("aus!") kann gefestigt werden und es macht dem Hund Spaß. Nebenbei braucht man keine Vollschutzausrüstung, keine Schutzdiensthelfer und man kann es im eigenen Garten oder im Wald machen. Notfalls sogar im Wohnzimmer.

<small>[ 21. August 2002, 12:51: Beitrag editiert von: Andreas ]</small>
 
Original erstellt von SabineW:
Original erstellt von Alexis:
Nebenbei: Was hat fixieren mit dem Schutzdienst zu tun???
Ähhm Al <img border="0" title="" alt="[Verärgert]" src="redface.gif" /> ) Einiges.
Sab. <img border="0" title="" alt="[Verärgert]" src="redface.gif" /> )
Hi Sabine, hi Alexis,

Ein BGS-Leiter beschreibt, wie ein angreifender Diensthund reagiert:

Werner Zimmermann, Grenzschutzamt Frankfurt / Oder: "Da hilft nur eins: absolut stillstehen, sich nicht mehr bewegen! Ruhig stehen bleiben und warten, bis Hilfe kommt. Und das Entscheidende war - ich habe es nicht geglaubt - keinen Augenkontakt zum Hund! Also, aus den Augenwinkeln vielleicht, aber wenn Sie ihn fixieren, in die Augen schauen, wird er aggressiv und geht auf Sie los."
Bitte erwartet jetzt von mir keine Erklärung, warum der BGS-Beamte das gasagt hat, aber er hat es gesagt.
 
Naja Andreas, das letzte Zitat kannst Du so nicht allgemein anführen, denn jeder Hund kann auf eine Fixierung so reagieren - auch Krause's Dackel. Ein Diensthund (mit "ziviler" Ausbildung) wird es allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit tun, das ist wohl wahr.

Nochmal: es geht ja gar nicht um Diensthunde, sondern um "Sporthunde" aus dem Bereich der VPG. Daß die Ausbildung für eine VPG Bestandteile aus der Diensthundeausbildung beinhaltet, ist unbestritten - auch, wenn gewisse "Sequenzen" einfach nur umbenannt wurden, so, wie der Begriff "Schutzhund" selbst erst seit Anbeginn der LHVO's mit weiser Voraussicht in VPG umgemogelt wurde. Altes Modell in neuer, zeitgemäßer Verpackung.

Kritisch betrachtet:

Seht Euch mal die Richterbewertungen verschiedener Prüfungen an. Selbst Hunde, die auf Meisterschaften (von kleinen Vereinsprüfungen mal ganz abgesehen) geführt werden, nageln nach, lassen erst nach dem zweiten/dritten Hörzeichen ab, prellen beim Vereiteln selbstständig vor, etc., etc., etc. Gibt'n Punkteabzug. Mehr nicht. Erst, wenn der Hund z.B. (!!) auch nach dem dritten Hörzeichen nicht ausläßt, wird die Prüfung abgebrochen und diese Zeitspanne wird von etlichen Richtern während einer Prüfung doch recht .. äähhm.. "sportlich" gesehen.

Was sagt uns das? Wer möchte diese Frage beantworten?

Sab.:verlegen:)
 
Andreas, fein, daß Du Telefone ansprichst und damit die Möglichkeit die Polizei zu Hilfe zu rufen.
Wir warten hier ca. eine Stunde bis die Polizei eintrifft - toll nicht?
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Was bitte schön, hat das Bewachen von einsam gelegenen Höfen mit einer Ausbildung zur VPG zu tun?
Mein Hund soll weder mich noch mein Haus bewachen. Er ist und bleibt, trotz dieser Ausbildung, ein Familienhund. Ob das nun alle einsehen und glauben oder nicht - es IST so.

Weiß eigentlich jemand wie es der älteren Frau geht?
Das ist mir nämlich wichtiger...
watson
 
Sabine, das hat sich grundlegend geändert, zumindest ist mir das bei den Prüfungen aufgefallen, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.

Du würdest Dich wundern wie schnell die von Dir beschriebenen Hunde heute durch die Prüfung rasseln und das selbst bei den heruntergesetzten 70 Punkten in C
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(was ich persönlich absolut unnötig fand).

Jajaja, die Zeiten ändern sich, auch wenn ewig gestrige das nicht wahrhaben wollen und auch die Verfechter der "anderen" Seite
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watson
 
Original erstellt von watson:
Was bitte schön, hat das Bewachen von einsam gelegenen Höfen mit einer Ausbildung zur VPG zu tun?
Mein Hund soll weder mich noch mein Haus bewachen. Er ist und bleibt, trotz dieser Ausbildung, ein Familienhund.
Weiß ich doch, Watson. Ein entsprechend veranlagter Hund würde Haus und Hof übrigens auch ohne VPG-Ausbildung bewachen - ist genauso bekannt ;o)

Übrigens suche ich Dir gerne mal aktuelle Prüfungsberichte heraus, die sind zwar vom DV, aber das spielt ja keine Rolle :verlegen:) Von gestern sind die also nicht. Die letzte Meisterschaft habe ich im vergangenen Sommer besucht und dort war übrigens wiederholt das Bild zu sehen, was ich beschrieben hatte. Man muß nur genauer (oder kritischer?) hinsehen ;o)

Sab.
 
Tja Sabine, wir spielen eben in verschiedenen Teams
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Was meinst Du warum die Prüf-ordnung auf 70 in C heruntergeschraubt wurde? Wessen Idee war das wohl? Und wer hat das durchgedrückt?
Richtig - der SV
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Wir zwei Schönen werden darüber wohl ewig diskutieren
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watson
 
Hi,

mal rein interessehalber: Glaubt hier wirklich jemand das ein Verbot vom Schh irgendwas ändert?
Glaubt jemand das ein Verbot von Rassen dem „Milieu“ die Kampfhunde (im sinne des Wortes) vorenthält?
Glaubt jemand das ein totales Alkoholverbot am Steuer alkoholbedingte Unfälle verhindert?
Oder das Samstagnacht weniger Fahranfänger am nächsten Baum hängen wenn die Führerscheinprüfung verschärft wird?
Ein blankes Verbot bewirkt nur das diejenigen die „das“ machen WOLLEN es heimlich machen.
Da werden „neue“ Rassen „erschaffen“, man redet sich ein soundsolange zu fahren ohne das etwas passiere, die Jugendliche denken nicht an Unfälle, voller Selbstbewußtsein die Prüfung gepackt zu haben und die Betonköpfe haben das schon immer so gemacht und überhaupt: wo kämmen wir denn da hin?.
Solange „Wir“ nicht die gnadenlose Selbstüberschätzung, Verantwortungslosigkeit, das Betonkopfdenken und die Ignoranz schwächeren gegenüber aus dem Menschen raus bringen gibt „mir“ ein Verbot nur die Möglichkeit jemand zu bestrafen nachdem etwas passierte.
Gerade beim Hund, da reicht ein Hund, ein Hof oder Keller und etwas Dummheit (oder es „Geil“ zu finden „einen scharfen“ Hund zu haben) um eine „tickende Zeitbombe“ zu schaffen.
Und ein Verbot trifft „nur“ die die ihren Hund im Verein nach Regeln und mit der Hilfe eines erfahrenen Ausbilders, in dem Fall: Figurant, ausbilden wollen.
Nur das die „Qualität“ des Ausbilders/Figuranten oft genug in den Bereich gnadenlose Selbstüberschätzung und Betonkopfdenken fällt!
Ich habe mit klein Fiffi die BH und den Team Test, wenn ich jetzt noch das Basic Seminar packe kann ich beim SWHV auf das Trainer Seminar gehen. Nach 2,5 Jahren Hundehaltung! Toll! Wie weit ist es von da dann zum Trainer? Zum Figuranten? Oder zur „Tickenden Zeitbombe“? Unter „Allgemeines“ ist der Tread von Aquilera: Hundeschule Landhaus, die traurige Wahrheit . Wie viele Hunde werden da Seelisch verkrüppelt? Ich hab echt angst klein Fiffi beim Trainer in unserem Verein ausbilden zu lassen (gilt auch für die Unterordnung) weil ich weis das mein Hund hinterher versaut ist, im Nachbarverein ist der Ausbilder vom BGS Trainer, eyy der kann mit Hunden zaubern (ohne Stachel, teletakt oder Einschüchterung und niedermachen des Hundes).
Das ist der Punkt bei der Hundeerziehung an dem ich (jeder) ansetzen muß, den richtigen Trainer und den richtigen Sport für meinen Hund zu finden.
Und das mit viel gesunden Menschenverstand.

Meine bescheidene Meinung.

Gruß PJ
 
Nur mal in den Raum gestellt:
Wer hat gesagt, daß der betreffende Hund auf dem Hundeplatz seine SchH-"Ausbildung" hatte?

Ich hab da schon Private in Gärten gesehen...
Was mancher Ausbildung nennt, läßt einem normalen Hundesportler die Haare zu Berge stehen.

Meine Meinung zu Schutzdienst: Aufm Hunde-Platz (es gibt übrigens nicht nur SV-Plätze, sondern auch DV; DVG usw...
wink-new.gif
)sollten nur nach strengsten Kriterien und nach wirklich fachgerechter Ausbildung ausgewählte Helfer arbeiten dürfen.
Privat= Verbot von Schutzdienst!

So und wie siehts aus? Aufm Platz kann man kontrollieren (es sei dahingestellt, obs auch gemacht wird)- zu Hause bei den selbsternannten Hundeexperten, die sich mal eben einen Schutzarm leisten konnten, nicht!

Genau wie beim Züchten. Die Organisierten sind in der Pflicht, die Hinterhofvermehrer machen, was sie wolln. Das ist perfekter Hirnriss!

Was den Vorfall als solchen betrifft hab ich nur absolutes Mitleid mit der Frau. Dem Hundehalter gehört Hundehaltungsverbot!
Falls der den Hund wirklich auf einem Hundeplatz geführt hat, gehört der Verein geschlossen, weil man da das Wesen dieses Hundes schon im Vorfeld erkannt haben müßte. Ich hoffe nur, dass der Hund nicht vorschnell eingeschläfert wird, damit wieder irgendwas vertuscht werden kann, das den wahren Hintergrund des Vorfalls ans Tageslicht bringen könnte.

Ansonsten lade ich gerne alle möglichen Leute zu einer Schutzdienstvorführung mit unseren Hunden ein; danach können die Hunde in allen möglichen Strassenverkehrssituationen vorgeführt werden. Menschen mit Stock; Hut oder Blickkontakt, lärmende Kids mit und ohne Ball... kein Hund wird auch nur auf den Gedanken kommen...
Kann vor und nach dem Schutzdienst überprüft werden...
 
Original erstellt von Puppyclip:

Ansonsten lade ich gerne alle möglichen Leute zu einer Schutzdienstvorführung mit unseren Hunden ein; danach können die Hunde in allen möglichen Strassenverkehrssituationen vorgeführt werden. Menschen mit Stock; Hut oder Blickkontakt, lärmende Kids mit und ohne Ball... kein Hund wird auch nur auf den Gedanken kommen...
Kann vor und nach dem Schutzdienst überprüft werden...
Erstmal tut es mir sehr leid um die alte Dame
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Wie ich unsere Hunde kenne könnte man die auch nicht im Schutzdienst führen, Zeusi macht zwar fast alles für seinen Ball und Lady fast alles für Leckerchen, aber ich denke für den Schutzdienst gibt es andere Vorraussetzungen!

Unsere Hunde können von jedem fixiert werden und interessieren sich nicht die Bohne dafür, auch wenn sie einer fixiert und aus Angst die Arme hochnimmt interessiert sie das herzlich wenig, außer da wäre ein Wurstbrötchen/Ball in der Hand *schäm* Da würden sie "Männchen" machen und sich das mal genauer anschauen wollen...

Um auf Puppys Zitat zu kommen, ich denke wohl das es Hunde gibt die sauber im Schutzdienst gearbeitet werden können und gleichzeitig jeden Wesenstest bzw. jeden Verkehrsteil bestehen würden und die anhänglichsten Familienhunde sein können!

Ein Verbot des Schutzdienstes würde sicher wie bei vielen anderen Sachen auch einige Leute in die Illegale treiben würden, was den Schutzdienst noch viel weniger kontrollierbar machen würde.

Leider wird es immer und überall Leute geben die ihre Hunde zu unkontrollierbar tickenden Zeitbomben ausbilden/versauen werden. Einen solchen Fall haben wir gerade in der Praxis:

Schäferhund (ca. 13 Monate) keine Leinenführigkeit, kein Grundgehorsam, agressiv Menschen und anderen Hunden gegenüber soll nach dem HD-Röntgentermin im Schutzdienst ausgebildet werden um "kontrollierbar" zu werden. Was soll man dazu sagen?
 
Original erstellt von KsCaro:
Schäferhund (ca. 13 Monate) keine Leinenführigkeit, kein Grundgehorsam, agressiv Menschen und anderen Hunden gegenüber soll nach dem HD-Röntgentermin im Schutzdienst ausgebildet werden um "kontrollierbar" zu werden. Was soll man dazu sagen?
Hmm,
meld.gif
"HD - test nicht bestanden"
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biggrin.gif


gruß PJ

editiert: war zu blöd zum zitieren

<small>[ 21. August 2002, 20:40: Beitrag editiert von: Private Joker ]</small>
 
Original erstellt von watson:
Andreas, fein, daß Du Telefone ansprichst und damit die Möglichkeit die Polizei zu Hilfe zu rufen.
Wir warten hier ca. eine Stunde bis die Polizei eintrifft - toll nicht?
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watson
Hallo Heike,

Zu Nachtzeiten ist hier die nächste dienstbereite Polizeiwache auch ca. 15 km weit weg, und auf den Verein würde ich mich auch nicht allein verlassen.
Dazu noch mangelnde Ortskenntnis, müßte ich wohlk auch 20-30 Minuten warten :(
Ich denke, dass viele Nachbarn aus verschiedenen Richtungen kommend, einen Eindringling genauso erschrecken können.

Ich würde sowieso nicht meinen Hund vorschicken, um in einer gefährlichen Situation nachzusehen, dazu habe ich meinen Hund zu sehr lieb. Ich verheize meinen Hund doch nicht wegen eines Einbrechers.

Auf unserem Grundstück sind mehrere Bewegungsmelder (übrigens ganz hoch am Haus sabotagesicher montiert)
und noch ein paar technische Kleinigkeiten, die ich natürlich nicht öffentlich aufführe.

Wenn mich abends beim Spazierengehen einer überfallen will, tja, kann er ja versuchen. Ich gehe davon aus, dass Sheila sich einmischen würde - ohne dafür ausgebildet zu sein oder ohne dass wir das jemals geübt haben.

Meine Meinung bleibt...
- keine SchH-Prüfung als Voraussetzung für irgendwelche Zulassungen, statt dessen Festschreibung von gewünschten Zuchtzielen wie Familientauglichkeit, Wesensfestigkeit, Kinderfreundlichkeit, Unterordnungsbereitschaft.
- Ausschluß von "Nachknabberen" von der Zucht.
- keine neue SchH-Ausbildungen anfangen ohne Nachweis des Bedarfs, als Bedarfsnachweis reicht nicht aus, subjektiv Angst zu haben oder ein Haus zu besitzen.
 
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