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Energieverbrauchskennwert / Nebenkosten

  1. Hallo,

    ich habe eine Frage zum Energieverbrauchskennwert.
    Gemäß Wikipedia wird er in Kilowattstunden pro Jahr und qm Fläche angegeben.

    Es geht um ein Gebäude, das mit Wärmepumpeheizung beheizt wird.
    Der Energieverbrauchskennwert beträgt 57 kWh.
    Wohnfläche ca. 140 qm.

    Bei einem Strompreis von knapp 28 cent pro kWh würden die Stromkosten ca. 185 Euro/Monat betragen.
    Richtig?
    Ist das viel oder wenig? Gemäß Wikipedia im grünen Bereich.
    Betrifft das nur den Strom für Heizung/Warmwasser oder im Schnitt den kompletten Strom, der für das Gebäude benötigt wird?

    Was käme dann noch an Nebenkosten hinzu?
    Wasser, Müll, Grundsteuer, Versicherungen, Wartung der Heizung... ?
    Wie viel muss man dafür ca. rechnen?
     
    #1 DobiFraulein
  2. Zu den Nebenkosten:

    Wir haben uns damals von den Vorbesitzern die Abrechnungen vorlegen lassen.
    Wenn sie die nicht haben/ ihr nicht drankommt, könnt Ihr die Gebühren/Kosten bei der Gemeinde erfragen.
    Zu Versicherungen kannst Du Dir online Angebote einholen.

    Wenn Ihr alte Abrechnungen von Eurem jetzigen Zuhause habt, könnt Ihr grob schauen, wieviel Wasser Ihr benötigt.
    Müll ist Gemeindesache und kommt auf die Personenanzahl an.

    Heizungswartung kostet wohl 400-600 Euro/Jahr


    An Versicherungen brauchst Du Wohngebäudeversicherung und Hausrat, eventuell noch Glas extra.
     
    #2 Paulemaus
  3. Leider habe ich keinerlei Erfahrung mit Wärmepumpen aber ich weiß, dass es dafür eigene Stromzähler mit verbilligten Tarifen gibt.

    Die anderen Stromkosten sind natürlich nicht dabei - diese Angaben beziehen sich immer nur auf den Bedarf der Heizung.
    Schließlich ist das Verhalten (und die Anzahl) der jeweiligen Bewohner ja sehr unterschiedlich (Nutzung von Herd, Waschmaschine, Trockner etc. - da kannst du einfach deinen bisherigen Verbrauch hinzurechnen, daran wird sich ja nicht viel ändern).

    Da die Wärmepumpen preiswerter im Verbrauch sein sollen als fossile Brennstoffe, finde ich 185,- Euro im Monat eher etwas viel.
    Das sind 1,32 Euro/m² - ich kalkuliere heutzutage immer mit 1,-/m² - mit einem billigeren Tarif (ich nehme an, du hast die 0,28 € von deiner jetzigen Stromrechnung übernommen?) könnte man da allerdings hinkommen.
    (Bei uns liegt der Niedrigtarif z. B. bei 19,44 ct pro kw/h + 66,- Euro jährlich Grundgebühr - das wären bei dir also rd. 133,- Euro.)

    Ansonsten schließe ich mich Paulemaus an: die Daten vom Verkäufer erfragen und bei ernsthaftem Interesse belegen lassen.

    Die Gebäudeversicherung wird sozusagen mitverkauft - man hat aber üblicherweise ein Sonderkündigungsrecht, so dass du noch in Ruhe nach einer neuen Versicherung Ausschau halten kannst.
     
    #3 Die Hexe
  4. Da müsste ich mich ggf. erkundigen, falls es spruchreif werden sollte.
    Aber dann ist der von mir angenommene Betrag ja eher worst case.
    Wobei laut Makler (und auch gem. den Infos im Netz) der komplette Stromverbrauch damit gemeint ist. Natürlich nur im Durchschnitt, ist ja auch immer davon abhängig, was man alles für Geräte nutzt.
    Meinen eigenen Verbrauch an Strom/Wasser etc. hochzurechnen ist schwierig, da ich noch nicht ewig lange alleine wohne und von daher noch keine aussagekräftigen Daten habe.

    Mit den Daten vom Verkläufer scheint es schwierig zu sein, da das Objekt vermietet war und der Mieter Strom etc. selbst mit dem Versorger abgerechnet hat.
    Die Angaben im Exposé sind aus 2008, als der Verkäufer dort noch selbst gewohnt hat.
    Wobei - am Verbrauch in kWh dürfte sich ja nicht wesentlich was geändert haben.
     
    #4 DobiFraulein
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