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Wieder Leinenpöbeln seit Zweithund

  1. Liebe Kampfschmuser, heute bräuchte ich mal euere Erfahrung und Hilfe.

    Unser Rüde (7Jahre) war lange Zeit ein heftiger Leinenpöbler. Es war Frustbellen, da er im Freilauf keinerlei Aggression gegenüber anderen Hunden zeigt.
    Mit meiner Hundetrainerin habe ich das in den letzten zwei Jahren so gut wie wegbekommen. Eigentlich gab's nur noch Ausraster bei seinen Lieblingsfeinden in der Straße.
    Jetzt ist vor sechs Wochen ein kleines Cane Corso Mädchen eingezogen. Leider muss ich feststellen, dass Diego langsam wieder in sein schlechtes Benehmen an der Leine zurückfällt.
    Ansonsten hat sich sein Gehorsam nicht verschlechtert, er genießt die Aufmerksamkeit, da im Moment natürlich sehr viel geübt und gelernt wird.
    Da ich jetzt zwei Hunde rufen und anleinen muss, ist oft nicht die Zeit für die Ruhe, wie wir es bisher vor Hundebegegnungen hatten. Wahrscheinlich überträgt sich meine Unruhe, es zeitig zu schaffen auf Diego.
    Ich lasse im Moment auch nicht mehr so viele Hundebegegnungen ohne Leine zu, da die Kleine lernen soll, dass wir auch ohne Spiel an der Leine an anderen Hunden vorbei gehen. Wir gehen sehr oft mit anderen Hunden spazieren, dass genug Zeit für Spass und Spiel ist.
    Mit Diego alleine war ich sehr entspannt, da sowohl Freilauf, als auch an der Leine gehen sehr gut geklappt haben.
    Jetzt wollte ich von euch wissen, wie ich damit umgehen soll. Hundeschule gehe ich natürlich auch noch, aber oft ergeben sich solche Situationen in der Stunde nicht.
    Jetzt schon mal vielen Dank für euere Hilfe.
     
    #1 Lanzelot
  2. Er verteidigt sein maedchen.
     
    #2 toubab
  3. Das habe ich auch schon gedacht. Ich werde jetzt wieder konsequent den Abstand vergrößern, dass wir gar nicht erst in Stress geraten. Wenn sich Diego so aufführt, verunsichert es die Kleine sehr. Nicht, dass sie auch noch mitmacht, weil sie meint, dass man sich an der Leine so verhalten muss!
    Bis jetzt ist sie nämlich sehr entspannt bei anderen Hunden an der Leine und ich will, dass das so bleibt!
     
    #3 Lanzelot
  4. Geht ihr häufig genug mit den Hunden einzeln spazieren? Ich würde in der Phase einmal täglich einen Trainingsspaziergang mit jedem allein machen. Zumal der Welpe/Junghund ja eh noch keine riesen Runden drehen, dafür aber viel kennen lernen sollte.
     
    #4 Dunni
  5. Das stimmt. Ich gehe regelmässig mit Beiden alleine. Vlcht. nicht täglich, aber sicher 4 oder 5x in der Woche. Dabei durchaus an verschiedenen Orten (Flughafen, Stadt, Bahnhof, Wald etc.). Manchmal sind wir auch zu zweit, sodass jeder einen Hund an der Leine hat.
    Alle Pöbeleien haben stattgefunden, wenn ich beide Hunde alleine hatte. Ich glaube, da kommt der "Kontroletti" zum Vorschein, der das für uns Frauen regeln muss!
    Habe gleich Hundeschule, werde es dort ansprechen und mir Tipps geben lassen. Meine Hundetrainerin führt ja auch zwei Hunde (Rottweiler und Cane Corso), die hat zum Glück Erfahrung.
    Vielen Dank, bin weiterhin für Anregungen dankbar!
     
    #5 Lanzelot
  6. Such dir auf jeden Fall rasch sachkundige Hilfe, denn als Carne Corso wird sie recht schnell mitmachen, so wie ich sie kenne.
    Keinesfalls Verschiedenstes ausprobieren, sondern Ursache analysieren und danach euren Weg durchziehen.
     
    #6 matty
  7. Danke für euere Antworten.
    Meine Trainerin meint, dass es normal ist, wenn ein Zweithund einzieht, dass der Erste schlechte Angewohnheiten wieder aufnimmt.
    Sie meint, ich soll genauso weitermachen, wie ich die Leinenpöbelei ja schon mal so gut wie wegbekommen habe.
    Ruhe und die nötige nötige Distanz.
    Je weniger stressige Situationen kommen, umso besser für die Kleine!
    Es ist mir halt auch immer so peinlich, wenn das Streifentier so in der Leine hängt. Es sieht unsouverän aus und ich war so stolz, dass ich solche Situationen fast nicht mehr hatte.
    Jetzt ist also wieder richtig vorausschauendes spazieren gehen angesagt!
     
    #7 Lanzelot
  8. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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