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  • 18. Juni 2024
  • #Anzeige
Hi Podifan ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ich weiß, dass es schwierig ist, den Hergang in einer Zeile Überschrift wiederzugeben...

Ich erlaube mir also die Vorabbemerkung für "Nicht-schon-wieder!"-Denker, dass die Therapeutin nicht von dem Hund verletzt wurde.
 
herrje - was es für unglückliche Verkettungen gibt.

Es ist tragisch.

Pferde sind von Natur aus Fluchttiere, die aufgrund ihrer Grösse und Reaktionsschnelle
sehr schwere Unfälle hervorrufen, wenn sie erschrecken.
Ich habe Pferde und Hunde.
Ich habe Pferde Hunde erschlagen sehen, wenn diese auf sie zustürzen.
Hunde, die Pferde nicht kennen, reagieren oft heftig.
Häufig aus Unsicherheit vor dem grossen unbekannten Tier;
oder auch aus Jagdverhalten.
Oder einfach Übermut.
Dafür spricht hier das verbeissen in den Schweif des Pferdes.
Das haben meine Junghunde auch schon getan, wenn ich reite.
In diesem Fall trifft es auch zu allem Überfluss ein krankes Kind

Aus meiner Einschätzung spricht alles für ein Unglück.
Der Hundebesitzer hätte verhindern müssen, dass sein Hund so auf
das Pferd zustürmt.
Aber den Hund jetzt als böswilliges Monster zu sehen, ist völlig unangebracht.
 
Oder einfach Übermut.
Dafür spricht hier das verbeissen in den Schweif des Pferdes.
Das haben meine Junghunde auch schon getan, wenn ich reite.

War auch mein Gedanke.

Aus meiner Einschätzung spricht alles für ein Unglück.
Der Hundebesitzer hätte verhindern müssen, dass sein Hund so auf
das Pferd zustürmt.

Definitiv, aber - das gilt ja für so viele Fälle. Zum Glück gehen die meisten nicht so böse aus.

Aber den Hund jetzt als böswilliges Monster zu sehen, ist völlig unangebracht.

Ich glaube nicht einmal, dass das in diesem Artikel beabsichtigt war. Es war, wie du schreibst, einfach eine Verkettung unglücklicher Umstände.

Im Grunde vielleicht ähnlich wie wenn ein jagender (oder einfach entlaufener) Hund einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Und ein im Grunde nicht "schlimmes", arttypisches Fehlverhalten schwerwiegende Folgen hat.
 
Ich muss auch sagen die Umstände hier sind echt unglücklich.

Das ein Hund einem Pferd in den Schweif beisst kam bei uns auf der Wiese auch regelmäsig vor.Allerdings immer nur bei fremden,freilaufenden Hunden.Die hofeigenen haben das tunlichst gelassen.

Unsere Pferde haben da sehr gezielt getreten.Sowas darf einfach nicht passieren.Warum nehmen die Leute ihre Hunde nicht einfach an die Leine für ein paar hundert Meter?
 
obwohl mir auch bereits der Gedanke kam,
inwieweit gerade ein Therapiepferd ein hohes Maß an Nervenstärke haben sollte.
Natürlich bleibt es immer ein Fluchttier; Erschrecken ist pferdlich
Aber Polizeipferde, Therapiepferde usw werden eigentlich gezielt vorbereitet,
eben nicht auf etwas, was zwischen die Hufe fällt, panisch zu trampeln.
Wir haben zwar keine Therapiepferde, aber beim Einreiten hängen wir schon
Kegel oder Plastikpilone an die Steigbügel, die dann hinterherschleifen und baumeln.
Bei Lehrpferden empfielt sich unter Umständen, dass das Pferd lernt,
sofort anzuhalten, wenn der Reiter den Bügel verliert oder ins Rutschen kommt.
Ich will hier nicht schlau herumlabern
Aber ein Pferd, das hilflose Reiter tragen soll, muss extrem gut vorbereitet werden.
Meinen Respekt vor der Therapeutin, die ihr Leben für das Kind riskiert hat.
Ich hoffe, ihr geht es bald besser
 

Man weiß aber nicht, woher der Hund kam, und wie weit er möglicherweise über die Wiesen bis zu seinem Ziel gerannt ist... Es wird ja oftmals von den zugehörigen Menschen unterschätzt, in welcher Entfernung ein Hund noch was für Dinge interessant findet (und wie schnell er unter Umständen im Zweifelsfall den Weg dahin zurücklegt.)

Die Erfahrung hat glaube ich schon fast jeder mal gemacht - ich zumindest ganz sicher... Aber, wie ich schon schrieb, zum Glück geht das in der Regel ohne so schlimme Folgen ab.

Dumm ist nur, wenn einem dieser Fehler wiederholt passiert und man nichts draus lernt... aber ob das hier so war, wissen wir halt nicht.
 


Die wenigsten Pferde sind dafür extrem gut ausgebildet. Wir haben nie irgendwas an die Bügel gebaut und was hinter her schleifen lassen. Die meisten Schulpferde sind eben ganz normale Zossen, zumeist sicher gutmütig, aber sicher nicht mit einer Spezialausbildung. Bei Therapiepferde ist die Ausbildung in dieser Hinsicht etwas besser aber auch nicht so irre das sie stets stehen bleiben wenn was fällt. Polizeipferde ist ein ganz anderes Kaliber, diese Ausbildung erhält so gut wie ein *normales* Pferd.

Mittlerweile kann man an so Art *Spaß*parcoure mitmachen die sich gestalten wie plötzlich aufgespannter Regenschirm ect. An sich eine gute Sache , macht nur fast niemand mit.
 
Ich denke, natürlich sind auch den bestausgebildeten Pferden Grenzen gesetzt.
Wenn etwas völlig unerwartet angeschossen kommt und vielleicht noch ausserhalb
des Blickwinkels eines Pferdes liegt.
Ich fürchte, die ultimative Sicherheit gibt es bei Pferden so wenig wie bei Hunden
(oder uns Menschen )
Aber diese Vertrauensübungen sind schon ganz gut.
Wir haben wirklich Pilone angebunden und das Pferd damit longiert.
Man muss natürlich Vorsichtsmassnahmen treffen, dass das Pferd sich nicht in
Panik verletzen kann.
In eine ähnliche Richtung geht auch das Hobbeln.
Das ist natürlich nicht wirklich unbedenklich.
Soll aber bewirken, dass Pferde absolut stillstehen, wenn sie zB im Gelände in
eine Drahtschlinge oder ähnliches treten.
Im Normalfall rennt das Pferd dann los und verletzt sich.
Wie gesagt, bei Therapiepferden muss man schon den extremsten Sicherheitsstandard
wahren, aber trotzdem kann man nicht alles ausschliessen.
Man muss bedenken, dass auch schwer behinderte Menschen, etwa gelähmte,
reiten, wenn die stürzen...
 
Die wenigsten Pferde, die zu solchen Therapien benützt werden, sind wirklich dahingehend "ausgebildet".
Die meisten sind einfach nicht allzu große, ruhig gehende und geduldige Vierhufer, die eine ganz normale Ausbildung zum Reit-, Fahr- und möglichst Longierpferd haben, mehr nicht.

Desweiteren würde eine wirklich ausgebildete Reitherapeutin nicht auf einer Koppel arbeiten, sondern zwecks Bodenbeschaffenheit und Ablenkung entweder auf dem Reitplatz oder in der Halle.
Einzig mir bekannte Aussenarbeit in der Reitherapie sind geführte Spaziergänge, wo aber immer eine zweite Person mitgeht.

Ein Hund, der sich in den Schweif verbeisst, wird im Allgemeinen von einem Pferd recht gut wahrgenommen, denn durch die seitliche Anbringung der Augen am Pferdekopf kann dieses hinter sich fast rundherum sehen, was für ein Steppen-Fluchttier auch recht "gesundheitsfördernd" ist.
Der einzige Bereich, in dem ein Pferd fast "blind" ist, ist der Bereich von gut 120 cm direkt vor seiner Nase. Das ist quasi sein "toter Winkel".

Das ein Pferd sich erschreckt, wenn auf Mal ein Wuffel im Schweif hängt, ist für mich nichts ungewöhnliches.
Das die Therapeutin das Kind vom Pferd holt, finde ich sehr gut.
Wenn sie aber so nah am Pferd gearbeitet hat, wird sie keine Longe sondern nur einen Strick oder Langzügel benützt haben.
Warum sie dann das Pferd nicht einfach hat laufen lassen, sondern versucht hat es zu beruhigen und somit "unter die Hufe kam", kann ich nicht nachvollziehen.

Die wenigsten Pferde gehen bei so einer "Attacke" durch die Zäune, die kennen die Abmessung ihrer Koppel, rennen 'ne Runde und gut is....
Sollte es sich aber um ein hysterischeres Exemplar der Gattung Equus gehandelt haben, dann muß ich andererseits leider die Eigung als Reittherapiepferd eindeutig in Frage stellen.

Auf alle Fälle aber "gute Besserung" !!
 

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