Epelepsie beim Hund

Platschi

15 Jahre Mitglied
Hallo, vielleicht hat jemand erfahrung mit Epelepsie.Meine 5 Jahre alte Am Staff Hündin leidet seit 1Jahr darunter.Ihr zustand ist stabil aber sie hat motorische störungen,entweder von den Tabletten oder es ist etwas zurückgeblieben.Falls jemand etwas darüber weiß:BITTE MELDE DICH!!! Danke
 
  • 26. Februar 2024
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Hi Platschi ... hast du hier schon mal geguckt?
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Hallo Platschi,
erstmal herzlich Willkommen bei den Kampfschmusern. Ich hatte eine Pithündin aus dem Tierheim in Pflege mit Epilepsi. Meine Frage an dich: ist deine Hündin mit Medikamenten richtig eingestellt? Wann hat sie die motorischen Störungen? Meine hatte sie nur wenn sie sich wahnsinnig gefreut hatte, oder sich aufregte. Das äusserte sich so dass sie schwankte beim gehen, sie hob die vorderläufe unheimlich hoch und sie fing an zu speicheln. Das einzige was dann half, war beruhigen, beruhigen und nochmal beruhigen. Sie kommt damit bis jetzt ganz gut klar.

Du kannst mich jederzeit anmailen wenn du möchtest.


Viele Grüsse Andrea
Bullikopf-t.jpg
und Grunznase Shila
 
  • 26. Februar 2024
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Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
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Hallo Platschi,

erst mal ein "Herzliches Willkommen" Du Wendeburgerin. *freu Wieder eine aus Niedersachsen und gleich um die Ecke.
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Ich wußte gar net das es die Krankheit auch bei Hunden gibt. Ist sie vergleichbar mit der Epelepsie bei Menschen ? *grusel Solche Anfälle mußte ich nämlich auch schon bei einer sehr guten Freundin miterleben.
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Bis dann
Sylvia & Kira
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Eine meiner Pflegehündinnen hatte Epilepsie. Es wurde zwar mit Medikamenten behandelt (weiß leider nicht mehr, wie die Tabletten hießen), aber die Hündin mußte leider eingeschläfert werden. Sie wurde während der Anfälle, die wie aus heiterem Himmel kamen, hochgeradig aggressiv und war dann nicht mehr kontrollierbar.
Bei ihr verliefen die Anfälle etwa so:
Sie blieb plötzlich stocksteif stehen, starrte vor sich hin, weißer Schaum kam aus ihrer Schnauze und dann legte sie los. Sie biß wie wild um sich, biß in alles, was ihr vor die Schnauze kam, man konnte sich ihr nicht nähern. Nach ca. 5 Minuten fiel sie dann um, blieb ein paar Minuten liegen, rappelte sich wieder auf und war dann zwar etwas verstört aber ansonsten die Alte.
Nachdem die Anfälle immer öfter kamen und die Medikamente immer wirkungsloser wurden, trafen die Besitzer dann den Entschluß, sie einzuschläfern.

Aber ich kenne auch ein paar epilepsiekranke Hunde, bei denen die Anfälle nicht so akut sind und die sehr gut auf die Medikamente ansprechen.

Gruß
tessa
 
Hallo Platschi,

herzlich willkommen bei den Kampfschmusern
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Ich kenne eine Hündin die Epilepsie hat. Sie wurde mit Medikamenten eingestellt und die Anfälle kommen nicht mehr so häufig. Während der Anfälle ist sie nicht ansprechbar. Sie zittert, krampft, fällt um. Nur beruhigendes Zureden hilft, sie spürt das.
Durch die Krankheit oder durch die Medikamente ist sie leider inkontinent geworden
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Alles Gute für Deinen Hund
watson
 
  • 26. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Hallo Platschi,

erst mal "Herlich Willkommen"
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So, jetzt zum Thema.
Es gibt zweierlei Arten von Epilepsie.
Die Symptomatische und die Idiopathische (genetisch).
An welcher Art ist dein Hund erkrankt??? Für beide Krankheiten gibt es natürlich wieder unterschiedliche Behandlungen.

Zur Info:
Epileptische Krampfanfälle gehören beim Hund zu den häufigsten und für den Tierbesitzer erschreckendsten Erscheinungsbildern, mit denen sich Erkrankungen des Nervensystems manifestieren können. Epilepsie ist an sich keine eigenständige Krankheit sondern ein Symptom einer Fehlfunktion des Gehirns. Die Anfälle gehen von unkontrollierten elektrischen Entladungen einzelner Nervenzellen aus, die auf benachbarte Zellen überspringen können und schließlich ganze Gerhinteile "befallen" können. Fehlfunktionnen des Gehirns können, abgesehen von Krampfanfällen, mit einer weiteren Reihe von Symptomen wie abnormalem Verhalten, getrübten Bewußtsein und Gangstörungen einhergehen. Sie sind neben der idiopatischen Form auf eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen zurückzuführen, deren Ursachen auch außerhalb des Nevensystems zu finden sind.

Gruß

Astrid und die Sabberbande
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Meine Hündin, gerade 4 Jahre alt hatte 2 epelepsie Anfälle. Jeweils morgens um 6:15 im Abstand von 2 Monaten. Hat jemand Erfahrung mit homöopathie. Ausserdem ist sie ein etwas ängstlicher Hund. Vielleicht gibt es ja jemanden der helfen kann.
 
Meine Hündin, gerade 4 Jahre alt hatte 2 epelepsie Anfälle. Jeweils morgens um 6:15 im Abstand von 2 Monaten. Hat jemand Erfahrung mit homöopathie. Ausserdem ist sie ein etwas ängstlicher Hund. Vielleicht gibt es ja jemanden der helfen kann.
Hi,
Epilepsie ist eine ernste Krankheit, da würde ich auf die Schulmedizin und nicht auf Homöopathie setzen. Höchstens unterstützend.
Warst du schon beim Tierarzt? Was sagt der?
Bei gelegentlichen Anfällen geben TÄ oft keine Medikamente. Meist erst ab X Anfälle pro Jahr.
 
Habe sämtliche Blutuntersuchung en gemacht. Medis zum runterkommen, homöopathische, da sie auch sehr aktiv ist. Ausser 400 Euro bezahlt, sind alle Untersuchungen in Ordnung. Die Tierärztin meint evtl. Vererbung. So jetzt heißt es warten. Ich habe auf jeden Fall eine Notfall Medizin mitbekommen, falls sie aus dem Krampf nicht rauskommt.
 
Meiner Freundin haben sie damals gesagt, es könnte auch ein Horntumor sein.
Ich an deiner Stelle würde ein MRT vom Kopf inkl. Hirnwasseruntersuchung machen lassen. Dann wäre ein Hirntumor ausgeschlossen.

Wenn es bei den zwei Krämpfen bleibt ist gut. Sofern sie selten vorkommen und du ein Notfallmedikament hast, ist auch gut.
Sollten die Anfälle sich häufen, würde ich ein klassisches Epilepsie Medikament probieren.
 
Wir hatten mal eine englische Bulldogge mit idiopathischer Epilepsie. Als wir sie übernahmen (wir waren die dritten Besitzer in 1,5 Jahren),
war sie mit ihren Medikamenten extrem hoch eingestellt und bei jeglicher kleinen Aufregung inkontinent.
Epileptikern (egal ob Mensch oder Tier) geht es bei einem gleichmäßigen routinierten Tagesablauf mit möglichst wenig Extremen besser.
Nachdem Lieschen zwei/drei Wochen bei uns war, konnten die Medikamente runtergefahren werden. Zuletzt waren wir bei einer
Luminal pro Tag. Als Notfallmedikament hatten wir Diazepam, welches bei einem Anfall als Einlauf verabreicht wurde. Leider wurden ihre Anfälle nicht weniger. Mit knapp 5 Jahren erlitt sie einen Anfall, der sie das Leben kostete (trotz enormer Bemühungen einer Tierklinik).

Vorher hatte ich eine Katze, die ebenfalls Epilepsie hatte. Bei der waren die Anfälle jedoch seltener (ca. 3 mal jährlich). Daher haben wir auf Medikamente verzichtet. Sie wurden sogar im Alter seltener, die letzten beiden Jahre hatte sie gar keinen Anfall mehr und wurde stolze 18 Jahre alt.

Bei Lieschen haben wir festgestellt, dass sie auf Schmerzmittel (z. B. nach einem Bandscheibenvorfall ) sofort mit Anfällen reagierte.
Es gab sicher noch andere Auslöser, die wir aber nicht ausmachen konnten.
Bei Menschen sollen auch Lichtblitze etc. Anfälle begünstigen, ob das bei Tieren auch so ist, weiß ich nicht.
Im großen und ganzen kann man bei guter Medikamentation damit leben, wenn man sich erst mal an die Anfälle gewöhnt hat. Vor allem das Tier leidet nur während der Anfälle. Sobald diese vorbei sind, ist alles "wieder gut". Das war jedenfalls mein subjektiver Eindruck.
Bei unserer Katze und unserer Bulldogge führte der erste Weg nach einem Anfall meist zum Futternapf....

Ich drück die Daumen, dass es bei euch so glimpflich wie bei unserer Katze abgeht.

Gruß aus dem Spreewald
 
Im großen und ganzen kann man bei guter Medikamentation damit leben, wenn man sich erst mal an die Anfälle gewöhnt hat. Vor allem das Tier leidet nur während der Anfälle. Sobald diese vorbei sind, ist alles "wieder gut". Das war jedenfalls mein subjektiver Eindruck.
d
Der Hund den ich kenne, der ist nach einem Anfall stundenlang neben der Spur.

Ansonsten stimme ich deinem Beitrag voll zu.

Bei meiner Freundin hilft als Notfallmedikament auch Sileo, damit hat sie sich anfangs beholfen, als ihr noch kein Tierarzt richtige Medikamente verschreiben wollte.
 
Der Hund den ich kenne, der ist nach einem Anfall stundenlang neben der Spur.

Ansonsten stimme ich deinem Beitrag voll zu.

Bei meiner Freundin hilft als Notfallmedikament auch Sileo, damit hat sie sich anfangs beholfen, als ihr noch kein Tierarzt richtige Medikamente verschreiben wollte.
 
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