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Intrahepatischer Lebershunt

  1. Hallo liebe Forumsgemeinde,

    ich habe bereits hier im Forum gestöbert, finde aber zu meinem Anliegen keine neueren Beiträge und denke, dass manches in den alten Themen vielleicht schon überholt ist. Also probiere ich es mal mit einem eigenen Thread.

    Wir haben vor ca. 4 Monaten einen kleinen Welpen privat gekauft. Unser Cooper ist inzwischen ein 8 Monate alter Spaniel-Dackel-Mix Rüde. Anfangs hatte er sporadisch Probleme beim Treppensteigen und war sehr träge, er schlief viel. Wir waren daher beim Tierarzt, der eine Knochenhautentzündung an den Gelenken diagnostizierte. Cooper bekam dafür Melaxoral und für akute Probleme Novalgin. Die Tierärztin meinte aber, dass eine Besserung erst nach Wochen oder Monaten eintreten kann.

    Im Laufe der Zeit entwickelten sich immer mehr Auffälligkeiten. Das mit der Stubenreinheit wollte nicht klappen, er entwickelte ein nächtliches Drangwandern, hatte Angst vor allem und schien Motorikprobleme zu entwickeln. An anderen Tagen war allerdings wieder alles normal und auch die Stubenreinheit klappte. Das ganze steigerte sich immer mehr bis ich beim Gassi gehen dachte, mein Hund wäre plötzlich erblindet. Er lief gegen Wände und Zäune. Bin daraufhin im Notdienst zur Tierklinik gefahren, die ihn direkt dabehalten haben. Es würde eine Sonographie, Blutuntersuchung, Röntgen und CT gemacht. An Heiligabend könnte ich ihn dann abholen und war dann um 1500 Euro ärmer aber um eine Diagnose reicher: intrahepatieller Lebershunt, welcher in der Tierklinik nicht operabel ist. Wir sollten uns in Giessen melden.

    Seitdem bekommt er Royal Canin hepatic als Futter und Lactulose und Antibiotika dazu. Derzeit geht es ihm recht gut. In der Tierklinik sagte man mir, es wären 2 Ops notwendig a da 3000€. Habe daraufhin heute in Giessen angerufen um einen Termin zu machen. Am Telefon sagte man mir ich solle alle Unterlagen an die Klinik schicken, man würde sich bei mir melden. Auf Nachfrage erfuhr ich dann noch, dass die Wartezeit etwa 6 Monate betrage und die OP 4000-5000€ netto kostet.

    Daraus ergeben sich mir jetzt 2 Fragen, auf die man mir am Telefon nicht antworten konnte/wollte.

    1. Sind 6 Monate Wartezeit vertretbar? Kann es in der Zeit nicht schon zu so schweren Schäden an der Leber oder im Hirn kommen, dass die Sache irreversibel sind?
    2. Mit 2 Ops a 3000€ hab ich mich ja schon abgefunden. Wenn es aber 2 OPs a 5000€ netto wären, hab ich ein Problem. Weiss jemand, in wieweit die Möglichkeit und Chance gestiegen ist, die ganze Sache in einer OP zu erledigen? Oder sind da immer noch 2 OPs der Standard?

    Es wäre auch toll, wenn jemand noch andere Kliniken kennt, die eine solche OP durchführen. Hab hier im Forum über Leipzig gelesen, da wir aber aus dem tiefsten Westen kommen, wär das extrem weit. Zurecht war hier auch genannt. Hat jemand aktuelle Erfahrungen mit Utrecht und / oder Giessen?
    Wenn jemand noch andere Infos bzgl. Ernährung öde generellen Umgang mit dieser Erkrankung hat, würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüsse
    Maik
     
    #1 Holly14
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Der Hund einer Bekannten wurde in Utrecht operiert - erfolgreich operiert.
     
    #2 christine1965
  4. Früher war utrecht das mekka der tiermedizin, das wird heute nicht anders sein.
     
    #3 toubab
  5. Wie erklären die denn 6 Monate Wartezeit?
    Entweder ich hab dafür nen Arzt, oder nicht. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der auf 6 Monate ausgebucht ist.

    Zum Rest kann ich nichts beitragen, wünsche euch aber alles Gute.
     
    #4 MadlenBella
  6. Eine intrahepatische Lebershunt OP ist keine einfache OP und auch keine, die besonders oft gemacht wird. Ich kenne Hunde vom Hörensagen her, die operiert wurden, und alle waren soweit ich weiß in Gießen.
    Ich weiß, dass im Moment die Beratung etc. wegen Corona etwas schwierig ist, aber hast du dich dort ausführlich beraten lassen? Meinen Erfahrungen nach sind die Ärzte dort sehr ehrlich was die Chancen des Hundes betrifft und auch von den Kosten her.
    Ob eine OP ausreicht werden dir nur die Ärzte sagen können. Das ist abhängig davon, wie sehr die Leber geschädigt ist. Oft muss mehrfach operiert werden, weil der Shunt nicht aufeinmal geschlossen werden kann.
     
    #5 Higgins

  7. Doch, eine gewisse Wartezeit ist normal. Ich kenne es von Welpen mit LS, dass die erst ab einem bestimmten (Junghund-)Alter operiert werden können und bis dahin mit einer entsprechenden Diät versucht wird die Auswirkungen des Shunts zu minimieren und den Hund erstmal zu stabilisieren.
    Aber generell sollte man natürlich so früh wie möglich operieren um die Spätfolgen möglichst gering zu halten.
     
    #6 Higgins
  8. Ja deshalb ja meine Frage, womit sie die Wartezeit erklären.
     
    #7 MadlenBella
  9. Danke erst einmal für die Antworten!
    Das Problem ist ja, dass es keine Beratung gab. Am Telefon würde nir nur gesagt "schicken Sie Ihre Unterlagen, ein Arzt ruft Sie dann an und macht mit Ihnen einen Termin aus". Hörte sich ein bisschen so an als würde mit Einsendung der Unterlagen schin alles dingfest gemacht werden, oh nee Grösse Beratung oder Information. Und das fand ich bei einer so schweren und kostspieligen OP doch etwas unangebracht, vor allem weil ich null Erfahrung habe mit der Klinik in Giessen.
    Ich werd wohl vorab erst mal in Utrecht anrufen
     
    #8 Holly14
  10. Ich kenne mich mit der Krankheit nicht aus

    Aber ich denke, wenn ein Arzt dich nach Sichtung der unterlagen anruft, wird er dann auch deine Fragen beantworten und was zu sagen

    Wenn es nur darum ginge, einen Termin auszumachen, könnte das auch die Sprechstundenhilfe erledigen

    Alles Gute für euch
     
    #9 DobiFraulein
  11. Ja, ok, ich verstehe was du meinst :)

    Aber ohne die kompletten Unterlagen zu kennen wird dir kein TA eine umfassende Beratung zur OP, den Kosten und der Prognose für den Hund geben können. Dazu ist das Krankheitsbildzu komplex. LS ist nicht gleich LS und die Auswirkungen auf den Hund sind auch unterschiedlich je nach Ausprägung.
    Nur mit dem hinschicken der Daten ist noch keine komplette Behandlung inkl. OP "gebucht" ;)

    Es kann natürlich sein, dass Gießen die Beratung in Rechnung stellt. Aber die kostet natürlich auch Arbeitszeit eines Arztes, der sonst etwas anderes hätte tun können. Auch Unikliniken müssen versuchen ihre Kosten zu decken. Aber das wäre es mir persönlich wert. Das ist eine große und komplizierte OP, bei der eine Zweitmeinung sowieso eine gute Idee ist ;)
     
    #10 Higgins
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