SDU-Sypmtome bei Überdosierung die nicht typisch sind

Dorfhexe

Hallo liebe Foris,

mein Retriever-Senior ist ja Schilddrüsenpatient. Im März diesen Jahres musst er aufgrund eines schnell wachsenden Hodentumors kastriert werden (seufz).

In dem vorhergehenden Jahr stieg sein Bedarf an Forthyron erheblich (bis auf das 3fache) an. Zufall?

Nach der OP im März regulieren wir stetig nach unten, im Moment mache ich mir Gedanken ob das evtl bis auf null geht? Aber langsam.

Durch die Veränderung des Bedarfs war er natürlich auch zeitweise überdosiert, zum Teil, am Anfang nach der OP sogar sehr stark.
Er zeigt fast nie die in allen Veröffentlichungen genannten Symptome der Überdosierung. Sein Herzschlag blieb langsam/normal, der Puls war unauffällig, aber er wurde immer lethargischer und träger und irgendwie trauriger oder besser:melancholisch. Sein Fell ging aus und war nicht wirklich schön.

Kennt ihr soetwas auch? Könnt ihr mal beschreiben, wie es bei euren Hunden war, sofern sie überdosiert waren, z.B. während einer Umstellung/Einstellung?

Bei uns Zweibeinern gibt es ja gerade im Bereich Hashimoto jede Menge Symptome, die in keinem Lehrbuch stehen und bei Überdosierung mischen sich sogar mal Sypmtome der Unter- und Überfunktion, wenn man Pech hat.
Mich würde sehr interessieren, ob es eurer Erfahrung nach bei unseren Fellnasen ähnliche Beobachtungen gibt.
 
  • 17. Mai 2024
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Hi Dorfhexe ... hast du hier schon mal geguckt?
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ich glaube ja, dass es in Eurem Fall nicht so wirklich hilfreich ist, die gezeigten Veränderungen ausschließlich der Schilddrüse bzw. der Überdosierung der deswegen verabreichten Hormone zuzuschreiben

ein Teil dürfte auch dem Wegfall des Testosterons (bzw. eines größeren Teils davon) geschuldet sein

aber was da nun von was kommt oder sich gegenseitig dann verstärkte oder ..... - ich glaube, das lässt sich nicht im Einzelnen darstellen
 
Da hast du sicher recht. Nach der Kastration ist alles nochmal anders. Trotzdem glaube ich, das Überdosierung sich nicht immer nach Lehrbuch zeigt. Da Mason schon immer Schwankungen hatte (auch mit Testosteron :)), war -und ist es- für mich nicht immer einfach zu sehen, was da gerade läuft.

Das langsamer und lethargischer werden war schon früher zu beobachten. Aber eben sowohl bei zuviel, als auch bei zuwenig. Mehr hecheln war das einzige, was ich noch beobachten konnte, was auch andere sagen.
 
Wird der Kalziumwert regelmäßig überprüft? Vllt. ist der ab und an zu hoch, was eine depressive Verstimmung verursachen könnte. Durch die Reduzierung des Forthyron ist vermutlich auch der Calcitoninwert runter gegangen. Das regelt den Kalziumspiegel.

Ist nur so ne Idee aus der Humanmedizin.
 
Danke für die Anregung, am 19.12. ist ein Kontrolltermin, da werde ich das ansprechen. Ich habe Kalzium eine Zeitlang mit testen lassen, allerdings aus der Ernährungssicht.
(Verzicht auf Knochen beim barfen)
 
Danke für die Anregung, am 19.12. ist ein Kontrolltermin, da werde ich das ansprechen. Ich habe Kalzium eine Zeitlang mit testen lassen, allerdings aus der Ernährungssicht.
(Verzicht auf Knochen beim barfen)
Darf ich fragen, warum du auf Knochen beim barfen verzichtest? M.E. kann man das gar nicht übers Blutbild testen, da der Körper sich das Calcium ggf. aus den eigenen Knochen zieht...
 
Manche Hund vertragen keine Knochen oder die Leute wollen einfach keine füttern? Aber dann muß man supplementieren mit anderen Kalziumquellen...und desweiteren gebe ich dir recht, man kann das nicht gut am Blutbild ablesen...bzw. wenn dort ein Mangel ersichtlich ist, ist es schon sehr weit unten? Irgendwie in dieser Richtung war es...
 
Manche Hund vertragen keine Knochen oder die Leute wollen einfach keine füttern? Aber dann muß man supplementieren mit anderen Kalziumquellen...und desweiteren gebe ich dir recht, man kann das nicht gut am Blutbild ablesen...bzw. wenn dort ein Mangel ersichtlich ist, ist es schon sehr weit unten? Irgendwie in dieser Richtung war es...
Wenn man andere kalziumquellen gibt, ist ja ok. Aber so hat es nicht geklungen für mich...
 
Mein damals ältester Hund hat die Knochen nicht mehr vertragen (Golden Retriever, 11 Jahre), bzw, nicht mehr ordentlich zerkleinert sondern geschlungen.
Daraufhin gab es für beide Hunde keine Knochen mehr , da sie immer hin und her tauschten und einfach kein bisschen futterneidisch waren.
Statt dessen gab es das MicroMineral von cdVet.
Blutbild war mir trotzdem wichtig, weil auch wenn augenscheinlich alles ok ist, dachte ich mir falls doch etwas völlig schief geht, seh ich das da doch.

Ich fand das barfen eine gute Art der Ernährung, aber ich vertrete das nicht als den allein richtigen Weg. Meine frühere Münsterländer-Mix-Hündin aus dem Tierschutz, 9 Jahre übelst fehl ernährt, wurde mit einem wirklich nicht so tollen Dosenfutter 19,5 Jahre. Ich hätte ihr gerne so gutes Futter gegeben, wie es ihre Nachfolger bekamen, aber sie bestand auf diese Sorte Dose und Haferflocken und Reste.
Da hab ich oft dran denken müssen, wenn ich mir den Kopf wegen der Barferei gemacht habe....
 
Und DobiFräulein: natürlich darfst du fragen :). Habe es gar nicht erwähnt, dachte das wäre ja dann klar. Sorry.
 
Hm,

das kann bei ihm jetzt echt alles sein. Auch stecken Senioren OPs oft nicht so gut weg, dann eben die fehlenden Hormone durch die Kastration und er ist wahrscheinlich noch nicht wieder richtig eingestellt auf das Forthyron. Ich bin selbst SD-Patientin, das kann schon dauern....


LG nicole
 
Hallo Nicole, das mit der Schilddrüseneinstellung scheint mir fast genau so lange zu gehen wie bei uns Zweibeinern.

Bei Mason musste ich nach der Kastration die Dosis verringern und erst jetzt hat er plötzlich wieder zunehmend Symptome die ich einer Unterfunktion zuordnen würde. Die jetzige Dosis bekommt er schon ca. 9 Wochen (müsste es genauer nachsehen), aber es tut sich auch so spät noch einiges.
Wir lassen ja jetzt im Dezember nochmal Werte nehmen und ich denke bei gleicher Dosierung wird der T4-Wert deutlich anders ausfallen.

Die OP hat er augenscheinlich sehr gut weggesteckt, aber ich finde doch, das er im letzten Jahr sehr gealtert ist. Keineswegs optisch, da sieht er jünger aus, aber so im täglichen tun.

Ich fürchte ich bin "latent sorgenvoll" was meinen Mason angeht :verlegen: von wegen der verbleibenden gemeinsamen Zeit (seufz).
 
Das kann ich Dir sehr gut nachfühlen.

Ich gehe alle 8-12 Wochen zur Blutkontrolle...


LG nicole
 
Kleines Update: tatsächlich ist der T4 noch mal ziemlich gesunken, so dass wir vorsichtig nachjustieren. Also Dosis etwas anheben.

Mason ist bereits wieder viel agiler und gut drauf, der melancholische Gesichtsausdruck ist fast ganz verschwunden, leider stelle ich nun wieder zunehmend Juckreiz fest (Ohren, Augen, Vorderbeine ).

Meine Frage : hat jemand das unter Forthyron flavoured auch festgestellt?

Mir ist aufgefallen das wir seit einiger Zeit diese flavoured Tabletten bekommen, früher hatten wir die ohne Geschmack. Ich werde meinen TA bitten, mir die anderen wieder zu besorgen, kann aber nicht sagen, ob der Juckreiz da jetzt zeitlich mit zusammen gefallen ist....

Ist das Zufall, hat möglicherweise jemand auch so eine Beobachtung gemacht?
 
Meine Frage : hat jemand das unter Forthyron flavoured auch festgestellt?
Also ich gebe auch die flavoured und meine Hunde haben damit keine Probleme.
Aber natürlich ist da irgendein Zusatzstoff drin; kann schon sein, dass dein Hund darauf reagiert.
Ich würde nochmal die normalen besorgen und schauen, ob das Jucken damit dann wieder aufhört, dann weißt du es ja, ob da ein Zusammenhang besteht ;)
 
Das mache ich auf jeden Fall! Das wäre mir direkt am liebsten, aber wann geht's schon mal einfach ;)?

Ich merke seit der Dosiserhöhung tränen auch die Augen wieder ein wenig. Und ich erhöhe in 50µg-Schritten! Also erstmal 5 Tage 50 mehr, dann wieder 5 Tage nochmal 50 mehr.
Wir sollten von 2x300 auf 2x450 gehen. Ich bin bei morgens 400 und abends 350 und lasse das erstmal.

Allen die hier lesen einen guten Start ins Neue Jahr, werde berichten, was die anderen Tabletten brachten. Vielleicht sucht jemand mal nach ähnlichem im Forum :).
 
manche Hunde reagieren sehr empfindsam auf Medikamente, manchmal reichen da schon Höherdosierungen in Krümmelgrösse und es sind Veränderungen sichtbar - für den Halter ist sowas natürlich doof, für den TA auch ...
 
Wie der Herr so´s G´scherr - sagt man hier. Mir geht's mit meinen Schilddrüsentabs auf jeden Fall so.....daher beobachte ich meine Fellnase (vielleicht auch etwas zu genau).
:gruebel:
 
Wie der Herr so´s G´scherr - sagt man hier. Mir geht's mit meinen Schilddrüsentabs auf jeden Fall so.....daher beobachte ich meine Fellnase (vielleicht auch etwas zu genau).
:gruebel:
Das ist für einen Tierarzt (zumindest für einen, der weiß, was er in Bezug auf die Schilddrüse macht und nicht nur auf die Werte guckt) auch sehr wichtig.
In der Praxis bekommt er ja nur ein sehr kurzes und meist auch durch die Situation verfälschtes Bild vom Hund.
Die Beobachtungen des Halters sind sehr wichtig dabei, die Schilddrüse richtig einzustellen.
 
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