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Wenn es knallt!

  1. Juhuu,

    gestern war es bei uns sehr stürmisch und ich hatte die Fenster bzw. Terrassentür auf. Da passiert es natürlich manchmal, dass die Tür dann doch mal zufällt. Für Amy ist das der Weltuntergang. Alles was knallt ist eine Katastrophe.

    Nun bin ich ran und habe versucht es irgendwie zu schaffen, dass es für sie nur noch ein Schreck ist aber kein Weltuntergang mehr.

    Sobald ich die Terrassentür in der Hand hatte, ist sie schon geduckt in Richtung Sofa gelaufen. Nun habe ich sie hinter mich genommen und für jeden Schritt zur Terrassentür hin, gelobt. Als das nicht mehr so schlimm war gab es mal wieder einen kleinen Knall mit der Tür und Leckerchen wenn sie wieder mutig war. Klappte zum Schluss sehr gut. Nun meine Frage. Amy vergisst den Knall aber nicht. Wenn es heute gut war, ist es morgen noch lange nicht gut und übermorgen erst recht nicht. Soll ich nun jeden Tag etwas an den Ursachen üben?

    Das mit der Tür ist nur ein Beispiel für viele lauten Geräusche die sie nicht geheuer findet. Zugeknallte Mülltonnen sind auch ganz toll. Bis heute geht sie da schneller dran vorbei. Naja und über Silvesterkram brauche ich nicht drüber reden. Da gibt es nur die Flucht ab nach Hause ohne Kompromisse.

    Andere Geräusche wie z.B. Gewitter oder Fehlzündungen von Autos interessiert sie wiederum null.

    Ich freue mich über eure Tipps und eure Erfahrungen.;)
     
    #1 Dini8686
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige. - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  3. Das kenne ich von meiner verstorbenen Hündin Vanity. Mir ist mal im Durchzug, als ich den Müll rausbringen wollte, die Küchentüre mit einem unfassbarem Knall zugeschlagen. Vanity lag zu dem Zeitpunkt im angrenzenden Wohnzimmer und schlief. Seit dem war sie sofort weg wenn ich den Müllbeutel aus dem Eimer holte um ihn wegzuwerfen. Sie hat das ganz klar miteinander verknüpft, obwohl die Türe erst zufiel, als ich mit dem Müllsack an der Haustüre stand. Ich hab das nie wieder aus ihr rausbekommen.
    Sie hatte auch schreckliche Angst vor Gewitter und Silvesterknallerei..Du kannst sicherlich jeden Tag üben, aber wenn sie das nicht verinnerlicht als "es droht mir keine Gefahr, ist nur laut" wirst du das bis zum Sankt Nimmerleinstag üben können ohne Erfolg.
    Wenn du ausdauernd bist, spricht aber ja nichts dagegen, vll. platzt der Knoten ja durch Gewöhnung doch einmal :)
     
    #2 bxjunkie
  4. Danke für deine Antwort. So richtig ermutigt sie mich nicht;)

    Mhh ich versuche es einfach weiter. Das mit der Tür sollte ich wohl mit üben hinbekommen. Mit mir zusammen, also wenn ich vor ihr stehe, ist sie auch mutig und schnuppert dann auch mal an den Sachen. Silvesterknallerei definitiv nicht. Da hyperventiliert sie förmlich.
     
    #3 Dini8686
  5. Ich weiß, und das tut mir leid, aber du wolltest es wissen ;)
    Wie gesagt, jeder Hund ist anders und ich hab mich da auch nie so richtig reingehangen. Vielleicht klappt es bei euch mit deinen Ansätzen ja viel besser?
     
    #4 bxjunkie
  6. Haha hast ja Recht. Ich werde es einfach versuchen. ;) gestern hat sie sich zwar kurz erschrocken und hat immer noch skeptisch zur Tür geschaut, ist beim Zufallen jedoch nicht sofort abgehauen:toll: Tschaka. Die kleinen Schritte sind schon viel Wert bei meinem kleinen Schisser..
     
    #5 Dini8686
  7. Mino hat im Prinzip Angst vor allem, was auch nur ansatzweise knallt. Egal, ob Tür, LKW, umfallende Gegenstände oder ganz schlimm Sylvester. Er zieht den Schwanz ein und versteckt sich in der kleinsten Ecke, die sich dann aktuell bietet. Sylvester kann ich daheim nur mit lautem TV und geschlossenen Rollläden mit ihm verbringen und dann sind ja noch die Wochen davor und danach, wo einige Bekloppte meinen, sie müssten weiter herum knallen.
    Oder wenn ein gewisser bayrischer Fußballverein irgendetwas gewonnen hat, ist irgendwo in der Nachbarschaft ein Fan, der minutenlang herum böllert.

    Bis heute weiß ich nicht, wie ich meinem Hund diese Angst nehmen kann, außer, sich ihr immer wieder mal auszusetzen, wenn sie nicht vermeidbar ist. Einige angeblich beruhigende Naturpräparate haben NULL gebracht und mit Chemie will ich ihm eigentlich nicht kommen.

    Vor 2 Tagen sind auf einer Wiese bei uns in der Nähe zwei Heißluftballons gestartet. Ich kenne meinen Hund und hatte ihn vorsichtshalber an der langen Schleppleine angeleint. Sein erster Blick war "UUii... schau mal, zwei ganz große Bälle, da will ich hin!"
    Der zweite Blick war anders, denn der erste Ballon hatte gerade "eingefeuert" (oder wie man das nennt).
    "Aaaahhh.. Hilfe ... Daaadddyyy.... da will mich einer töten!" Und er hat sich ganz tief geduckt und dann ist er förmlich in mich hinein gekrochen vor Angst.
    Nur Spielen konnte ihn dann nach einiger Zeit wieder ablenken.
     
    #6 ruhrschwabe
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