Berlin will "Kampfhunde"-Liste abschaffen

Mausili

15 Jahre Mitglied
Berlin will "Kampfhund"-Liste abschaffen

Berlin (dpa) In Berlin könnte die umstrittene "Kampfhund"- Liste schon bald der Vergangenheit angehören. Unter den Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus herrsche weitgehend Einigkeit darüber, die Rasseliste besonders gefährlicher Hunde abzuschaffen, sagte der tierschutzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Herrmann, der Nachrichtenagentur dpa. "Es ist unser klares Ziel, von dieser starren Liste wegzukommen."...



 
Wenn sie sich dabei keine anderen Greulichkeiten ausdenken, wäre das ja mal was gutes.
 
............ Unter den Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus herrsche weitgehend Einigkeit darüber, die Rasseliste besonders gefährlicher Hunde abzuschaffen, sagte der tierschutzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Herrmann, der Nachrichtenagentur dpa. "Es ist unser klares Ziel, von dieser starren Liste wegzukommen."...[/COLOR][/FONT].........................

Ich lese hier nicht, dass man von den Listen weg will.
Ich lese hier, dass man von den starren Listen besonders gefährlicher Hunde (Rassen) weg will!
 
Wäre ja mal ein schöner Ansatz, aber das glaube ich erst, wenn es beschlossen und amtlich ist.
 
............ Unter den Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus herrsche weitgehend Einigkeit darüber, die Rasseliste besonders gefährlicher Hunde abzuschaffen, sagte der tierschutzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Herrmann, der Nachrichtenagentur dpa. "Es ist unser klares Ziel, von dieser starren Liste wegzukommen."...[/COLOR][/FONT].........................

Ich lese hier nicht, dass man von den Listen weg will.
Ich lese hier, dass man von den starren Listen besonders gefährlicher Hunde (Rassen) weg will!

So lese ich das auch.
 
Man kann es so lesen, muss es aber nicht.
Ich gebe zu, ich bin auch skeptisch, ob die Liste fällt.
Aber ich sehe auch nicht ohne Weiteres, was für eine Liste im Sinne eurer Betonung des Textes angestrebt sein könnte.
Wenn keine starre Liste besonders gefährlicher Hunde, was für eine dann? Was befürchtet ihr da?
 
Man kann es so lesen, muss es aber nicht.
Ich gebe zu, ich bin auch skeptisch, ob die Liste fällt.
Aber ich sehe auch nicht ohne Weiteres, was für eine Liste im Sinne eurer Betonung des Textes angestrebt sein könnte.
Wenn keine starre Liste besonders gefährlicher Hunde, was für eine dann? Was befürchtet ihr da?

Angeblich will man in Niedersachsen ja, mit Hilfe des Hunderegisters, eine neue, flexible Liste schaffen.
Ob es stimmt - keine Ahnung.
Aber für dumm genug halte ich einige Politiker!
 
Wenn keine starre Liste besonders gefährlicher Hunde, was für eine dann? Was befürchtet ihr da?

Ich habe das Konzept der Grünen noch im Hinterkopf.

Hundeführerschein für alle, und einen doppelten Hundeführerschein frühestens im Alter von 2 Jahren, bis dahin Leinen- und MK-Zwang, (mit besonderer Schwierigkeitsstufe?) für die Halter "schwieriger" Rassen ... das waren dann 15 oder 20 Rassen, die üblichen Verdächtigen sowieso wieder dabei.

Das ist dann natürlich keine "Rasseliste" im herkömmlichen Sinn, aber trotzdem eine Rasseliste.
 
was ist eine flexible Liste? heute Rotti harmlos, nächste Woche ist der gefährlich, im Mai ist er wieder harmlos?

also noch mehr Rechtsunsicherheit für jeden Hundehalter :rolleyes:
 
"Flexible" Liste dürfte nichts anderes bedeuten als: Jederzeit beliebig erweiterbar.
 
was ist eine flexible Liste? heute Rotti harmlos, nächste Woche ist der gefährlich, im Mai ist er wieder harmlos?

also noch mehr Rechtsunsicherheit für jeden Hundehalter :rolleyes:

Und eben das kann ja nicht sein. Ich meine, Auflagen, Leinen- und MK-Zwang, WT, kann man ja nicht heute verlangen und morgen wieder nicht, aber dafür übermorgen wieder.

Wenn es dagegen das bedeuten würde, was Hovi vermutet, nämlich die jederzeitige Erweiterbarkeit, wäre das natürlich eindeutig der worst case und die absolute Publikumsverarsche: man redet von Abschaffung, meint aber im Gegenteil die Möglichkeit der Erweiterung.

Ich will das ehrlich gesagt nicht glauben.
 
Ich komme gerade aus Spanien zurück.
Dort hatte ich Gelegenheit, ausführlich mit der Guardia Civil zu sprechen.
Dort soll es, nach Aussage der Beamten, kein Problem sein, eine angeblich
"gefährliche Rasse" anzumelden.
Als "gefährlich" gelten dort auch viele Haushunde, wie u.a. Dobermänner
Man meldert den Hund bei der Behörde an, zahlt dafür 20 € und dann muss man
sich ein Attest vom Amtsarzt holen, nicht geisteskrank zu sein. Kostert 50 €.
Angebllich war es das. Und Angeblich werden jährlich nicht mehr Menschen durch
gefährliche Hunde getötet, als in Deutschland (laut Polizeidirektion)

Mir ist klar, dass in Spanien sehr vieles im Argen liegt, was Tiere angeht.
Nach fünf Tagen werden Fundhunbde getötet usw.
Daher war ich erstaunt, dies zu hörenb.

Warum also nicht so in Berlin, Hamburg usw????
 
Der in posting #1 angezeigte Artikel ist mittlerweile ein Jahr alt.Ein aktuellerer Stand der Diskussion in Berlin befindet sich
 
Ich komme gerade aus Spanien zurück.
Dort hatte ich Gelegenheit, ausführlich mit der Guardia Civil zu sprechen.
Dort soll es, nach Aussage der Beamten, kein Problem sein, eine angeblich
"gefährliche Rasse" anzumelden.
Als "gefährlich" gelten dort auch viele Haushunde, wie u.a. Dobermänner
Man meldert den Hund bei der Behörde an, zahlt dafür 20 € und dann muss man
sich ein Attest vom Amtsarzt holen, nicht geisteskrank zu sein. Kostert 50 €.
Angebllich war es das. Und Angeblich werden jährlich nicht mehr Menschen durch
gefährliche Hunde getötet, als in Deutschland (laut Polizeidirektion)

Mir ist klar, dass in Spanien sehr vieles im Argen liegt, was Tiere angeht.
Nach fünf Tagen werden Fundhunbde getötet usw.
Daher war ich erstaunt, dies zu hörenb.

Warum also nicht so in Berlin, Hamburg usw????


Lass mal rechnen:
35,- € das Attest beim Amtsarzt,jedes Jahr unaufgefordert zu wiederholen
80,- € jährliche Versicherung für gefährliche Hunde,die "normalen" Hunde sind ja in der Hausrat drin.
60,- € Beantragung der PPP-Lizenz beim Amt...hat übrigens fast 4 Monate gedauert,bis sie da war. Alle 3 Jahre erneuern lassen.
120,-€ Kampfhundesteuer,"normale" Hunde 60,- €
Weiterhin Maulkorb,2m-Leine und es waren zweimal die Policia Local auf dem Grundstück und haben den Zaun und das Warnschild,sowie den Zwinger fotografiert.Alles Pflicht beim PPP-Hund.....Genau wie die Einzel-Führung beim Spazierengehen..

Und heyhey....eine Lizenz gilt nur für einen Hund !! ;)
 
ok, danke für die Info.
Ich war nämlich der Auffassung, man dürfe die dort gar nicht halten.
Das hatten mir Spanische Freunde erzählt.
Daher war ich jetzt überrascht.
Ich war allerdings in Andalusien, um eine Tierschutzstation zu besuchen.
Die engagierten Tierschützer sagten mir, es ist kein Problem. ( leider gelten
sogar Dobis als "gefährlich". Eigentlich unglaublich....)
Aber alles besser als Hamburg, Bremen und Brandenburg.
Ich möchte nämlich irgendwann ganz nach Andalusien.
Das wäre nicht gegangen, wenn dort Gesetze wie in Hamburg gälten.
( nicht ohne meinen Hund ! )
Ich fürchtete, die würden dort beschlagnahmt.
Angeblich darf ich mit meinem Pit Bull einreisen, wenn er die erforderlichen Dokumente
hat. Impfpass und Haltergenehmigung meines Heimatlandes. (entfällt, da ich aus
NDS komme) Drei Monate darf ich als Gast bleiben, danach den "gefährlichen" Hund
anmelden.
Sorry für das off-topic;)
 
Einreise ist kein Problem,ich hatte ja auch einen Staffi und drei Filas im gepäck...sowie die 3 Bulli-Normalo's.
Anmeldung braucht eben etwas zeit und viiiiiel Geduld.
Ist den Spaniern doch sowieso egal,das kontrolliert hier ja schon keiner,da wirds im Süden noch weniger getan !
Hier haben wir 30 000 Einwohner und 11 PPP-Hunde.
Auf der Liste für Gesamt-Spanien sind übrigens neben Dobermännern auch Rottweiler und Akitas...
Und jede Provinz hat weitere rassen gelistet....haltung und Anmeldung ändert sich nicht,nur die Rassen kommen hinzu.
 
BTT:
Die komplette Abschaffung der Liste wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. Da man vom Generalverdacht gegenüber ganzer Rassen weg will und hin zu Einzelfallentscheidungen, soll die Liste erst mal nur "schrumpfen".

Der Bello- Dialog hat ja nun sein Abschlussprotokoll veröffentlicht. Guckst du hier:



Inwiefern diese gesammelten Vorschläge in praktische Politik (sprich Gesetze) umgesetzt werden, sehen wir dann im Herbst.
Bin gespannt, ob die Politiker ihr Vorhaben der besseren Bürgerbeteiligung wirklich ernst nehmen und eine Gesetzesvorlage erst veröffentlichen, oder ob wir vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

LG
Markus
 
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