Attacke am Oberen Tor in Altdorf Kleiner Terrier von Huskys fast tot gebissen

  • 23. Mai 2024
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Hi Podifan ... hast du hier schon mal geguckt?
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Am vergangenen Samstagabend rief Tobis Halterin bei der Altdorfer Polizei an und wollte Anzeige erstatten. Doch dort wies man die Frau darauf hin, dass sie sich mit der Halterin der Huskys zivilrechtlich auseinandersetzen müsse. Tiere gelten im deutschen Recht zwar als Sache, trotzdem liegt strafrechtlich im konkreten Fall keine Sachbeschädigung vor, weil es keinen Vorsatz gab. So erläutert das Hauptkommissar Walbert, der stellvertretende Leiter der Altdorfer Inspektion auf Nachfrage des Boten. Die Halterin der Huskys hat ihre Hunde nicht vorsätzlich auf den Terrier gehetzt, sondern hatte sie lediglich nicht unter Kontrolle.

So so. Bei einem Pitbull sieht das allerdings ganz anders aus, denn bei sog. Kampfhunden besteht in derartigen Fällen öffentliches Interesse und sie werden somit eine Sache für den Staatsanwalt. :rolleyes:

Und zum Titel "fast totgebissen" - dafür sieht die kleine Motte aber schon wieder recht fit aus. In unserem Fall lief der "fast Totgebissene" übrigens noch flocking vom Ort des Geschehens...
 
So so. Bei einem Pitbull sieht das allerdings ganz anders aus, denn bei sog. Kampfhunden besteht in derartigen Fällen öffentliches Interesse und sie werden somit eine Sache für den Staatsanwalt. :rolleyes:
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Diese Ungleichbehandlung ist einfach zum Kotz.en...

Wobei - ich habe ja auch eine Fußhupe, die Konfikten GsD aus dem Weg geht - ich mache mir da nichts vor: Rauferei mit großen Hunden = Lebensgefahr. Ich bin recht sicher, dass z.B. meine beiden erwachsenen Bollerköppe sie binnen Sekunden totschütteln könnten, und das noch nichtmal mit Absicht. Wäre die Kleine auf Krawall gebürstet statt devot, müsste ich aufpassen. Sie hat ja eher Beutetier- als Hundeformat.

Genau aus dem Grund wollte ich nie eine "Fußhupe", bei großen, frei anstürmenden Tutnixen ist zusätzliche Vorsicht geboten.
(Was nicht heißt, dass ich sie bereue, im Gegenteil, sie macht riesig Spaß und ist hier genauso Hund wie die Großen.)

LG
 
Genau aus dem Grund wollte ich nie eine "Fußhupe", bei großen, frei anstürmenden Tutnixen ist zusätzliche Vorsicht geboten.

ich war immer den genau gleichen feigling, obwohl ich kleine hunden sehr lustig finde, habe ich lieber etwas grösseres was weniger schnell kaputt geht.
 
Die Ungleichbehandlung rettet die Huskys wahrscheinlich vor dem Tierheim, warum man das zum kotzen finden muss ist mir Schleierhaft.
Eine Gleichbehandlung bringt keine Besserung der Sokas in ihrer beschissenen Lage

Der Bericht ist sehr dürftig , so weiß hier im Grunde keiner was nun genau war. Sollte es sich so zugetragen haben gehört der Halterin links und rechts
 
Die Ungleichbehandlung rettet die Huskys wahrscheinlich vor dem Tierheim, warum man das zum kotzen finden muss ist mir Schleierhaft.
Eine Gleichbehandlung bringt keine Besserung der Sokas in ihrer beschissenen Lage

Der Bericht ist sehr dürftig , so weiß hier im Grunde keiner was nun genau war. Sollte es sich so zugetragen haben gehört der Halterin links und rechts

Ich find es eine Sauerei das die Polizei keine Anzeige aufnimmt.
Die Aussage:
Die Halterin der Huskys hat ihre Hunde nicht vorsätzlich auf den Terrier gehetzt, sondern hatte sie lediglich nicht unter Kontrolle.
Das sollte ich mal mit einem Auto machen. Wenn man mit einem Auto irgendwas kaputt macht, wird man auch wegen Sachbeschädigung angezeigt. Da sagt auch keiner, das war ja nicht vorsätzlich :unsicher:

Ich würde mir da Rechtsberatung holen, weil das kanns nicht sein.
 
Gegen Ungleichbehandlung sein, heißt doch nicht, dass die Huskys ins TH müssen, sondern dass man dagegen ist, dass SoKas immer die Blöden sind.:verwirrt:

LG
 
Moin,
Ich find es eine Sauerei das die Polizei keine Anzeige aufnimmt.
Wieso? rein rechtlich liegt keine Sachbeschädigung vor.

Wenn man mit einem Auto irgendwas kaputt macht, wird man auch wegen Sachbeschädigung angezeigt. Da sagt auch keiner, das war ja nicht vorsätzlich :unsicher:
Da liegst Du falsch. Der Straftatbestand der Sachbeschädigung liegt tatsächlich nur dann vor, wenn dem Täter ein Vorsatz nachgewiesen werden kann.
Wenn jemand Dein Auto versehentlich (z.B. weil er Dir die Vorfahrt nimmt) beschädigt, wird ein Strafantrag wegen Sachbeschädigung nicht erfolgreich sein.

Das Fehlen eines Straftatbestandes hat jedoch nichts mit zivilrechtlichen Ansprüchen und ggf ordnungsrechtlichen Konsequenzen zu tun. (Auch wenn der andere Autofahrer keine Strafverfolgung wegen Sachbeschädigung zu befürchten hat wird er bzw seine KFZVersicherung für den Schaden an Deinem Auto aufkommen müssen und sofern diese Information von Dir oder der Polizei weitergegeben wird, wird er auch ein Bußgeld wegen der geraubten Vorfahrt zahlen müssen und ggf Punkte kassieren)

Die Tiergefahr der Huskies hat sich verwirklicht und die Halterin dieser Huskies haftet für den angerichteten Schaden im vollen Umfang.
Wird sie ausfindig gemacht und glaubhaft vorgetragen, dass es sich bei ihren Hunden auch um die "schuldigen" handelt, dann wird sie die Kosten der Halterin des gebissenen Hundes tragen müssen. Dazu gehören mindestens die Tierarztkosten, findige Anwälte schlagen außerdem noch Verdienstausfall, Fahrtkosten usw raus.
Hat die Huskyhalterin eine Haftpflichtversicherung wird die den Schaden regulieren, wenn nicht zahlt sie selbst.

Darüber hinaus wäre es angebracht beim Ordnungsamt eine Anzeige zu machen, denn dass jemand Hunde, die für andere eine Gefahr sind unangeleint rumrennen lässt ist in niemandes Interesse.

Ich kenne einen (jahre zurückliegenden Fall) in dem eine Huskyhündin einen Malteser totgebissen hat, da wurde ein Wesenstest angeordnet.

Außerdem kann solch eine Meldung beim Ordnungsamt mitunter helfen die Huskyhalterin ausfindig zu machen. Ansonsten einfach mal unter Hundehaltern in der Gegend rumfragen und ggf Zettel aufhängen.
Vielleicht meldet sich die Huskyhalterin auch selbst und ist froh die Möglichkeit zu haben.

Vor Jahren hat einer meiner Hunde mal einen mir fremden Hund beim Spielen leicht verletzt und da der andere noch klein war habe ich die Halterin gebeten das beim TA anschauen zu lassen und zugesichert alle Kosten zu tragen. Erst als die weg war viel mir ein, dass wir ganz vergessen hatten Kontaktdaten auszutauschen. In der Folgezeit hab ich auf der Hundewiese Zettel mit meiner Nummer und der "Fallschilderung" wie Sauerbier verteilt und war super erleichtert, als sich die Halterin der kleinen Hündin dann bei mir meldete, weil einer dieser Zettel bei ihr angekommen ist.

Ich glaub immer gern an das Gute im Menschen und vielleicht war die Halterin nur erschrocken und ärgert sich jetzt selbst die Daten der Hundehalterin nicht zu haben.


Vielleicht meldet sich auf den Zeitungsbericht ja auch schon die Halterin selbst oder jemand der sie kennt.

Ob es irgendeinen Straftatbestand erfüllt, dass die Frau abgehauen ist ohne ihre Personalien anzugeben, bwz ob man ihr da zur Last legen kann, dass sie versucht hat sich der Kostenübernahme zu entziehen das müßt ihr einen Anwalt fragen, davon versteh ich nichts.


Aber auch wenn die Huskyhalterin haftbar ist für die entstandenen Kosten und das Ordnungsamt ggf einen Wesenstest anordnen wird eine Sachbeschädigung liegt hier definitiv nicht vor.

lg
Fraukie
 
Da liegst Du falsch. Der Straftatbestand der Sachbeschädigung liegt tatsächlich nur dann vor, wenn dem Täter ein Vorsatz nachgewiesen werden kann.
Wenn jemand Dein Auto versehentlich (z.B. weil er Dir die Vorfahrt nimmt) beschädigt, wird ein Strafantrag wegen Sachbeschädigung nicht erfolgreich sein.

Das Fehlen eines Straftatbestandes hat jedoch nichts mit zivilrechtlichen Ansprüchen und ggf ordnungsrechtlichen Konsequenzen zu tun. (Auch wenn der andere Autofahrer keine Strafverfolgung wegen Sachbeschädigung zu befürchten hat wird er bzw seine KFZVersicherung für den Schaden an Deinem Auto aufkommen müssen und sofern diese Information von Dir oder der Polizei weitergegeben wird, wird er auch ein Bußgeld wegen der geraubten Vorfahrt zahlen müssen und ggf Punkte kassieren)

Die Tiergefahr der Huskies hat sich verwirklicht und die Halterin dieser Huskies haftet für den angerichteten Schaden im vollen Umfang.
Wird sie ausfindig gemacht und glaubhaft vorgetragen, dass es sich bei ihren Hunden auch um die "schuldigen" handelt, dann wird sie die Kosten der Halterin des gebissenen Hundes tragen müssen. Dazu gehören mindestens die Tierarztkosten, findige Anwälte schlagen außerdem noch Verdienstausfall, Fahrtkosten usw raus.
Hat die Huskyhalterin eine Haftpflichtversicherung wird die den Schaden regulieren, wenn nicht zahlt sie selbst.

Darüber hinaus wäre es angebracht beim Ordnungsamt eine Anzeige zu machen, denn dass jemand Hunde, die für andere eine Gefahr sind unangeleint rumrennen lässt ist in niemandes Interesse.

Ich kenne einen (jahre zurückliegenden Fall) in dem eine Huskyhündin einen Malteser totgebissen hat, da wurde ein Wesenstest angeordnet.

Außerdem kann solch eine Meldung beim Ordnungsamt mitunter helfen die Huskyhalterin ausfindig zu machen. Ansonsten einfach mal unter Hundehaltern in der Gegend rumfragen und ggf Zettel aufhängen.
Vielleicht meldet sich die Huskyhalterin auch selbst und ist froh die Möglichkeit zu haben.

Vor Jahren hat einer meiner Hunde mal einen mir fremden Hund beim Spielen leicht verletzt und da der andere noch klein war habe ich die Halterin gebeten das beim TA anschauen zu lassen und zugesichert alle Kosten zu tragen. Erst als die weg war viel mir ein, dass wir ganz vergessen hatten Kontaktdaten auszutauschen. In der Folgezeit hab ich auf der Hundewiese Zettel mit meiner Nummer und der "Fallschilderung" wie Sauerbier verteilt und war super erleichtert, als sich die Halterin der kleinen Hündin dann bei mir meldete, weil einer dieser Zettel bei ihr angekommen ist.

Ich glaub immer gern an das Gute im Menschen und vielleicht war die Halterin nur erschrocken und ärgert sich jetzt selbst die Daten der Hundehalterin nicht zu haben.


Vielleicht meldet sich auf den Zeitungsbericht ja auch schon die Halterin selbst oder jemand der sie kennt.

Ob es irgendeinen Straftatbestand erfüllt, dass die Frau abgehauen ist ohne ihre Personalien anzugeben, bwz ob man ihr da zur Last legen kann, dass sie versucht hat sich der Kostenübernahme zu entziehen das müßt ihr einen Anwalt fragen, davon versteh ich nichts.


Aber auch wenn die Huskyhalterin haftbar ist für die entstandenen Kosten und das Ordnungsamt ggf einen Wesenstest anordnen wird eine Sachbeschädigung liegt hier definitiv nicht vor.

lg
Fraukie
Passt, danke Fraukie. Wie der was dazu gelernt.
Wäre halt nur schade wenn die Frau auf den Kosten sitzen bleibt, das sollte schon die Huskyhalterin zahlen.
 
Moin,
Passt, danke Fraukie. Wie der was dazu gelernt.
Wäre halt nur schade wenn die Frau auf den Kosten sitzen bleibt, das sollte schon die Huskyhalterin zahlen.
Das ist in dem Artikel aber auch saublöd ausgedrückt. Das liest sich da echt so, als habe die Terrierhalterin keinerlei Ansprüche nur weil keine Sachbeschädigung vorliegt.
Das ist eben der Unterschied zwischen Straf-, Ordnungs- und Zivilrecht.
Zeigst Du jemanden wegen Sachbeschädigung an, dann wird dieser, wenn nachweislich eine vorliegt, auch verurteilt werden, mit Deinen Schadenersatzansprüchen hat das aber erstmal nischt zu tun, die muss man dann gesondert zivilrechtlich einklagen. Gleiches gilt bei Ordnungswidrigkeiten. In beiden Fällen gibts bei Schuldspruch eine Strafe, die aber nicht an den Geschädigten geht, das ist dann immer ein zusätzliches Zivilverfahren.
Einen Zusammenhang mit dem Straf- und Ordnungsrecht gibts da nur, dass man es manchmal im Zivilprozess einfacher hat, wenn man darauf verweisen kann, dass der Schuldige in gleicher Sache bereits straf- oder ordnungsrechtlich "gemaßregelt" wurde. Hilft dem Richter einfach einzuschätzen wer wirklich wen geschädigt hat.
Aber im vorliegenden Fall wäre ich optimistisch auch ohne vorliegen einer Sachbeschädigung. Wird die Huskyhalterin gefunden, dann ist sie bzw ihre Tierhalterhaftpflicht auch zahlungspflichtig.

lg
Fraukie
 
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