Schächten, heute Urteil vom Bundesverwaltungsgericht.

Musclesheela

15 Jahre Mitglied
Heute entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob Schächten mit Ausnahmegenehmigung wieder erlaubt ist.
Text hier:
 
Musclesheela schrieb:
Heute entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob Schächten wieder erlaubt ist.

Das glaube ich ja wohl nicht.
Wiederlich eine solche Klage einzureichen!
Den Rest meines Posts verkneife ich mir, aus rechtlichen Gründen:sauer:
 
[QUOTE='[Manny(BOR)]
Den Rest meines Posts verkneife ich mir, aus rechtlichen Gründen:sauer:[/QUOTE]
Das ist sicher verständlich.
Eben habe ich gerade in den Nachrichten das Urteil mitbekommen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll das
beteubungslose Schächten weiterhin erlaubt sein.
Hier bei uns in Deutschland!:(
(Ich sage jetzt besser auch nichts mehr)
Grüße Klaus
 
Dafür müssen die prinzipiell gleichrangigen Verfassungsgüter Religionsfreiheit und Tierschutz gegeneinander abgewogen werden...
..., dass keines der kollidierenden Güter mehr als nach den Umständen unvermeidlich beeinträchtigt wird und jedes von ihnen zu möglichst optimaler Entfaltung gelangt.
Quelle:

Genehmigung zum betäubungslosen Schlachten für Muslime trotz Verfassungsänderung

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz es nicht ausschließt, einem muslimischen Metzger eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) von Rindern und Schafen zu erteilen, um seine Kunden entsprechend ihrer Glaubensüberzeugung mit Fleisch zu versorgen.
Quelle:

Toll! Mit der Begründung der Religionsfreiheit können die Terrorattentäter straffrei davonkommen. Die wollen ja so als Märtyrer in den Himmel kommen.
 
Zitat BVG:
.... dass die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz es nicht ausschließt, einem muslimischen Metzger eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) von Rindern und Schafen zu erteilen, um seine Kunden entsprechend ihrer Glaubensüberzeugung mit Fleisch zu versorgen.

Nachdem ich mich nun etwas beruhigt habe, frage ich mich doch, warum ein Tierschutzgesetz bei uns eigentlich besteht.:verwirrt:

Und worin der angebliche "Nutzen/Vorteil" bestehen soll, dass das Tier, dessen Fleisch man essen will, unbedingt ohne Betäubung langsam ausbluten muss?

Und warum hier anscheinend ein Zweiklassenrecht besteht.
Ein muslimischer Metzger darf schächten (für seine Glaubensgenossen)
Sein katholischer Kollege in Bayern darf das nicht.
Sollen vor dem Gesetz nicht alle gleich sein?

Entweder bin ich zu einfältig, oder zu tierfreundlich, um das zu begreifen.
Grüße Klaus
 
kangalklaus schrieb:
Entweder bin ich zu einfältig, oder zu tierfreundlich, um das zu begreifen.
Das sind wir wohl alle. Wer versteht sowas noch?
In Bibel und Koran steht so viel drin. Vieles ist sehr brutal und barbarisch. Vieles ist tausende Jahre alt. Was könnte man dann eigentlich nicht alles machen...
 
:sauer: :sauer: :sauer: Ich kann doch manchmal verstehen, warum Rassismus entsteht!!!:sauer: :sauer: :sauer:

Ich kann mich bei diesen Urteilen auch garnicht dagegen wehren:sauer: :sauer: :sauer:

Ich dachte "ich lebe hier in De, wo´s ein Tierschutzgesetz gibt (anders als Länder, welche nicht, aufgrund deren Gesetze in die EG dürfen)" Mhm, da gibt´s noch soetwas wie "Zwangsehe" gilt das jetzt auch, wegen einem Urteil, in Deutschland? ***Bedenke: "DU BIST DEUTSCHLAND"***

Gehöre ich jetzt zu den NeoNazis? :verwirrt: :(

Ist das Urteil anfechtbar???
 
Es ist einfach zum Ko...:sauer: :sauer: :sauer:
aber eigentlich habe ich es schon fast befürchtet.
"Unter Verweis auf die Religionsfreiheit ließ fad Bundesverwaltungsgericht in einem Grundsatzurteil das Schächten von Tieren zu. Die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz schließe eine Ausnahmegenehmigung nicht aus."

Die Religionsfreiheit ist in den Richterköpfen anscheinend weit vor dem Tierschutzgesetz angesiedelt. Da frage ich mich mal wieder, inwieweit "unsere" Vergangenheit solche Gesetzesurteile immer noch beeinflusst.
Ich weiß leider auch nicht, ob man da Einspruch einlegen kann?:(
 
Ich finde das auch wirklich schlimm :(

Krass daran ist auch, dass besagtem Metzger und seinen Kunden die Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe anerkannt wurde aufgrund deren dieses Urteil überhaupt erst möglich war. Und der Begriff der religiösen Gruppe ist wohl auch nicht einmal genau definiert.

Wie viele werden jetzt noch eine Ausnahmegenehmigung beantragen, nach diesem Urteil!? :sauer:
 
[Manny(BOR)] schrieb:
:sauer: :sauer: :sauer: Ich kann doch manchmal verstehen, warum Rassismus entsteht!!!:sauer: :sauer: :sauer:

Ich kann mich bei diesen Urteilen auch garnicht dagegen wehren:sauer: :sauer: :sauer:

Ich dachte "ich lebe hier in De, wo´s ein Tierschutzgesetz gibt (anders als Länder, welche nicht, aufgrund deren Gesetze in die EG dürfen)" Mhm, da gibt´s noch soetwas wie "Zwangsehe" gilt das jetzt auch, wegen einem Urteil, in Deutschland? ***Bedenke: "DU BIST DEUTSCHLAND"***

Gehöre ich jetzt zu den NeoNazis? :verwirrt: :(

da gehe ich vollständig mit Dir konform, könnt auch nur noch kotzen:motz:

..Ist das Urteil anfechtbar???

Nein, da das Bundesverwaltungsgericht hier die höchste Instanz ist. Bleibt eigentlich nur noch die Verfassungsbeschwerde: Das recht auf Körperliche Unversehrtheit (über den Tierschutz) gegen das Recht auf freie Religionsausübung.
Aber da isses doch auch so, dass das Kreuz aus den Klassenzimmern raus muß, aber das Kopftuch darf bleiben:wut: .

Wobei ich als Richter mir sehr genau hätte zeigen lassen, wo das bitte mit dem Schächten im Koran vorgeschrieben ist. Der Richter hätte Veganer oder mindestens Vegetarier sein müssen:eg:, dann wäre das Urteil anderst ausgefallen.
 
kangalklaus schrieb:
Das ist sicher verständlich.
Eben habe ich gerade in den Nachrichten das Urteil mitbekommen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll das
beteubungslose Schächten weiterhin erlaubt sein.
Hier bei uns in Deutschland!:(
(Ich sage jetzt besser auch nichts mehr)
Grüße Klaus

Und ich fange gar nicht erst an zu sprechen :sauer: :sauer:
 
[Manny(BOR)] schrieb:
:sauer: :sauer: :sauer: Ich kann doch manchmal verstehen, warum Rassismus entsteht!!!:sauer: :sauer: :sauer:

Ich kann mich bei diesen Urteilen auch garnicht dagegen wehren:sauer: :sauer: :sauer:

Ich dachte "ich lebe hier in De, wo´s ein Tierschutzgesetz gibt (anders als Länder, welche nicht, aufgrund deren Gesetze in die EG dürfen)" Mhm, da gibt´s noch soetwas wie "Zwangsehe" gilt das jetzt auch, wegen einem Urteil, in Deutschland? ***Bedenke: "DU BIST DEUTSCHLAND"***

Gehöre ich jetzt zu den NeoNazis? :verwirrt: :(

Ist das Urteil anfechtbar???

Dann bist du nicht alleine :wut: ich bin dann wohl auch ein Nazi :(
In mir kommt grad ein Fitzelchen kriminelle Ernergie hoch.
Da muß man doch was gegen machen können, das gibts doch nicht. Wo kann man denn dagegen protestieren, da muß man doch einfach was machen. Oh mann macvht mich das sauer. :sauer:
 
Ich bin fassungslos...

Was nehmen die sich raus? Warum diese Extrawürste?????????? Im koran steht nirgendwo das ds Tier nciht betäubt sein darf!!!!!!!!!!!!!! Bei den Juden ebensowenig!!!!!!!!!

Da bekommt man einen unglaublichen Hass

Bei uns haben 2 Muslime 1 Schaf auf der Weide geschächtet.. Die Polizei hat das Schaf erlöst
 
Religionsfreiheit...wenn mit dieser Begründung ein Darf-Schein zum Töten von Lebewesen (Tieren) ausgestellt wird, frage ich mich, wie lange es dauert, bis "Ehrenmorde" straffrei begangen werden dürfen...weil das "gerechte Bestrafen von schweren Verfehlungen" ja auch im Koran aufgezeigt wird...:sauer:
 
Wie war das denn mit dem Ehrenmordprozess von Köln. Und der Mörder kriegt sogar das Kind!!!!!!!!!!!
 
RiSchäBoCo schrieb:
Nein, da das Bundesverwaltungsgericht hier die höchste Instanz ist. Bleibt eigentlich nur noch die Verfassungsbeschwerde: Das recht auf Körperliche Unversehrtheit (über den Tierschutz) gegen das Recht auf freie Religionsausübung.
Richtig.
Allerdings gibt es schon eine Möglichkeit:
Korrektur im Tierschutzgesetz!
Dies ist ja in vielen Punkten recht vage gefasst. Wird hier konkret ein Verbot des Schächtens aufgenommen, so hätte dies m.E. Vorrang.
Allerdings: Es ist eben auch der Wille des Gesetzgebers dafür Voraussetzung.
Die Problematik des Schächtens betrifft ja nicht nur die islamischen Glaubensrichtungen, sondern auch die jüdischen.
Und hier liegt m.E. die wirkliche Problematik.
Würde es den islamischen Gläubigen verboten, liefe das auch zwangsläufig auf ein Verbot bei den Juden hinaus.
Und mit denen will sich (so mein Gedanke) auf Grund unserer Vergangenheit niemand anlegen.

Letztendlich ist das jedoch eine "Vogel Strauß Politik" und könnte zum Abbau des Rechtsverständnisses jedes Einzelnen führen.
Warum soll ich mich an Gesetze halten, wenn hier bei uns mit zweierlei Maß gemessen wird?
Grüße Klaus
 
Und ich war in der irrigen Annahme, so etwas wäre in Deutschland grundsätzlich Verboten. Da bleiben mir die Worte im Halse stecken, ich bin echt sprachlos.

Aber ich habe einen sehr passenden Smily dafür:
g010.gif


Tierschutz in Deutschland, ich dachte echt wir wären ein Stück weiter...
 
Ich gebe zu bedenken, daß (zumindest hier in Darmstadt) türkische Lebensmittelmärkte wie Pilze aus dem Boden schießen und die Kundschaft durchaus nicht nur aus Türken bzw. Arabern besteht.
Und auch die deutschen Kunden nicht nur frisches Gemüse einkaufen :unsicher:

Ich kann nur immer wieder sagen, daß Betroffenheit alleine den Tieren nicht hilft, man muß einfach Konsequenzen ziehen!

Das einzige, was heutzutage wirklich wehtut und zum Umdenken bewegt ist fehlende Nachfrage un somit kein Geld :hallo:
 
Natürlich Anne! Ich denke das sollte selbstredend sein, oder ist das nur Wunschdenken?
 
Meike schrieb:
Natürlich Anne! Ich denke das sollte selbstredend sein, oder ist das nur Wunschdenken?

Selbstredend ist es nur bei Menschen, die sich Gedanken machen Meike ;)

Und ganz ehrlich... das spreche ich einem Großteil der Bevölkerung ab.

Es ist nicht bequem, sein Verhalten zu überdenken, evtl. Fehler einzugestehen und ggfl. zu ändern :unsicher:
Die Meisten sind fürchterlich betroffen, wenn sie sowas lesen oder im Fernsehen sehen, zucken dann aber die Achseln und sagen sich, sie können eh nichts ändern.
 
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