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zwischen Blueline und Tötungsstation

  1. Butter bei die Fische - zwischen Blueline und Tötungsstation

    Der kleine, süße, wunderschöne Blaubär, den ihr aus einem meiner letzten Beiträge kennt, kam kürzlich aus einem anderen Tierheim zu uns.
    Sein Vorbesitzer war nicht so nett, dafür aber sehr sadistisch, was eine abartige und traurige Geschichte kreiert, die seine Vermittlung im Handumdrehen möglich gemacht hätte. Da wir aber kein 0815 Auslandstierschutzverein sind oder unprofessionelle Uschis, bleiben wir bei den Tatsachen und Fakten.
    Seine Vorgeschichte ist traurig, sollte aber kein Beweggrund sein, sich einen Hund ins Haus zu holen.

    Nach wie vor wollen sie alle einen Blauen, Silberlabbie, Sektfrenchie oder vergleichbar kranke Tiere haben, so süß, so sozial und so unfassbar Tierschutzrelevant.
    Körperlich und im Kopf, Hauptsache die Optik passt.
    Manchmal habe ich das Gefühl einige Menschen gehen gerne zum Tierarzt und leiden mit ihren Tieren, weil sie sich dann besser fühlen. Aber das ist ein anderes Thema, darüber reden wir noch.

    Das kleine Männchen ist gerade mal 1,5 oder höchstens 2 Jahre alt, hat eine offenbar angeborene Fehlstellung der Pfote, mittelgradige HD, beidseits FPC, eine vergrößerte Prostata und eine klitzekleine Infektion, vielleicht auch einen Herzfehler.
    Röntgen, CT, Kardio, Sono, OP.
    Seine Krankenakte hat schon jetzt ein Ausmaß angenommen, welches Jenseits von Gut und Böse ist.
    Und was kein Normalverdiener jemals zahlen könnte und wollte - ein junger Hund der nicht toben darf, der Medikamente braucht und ruhig gehalten werden muss. Ein junger Hund der misshandelt wurde und nicht viel kann, aber eine entzündliche genetische Veranlagung mitbringt. Von Außen schreien alle ‚Hier‘ - aber kaum einer ist sich darüber im Klaren, was es wirklich bedeutet. Viele wollen gerne ‚retten‘, aber nicht auf das Happy End verzichten oder die Komfortzone verlassen.
    Es gibt Abstufungen im Tierschutz und glaubt mir, sie sind gravierend.
    Wir können uns gerne darauf einigen, dass kein Hund böse geboren wird, wenn wir uns auch einig sind, dass Hunde die Menschen beißen und Hunde töten nicht zwangsläufig böse sind. Sie sind Hunde, von Menschenhand gemacht. Für gewisse Zwecke gezüchtet, mit Jobs die ihnen in die Wiege gelegt sind.
    Oder mit Behinderungen und Krankheiten, die werden ihnen auch gerne in die Wiege gelegt, von Menschen denen es egal ist, die es nicht mal merken.
    Vor Kurzem kam mir ein Schäferhund entgegen der so tiefgelegt war, dass ich mich kurz gefragt habe, ob es ein Kind im Hundekostüm ist. Jeder Schritt von ihm tat mir weh.

    Unsere Hunde werden krank geboren und krank gemacht.
    Wo ist der Unterschied zwischen Tötungsstation und dem Tod auf Raten?

    Geboren um zu sterben und zu leiden - aber da wir ja in Deutschland leben, ist es alles halb so wild. Lieber noch einen völlig verängstigten Hund aus dem Trappo holen, der übermorgen wegläuft und dann im deutschen Tierheim sitzt.
    Kein Ding Leute, wir kümmern uns immer wenn es schief läuft, aber ihr seid die Helden.
    Ich wünschte ich wäre bloß verbittert, aber leider ist es alles wahr. Einen Großteil der Abgabemeldungen machen die geretteten Schätze aus dem Ausland aus.

    Immer wieder höre ich ‚in Deutschland bekommt man ja keinen Hund‘ und denke jedes Mal: denk mal drüber nach, Liebelein, warum du keinen Hund bekommst.
    Und denk mal darüber nach, warum du so leicht an einen aus Rumänien kommst.
    ‚Der darf bei mir auch im Bett schlafen‘ - dann eignet sich der Hund, der des Vorbesitzers Ohr fraß, gegebenenfalls nicht. Unverständlich und gemein, wir vermitteln kaum Hunde an Familien - so haben die armen Schätze doch keine Chance (weitere schwere Beißvorfälle zu verursachen) und eine realistische Chance ein Leben zu führen, welches nicht mit einer Tötungsanordnung endet.
    Aber was wissen wir schon.

    Ich frage mich warum so wenige verstehen, welches Leid dieser niedliche Hund in die Wiege gelegt bekam, nicht nur weil der Vorbesitzer ein Freak war, sondern weil er krank ‚gezüchtet‘ ist. Warum bemitleidet jeder die Hunde im Ausland und hier wird verniedlicht und verharmlost, alles ja nicht so schlimm.
    Wir haben zwar andere Probleme, aber die sind nicht besser, bloß besser verpackt.
    Sie werden immer an den Rand geschoben.
    Keiner sagt ‚ach du *******, ein Blueline, der arme Hund‘ oder ‚oh fuck, ein Frenchie, der kriegt kaum Luft‘ - wir sehen, was wir sehen wollen.
    Es wird vermittelt - um jeden Preis.
    Es ist ein Leid, wo man sehr gut Zucker drüber kippen kann - doch ewig währt dies ganz gewiss nicht.

    Wir kämpfen derzeit gegen Windmühlen, sind ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich finde übrigens nicht, dass Tierschutz an der Grenze aufhört, aber meine Definition von Tierschutz weicht vom aktuell weit verbreitetet praktikzierten ab.
    Für das blaue Männchen sind schon jetzt die Tage gezählt, mit einem Skelett eines alten, kranken Hundes lebt es sich nun mal nicht lang. Aber sein Leben wird schon gut werden, solange ich meine angemalte Hand mit den langen Krallen noch hoch halten kann, werde ich sie schützend über Hunde halten, über die zu wenig ehrlich gesprochen wird.

    Lügen haben kurze Beine und pocket Bullys auch - und beides ist nicht gesund.
    Man schützt keine Tiere, keine Hunde, in dem man ihnen ihre Natur aberkennt, vertuscht oder schön redet, was längst nicht mehr schön ist.

    Ich verteile jetzt eine Runde Hustensaft und trinke einen Kaffee, während ich den lieblichen Klängen des Keuchens lausche und das übertriebene Mitleid mit meinen kleinen Schätzen verdränge.

    Euch wünsche ich einen schönen und gesegneten Tag - von wem auch immer ihr gerne einen Segen hättet!

    Und Ps. der Blaumann freut sich über Unterstützung oder Paten!
    Quelle:
     
    #1 bxjunkie
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



    Euer Hund wird euch lieben!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Ich weiß gar nicht, was ich darauf antworten soll, weil in dem Text mindestens 5 verschiedene Themen quer durchmischt werden. :lol:
     
    #2 Meizu
  4. Aber er hat mit jedem Wort recht....
    Auch wenn mein nächster wahrscheinlich wieder ein Ausländer wird.
     
    #3 Candavio
  5. Du brauchst nicht zu antworten..mir gefiel der Text er ist wahr deshalb hab ich ihn gepostet..ohne Zwang für andere ihn zu kommentieren ;)
     
    #4 bxjunkie
  6. Ich verstehe den Text irgendwie nicht. Meint die manches ironisch?
     
    #5 Mauso
  7. Es ist ja auch durchaus wahr, was dort steht. Und interessant. Ich sehe da mindestens 3 Themen die jedes für sich eine Diskussion bzw. einen eigenen Thread wert wären.
     
    #6 Meizu
  8. Ja manches schon...
     
    #7 bxjunkie
  9. I could cry. Poor Bluebear, P. I wish I could give you a home :(
     
    #8 Madeleinemom
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