Mein Hund hat unerwartet einen Hasen getötet, wie kann ich ihm das Jagen wieder abgewöhnen?

@Cornelia T guckt schon noch manchmal hier rein, vor allem, wenn sie markiert wird. Mir hat sie neulich auch noch auf eine PN geantwortet.

Man kann sie also schon noch hier erreichen. Halt manchmal mit etwas "Zwischenzeit". :hallo:
 
  • 28. Februar 2024
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Hi lektoratte ... hast du hier schon mal geguckt?
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In einer Huschu für Jagdhunde lernt der Hund das richtige Jagen , da wird nichts umgeleitet.

Was Du meinst ist Anti-Jagdtraining , das ist aber auch so eine halbgare Sache , und auch eher für Hunde , die Jogger, Radfahrer jagen
Nein, meinte ich nicht.
Wir haben hier eine Familie, due als Ersthund einen Viszla-Rüden hatten.
Top erzogen, Freilauf überall möglich, wir waren alle mehr als neidisch.
Als ich sie näher kennen lernte, Polly und Jimmy waren gleich alt, habe ich erfahren, das er ihr allererster Hund ist und sie eben in einer spez. HuSchu für Jagdhunde waren.
Jimmy ist leider mit sechs Jahren in seinem Korb völlig überraschend eingeschlafen und als Nachfolger sind nach einem Jahr erst Pointer Bennoe und kurz danach Pointer-Mix Sammy.
Bei wieder in dieser HuSchu und beide haben die gleiche Freilauf-Qualtät wie früher Jimmy :dafuer:.
 
  • 28. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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LG Meike mit Benny
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Ist jetzt eh zu spät, aber Du hast nichts gemacht? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Also alleine schon, weil es mich emotional so aufwühlen würde, wenn meine Hund ein Tier tötet. Ich hatte einmal eine nicht ganz vergleichbare Situation, aber glaube mir, ich habe dem Hund nachhaltig verklickert, dass das intolerables Verhalten ist.
Gar nicht mal körperlich, sondern einfach, weil das für mich sowas von gar nicht ging, trotz der Umstände, die andere waren, als bei Dir, dass ich das sehr deutlich zum Ausdruck gebracht habe. Mit Erfolg übrigens, flankiert von simplen Verhaltensregeln und gutem Grundgegorsam war es kein Problem, dass lebenslang nie wieder so etwas vorkam.

Will sagen, m. M. hast Du Dir keinen Gefallen damit getan, das unkommentiert stehen zu lassen. Der Hund ist jung und testet gerade, was geht und je nach Ausprägung des Triebes gibt es Chancen, das unter Kontrolle zu bekommen.
Dazu braucht es mindestens einen abseits irgendwelcher Hundeplätze generalisierten Gehorsam (scheint ja auch anderswo zu hapern, wenn er nicht abgeleint werden kann), PLUS eine anderweitige Auslastung des Hundes, sei es Agility, Longieren, Mantrailen oder was auch immer, PLUS konsequentes Verhindern jeglicher weiterer Jagdaktionen (Du weißt es jetzt), PLUS u. U. gepaart mit einem guten Antijagdtraining, wenn der Grundgehorsam nicht reicht, um jederzeit ansprechbar und abrufbar zu sein.
Klingt nach Arbeit, ist es auch. Ran an den Speck!

Im übrigen würde ich den zuständigen Jagdpächter ausfindig machen und Mitteilung machen.
 
Ich denke, um konkrete Ratschläge zu geben, wissen wir einfach zu wenig.
Das, was über das Verhalten in der Pubertät beschrieben wurde, sollte man sich in seiner Entwicklung auch ansehen.
Dass dieser Hund bereits voll im Jagdverhalten nicht mit Rückruf gestoppt werden konnte, halte ich erst mal für ziemlich normal und dass er dann die Beute stolz präsentierte zeigt, er wollte nicht testen, er wußte es einfach nicht besser. Zu diesem Zeitpunkt war m.E. das Timing für eine erfolgversprechende Reaktion einfach vorbei.
Ein Austausch mit @Cornelia T , wäre sicher eine Hilfe, auch eure Bindung und Beziehung, den Tagesablauf, die Beschäftigungen sich mit jemanden kompetenten anzusehen, könnte helfen.
 
Es gibt Anti Jagdtrainings, wie schon geschrieben, bringt man dem Hund Alternativen bei. Zum Beispiel das jagen mit dir gemeinsam viel besser ist. Reizangel usw natürlich. Jack Russel sind sehr triebig (alle die ich kenne) zu 100% ist das nicht zuverlässig bei einem Jäger. Belle, Dogo Argentino, hat wirklich sehr gut gehorcht, war allgemein ein sehr ruhiger, besonnener Hund. Aber bei Wildsichtung hats der die Sicherung rausgehauen. Glücklicherweise hatte sie nie die Gelegenheit einem Reh oder ähnlichem nach zu rennen, sie war bei diesen Gelegenheiten angeleint. Aber bei 38kg war es dann doch n "bisschen" kräfteraubend sie in dem Zustand zu halten. Der Spuk dauerte 2min, dann war sie wieder die Alte.
Da es bei uns nur im Wald und Waldrand "gefährlich" war, war sie da halt nie im Freilauf.
 
  • 28. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Ich bin gerade dabei meinem Hund das jagen abzugewöhnen. Er ist ein HSH und hört ansonsten nicht. Ihn interessiert auch nix, außer Wild und Hundedamen. Da ich aber leider keine Hundedame herzaubern kann als Belohnung habe ich mir was einfallen lassen.

Mein Hund hatte sobald es rausgeht Geschirr und Schleppleine dran. Er wurde niemals durch diese begrenzt, er hat also zusätzlich noch ein Halsband mit normaler Leine. Läuft er angeleint zieht er die Schlepp hinter sich her, mache ich die normale Leine ab (quasi Freilauf) zieht er sie immer noch hinter sich her. Kommt ein Traktor gehe ich zum Hund und mache die normale Leine ans Halsband, ist der Traktor vorbei mache ich die normale Leine wieder ab. Er ist jetzt auch kein wahnsinnig aktiver Hund und ich habe am anfang immer aufgepasst, dass ich notfalls das Ende der Schleppleine erreiche.
Drei mal ist er bei Rehsichtung losgebrettert und wurde dann sehr unsanft von der Schleppleine gestoppt. Er stand da, hat die Welt nicht mehr verstanden und war am jammern. Irgendwann kam er zu mir und ich hab Ihn bedauert und Kekse gegeben. Seitdem ist Ruhe und die Schleppleine habe ich nach und nach immer weiter gekürzt. Wir sind jetzt bei der halben Länge. Es läuft uns auch weiterhin viel Wild über den Weg, aber seit den drei Erlebnissen steht er nur noch da und kuckt sehnsüchtig hinterher.
Ich hoffe blos das er niemals rausfindet, dass man nur weit genug weg sein muss um trotz Schlepp jagen zu gehen. Dann hab ich verloren
 
Ich, am Ende der Schlepp, könnte einen losbretternden HSH niemals halten.
Mit einem sind wie befreundet und ich hatte ihn auch schon zur Pension hier. Ich hätte nicht die geringste Chance.
Schleppleinentraining mit einem Jack Russel würde natürlich gehen.
Ich gebe jedoch zu bedenken, dass der Jagdtrieb und insgesamt im Verhalten zwischen den beiden Rassen Welten liegen.
(Ich hatte auch schon mal als Pflegestelle einen JR von der 8.Lebenswoche an an bis zur Pubertät. )
 
Ich hab mich mit beiden Füßen auf die Leine gestellt und das ging. Er hat auch nur 40kg, ich 60kg.
 
Hmmm. Schwierig, ich hatte ja einen russell Bullterrier Mix. Wenn andere mir vom Jagdtier ihres Hundes erzählt haben konnte ich nur erwidern: wenn wir jemals soweit kommen bin ich schon sehr zufrieden
Vom scleppleinentraining halte ich bei einem Jagd! Hund gar nichts. Der weiß genau wann die schleppleine zu Ende ist und wann der HH die Chance hat zu stoppen.
Mir hat erst das jagen mit dem Hund gemeinsam die Wende gebracht. Ich hätte mir viele Tränen sparen können, wenn ich das anti Jagd Training hätte sein lassen. Ein richtiger Jagdhund ist ein Jäger. Dem kommst du nicht mit antijagdtraining. Meine Meinung.


Liebe Grüße Piate
 
Im übrigen würde ich den zuständigen Jagdpächter ausfindig machen und Mitteilung machen.

Das würde ich auf keinen Fall tun. Je nachdem wie der drauf ist, kann das böse Konsequenzen haben. Zeigt der einen an, hat der Hund mit Pech Maulkorb- und Leinenpflicht.
Ein Hund, der ein anderes Tier getötet hat kann als gefährlich eingestuft werden.
 
@Zora-Nadine
Es ist dann aber ein Schrumpf'HSH;). Dieses Gewicht hatte ja in etwa mein Rottweiler.
(Der ebebenfalls Schrumpf-HSH, ein Kaukase:D:love:, war bis eben hier und er ist, nach nochmaluger Beschau, trotzdem ein ganz anderes Kaliber. )
 
Also. Meine Hunde haben 22 bzw 20KG.
Die Dynamik ist aber das schwierige. Wenn Jeannie mit ihren 22KG los rennt, sehe ich zu dass ich im Leben niemals nicht auf der Leine stehe.
Sonst fliege ich wohl erstmal paar Meter.
 
Also. Meine Hunde haben 22 bzw 20KG.
Die Dynamik ist aber das schwierige. Wenn Jeannie mit ihren 22KG los rennt, sehe ich zu dass ich im Leben niemals nicht auf der Leine stehe.
Sonst fliege ich wohl erstmal paar Meter.
Kenn ich. Mein letzter Patenhund hatte so 30 kg, eigentlich total machbar, nur leider waren davon 29 kg beschleunigte Willenskraft. Das war immer mein Problem.
 
Das würde ich auf keinen Fall tun. Je nachdem wie der drauf ist, kann das böse Konsequenzen haben.

Es ist für einen Hasen/Kaninchen je nach Gehend auch nicht unbedingt erforderlich.

Ich habe mal einen Hasen angefahren, der dann verschwand, und der Vater einer Bekannten, der Jagdpächter im Nachbarbezirk war, sagte mir, dass sie für Niederwild und Vögel keine Nachsuche machen und auch sonst nichts unternehmen würden, weil man die erfahrungsgemäß eh nicht wiederfindet. Ich bräuchte das daher auch nicht zu melden.

Bei Rehwild etc sähe das anders aus.

(Gilt für NRW - gut möglich, dass es anderswo anders ist. Auch gut möglich, dass das eine inoffizielle Regelung ist. Aber so wurde es mir gesagt.)

Edit:

Hier steht zumindest auch, dass viele Bundesländer eine Meldepflicht nur bei größerem Wild vorschreiben:

 
Hmmm. Schwierig, ich hatte ja einen russell Bullterrier Mix. Wenn andere mir vom Jagdtier ihres Hundes erzählt haben konnte ich nur erwidern: wenn wir jemals soweit kommen bin ich schon sehr zufrieden
Vom scleppleinentraining halte ich bei einem Jagd! Hund gar nichts. Der weiß genau wann die schleppleine zu Ende ist und wann der HH die Chance hat zu stoppen.
Mir hat erst das jagen mit dem Hund gemeinsam die Wende gebracht. Ich hätte mir viele Tränen sparen können, wenn ich das anti Jagd Training hätte sein lassen. Ein richtiger Jagdhund ist ein Jäger. Dem kommst du nicht mit antijagdtraining. Meine Meinung.


Liebe Grüße Piate
Das Antijagdtraining das ich kenne setzt eben darauf, mit dem Hund zu jagen. Wie eben mit der Reizangel oder ähnlichem
 
Ich hab mich mit beiden Füßen auf die Leine gestellt und das ging. Er hat auch nur 40kg, ich 60kg.
Mir fehlt der optimistisch Button. ;)
Hier ging Rottweilerin Bella locker zweimal in den Mastin Español rein.
Der wurde am Anfang mit Abschleppseil ausgeführt. Zur Not hat meine Frau sich als 60Kg Wurfanker betätigt.
Da wirste mit der Schlepp nix.
 
Hi.
Eigentlich ist der Hund ja ein ganz lieber, er hört auch. Nur mit dem ruhig bei Fuß gehen hapert es halt, es gibt offenbar so viel zu entdecken. Und Radfahrer + Jogger bellt er halt an.
Nun war er gestern Abend, und auch heute noch, erstaunlich ruhig an der Leine.
Ich glaube, der war mal so richtig ausgepowert.
Heute habe ich eine 15m Schleppleine und eine Reizangel gekauft. Das mit der Reizangel will ich morgen mal testen wie er da drauf reagiert.
 
Wobei ich den Einsatz der Reizangel ein wenig davon abhängig machen würde, wie aufgedreht oder ggf. überdreht der Hund ist. Ich kenne JR, die würde ich nicht mit einer Reizangel auslasten, sondern eher etwas anspruchvolles, was ruhig und konzentriert ausgeübt wird, machen.
Es gibt natürlich auch die, die durchaus die Reizangel jagen dürften.
 
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