Was ist wenn? Katze tot....

  • sh0e
hallo,

heute habe ich unseren hund wieder seinen lieblingsgarten (den von meinen eltern) umgraben lassen.
ich mache cash immer von der leine ab und er zischt foermlich durch den garten.
als ich das gartentoerchen hinter uns schliessen wollte, springt die katze vom nachbarn 3 haeuser weiter aussem busch und laeuft davon.

nun.. das haette auch ander's ausgehen koennen.
ich sach ma so, wenn die am anderen ende gewesen waere, waer sie am ende gewesen.
mein vater meint: "was hat die *** katze auch bei uns im garten zu suchen."

wie sieht das denn nun aus, wenn cash sich der katze an-nimmt?
habe ich als halter maßregelungen zu befuerchten?
 
  • SaSa22
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Hi sh0e :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Pete23021972
jr nach einzelfall, ja

pete
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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LG Meike mit Benny
  • xNothing
Gibt es nicht für sowas dann die Haftpflichtversicherung,die dann einem beisteht,falls sowas mal passiert? ^^
 
  • sh0e
jo haftpflicht uebernimmt dann wohl den schaden, den mein racker anrichtet.

nur meine frage ist, MUSS sie dann ueberhaupt einspringen?
wenn die katze auf meinem grund und boden ist,
auf dem sich ein freilaufender hund aufhalten darf.

ist ja was andere's als wenn meiner sich aus meiner hand losreisst und ueber die
strasse zischt um sich die katze zu packen.
 
  • Sirikith
was passieren kann, ist das der halter "schadenserssatz" für die getötete katze fordern kann, oder die TA-kosten, falls die katze überlebt. das fällt aber unter die allgemeine tiergefahr und wird von de rhapftpflicht geregelt.
wenn das ganze auf dem eigenen grundstück passiert (und der Hund nicht etwa über zäune geht) müsste es aber normalerweise keinen ärger mit dem ordnungsamt hinsichtlich "gesteigerte agressivität" geben-dass hunde fremde, weglaufende katzen als beute ansehen und ggf auch reissen, ist so unnormal nun nicht. Wildern isses nicht, weil kein wildtier, und auf eurem eigenen grundstück darf der hund ja frei und ohne maulkorb rumlaufen, solange das grundstück ausbruchssicher ist, also verstosst ihr da auch gegen keine derartige vorschrift. mir wäre jetzt auch kein gesetz bekannt, dass die tötung eindringender fremder haustiere durch eigene haustiere auf eigenem grund irgendwie ahndet, im wesentlichen wird das einfach als normales Instinktverhalten angesehen, ob nun die katze das entfleuchte meerschwein-baby reisst oder der hund die katze.

Mein erster Hund hat, als wir ihn grade mal zwei wochen hatten, auch ne nachbarskatze erwischt-er war im garten, sogar angeleint an ner 8m-leine (also so gesichert, wies fast nur geht) , die katze hat keinen meter vom zaun weg in unserem garten im kompost gewühlt und den hund wohl nicht als bedrohung realisiert....hat uns für die halter auch leidgetan, aber irgendwelche rechtlichen folgen hatte das nicht, im eigenen garten "darf" der hund sowas quasi.

edit sagt: die Schuldfrage ist das interessante-soweit ich weiss, wird bei tieren aber, unabhängig von fahlässigkeiten, immer von einer "allgemeinen tiergefahr" ausgegangen, die greift, wenn ein tier durch tiertypisch unberechenbares verhalten schäden anrichtet, und zwar ungeachtet der Umstände-selbst wenn ein hund einen angreifer (ob nun hund oder mensch) im freien feld, oder nen einbrecher beisst, ist das wohl ein hapfpflichtfall
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Hovi
soweit ich weiss, wird bei tieren aber, unabhängig von fahlässigkeiten, immer von einer "allgemeinen tiergefahr" ausgegangen, die greift, wenn ein tier durch tiertypisch unberechenbares verhalten schäden anrichtet,

Das ist richtig. Aber dass Hunde nunmal fremde Katzen jagen, ist ja kein "unberechenbares" Verhalten, sondern sogar sprichwörtlich ("Wie Hund und Katz"). Insofern wäre ich mir in diesem Punkt nicht sicher, ob die Versicherung zahlt.

Wenn der Hund die Katze TÖTET und es ist keine Rassekatze, wird es noch fragwürdiger: Ideeller Schaden wird nicht bezahlt, und wie hoch ist der "materielle Wert" einer streunenden Katze???
 
  • Stinker
Stellt sich wirklich die Frage, ob ich überhaupt zu Schadenersatz verpflichtet bin?

Muss ich als Haus / Grundstückseigentümer überhaupt eine fremde Katze dulden?

Mein Garten ist eingezäunt und dient in erster Linie als Auslauf für die Hunde.
Die angrenzende Gartennachbarin hat zwei fette Kater, die als Freigänger ganztägig unterwegs sind. Da es regelmäßig zu Konflikten zwischen meinen Hunden und den unerwünschten Katzen auf meinem Grundstück gekommen ist, habe ich das Gespräch zu der Nachbarin gesucht.

Ganz klar, Sie möge dafür Sorge tragen, dass Ihre Katzen nicht mehr meinen befriedeten Besitztum aufsuchen. Ebenso Haftungsausschluss für Schäden! Kommt einer Ihrer Katzen auf meinem Grundstück durch die Hunde zu Schaden, hafte ich dafür nicht! Andersrum, kommt ein Hund durch Ihre Katzen zu Schaden (was ja auch durchaus möglich ist) nehme ich Sie in Regress.

Nun ist Sie sich der Gefahren bewusst, läst Ihre Katzen aber weiterhin streunen, auch in unserem Garten!

Stinker
 
  • Pelzgesicht
Da ich Hunde- und Katzenbesitzerin bin möchte ich mal anmerken, dass man einer Katze kaum erklären kann, wohin sie spazieren geht. Im Normalfall ist eine Katze auch schneller als ein Hund und flüchtet sich auf einen Baum oder durch eine Hecke. Gerade in einem Garten sind diese Fluchtmöglichkeiten ausreichend gegeben. In der Regel hat ein normaler Hund, ohne gesteigerte Aggressivität auch Respekt vor den Krallen einer Katzen, denn die sind recht scharf. Bei uns zu Hause ist die Alphaposition vom Kater besetzt - unangefochten.

Ich finde, dass ein Hund durchaus lernen kann, dass man Katzen nicht ernsthaft jagt, sondern sie in Ruhe lässt. Davon profitiert man auch als HH. Erstens spart man sich eventuellen Ärger mit den Nachbarn, zweitens läuft man nicht Gefahr, dass der Hund einer Katze nachjagend vor ein Auto rennt.

Viele Grüße,
Pelzgesicht
 
  • Leia
Wie willst Du einer Katze beibringen das sie nicht in bestimmte Gärten darf?
 
  • Dobi
@ Pelzgesicht: Ich denke eigene und fremde Katze sind zwei Paar Schuhe. Bei der Rudelkatze sehe ich auch kein Problem und der eine oder andere Hund lässt sich bestimmt auch abhalten fremde Katzen ( Beute) zu jagen.
Und ein Hund mit Jagdtrieb ist deswegen nicht gesteigert agressiv.;) Man sollte nicht vergessen das Hunde ohne Jagdtrieb ohne Menschen nicht überlebensfähig wären.
@ sh0e: Zur Haftungsfrage: das wird Dir nur dein Versicherungsfachmann sagen können. Ich denke aber schon aus den von "Stinker" zitierten Urteilen wird die Haftung nicht in Frage gestellt werden können.
Ob die Katze auf dem Grundstück des Hundehalters oder in der freien Wildbahn zu Tode kommt, dürfte danach nachrangig sein.
 
  • sh0e
Muss ich als Haus / Grundstückseigentümer überhaupt eine fremde Katze dulden?

Duldung der Besitzstörung durch Nachbars Katze

AG Rheinberg, Urteil vom 28. 11. 1991
Da es unmöglich ist, Katzen innerhalb des Grundstücks des Halters so sicher zu verwahren,
dass diese nicht auf das Grundstück des Nachbarn entlaufen können,
hat der Nachbar auch keinen Anspruch auf Untersagung des Haltens einer Katze,
auch wenn das Tier üblicherweise auf dem Nachbargrundstück seine Notdurft verrichtet.


Duldungspflicht des Grundstücksbetretens durch eine Nachbarkatze

OLG Celle, Urteil vom 27. 3. 1986
Auf Grund des nachbarschaftlichen Gemeinschaftsverhältnisses hat in einem Wohnvorort
der Grundstückseigentümer nach Treu und Glauben zu dulden, dass eine dem Nachbarn
gehörende Katze von Zeit zu Zeit seinen Grundstücksgarten betritt.
Keine Besitzstörung bei Gartenbesuch durch Katze

LG Augsburg, Urteil vom 24. 8. 1984
1. In einem Wohnvorwort hat der Grundstücksbesitzer Katzenbesuch von
Nachbargrundstücken in seinem Garten aus dem Gesichtspunkt des nachbarrechtlichen
Gemeinschaftsverhältnisses zu dulden.
2. Das gilt auch dann, wenn die Katze an einer im Garten angelegten Vogeltränke Vögel
jagt und zweimal in mehreren Monaten kurz einige Meter ins Haus eingedrungen ist.
das war alles was ich im zusammenhang hund / katze / garten rausfinden konnte.
und wenn man nach "hund reisst katze" sucht, dann findet man nur kommentare zu wildernden hunden.

ich moechte nochmal klarstellen, das ich mit der katze generell kein problem habe.
auch bin ich kein fanatische katzenhasser (mag sie halt net so gern wie hunde).
doch muss ich meinen hund ja quasi ueberall min. angeleint rumfuehren, da moechte
ich ihm schon den freiraum im gesetzlich zugesprochenem rahmen ermoeglichen.
also kommt ein maulkorb/eine leine im garten definitiv nicht in frage.
und da ich es nicht verbieten/verhindern kann das die katze sich dort aufhaelt, sehe ich diese konfrontation ueber kurz/lang kommen.

nachtrag:
Ich finde, dass ein Hund durchaus lernen kann, dass man Katzen nicht ernsthaft jagt, sondern sie in Ruhe lässt. Davon profitiert man auch als HH. Erstens spart man sich eventuellen Ärger mit den Nachbarn, zweitens läuft man nicht Gefahr, dass der Hund einer Katze nachjagend vor ein Auto rennt.

was langfristig sicherlich eine maßnahme / ein ziel ist.
dennoch aendert es nicht's am momentanen sachverhalt und wie ^^ oben bereits geschrieben,
moechte ich meinem hund den garten als auslauf anbieten.
 
  • Stinker
Im Kern geht es doch darum, ob eine Haftung besteht, wenn meine Hunde auf meinem Grundstück die Katze des Nachbarn erwischt.

Dies ist unabhängig davon, ob ich generell eine Katze dulden muss!

Wir haben selbst seit 6 Monaten zwei Katzen. Einen 13 Jahre alten Kater und eine 3 Jahre alte Katze. Innerhalb unseres Familienverbandes besteht Harmonie und Frieden.

Nachbars Katzen hingegen werden aus dem Garten vertrieben, was völlig normal ist.
Auch gab es schon Gefechte mit dem Zaun dazwischen. Katzenpfote durch den Zaun auf der Hunde Nasen! Einmal hat eine Katze den Sprung über den Zaun nicht geschafft. In der Zaunecke eine Kehrtwende und ab auf einen unserer Bäume. Barny hat schön den ganzen Vormittag Wache gehalten, am Fuss des Baumes.

Übrigens reagieren beide Hunde nur auf diese beiden Nachbarskatzen.

Also, selbst wenn ich eine fremde Katze dulden muss, bedeutet dies im Umkehrschluss nicht, dass ich auch für Schäden hafte.

Stinker
 
  • engel54
Wie kann ich einem Hund vermitteln bzw. antrainieren,eine Fremdkatze,die in "sein Reich eindringt" nicht zu jagen oder sogar verletzt??Terriern sagt man ja einen hohen Jagdtrieb nach
 
  • Pete23021972
erziehung......oder kontrolle

pete
 
  • helki
Also, als meine Lisa noch jünger und besser zu Fuß war, habe ich sie in meinem Garten immer erst dann abgeleint, wenn ich sicher war, dass keine Katzen anwesend sind. Ich hatte auch immer ein Auge drauf - weil ich es mir nicht verziehen hätte, wenn sie eine Katze getötet hätte...

Du kannst ja auch versuchen, Rücksprache mit den Nachbarn zu halten, so dass die Katze zu den Zeiten, in denen dein Hund in deinen Garten kommt, im Haus bleibt... Wäre doch vielleicht 'nen Versuch wert, bevor es unnötige Verletzungen oder Schlimmeres gibt.
 
  • Darla
Wenn wir schon mal bei Katzen im Garten sind hätte ich auch mal ne Frage: unser Nachbar hatte einen alten (40 Jahre oder so) Papagei, der konnte nicht fliegen und durfte im Sommer mit raus, auf seine Stange. Katze kam, schnappte sich den Papagei Coco und der Schäferhund schnappte sich die Katze: alle tot, bis auf den Hund. Hier war ein Riesenärger und die Sache ging auch zum Anwalt. Beim Schiedsmann wurde dann gesagt, dass die Katze ein Glöckchen tragen muss, damit Vögel die Gefahren, die von ihr ausgehen, bemerken. Ist das richtig? Müssen Freigänger immer Glöckchen tragen (auch aufm Dorf)?
 
  • Katzenschutz
Danke Helki

Mich irritiert schon, dass hier mit dem Titel "was ist wenn - Katze tot" massgeblich über die Haftung philosophiert wird.

Selbst wenn ich als Hundehalter vielleicht keine Katzen mag und es auch nicht toll finde, wenn sich eine auf das eigene Grundstück verirrt, kann doch das Tier am wenigsten dazu, oder ? Ist das wirklich (bei mir entsteht etwas der Eindruck) dann den Hundehaltern egal, wenn der Hund eine Katze totbeisst ? :verwirrt:
 
  • sh0e
Selbst wenn ich als Hundehalter vielleicht keine Katzen mag und es auch nicht toll finde, wenn sich eine auf das eigene Grundstück verirrt, kann doch das Tier am wenigsten dazu, oder ? Ist das wirklich (bei mir entsteht etwas der Eindruck) dann den Hundehaltern egal, wenn der Hund eine Katze totbeisst ? :verwirrt:

hallo katzenschutz.

wenn du #11 gelesen hast,
dann ist dir sicherlich
..ich moechte nochmal klarstellen, das ich mit der katze generell kein problem habe....
bekannt.

ich kann dir nochmal versichern das ich die katze ungern tot sehen wuerde.

sicherlich werde ich das gespraech mit dem katzenbesitzer suchen und ihn auf die neue !gefahr! hinweisen.
jedoch kenne ich seine einstellung zu dem thema, da er sich schon mit unserer angrenzenden nachbarin wegen ihres in den haaren hatte.

muss ich das wohlergehen einer fremden katze in meinem garten ueber das meines eigenen hundes setzen?
soll ich also am ende die freiheit meines tieres weiter einschraenken?
auf meinem grund und boden (wo er rechtlich bedingt frei handeln darf?)?
soll ich meinen garten nicht nur hundausbruchs-sicher, sondern katzeneinbruchs-sicher machen? (wenn das ueberhaupt geht)
muss ich mit einem weichen langen gegenstand die buesche abklopfen um die evtl versteckte katze zu verscheuchen?
geht das nicht alles ein wenig zuweit?

Mich irritiert schon, dass hier mit dem Titel "was ist wenn - Katze tot" massgeblich über die Haftung philosophiert wird.

ja, es geht mir hier maßgeblich um die haftung. alles andere is PP, oder wie heisst es:
wenn jemand seiner katze den freiraum des freigangs einraeumt, ist er sich der risiken bewusst.
er weiss schliesslich auch, das sie ueberfahren werden, oder von nem baum ungluecklich fallen kann.

katzenhalter sind sich schliesslich auch bewusst, das ihre katze frei laufen darf.
sich auf fremden grundstuecken aufhalten darf.
voegel / kleintiere im garten des nachbarn reissen darf.

wird mir der umstand das ich mich ueber die rechtlichen konsequenzen im vorfeld informiere,
grad zum strick gemacht, weil ich von einem "was ist wenn" fall spreche?
 
  • Natalie
Ich stehe da ein wenig zwischen den Stühlen...
Einerseits habe ich selbst ja auch Katzen und mag Katzen sehr, andererseits bin ich aber schon der Ansicht, dass der eigene Garten uneingeschränkt dem eigenen Hund zur Verfügung stehen sollte - eben ohne Leine, Maulkorb etc. Dass man vorher schaut, ob irgendwo in den Bäumen und unter den Hecken Katzen sitzen, sollte klar sein. Aber ich würde meinen Hund auch mal unbeaufsichtigt dort toben lassen wollen und nicht die ganze Zeit mit Argusaugen wachen - und dann kann eben eine Katze dazu kommen...

Ich hatte hier ein ähnliches Problem als Lilou kam. Lilou kannte Katzen vom sehen, direkten Kontakt hatte sie nie und will auch bis heute keinen, auch wenn sie inzwischen duldet, wenn der Kater sie anschmust - meist verzieht sie sich jedoch schnell. Da der Kater hier war als sie zu uns kam, wurde er ihr gleich als Familienmitglied vorgestellt und sie hat das akzeptiert und ihn ignoriert (anfangs eben nur verscheucht und weggeschnappt, wenn er ihr zu aufdringlich wurde). Dann holten sich unsere Nachbarn einen Kater den Lilou nicht kannte und der - da mit Hund aufgewachsen - wenig Respekt vor Hunden hat, die auch schonmal anfaucht und auf sowas kann Lilou ja gar nicht.
Ich dachte mir schon, dass das mit Lilou Probleme gibt (Shiwa ist da relaxter) und war von da an sehr vorsichtig, habe Lilou eben nicht mehr mal eben ohne Leine vom Auto in die Wohnung laufen lassen oder mal eben ohne Leine durch den Hausflur eine Treppe hoch zur Wohnung meines Bruders... (Garten haben wir nicht). Hätte ja überall der Nachbarskater sitzen können. Dann an einem Tag (wir wohnen EG) liegen Shiwa und Lilou pennend im Bett im Schlafzimmer, Fenster ist offen und ich sehe aus dem Augenwinkel, wie Jamie auf die Fensterbank springt und im begriff ist auf mein Bett zu den Hunden zu springen - DAS hätte richtig richtig bös enden können und natürlich habe ich mich auch zuerst gefragt: "Was wäre gewesen wenn?" Die fremde Katze ist in MEINE Wohnung gekommen, da kann man mir doch keine Vorwürfe machen, wenn mein Hund sie dann verletzt oder tötet.
Der Meinung bin ich prinzipiell auch nach wie vor - und trotzdem möchte ich das weder sehen, noch den Nachbarn mitteilen müssen :( Daher war mir klar, dass es mit reiner Vermeidung nicht gehen wird, weil es dann nie endgültige Sicherheit geben wird, also fing ich an, Lilou gezielt (mit Maulkorb und Leine) an Jamie zu gewöhnen und inzwischen akzeptiert sie ihn fast wie unseren Kater bzw. ignoriert ihn zumindest und Jamie faucht seinerseits auch nicht mehr so rum, was bei Lilou eben als Provokation gilt und dann "wehrt" sie sich.

SO lebe ich weitaus beruhigter als mir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie ich ein Zusammenstoß verhindern kann und wer im Zweifel schuld wäre...

Nun weiß ich nicht, wie extrem katzenhassend eure Hunde so sind, aber ich würde es letztlich immer damit versuchen, die Tiere aneinander zu gewöhnen - Zusammenstöße kann man nunmal nicht immer verhindern und im Zweifel sieht das für die Katze dann schlecht aus :(
 
  • helki
muss ich mit einem weichen langen gegenstand die buesche abklopfen um die evtl versteckte katze zu verscheuchen?
geht das nicht alles ein wenig zuweit?

Also, ich als Besitzerin eines katzenhassenden Hundes habe solche Vorsichtsmaßnahmen immer als meine "Pflicht" gegenüber anderen Tieren betrachtet. Meinem Hund und mir hat es übrigens nicht geschadetet...

Ich hätte obendrein echt zu viel Angst, ob man mir aus einem Hund, der Nachbars Katze tötet, in der heutigen Zeit nicht einen Strick drehen würde - a la Killerbestie zerfleischt süßes Kätzchen o.Ä.
 
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