Schütteldose pro/contra

Mony

Hallo :)
Also mich würde mal interessieren was ihr von "Schütteldosen" zur Reizunterbrechung haltet?
Ich hoffe es ist hier in Ordnung solch offenen Fragen zu stellen? Ohne wirklichen Hintergrund? ;)
 
  • 25. Juni 2024
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Hi Mony ... hast du hier schon mal geguckt?
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Kommt ganz auf den Hund und die Situation an.

Also ich könnte da kein allgemeines Pro oder contra abgeben.
 
  • 25. Juni 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Sollte man, wie jedes andere Starkzwangmittel auch, mit Bedacht einsetzen.
 
Mein Hundi ist nicht schreckhaft genug für sowas. Wenn ich Pech hab, ist die Dose samt Hund weg...

Die Schütteldose war ein Ratschlag von unserer ersten Hundeschule (Schäfi-Verein). Damit sollte ich Paula vom Katzenklo-ausräumen abhalten können. Klappte garnicht. Dose weg, Hund weg. Hätte ich versucht, sie ihr abzujagen, hätte ich ein schönes Fangenspiel um die Möbel gehabt. Ich hab dann umgeschwenkt und "Nein" gefestigt. Macht mehr Sinn.
 
Ich habe auch eine um das Fixieren von Artgenossen abzubrechen. Finde ich aber meist zu schlecht in der Handhabung. Macht auch nur genug krach, wenn sie auf Asphalt aufschlägt.
 
  • 25. Juni 2024
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Um das Fixieren abzubrechen kann man auch "Schau" beibringen. Hundi schaut einem ins Gesicht und was Feines wandert in die Schnute.
Klappt bei uns noch nicht ganz... Wird aber.
 
Es gibt Hunde die von sich aus auf sowas reagieren, bei meinem Hund mussten wir Geräusche eintrainieren. Benutze die Geräusche sehr bedacht und nur in bestimmten Situationen. Denke für andere Hunde sind evtl aber auch andere Erziehungsmethoden effektiver. Ich habe mit meiner Hundeschule zusammen gearbeitet.
 
Habe das nur bei buju probiert, weil er als junghund doch ein ziemlicher knacknuss war.
es hat schon genützt als reizunterbrechung, nur hat er wie vorher auch schon erwähnt, sofort die schütteldose gepackt und ist damit rumgerast.


edit, ich sehe du hast einen dobermann, dort würde ich es ( ohne den hund gesehen zu haben) nicht machen, für mich ist das eine sehr sensible rasse, mann hat schnell mehr kaputt gemacht als verbessert.
 
Sooo dann will ich mal etwas ausschweifen :D
Wir haben Alli mit gut 2 Jahren bekommen. Sie kannte noch nicht viel uns musste gaaanz viel lernen. Wir merkten aber sofort das sie sehr gelehrig ist und auch Spass am arbeiten hat ;) Ein grosses Problem war ihr Hass gegen Katzen (die Vorbesitzer fanden dies wohl sehr witzig und haben das Verhalten auch gelobt) und das Anschlagen sobald sich Besuch genähert hat. Ich habe mir dann eine Hundeschule ausgesucht, wo die Trainerin selber sehr lange schon Dobermänner, sowie Riesenschnauzer hat und damit denke ich dann andere Erfahrung hat als der Pudelclub nebenan (also Rassetypisch, Wesen usw.). Ich dachte dort sind wir am besten aufgehoben. Zwar ist dies jedesmal eine Strecke von 45min und das 3mal die Woche, aber es lohnt sich wirklich. Mittlerweile hat Allegra ein so ruhiges Wesen bekommen, das man über sie stolpern kann :love: Wir fahren mehrfach bei uns in den Hammrich und lassen sie laufen, sie aportiert auch sehr gerne.
Nun sagte unsere Trainerin damals wir sollten die Dose ausprobieren (macht bei kleiner Bewegung Geräusche, also variabel, denn ich habe eine Alutrinkflasche genommen und mit Kieselsteinchen befüllt). Wenn ich frühzeitig mitbekomme das Besuch kommt soll ich sie auf ihren Platz schicken mit dem Kommando "Bleib" und wenn sie aufsteht ohne das ich dieses Kommando aufgehoben habe soll ich schütteln. Ok es hat einige Zeit gedauert, aber mittlerweile muss ich sie nicht mal mehr auf ihren Platz schicken und die Dose nicht benutzen. Sie hat nun gelernt das zuerst wir den Besuch begrüssen :D Das 2. Problem waren die Katzen. Da wir hier in der Nachbarschaft sehr viele davon haben bewegte sich Allegra mehr auf der Fesnterbank als Flummi, als das sie etwas anderes gemacht hat... Auch diesen Reiz konnte ich gut unterbrechen und mittlerweile beobachtet sie diese gerne und schlägt nur an wenn sie zu nahe ans Haus kommen, was ja auch in Ordnung ist. Aber auch dann im "Rahmen" des Erlaubten ;) Mittlerweile haben wir gelernt ohne Leine auch in der Nachbarschaft spazieren zu gehen. Zwar habe ich die Dose dabei, aber habe sie schon ewig nicht mehr benutzen müssen :love:
Also ich muss sagen, ich bin davon überzeugt das dies eine gute Methode zur Reizunterbrechung ist, da man ja auch das Signal im besten Fall so setzt das der Hund nicht mitbekommt wo es herkommt. Sie reagiert nicht verängstigt, ich würde sagen etwas erschrocken, von daher denke ich das es ok ist und kein "Starkzwangmittel"? Wobei ich auch sagen muss das ich davon echt keine Ahnung habe, deshalb frage ich auch... Ich habe natürlich das erwünschte Verhalten dann auch stets belohnt, sprich wenn sie von der Fensterbank zB gehüpft ist hat sie ein Lecker bekommen. Ist das nicht dann ähnlich wie dieses "Clickern"?
Danke für Eure Antworten :) :hallo:
 
wenn meine von den fensterbank hüpfen, kriegen sie noch eins hintendrauf, weil sie nichts auf den fensterbank zu suchen haben, aber sicher kein lecker. kann sein das ich eine andere situation vor augen habe als du.
 
Ich bin nicht gerade ein Fan von solchen Hilfsmitteln, aber auch ich habs schon gebraucht. Wenn auch vielleicht nicht in der üblichen Form....

Meine Madame hielt viel davon Abfallsäcke auseinander zu nehmen.... und dabei hat sie auch Alutuben, etc. geschreddert. Was auch mal übel nach hinten losgehen könnte.
Also hab ich ne Dose mit Kieselsteinen gefüllt, den Abfall wie üblich kurz auf den Stuhl gestellt, um den Abfall vom Badezimmer zu holen, nur war diesmal die Dose oben drauf.
Madame hat den Abfallsack runtergezogen, es hat gescheppert, sie hat sich kurz erschrocken und gut wars. Seither genügt ein nein, wenn ich es hinstelle.
War aber die einzige Situation und seit her habe ich nie wieder so etwas benutzt.

Ich finde dies ein ähnliches Mittel wie eine Wasserpistole oder ähnliches. Es kommt auf die Situation und vorallem den Hund an. Es sollte meiner Meinung nach kein Dauerhaftes Hilfsmittel sein müssen.
 
von daher denke ich das es ok ist und kein "Starkzwangmittel"?

Hängt meiner Meinung nach stark vom Hund ab, ob die Dose zum Starkzwang zählt oder eben nicht!

Ich kenne Hunde, die gucken nicht einmal auf, wenn man sich einen totschüttelt und andere kriegen nen Nervenzusammenbruch, wenn man es nur minimalst rüttelt
 
Ja, sehe ich auch so. Pauschalisieren lässt sich das nicht. In bestimmten Situation (zB bei großer Aufregung) brauchst du unter Umständen kräftige Reize, um an den Hund heranzukommen.


Ich schreib's mal provokant: Das kann dann eine Rütteldose genauso sein wie ein geworfener Schlüsselbund (vor den Hund), Pantoffel (dann auf den Hund) oder ein Stachelhalsband (am Hund - man kann es aber auch wie den Schlüsselbund oder die Wurfkette werfen).

Ebenso, wie es bei der Rütteldose Hunde gibt, die nicht mal mit der Wimper zucken, während andere einen Nervenzusammenbruch kriegen, ist es im Grunde beim Stachelhalsband auch. Nur sind die Situationen und Hunde andere und die Verteilung der Hunde, die das eine oder andere tolerieren, ist es auch.

In beiden Fällen wird aber ein tendenziell unangenehmer Reiz gesetzt, um ein Verhalten abzubrechen, von daher ist das Grundprinzip vergleichbar.
Ich würde ein Stachelhalsband niemandem einfach so empfehlen - eine Rütteldose aber auch nicht. Jedenfalls nicht, ohne den Hund gesehen zu haben.

Aber im Grunde ist das mit ganz vielen Dingen so. Ich hatte eine Bekannte, die hatte ihr Leben lang Rottis und Schäferhunde, auch im Hundesport. Dann musste sie aus gesundheitlichen Gründen umsatteln und ihr nächster "Sporthund" wurde ein Border. Ich war da grade sozusagen ganz neue und überforderte Dobi-Halterin, hab also nicht so viel dazu gesagt, aber meiner Meinung nach war der Hund schon mit ihrer ganz normalen Art der Kommunikation überfordert. Sie war nicht gerade leise dabei, und der Hund zuckte dann immer zusammen und schlich danach herum, als wäre er gerade verprügelt worden, wenn sie nur ein zweites Mal und noch etwas lauter und bestimmter "Hier!" rief.

(Edit: Vielleicht war ich aber auch mit der Kommunikation mit Border Collies überfordert? ;) - Evtl. sind die einfach so?)

(Später sagte sie dann auch mal zu mir, dass sie das extrem anstrengend fände und es ihr unheimlich schwer fiele, sich ständig zurückzunehmen, weil der Hund ihre "ganz normale" Lautstärke schon so stark reagiere.)

Trotzdem werden nur ganz wenige Leute grundsätzlich darüber diskutieren wollen, ob es sinnvoll ist, einen Hund zu rufen, oder mit ihm zu sprechen.

Nur das Wie - ist halt die Frage. ;)
 
Ist für mich kein Starkzwang. Ist so gut oder schlecht wie jedes andere akustisch wirkende Abbruchsignal.
 
Naja, also unsere Trainerin sagte das es wichtig sei das sie hört wenn ich "aus" sage, also sprich das extreme Verhalten unterbricht und zu mir kommt. Da es für den Hund ja stets positiv sein soll wenn er zum Herrchen kommt sollte man dann auch ein Leckerli geben. Das fand ich manchmal auch sehr schwierig, aber es klappt tatsächlich. Zuerst habe ich es für bescheuert gehalten, mal ein Beispiel... Wir sind im Hammrich. Ich rufe Alli mit einem "hier". Sie kommt nicht. Erst beim 2. oder 3. Mal hört sie und kommt zu mir. Aber auch dann soll ich sie belohnen, denn sie ist ja gekommen wenn auch nicht gleich. Mittlerweile klappt auch das einwandfrei. Ich rufe und sie kommt umgehend wedelnd zu mir :) Wie schon geschrieben, ich hielt es auch für paradox, aber logisch ist es schon. Ich finde die Idee mit dem "Schau" aber auch wirklich gut muss ich sagen. Nur ist das Problem so schlimm gerade mit Katzen gewesen, dass sie wirklich wie ein Flummi aufm Sofa und der Fensterbank hin und her hüpfte und so gezittert hat vor Anspannung das sie auf rein gar nichts gehört hat... Da war die Reizunterbrechung mit einem Geräusch wirklich gut. Aber als "Dauermittel" find eich das auch nicht gut. Letztlich soll sie ja auf mich hören, die Dose dient somit nur kurzzeitig als Helferlein.
 
In dem Zusammenhang (also gerade in der Situation mit der Katze) klingt es für mich sinnvoll, solange sich der Hund nicht vor Angst ins nicht vorhandene Hemd macht. (Was bei euch ja anscheinend nicht so war. :) )
 
ich bin mehr der "Fan" von Abbruch per Stimme, die hab ich schneller griffbereit!
 
sticky ist mittlerweile komplett taub,den kann ich anschreien wie ich will,die dose müsste ich ihm gegen den kopf werfen damit er überhaupt irgendwas rafft....akira würde nur blöd gucken ,das war´s...
 
ich find das timing am wichtigsten, und da viele Leute das nicht können, auch nicht beim clickern, lieber nicht. Dann verbindet der Hund das mit was anderem...
wenn aber das timing stimmt...
und man den Hund vorher abgecheckt hat...mußte man die Rütteldose manchmal nur ein einziges Mal benutzen...
 
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