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VPG oder Rettungshund

  1. Hallo ihr Lieben,

    ich bin momentan total hin und hergerissen und bin mir nicht sicher welche Sportart wir machen sollen.
    Wir sind nun seit etwa 3 Monaten in einem Schäferhunde Verein, wo wir Fährtensuche und Unterordnung machen.

    Bei der Fährtensuche ist er ein wenig übermütig und immer schon total aufgeregt wenn er sieht das ich die Fährte lege und bei der Unterordnung scheint es ihm zu langweilig zu sein da braucht er schon immer sehr viel Motivation und Spiel zwischendurch sonst hat er irgendwann keinen Bock mehr.

    Ich hab das Gefühl, dass er nicht ganz ausgelastet ist und mehr Action benötigt. Klar spielen wir auch beim Gassi gehen oder machen Kopfarbeit aber ich würde ihn gerne noch mehr über den Vereinssport auslasten.
    Allerdings weiß ich nicht genau welchen Sport wir dort machen sollen...

    Die Rettungshundearbeit hätte meiner Meinung nach die Vorteile der besseren Sozilisierung des Hundes durch die Übungen mit anderen Hunden und Menschen. Außerdem hätte es eine gute Auswirkung auf seinen Ruf als Listenhund. Ich habe allerdings die Befürchtung, dass das nichts für ihn ist und ihm keinen Spaß macht, da er durch keine Tunnel/Höhlen geht und auch bestimmte Untergründe nicht mag.

    Auf die Idee mit dem VPG bin ich dadurch gekommen, dass es ihn denke ich körperlich mehr auspowern würde und er beim Spielen immer besonders viel Spaß am gezielten beißen ins Spielzeug hat. Wir machen zu Hause oft ähnliche Spielchen wie mit dem Ärmel nur mit einem Beißknoten. Er hat bei diesem Spielen immer richtig leuchtende Augen und ist mit vollem Eifer dabei. Wenn ich "Aus" sagen lässt er immer sofort los egal ob ich das Seil still halte oder nicht und geht sofort ins Sitz (ohne Kommando). Auch beißen tut er erst wieder sobald ich ihm das Kommando gebe. Das einzige was mich davon abhält ist dass diese Sportart natürlich nicht ganz vorteilhaft für den Ruf des meines Hundes ist.

    Ich habe mir beides schon dort angeschaut und die achten auch gerade beim VPG sehr darauf, dass der Hund sauber im Kopf ist.

    Mich würde sehr interessieren welche der beiden Sportarten ihr mit Staff & Co. macht und wieso ihr der Meinung seit, dass der Hund dafür besonders geeignet ist.

    Meint ihr es ist auch Möglich beides zu machen?
     
    #1 Sanji
  2. tünnel und höhlen und untergründe , das kann (sollte) er alles lernen, (fast) kein hund geht das erste mal einfach durch einen tunnel wenn mann ihm schickt .
     
    #2 toubab
  3. Hm, mach das woran ihr beide dann Spass habt. Egal was andere nachher darüber denken.
    Wenn er im VPG nicht erst ewig motiviert werden muss, dann wäre meine Entscheidung schon gefallen!
     
    #3 hellraiser
  4. Ja, aber es ist ein Unterschied ob ein Hund Tunnel und verschiedene Untergründe nicht kennt, oder ob es nicht mag. Bei letzterem ist Rettungshundearbeit quasi auszuschliessen. Besonders die Untergründe dürfen kein Problem darstellen. Aber das ist eigentlich auch kein "Sport"...sondern eine ehrenamtliche Arbeit, die sehr viel Engagement im Alltag verlangt und auch den HF einiges kostet.
    Wie alt ist Dein Hund? Die meisten Staffeln nehmen nur Hunde unter 3 (???) Jahren, oder zumindest nicht wesentlich älter. Auch ist für die meisten Staffeln eine IPO- Ausbildung ein No-Go.

    Ob IPO dem Image gut tut, wäre mir egal, wenn es dem Hund gut tut. Du hast Dir den Hund ja nicht zum missionieren angeschafft. ;)

    Ich habe mich für IPO entschieden, weil es meinem Hund einfach Spaß macht. Geplant war eigentlich Agi und Obedience. Aber für Agi ist er zu schwer und Obi findet er langweilig. Bei IPO kommt ihm die relativ starre UO entgegen (er ist ein Kastendenker, feste Abläufe fallen ihm leichter). Fährte und SD macht er sehr gerne. Außerdem hat uns das im Alltag geholfen ihn bei starken Beutereizen kontrollieren zu können.

    Für Rettungshundearbeit wäre ich schlicht zu faul und es wäre mir zuviel, ständig auf Abruf bereit zu stehen. Außerdem halte ich meinen Hund für diese verantwortungsvolle Aufgabe für zu unzuverlässig (quatschig).
     
    #4 Crabat
  5. Die Rettungshundeausbildung wäre bei dem selben Schäferhundeverein wie ich schon bin und eher so just for fun. Ziemlich ungezwungen. Wer will kann natürlich Prüfungen machen, muss aber nicht.

    Dort ist zum Beispiel jemand dabei der beides VPG und Rettungshund macht. Allerdings lässt er dann das verbellen beim Rettungsdienst sein um den Hund nicht zu verwirren. Daran hab ich auch schon gedacht.

    Mein Hund ist übrigens 1 1/2 Jahre alt.

    Mit dem Ausbilder hatte ich ganz am Anfang mal gesprochen, er hatte nur die bedenken mit den Vorurteilen darüber soll ich mir im Klaren sein und fand das deshalb nicht so eine gute Idee. Werd wohl nochmal mit ihm dann das Gespräch suchen im Grunde sagte er aber ich soll entscheiden was ich mit meinem Hund mache.
     
    #5 Sanji
  6. Was spricht dagegen Beides zumachen, wenn die Rettungshundearbeit nur Just for Fun ist? Durch das "Arbeiten" kann die Angst vor verschiedenen Untergründen auch besser werden/verschwinden. (Eine Beobachtung vom ZOS)

    Ob VPG "imagefördernd" ist, mag jeder sehen, wie er will - meines Erachtens zeigt ein freudiger VPG-Hund immer, dass ein Listi/Hund nicht auf Menschen geht und dass VPG kein "scharf-machen" sondern ein normaler Sport ist.
     
    #6 Coony
  7. Ich hätte wenig Bedenken beides zu machen, sofern VPG über den "Beutetrieb" läuft.

    Wie wäre es sonst mit Mantrailing? Da geht es ja nicht unbedingt durch Tunnel und der Hund arbeitet mit der Nase, was deiner ja scheinbar mag.
     
    #7 IgorAndersen
  8. Ich würde mir Sorgen machen, wenn der Hund nicht über den "Beutetrieb" aufgebaut werden würde. ;)

    Beim VPG - Beute über den Helfer.
    Beim Rettungshund - Beute über den HF.

    Ohne "Beute"/Ärmel sollte das Rettungsopfer uninteressant sein - wie der Helfer ja auch. Solange das Ganze ritualisiert bleibt (sprich solche Späße wie "Nachtübungen) HuPla, Revieren, Helfer + Ärmel denke ich nicht, dass es bei einem "klaren" Hund Probleme geben sollte, das passiert eher bei einem falschen Aufbau und "unklaren Bildern".
     
    #8 Coony
  9. Bin total deiner Meinung!
     
    #9 IgorAndersen
  10. Mantrailing haben wir eine zeitlang gemacht allerdings hat das jetzt nicht mehr von der Zeit her gepasst. Wir sind ja jetzt aufm Hundeplatz und machen einmal die Woche Fährte und zweimal Unterordnung. Wenn ich jetzt noch Rettungshund mache wäre ich 3 mal aufm Platz, das reicht dann auch irgendwann mal. Da hab uch keine Lust noch extra irgendwohin zum Mantrailing zu fahren.
     
    #10 Sanji
  11. Du solltest ja dann das Mantrailing anstatt dem Rettungshund machen.
    Mache ich mit meiner auch.
    1x Mantrailing
    Und wenns geht 2x Unterordnung/VPG
    Und 1x gezieltes Training für Körperbeherrschung, Koordination, Balance etc.
     
    #11 hellraiser
  12. Mantrailing ist entweder Samstag oder Sonntag. Samstag bin ich arbeiten und Sonntags aufm Platz. Daher geht das nicht mehr.
     
    #12 Sanji
  13. Kann man denn die Rettungshundeausbldung "just for fun" machen?

    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass das eine sehr anspruchsvolle, frei(zeit)/arbeitsintensive Ausbildung ist für Hund und Mensch, die so oder so stark die Hunde selektieren und man irgendwie verpflichtet wird Bereitschaft zu haben oder so was in der Art?

    Deswegen finde ich die Entscheidung für dich als Hundeführer genauso wichtig, wie für den Hund?
    Ist VPG nicht auch v.a. Platzarbeit und nicht draußen?
     
    #13 Suki
  14. Es gibt auch eine reine Sportvariante der Rettungshundearbeit - ist am realen Einsatz angelehnt, aber halt reiner Sport.
     
    #14 Coony
  15. Da "mein" Verein die Rettungshundearbeit anbietet scheint dies ja just for fun zu gehen. Vielleicht ist dann Rettungshundearbeit der falsche Begriff, sondern eher Rettungssportgruppe? ! Es ist also auch keine richtige Ausbildung, sondern eher freies Training.

    Hab mir das ja schon dort angeschaut, da kann jeder mitmachen der will und da werden auch keine Hunde "aussortiert". Es wird dort auch keine Prüfung abgelegt.
     
    #15 Sanji
  16. man muss einen unterschied zwischen der "sport" rettungshundearbeit und dem rettungsdienst in einer BOS organisation machen.

    beim SV wird rettungshundearbeit angeboten und man macht auch prüfungen für den sport - man kann zwar angeblich dann irgendwann in den einsatz, wenn man die rettungshunde 3 ?? prüfung abgelegt hat, das ist aber utopie, weil die anderen voraussetzungen fehlen.

    VPG und RHS wird von den BOS orgas abgelehnt, steht beim DRK sogar m.W. nach in den prüfungsstatuten drin.

    wir hatten einen labbi, da wurde es geduldet, aber immer mit einem wachsamen auge, wobei dieser hund sehr wohl differenzieren konnte, was viele eben nicht können.
     
    #16 Murphy3101
  17. In eine richtige Rettungshundestaffel möchte ich mit meinem Hund nicht. Er soll das nur als Sport machen. Je nach dem wie gut er ist bzw. wie es ihm liegt dann irgendwann auch die Sportprüfungen dazu.

    Ich werde es dann wohl so machen dass ich beides parallel mache. Dann müssen wir eh schauen ob es dem Hund Spaß macht und er persönlich dafür geeignet ist ;)

    Da ihr mir vom VPG nicht abratet scheint es keine Gründe ausser der Vorurteile zu geben mit ihm das nicht zu machen.
     
    #17 Sanji
  18. Aha, wieder was dazu gelernt :)
     
    #18 Suki
  19. Ich glaube ich würde von beiden Sportarten mal ein Training mit Hund besuchen und mich danach für eine entscheiden. Ich weiß nicht wie Rettungshundsport abläuft (kenne es nur aus Staffeln), aber es ist doch beides recht anspruchsvoll und trainingsintensiv. Das paralell NEU anzufangen, wäre mir zuviel für einen Hund.
     
    #19 Crabat
  20. Bei dem Rettungshundetraining haben wir schonmal mit gemacht. Ich fands ein wenig öde und werd heute aber nochmal hingehen und es ausprobieren. Die Hunde werden dort nicht von einer Übung zur nächsten gehetzt sondern alles läuft schön gemütlich ab und die Hunde haben zwischendurch recht viel Pausen weil immer alle Hunde nacheinander eine Übung machen z.B. über ein Hindernis und danach dann erst die nächste kommt und nicht ein kompletter Parkour von einem Hund gelaufen wird.

    Beim VPG schau ich jedesmal nach der Unterordnung zu und habe mich auch schon selbst als Helfer ausprobiert. Momentan ist der Ausbilder noch im Urlaub danach werd ich es mal versuchen.

    Wenn ich merke dass es ihm zu viel wird kann ich ja auch Teile des Trainings oder es komplett aussetzen. Bei uns sind einige dabei die nur einen Teil der Übungen mitmachen. Die Art und Dauer der Übungen werden in allen Bereichen des Vereins eigentlich für jeden immer individuell festgelegt.
     
    #20 Sanji
  21. Unser Chucky hat bei unseren Nachbarn neulich ein bisschen "gespielt"......



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