Der Dings der keine der Mails richtig und somit korrekt mein Anliegen liest und mir irgendeinen sinnlosen K.ack übermittelt und du wie einem Minderbemittelten neutral und unter Aufbietung all deiner Reste von Contenance höflich immer und immer wieder den Sachverhalt erklärst.
Ich fühl das... ich habe einmal - vor zwei Jahren glaube ich - für meine Schwägerin und meinen Schwager die Steuererklärung gemacht, nachdem ihr Lohnsteuerverein es nicht geschafft hat, auch nur ansatzweise eine korrekt und komplett ausgefüllte Steuererklärung abzugeben, und eine viel zu hohe Nachzahlung fällig wurde.
Nachdem ich es dann versucht habe - hatte ich eine Ahnung, warum nicht.
Alter, genau das, das, das was du beschreibst, wieder und immer wieder, bis ich irgendwann alles beisammen hatte. Inklusive einer (korrekten!) Kalkulation für Vermietung und Verpachtung, für die ich in so Dinge wie den Bodenrichtwert, ortübliche Vergleichsmiete etc. einsteigen musste. Und gefühlt hundertmal der Erklärung, dass Rechnungen, die auf irgendwelche Dritte ausgestellt sind,
nicht von der Steuer abgesetzt werden können.
(Anmerkung: Meine Schwägerin und ihr Mann haben vor Jahren die Mietwohnung gekauft, in der meine Schwiegermutter und ihr Mann wohnten, als die zwangsversteigert wurde. Diese (bzw. mittleriwele nur noch der Mann, verwitwet) zahlen durch die Miete den Kredit und die
Nebenkosten. Es wäre clever, wenn dann die Wohnungseigentümer auch Sanierungsmaßnahmen beauftragen bzw. pro forma zahlen, und nicht der Mieter. Das ist aber auch so eine Sache, die am anderen Ende keiner so richtig versteht, egal wie oft ich sie wiederhole.)
Ein normaler Mensch, der mit seiner Arbeitszeit Geld verdienen muss, kann sich gar nicht damit so auseinandersetzen und x mal nachfragen und erklären, erklären, erklären....
(Ich mache auch die Steuererklärung für meine Mutter, und habe da ein ähnliches, aber nicht ganz so ausgeprägtes Problem. Die kann sich nicht merken, ob sie für eine bestimmte Sache Beleg A oder B schicken muss und schickt mir alle Jahre wieder das Falsche, aber da ist es mit einmal Nachfragen getan.)
Der Hit war allerdings, als die Schwägerin, weil sie für das Jahr vergessen hatte, ihre Mitgliedschaft zu kündigen, meinen Ansatz mit zum Lohnsteuerhilfeverein getragen hat, um ihn dort prüfen und ggf. ergänzen zu lassen - dort wurde ihr sehr hochmütig beschieden, sie solle sich bitte nicht auf Amateure verlassen, das sei alles
komplett fehlerhaft und unvollständig - weil ich die Pflegepauschale (für die Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger) vergessen hatte.
Ja, hatte ich - ich kannte die vorher gar nicht. Allerdings war die im ersten Versuch vom Verein
auch nicht enthalten gewesen.
Ansonten haben die an der "komplett fehlerhaften" Steuererklärung nicht einen Strich geändert.
Ja, heißes Thema. Ich freu mich schon auf's nächste Frühjahr.