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Wie geht ihr mit der Trauer um Eure Hunde um?

  1. Ach weißt du, ich trauere auch nicht exzessiv. Außer beim Tod meines ersten Hundes, der sein ganzes und fast mein (bis dahin) halbes Leben mit mir zusammen war, habe ich z.B. nie geweint. Und ich schaffe es ziemlich schnell, mich mit einem (wehmütigen) Lächeln statt mit Trauer an das gestorbene Tier zu erinnern und im übrigen nach vorne zu sehen und den Platz schnell wieder zu besetzen.

    Aber auch wenn ich nach dem Tod eines Tieres relativ sang- und klanglos zur Tagesordnung übergehe, finde ich eine Aussage wie "wozu trauern - ist doch nur ein Hund" erschreckend kalt.

    Klar kann jemand trotzdem gut zu seinem Hund sein und "alles richtig machen". Ich unterstelle alteoma keineswegs, dass sie nicht gut zu ihren Hunden ist. Aber lieben kann sie sie nicht. Denn wer liebt, der trauert auch bei Verlust.
     
    #101 snowflake
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Solange ich nicht trauern konnte (wollte?) war ich krank.....

    Seit dem ich meine Trauer vor allem beim Verlust meiner Tiere zulassen kann, geht es mir sehr viel besser.

    Und ich wünsche jedem, dass er das auch lernt.
     
    #102 Waxel
  4. Ich muss ja nun leider seit letztem Freitag durch das Thema durch und habe festgestellt, dass Herrchen und ich auf total unterschiedliche Arten trauern.

    Während ich am Tag von Cains Tod, bzw. in den Stunden nach seinem Tod, sehr gefasst war, alle angerufen und informiert habe, die Kremierung organisiert und Mattes betüddelt habe (nachdem meine Eltern auf ihn aufgepasst hatten) war das Herrchen komplett aufgelöst.

    Es war für ihn schrecklich Cains toten Körper aus dem Auto heben zu müssen und er wusste zunächst nicht, ob er den aufgebahrten König noch streicheln würden können (konnte er dann doch).
    Die Kremierung war für ihn dann völlig furchtbar.

    Das alles war für mich "nicht so schlimm" (stark beschönigt gesprochen, natürlich).
    Ich hatte das Gefühl einem Freund noch einen letzten Dienst erweisen zu können.

    Erst als ich zur Haustüre heimkam und wider besseren Wissens einen wedelnden und strahlenden Cain erwartete... der da eben nicht mehr war... war es bei mir rum.
    Ich bin heulend zusammengebrochen und hatte Schwierigkeiten mich überhaupt wieder einzukriegen.

    Seither macht sich Cains Abwesenheit noch immer sehr bemerkbar.
    Er fehlt mir in jeder Minute.
    Ich stelle vier Näpfe hin und wundere mich, dass ein Esser fehlt, ich schließe Türen zu Zimmern ab, in die er nicht reindurfte, obwohl Mattes keine Türen öffnen kann.
    Ich höre Pfotengetrappel und denke er ist es, dabei isses "nur" Mattes.

    Herrchen hingegen hat es nun akzeptiert.
    Er ist natürlich traurig, hat aber iwie seinen Frieden damit gemacht, dass es Cain nun besser geht.

    Das weiß ich freilich auch... aber es schnürt mich trotzdem noch den Hals zu. (Ist ja auch erst zwei Tage her)

    Mir hat es sehr gut getan meine Trauer zu teilen.. der Welt, seinen Freunden etc. mitzuteilen, welchen Verlust wir erlitten haben und zu spüren, dass es viele Menschen gibt, denen er etwas bedeutet hat.
    Es ist für mich iwie tröstlich zu wissen, dass auch noch andere ihn so toll fanden, wie er war...
     
    #103 Mayerengele
  5. Ich musste dieses Jahr - bis jetzt - 2 eigene Hunde und einen Kater erlösen lassen.

    Bei Nora ist ja derzeit noch die Frage, wie es weiter geht - im Extremfall wäre das Nr.4 für dieses Jahr. Das ist ganz schön heftig. :(

    Ich trauere jedes mal, aber immer unterschiedlich. Der Reißzahn hat mich am tiefsten getroffen, ich kann bis heute keine Bilder von ihm ansehen. Nele vermisse ich am meisten.

    Bei dem Kater bin ich wie betäubt, weil es erst gut aussah und dann rapide mit der Diagnose Leukose berg ab ging.

    Den Tod erlebe ich bei schwerer Krankheit eher als Erleichterung, ich habe eher Sorge, das Leid zu lange hinaus zu zögern oder die Schmerzen nicht genug eindämmen zu können.

    Das hat mich beim Reißzahn fertig gemacht und daran knapse ich immer noch. Dieses warten auf das Ende und die Traurigkeit, weil man es weiß. Man versucht das Beste daraus zu machen und trotzdem...es ist und war furchtbar.

    Da hier ja auch vorwiegend ältere Herrschaften einziehen, lässt sich das nun mal nicht vermeiden. Trauer gehört dazu, aber ich hoffe, das es vorerst mal.
     
    #104 Nicole Binder
  6. Mir geht es da genau umgekehrt ... ich habe ca. ein halbes Jahr gebraucht, bis ich den "Nachruf" für Cheyenne schreiben konnte ... und auch als ich wenige Tage nach ihrem Tod mit meinen Eltern telefoniert habe, habe ich ganz gezielt und bewusst NICHT über Cheyenne gesprochen ... ich musste das erstmal selbst in aller Ruhe sacken lassen.
    Obwohl ich nachdem die Entscheidung getroffen und Cheyenne eingeschlafen war eine tiefe Ruhe und Frieden in mir spürte, dass es der richtige Zeitpunkt nach einem langen glücklichen Leben war. Die Trauer war immer vermischt mit Dankbarkeit, dass ich sie so lange ín meinem Leben haben durfte.
    Geholfen hat bei mir sicher, dass noch Buddy und Apollo da waren ... und die Wohnung nicht ganz ohne Pfotengetrappel, die Routine von Füttern und Gassigehen noch vorhanden.
    Auch der Entschluss den leeren Sofaplatz wieder zu besetzen, mitsamt der Aufregung die dazu gehört einen neuen Hund auszuwählen und einzugliedern, war für mich sinnvoll.
    Alles in allem akzeptiere ich den Tod als zum Leben dazu gehörend und finde "tot sein" nicht schlimm ...mmmh... nicht das schlimmste... - lediglich das Sterben/ die Umstände des Sterbens beschäftigen mich manchmal noch längere Zeit.
    Für mich wäre es zig-fach schlimmer, wenn mein Tier einfach "verschwunden" oder mir bekannt an einem schlechten Ort wäre als schlicht "tot" - denn wenn es tot ist, muss ich mir keine Sorgen mehr machen, ob es ihm gut geht oder ob es leidet.
    (schwierig zu beschreiben :( )
     
    #105 ccb
  7. Bei mir gingen ja auch schon mehrere Tiere. Mein allererster Boxer hatte einen Gehirntumor und es war absehbar, dass er nach einer bestimmten Zeit erlöst wird. Für Basco hatte sein Leiden ein Ende, nachdem wir im Stillen peu à peu Abschied nehmen konnten. Es war für mich trotzdem ganz schlimm, aber nachvollziehbar und irgendwie ertragbar. Bei Sandos war es ganz, ganz anders. Er war mein Seelenhund, war ein ganz wichtiges Wesen in meinem Leben. Er wurde ja vergiftet und das macht es für mich so extrem. Er hätte noch viele Jahre vor sich haben können :(
    Ich kann mir noch immer keine Bilder von ihm anschauen. Überall sind noch Spuren seines Lebens. Das Bild neben seinem Engel ist "noch" umgedreht. Mir zerreist es das Herz, wenn ich an ihn denke. Sandos fehlt immer noch an allen Ecken und Enden. :heul:
    Die Trauer um Sandos ist - glaube ich- nicht weniger schlimm, als wenn ein Familienmitglied stirbt. Das Ganze dann noch gepaart mit einer großen Portion Wut :(
     
    #106 caramba
  8. Nun, ich finde es ist anders wenn der Tod plötzlich und unerwartet kommt, denn da reißt es einem ( mir ) dir Füße unter dem Boden weg.
    Allerdings versuche ich der Trauer freien Lauf zu lassen und erinnere mich immer an die ersten Momente, die Besonderheiten die wir erlebten und da ich an ein Leben nach dem Tod nicht glaube, aber ich versuche mir einen ebenso schönen Platz zu wünschen, wie es ihn bei mir hatte.
    Die Gespräche mit der Familie und Freunden sind auch immer sehr stärkend.
    Und so bleibt die Erinnerung an eine wunderbare Zeit, die dir niemand nehmen kann und die so manch einer auch einfach nicht versteht, aber das ist ja das besondere daran.
     
    #107 SOX Boy
  9. am Mittwoch mussten wir unsere Julie einschläfern lassen .. sie war 13 Jahre alt und hatte zeitweilig auftretende Gelenkprobleme .. sie konnte an einigen Tagen nur langsam die Treppe hochsteigen und wollte manchmal nicht so lange spazieren gehen .. an anderen Tagen war sie völlig vital und wenn sie wusste es geht zum Nachbarn, der sie immer mit Leckereien füttert, hat sie sogar noch teilweise kräftig an der Leine gezogen (wie mussten sie das letzte Jahr an der Leine führen, da sie erblindete).

    sie hat mit meiner Mama in einer anderen Stadt gewohnt als ich und als ich am Mittwoch angerufen hab, hat meine Ma geweint und gesgat sie hat Julia beim Tierarzt gelassen, weil es ihr seit Montag nicht gut ging und sie nicht mehr gut laufen konnte und sich nachts nicht eigenständig umdrehen konnte. sie hat erst gezögert, sie zum Arzt zu bringen, weil sie dachte ihre Zeit sei gekommen und sie sie nicht beim Arzt quälen wollte.. ich dachte bis zuletzt der Arzt würde ihr vllt eine Therapie oder Medikamente verschreiben und alles würde wieder gut werden, weil ich gelesen habe, dass Bewegungserkrankungen häufig im Alter auftreten und oft gut zu heilen sind.

    nach ein paar Stunden rief sie mich an und teilte mir mit, dass der Arzt Organerkrankungen festgestellt hat .. er hat gesgat dass man es evtl heilen könnte.. aber meine Mum hat sich dagegen entschieden. sie wollte unsere Kleine nicht leiden lassen und hat sich für eine Einschläferung entschieden. der Arzt wollte aus irgendeinem Grund noch bis 18 Uhr warten aber sie meinte sie würde sofort hinfahren um sich zu verabschieden..

    als sie bei ihr war, war Julie ganz apathisch .. sie meinte sie hat sie noch wahrgenommen aber kaum noch reagiert.. die Ärzte meinten, sie war ganz ruhig die ganze Zeit, hat nicht gejault .. ich kann diese Vorstellung nicht verarbeiten .. dass sie da ganz alleine lag und nicht wusste was mit ihr passiert..

    hinzu kommt, als ihr die Spritze verabreicht wurde, konnte meine Mama sich nicht in dem Raum aufhalten.. ich muss dazu sagen meine Mama leidet unter nervlichen und herzlichen Problemen und sie konnte es einfach nicht auf sich nehmen .. jeder kleinste Stress wirkt sich sofort auf sie aus, selbst kleinste Alltagssituationen kann sie schwer verarbeiten, weswegen ich es auch vollkommen nachvollziehen kann ..

    aber wie kann ich es schaffen, diese Gedanken zu bewältigen ?

    wir haben auch kein Grab für sie, weil meine Mama es einfach körperlich und Mental nicht geschafft hätte, sie zu begraben ...

    ich fühle mich so furchtbar deswegen .. ich denke immer daran, dass sie ein ganz wundervolles Leben hatte und auch bis zuletzt nicht den Eindruck gemacht hat, dass sie leidet.. selbst wenn sie Tage hatte, wo sie weniger gut laufen konnte, hat sie mit dem Schwanz gewedelt und war immer die Alte, nur eben etwas langsamer.. es waren nur die letzten 2-3 Tage, an denen es ihr nicht gut ging.. aber ich fühle mich so schrecklich, dass sie ganz am Ende alleine war...
    und denke, vllt hätte man es besser machen können.. sie eher zum Arzt bringen..

    tut mir leid, dass ich so viel und detailliert alles schreibe, aber ich habe einfach nicht die Kraft, es jemanden aus näherer Umgebung zu erzählen, wie ich mich wirklich fühle, es fällt mir leichter, es an euch, die vllt ähnliche Erfahrungen gemacht haben, zu adressieren...

    wie geht ihr mit euren Schuldgefühlen um ?
     
    #108 saika
  10. Liebe saika, sowas kann das sehr schnell gehen und selbst bei regelmässigen Altersvorsorgeuntersuchungen kann nicht alles erkannt werden. Ich habe einen Hund einschläfern lassen müssen, bei ihm war es von den ersten Sympthomen bis zum Ende nur wenige Tage, bei einem anderen Hund sogar nur wenige Stunden, nachdem er plötzlich kolabierte, bei einem weiteren dauerte mehrere Monate. Da steckt man nicht drin.

    Ich denke als Bezugsperson des Hundes spürt man, wann der Zeitpunkt gekommen ist und so hat Deine Mama ganz sicher im Sinne des Hundes richtig entschieden. Auch glaube ich nicht, dass die Tierärzte eingeschläfert hätten, wenn die Hündin mit guter Prognose heilbar gewesen wäre. Ja, man macht sich trotzdem immer Schuldgedanken, wahrscheinlich liegt es daran, weil man so machtlos erscheint. Aber einen Hund von seinen Qualen zu erlösen, ist wahnsinnig viel, was wir für unser geliebtes Familienmitglied tun können. Keine einfache Entscheidung. Hut ab, dass Deine Mama das trotz ihres Krankheitszustandes geschafft hat!

    Deine Mama war in Gedanken bei Eurer Julie als sie die Spritze bekommen hat, Eure Julie war auf mentaler Ebene nicht allein und das zählt doch auch. Julie ist sicher friedlich über die RBB gegangen und weisst Du was am meisten zählt? - dass sie ein tolle Leben bei Euch hatte!!

    Es ist sicher sehr schlimm für Dich, dass Du Dich von Julie nicht verabschieden konntest. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du ein schönes Photo von ihr aufstellst und eine Kerze anzündest. Vielleicht kannst Du Dich von ihr auf diese Weise verabschieden.

    Ich zünde auch eine Kerze an. Für Julie.

    Mein herzliches Beileid. R.I.P. Julie.
     
    #109 Jackie
  11. das tut mir leid Jackie, dass du da auch schon durch musstest.

    ich denke ich werde noch ein wenig Zeit brauchen, um mir Fotos ansehen zu können. ich möchte noch warten, damit ich bei dem Ansehen der Bilder an all die schönen Jahre mit ihr denke, und nicht an den Verlust.

    vielen lieben Dank für deine tröstenden Worte und für dein Beileid. das hat mich etwas beruhigt und mir ein viel besseres Gefühl gegeben.

    wir werden uns jetzt einen kleinen Welpen holen um wieder einen verschmusten Fellpartner an unserer Seite zu haben
     
    #110 saika

  12. oh ich kann dich so gut Verstehen, wir bekamen unser Molly mit 6 Monaten und waren der 4. Besitzer sie war nur Haut und Knochen, ja sie hat auch nur mir Vertaut wo ich war da war auch meine Molly, am 25. Mai gingen wir Spazieren und ich habe sie von der Leine gelassen damit sie in die Wiese rein kann, aber wie aus dem nichts kam ein Hase und Molly hinterher sie kam auch noch sicher auf die andere Straßenseite und ich sprang noch den Feldweg hoch und genau da nahm sie noch mal einen Anlauf und direkt in ein Auto rein als ich zu ihr kam, kam sie auf ihren zwei Läufer entgegen und den ganzen Körper hat sie hinter sich hergezogen. Wir sind sofort in die Tierklinik gefahren die gute Nachricht war das nichts Gebrochen war für die Lähmung gab es keine Erklärung. Der nächste Tag gingen wir zu unserem Tierarzt weil ich sie nicht alleine in der Tierklinik lassen wollte, da stellte sich heraus das sie die Blase nicht leeren kann also gingen wir jeden Tag und haben ihre Blase leeren lassen bis am Mittwoch da fing sie langsam an ihre Füßchen und Schwänzchen wieder zu bewegen, am Freitag hatte die kleine wieder angefangen ihren Rücken zu spüren ich war so glücklich in diesen Moment und dann sagte am Samstag noch der Tierarzt ich glaube sie ist jetzt über den Berg, aber dann kam die Nacht und mein Liebling hatte die ganze Nacht starke Schmerzen und keine Schmerzmittel haben geholfen, so gingen wir am Sonntag morgen zum Tierarzt meine Molly ist ganz friedlich in meinen Armen eingeschlafen und bis sie erlöst war. Wir haben Molly Einäschern lassen leider bringe ich es noch nicht fertig ihre Asche an ihrer Lieblings stelle zu verstreuen. Für mich steht einfach die Zeit still es schmerzt so sehr und alle sagen sie hat 8 Jahre ein gutes Leben bei dir gehabt lass sie los,, keiner Versteht wie ich mir Vorwürfe wegen dem Unfall mache und das es meine Schuld ist. Ich vermisse meine Molly so sehr das jeden Tag nur die Tränen fließen.
     
    #111 mmoni1005
  13. Hallo,
    Das klingt jetzt bestimmt seltsam aber glaubt ihr an Schicksal?!kurz zur geschichte unser heute Verstorbener Hund Balu hatte seit samstag ein kumpel der zufällig auch balu heißt und auch 13,5 jahre als ist!ebendso hat er eine extrem gute seele wie Balu nummer1!seit Balu 2da war gibg es balu 1auf mal rapide schlechter also gingen wir zu TA die ein Riesen leber tumor feststellte und wir mussten ihn vor ort einschlafen lassen!nun frage ich mich ob es wirklich zufall war balu 2 zu finden oder Skicksal?!den balu 1 war vor gut 2wochen noch agil!ging gassi,welzte sich ,lungerte und frass auch gut?!hat er gemerkt es ist nun guter"ersatzt"da ich darf gehen?!oder doch nur einbildung??
    L.g
    Nadja
     
    #112 Balu2016
  14. Vor dem Tag wo ich meinen gehen lassen muss habe ich auch schon Angst. Musste voriges Jahr im Sommer mein Frettchen gehen lassen und es macht mich heute noch traurig wenn ich vor seinem Grab stehe und daran denke.
    Man kann es nicht ändern dass man die meisten Tiere gehen lassen muss da sie nicht so alt werden wie wir (Schildkröten & Co ausgenommen).
    Ich denke man sollte es versuchen so zu sehen der Tod eines Tieres wird kommen darum sollte man zu seinen Lebzeiten alles mögliche tun um sein Leben lebenswert zu gestalten. Dann hat man alles getan was man tun konnte.
    Ein schönes Grab oder wenn dies nicht möglich ist eine Gedenkstätte in der Wohnung. Und entscheiden wann es sich für das Tier lohnt noch zu leben und wann es besser an der Zeit ist zu gehen, denke das ist das schwierigste. Wenn man das macht hat man alles menschenmögliche getan und kann es nicht ändern. Leider.
     
    #113 Roli2190
  15. Da zur Zeit die Hündin einer Bekannten im Sterben liegt, sind bei mir all die schrecklichen Ereignisse des letzten Jahres wieder hochgekommen. Wir hätten letztes Jahr schon fast unseren Hund verloren aufgrund eines Darmverschlusses und außerdem leidet er schon seit 2-3 Jahren an Arthrose. Also ich drücke sowieso jeden Monat die Daumen, dass er weiterhin ohne Schmerzen laufen kann. Aber die Vorstellung ihn jemals gehen lassen zu müssen ist einfach unmöglich für mich. Ich kann diesen Text nicht mal in einem Rutsch durchschreiben ohne das Tränen fließen.
     
    #114 Amstaff_
  16. Für mich ist es sehr schrecklich, und das nun schon seit 40 Jahren, die Entscheidung über Leben oder Tod treffen zu müssen. Und noch schlimmer ist es, wenn einem ein relativ junger Hund sehr plötzlich mitten aus dem Leben gerissen wird. Das sind die, die mich sehr lange viel Herzblut leiden lassen, damit komme ich am wenigsten zurecht, denn das, diese "Ungerechtigkeit", tut am meisten weh, weil man diesen Abschied im Gegensatz zu Krankheit oder Alter nicht verstehen, nicht begreifen kann.
    Ich hab meinem ersten GS Leon leider buchstäblich beim Sterben zusehen müsssen (lymphosarkom im Darm) .... ich weiß aber nicht wirklich, ob ich es schaffen würde, noch einmal nach einer derartigen Diagnose einfach zu sagen, mein Hund soll über die RBB gehen, wenn das Leben noch lebenswert ist? Mir sitzt seit div. schrecklichen, aber auch friedvollen Toden meiner Hunde hin und wieder die Angst im Nacken, wieder einen sehr liebgewordenen Begleiter viel zu früh zu verlieren. Ich hab Hunde im frühen Alter durch Babesiose, Unfall, Vergiftung verloren, mittlere durch Krebs und eben spontanen Lungenriss ohne Erklärung, und andere durch Alterschwäche ...... bei manchen war es "leichter", Abschied zu nehmen, für sie eine Erleichterung, bei manchen hängt es mir noch immer nach.
    GS Rodin ist 2014 Mitte April völlig überraschend mitten in der Nacht gegangen, und das tut bis heute sehr, sehr, sehr weh.
     
    #115 PriRoGi
  17. Vor dem Abbau im Alter hab ich ehrlich gesagt auch Angst. Wenn es mal soweit sein sollte, hätte ich glaube ich gerne, dass es relativ schnell geht. Und dass die Entscheidung so einfach wie möglich fallen wird. Ich hab ja schon mitgelitten, als mal eine Kralle abgebrochen ist und ich immer mit diesem "warum tut das so weh und warum kann ich nicht richtig laufen"-Blick angeguckt wurde. :(
    Ich bin dann zwar jede Minute da für ihn, aber jemand der Kraft ausstrahlt bin ich dann auch nicht.
     
    #116 Amstaff_
  18. Hallo zusammen,
    aus aktuellem Anlass, lasse ich dieses Thema nochmal "aufleben" (komisches Wort, in anbetracht des Themas)
    Ich musste meine Leni am 18.03.20 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ich hatte sie 14 Jahre und einen Monat bei mir, sie war kerngesund, bis sie innerhalb eines Monats (komischerweise ab ihrem 14. Geburtstag am 18.02.),stark abgebaut hat. Sie hatte ein Hirnödem, das aufgrund von zu viel Hirnwasser entstanden ist, welches vermutlich auf eine Entzündungsreaktion im Gehirn (MUO, falls das jemandem was sagt), zurückzuführen war. Falls jdm diese Geschichte interessiert, ich habe einen Thread erstellt mit dem Titel "drangwandern demenz Hirntumor", damals wusste ich noch nicht womit wir es zu tun haben..

    Jedenfalls war Leni mein Lebensinhalt, mein Mittelpunkt, mein Sinn, meine Stabilität, meine Aufgabe... Ich habe sie geliebt und liebe sie immer noch.
    Nun bin ich zurück geblieben, mit diesem unerträglichen Schmerz.. Ich rede mit ihr am Abend, ich gehe unsere Runden, ich trage ein Medaillon mit ihren Haaren drin und nächste Woche bekomme ich sie in der Urne zurück...
    Es schmerzt so sehr, wenn ich an sie denke, mir kommen direkt die Tränen.. Ich weiß, dass ich da durch muss, bin keine Freundin vom "verdrängen". Aber ich wünsche mir so sehr, daß ich Frieden damit schließen kann, dass ich glauben kann, wenn ich mir sage "du hast alles richtig gemacht", dass ich an sie denken kann und mir sagen kann "was für eine tolle zeit wir hatten, ich bin dankbar, dass ich sie so lange haben durfte"... Vielleicht bin ich zu ungeduldig..? Habt ihr Strategien, Ideen, Methoden, wie ihr mit diesem Schmerz der Trauer umgeht?
     
    #117 SternchenJune
  19. Erstmal, dein Verlust tut mir sehr leid :(.
    Aber ich weiss immer nicht, wie ich das bewerten soll...
    "Mein Lebensinhalt, mein Mittelpunkt, mein Sinn,..."
    Ich hoffe, das diese Aussage der tiefen Trauer geschuldet ist.
    Die kann man tatsächlich nur "aussitzen", wenn möglich, viel mit Freunden, die das auch verstehen, drüber reden und durchaus auch beim Bilder angucken weinen oder lachen, wenn dieses an lustige Begebenheiten erinnern.
    Es dauert einfach, wird nie ganz weggehen, aber man lernt damit zu leben.
    Sollte diese Aussage aber ernst gemeint sein, dann finde ich das schlimm/traurig.
    Es sind unsere besten Freunde, unsere Familienmitglieder, die wir lieben und für die wir, soweit möglich, alles tun.
    Aber es sind und bleiben Tiere.
    Seinen "Lebensinhalt" sollte man doch besser in was anderem finden....
     
    #118 Candavio
  20. Danke für deine Anteilnahme.
    Tatsächlich ist es wahrscheinlich meiner familiären Situation geschuldet, dass ich so viel Halt in Leni gefunden habe. Sie hat wirklich sehr viele Funktionen übernommen, die normalerweise Menschen übernehmen sollten, die dies in meinem Fall aber leider nicht geschafft haben. Vielleicht muss ich nun mehr Halt und Stabilität in mir selbst finden, das wäre am sinnvollsten, denn Menschen haben mich, im Gegensatz zu meinem Hund, schon sehr oft enttäuscht in meinem Leben. Nichts desto trotz muss der Weg nun erst mal gegangen werden. Ich lasse auch alle Gefühle zu, die da sein wollen. Aber ich habe gehofft, dass es Gedanken oder Anker, oder wie auch immer man es nennen mag, gibt, die es einem leichter machen..
     
    #119 SternchenJune

  21. Yuma ist das selbe für mich, und das entspricht keinerlei Trauer - er lebt.

    Ich find's ehrlich gesagt schon anmaßend zu sagen man solle seinen Inhalt in etwas "besserem" finden. Ich glaube das ist je nach Mensch und Charakter unterschiedlich und ich bin von Herzen her glücklich damit, Yuma als mein Ein & Alles zu haben und anzusehen. Für mich gibt es nichts "besseres".
    Meine größte Angst ist ihn eines Tages zu verlieren, auch wenn ich heute schon weiß, dass es eines Tages so weit sein wird.
    Das sollte man doch wirklich der Person selbst überlassen.


    Liebe @SternchenJune mein herzliches Beileid und viel Kraft in dieser schweren Zeit.
    Ich selbst habe große Angst vor dem Moment, wenn es auch hier soweit ist.
     
    #120 Yuma<3
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