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Was haltet Ihr von Uli Köppel und seinem Rudelkonzept?

  1. Ich habe mir seine DVD gekauft und schon mehrfach Leute mit Hunden erlebt, die nach seinem konzept erzogen wurden.
    Ich will hier mit Absicht nichts vorweg nehmen und daher erst mal Eure Erfahrungen bzw. Meinungen hören.
     
    #1 sabsi
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige. - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  3. Ich hatte von diesem Konzept gehört und habe mich dann versucht im Internet schlau zu machen. Ich finde aber, dass alles wischi-waschi beschrieben ist und das was ich rausgelesen habe
    - keine Leckerlies, - keine Schleppleine also keine Hilfsmittel ABER Schauzengriff, Nackenschütteln und auf den Boden werfen finde ich alles andere als fair.

    Warum sollte ich keine postiven Hilfsmittel benutzen dürfen wenn sie helfen?

    Ich halte davon gar nichts, habe selbst aber noch bei keinem Training nach diesem Konzept zugeschaut!

    Gruß Nina
     
    #2 Nileka
  4. Leseprobe:


    Herr Köppel argumentiert über wölfisches Alphatierverhalten.
    Nun hat Günther Bloch leider wissenschaftlich dokumentiert, dass sich freilebende Wölfe wohl gar nicht so verhalten, wie man es so gerne annimmt. Das fängt allein schon beim Begriff Rudel an, den Herr Köppel in jedem zweiten Satz benutzen muss.

    Den Hund im Nacken zu packen und kurz zu schütteln ist ein Tip, der tierschutzrelevant ist, da es eben nicht artgerechtes Verhalten ist und man sich die Frage stellen muss, ob man bei dieser "Strafmethode" dem Hund nicht sogar vermeidbares psychisches Leid zufügt.

    Mir reicht diese Leseprobe aus, um mich deutlich von Köppel zu distanzieren.

    Folgende Bücher besitze ich bisher selbst:

    Das von Herrn Köppel wird höchstens als abschreckendes Beispiel für ein Hundeerziehungsbuch Platz in meiner Sammlung finden.
     
    #3 Rob
  5. Wer das Buch lesen möchte, kann es gerne von mir bekommen.
    Neuwertig für 2€+ Versand.

    Für mich war es nichts.
     
    #4 matty
  6. Ach du liebe Zeit, die Leseprobe reicht mir schon...

    Allein das Beispiel bezgl. unerwünschtem Verhalten ignorieren und das Kind mit der Schokolade... da hat der gute Mann wohl nicht aufgepasst.
    Unerwünschtes Verhalten (ausgenommen Verhalten mit selbstbelohnendem Charakter wie jagen und stehlen) wird abgestellt, wenn es dauerhaft ignoriert wird.

    Nöööö, der geht gar nicht.
     
    #5 ClaudiBB
  7. 2 Euro? Gekauft :)
     
    #6 Rob
  8. Das Thema war vor einiger zeit in WKW.
    Da haben so manche Leute ne Menge Geld ausgegeben, um beim Seminar zu sein.
    Und diese Leute wollten dann jedem von Köppel´s Methode überzeugen.
    Sie waren der Meinung, diese Erziehung sei das non plus ultra.

    Ich hab auch noch nie gesehn, das im Rudel ein Hund den anderen im Nacken schüttelt und runter drückt. Und ich habe Rudel oft genau beobachtet.

    Aber leider fallen immer wieder Leute auf solche Gurus rein.
     
    #7 Harald Grün
  9. Mir persönlich missfällt diese andauernde Gleichsetzung Hund - Wolf - Mensch.

    Hunde sind keine Wölfe, Menschen sind keine Hunde, da gibts doch nichts dran zu rütteln.

    Frage: Wieso haben sich denn vor zig Tausend Jahren die mutigsten Wölfe den Menschen angeschlossen? Ich bin mir sicher, dass das Fressen dabei eine ausschlaggebende Rolle spielte, weshalb ich auch den Ansatz "ohne Leckerlie" fragwürdig finde.

    Man ist sich doch heute einig, dass Leckerlie oder sonstige Belohnungen gezielt eingesetzt werden und eben nicht zum bestechen oder locken.
    Genau so die Hilfsmittel: Viele Gefahren werden so eingedämmt, die "früher" vielleicht einfach keinen interessiert haben. Das verhältnis der Gesellschaft, gerade in Städten, hat sich doch sehr verändert.
    Damit meine ich: Hund jagt, Hund giftet (Halti) etc.
    Von ungefähr kommt das ja auch nicht.

    Clicker ist jetzt nicht mein Ding, man kann damit aber durchaus was erreichen - also was is schlimm daran? Ist letztlich auch nur ein Kommando, bzw. ein Lob.

    Und "früher" wie er es nennt, hatte man die Hunde zum reinen Gebrauch; das ist heute aber nicht mehr so. Deswegen auch nicht vergleichbar mit: "Früher ging es auch ohne".

    Hunde entwickeln sich evoultionsbiologisch immer weiter; gerade die kognitiven Fähigkeiten.

    Deswegen an einem so starren Konzept festzuhalten, finde ich nicht zeitgemäß.

    Just my 2 Cent als Laie :D

    P.S. Ich finde an sich hat er sowieso nichts neues auf Lager, das ganze Gerede darüber, dass der Hund seinen Platz und seine Aufgabe im "Rudel" braucht, ist ja die Grundvoraussetzung mittlerweile.

    Finde ich aber nicht gleichsetzbar mit der Erziehung; genauso kann man ihn fragen wieso er seinem Hund "sitz"Platz"bleib" etc. beibringt, hat ja nichts mit wölfischem "Rudelverhalten" zu tun.
    Sondern ist eben das Spezifikum Mensch-Hund,
    und das funktioniert dann meiner Meinung nach auf einer anderen Ebene wie das innerartliche Verhalten.
     
    #8 Suki
  10. ich war mal auf einem vortrag von ihm, hat nicht wirklich überzeugt, einmal vom inhaltlichen her, sein grundsatz generell, dann hat er sich selber widersprochen und konnte noch nicht mal wirklich auf die fragen antworten....

    alles was für mich auch zutrifft, ist die aussage, konsequenz in der erziehung, ist aber bissl wenig ...... um damit gleich an die öffentlichkeit zu treten :D
     
    #9 Goldenrusty
  11. Hab's auch noch hier rumfliegen, ist höchstens als abschreckendes Beispiel zu gebrauchen:unsicher:.

    Zwar eine andere Baustelle - aber für mich in der gleichen Liga wie die Menschen, die mit ihrem gesammelten Urin die Markierstellen ihrer Rüden "überpinkeln"...:rolleyes::D

    LG
    Mareike
     
    #10 bones
  12. Ist es nicht so das man im Grunde eh kein Rudel hat sondern eine Gruppe?
    Ist ein Rudel nicht eher ein Familienverband? Funktioniert demanch da eh schon nicht alles anders als in einer Hundegruppe?
     
    #11 Wiwwelle
  13. Doch :D

    Ich hab das Buch vor drei oder vier Jahren gelesen und gaaanz schnell weiterverkauft, bevor sich rumspricht, wie schlecht es ist :eg:
     
    #12 Hovi
  14. Wie alle Patentrezepte ist auch diese Bedienungsanleitung für mich nicht zu gebrauchen, denn leider ist es nicht so, dass man mit jedem Hund damit Erfolg hat, wenn man bestimmte Maßnahmen ergreift und bestimmte Reheln befolgt.

    Es mag sein, dass bei dem einen oder anderen Hund diese primitiven Mittel reichen, aber ich bin mir ganz sicher, dass es bei Weitem nicht bei allen Hunden funktioniert. ür mich sind solche Konzepte dazu da, um Hunde zu verwalten, aber nicht dafür zu gebrauchen, wenn man Freude und Spaß mit seinen Hunden haben will.

    Alle Methoden haben ihre Berechtigung, aber keine ist die Antwort auf alle Fragen und Probleme. Ich würde nicht alles verteufeln, was da geschrieben steht, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese Konzepte keine allgemeingültigkeit besitzen und das ist oft genau das Problem.

    Von Schnauzgriffen und Nackenschüttlern halte ich wenig, weil sie meinen Hund null interessieren. Fehlverhalten zu ignorieren funktioniert bei meinem Hund teilweise, aber teilweise auch nicht. Ich finde alleine die Aussage, dass man mit Ignorieren ein Fehlverhalten aus der Welt schaffen kann, für absoluten Quatsch, da es dem Hund beim Zeigen von Fehlverhalten nicht immer nur darum geht seinem Herrchen/ Frauchen zu gefallen, sondern weil es Erfolg bringt.

    Wenn ich z.B. einen Hund habe, der andere Hunde verbellt, werde ich mit Ignorieren je nach Ursache für das Bellen keine Verbesserung bewirken. Ich finde deshalb solche allgemeinen Aussagen immer sehr albern. Alles außer ... wird ignoriert und folgende Verhaltensweisen werden auf diese Art angegangen. Das macht doch keinen Sinn, wenn es tausend und einen Grund für das Verhalten geben kann und jeder Hund einwenig anders ist.

    Meiner Meinung nach ist das ganz Hundethema viel zu kompliziert, als das man es mit einpaar Regeln abhandeln kann. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto vielschichtiger wird es.

    Schütteln, Nacken packen und auf den Rücken drücken, als ultimative Methoden zu preisen, halte ich auch für quatsch, weil auch hier gilt, dass jeder Hund anders für Einwirkungen empfänglich ist. Ich finde gar nicht einmal, dass es nur adrum geht, ob die Methoden tierschutzrechtlich in Ordnung sind, sondern auch um die Frage, ob sie wirksam sind. Wie gesagt, sind es für meinen Hund z.B. die falschen Maßnahmen.

    In meiner Verzweiflung habe ich damals auch alles versucht. Wurfketten, Wurfscheiben, Wasserpistolen, Leinenruck, Klapps vor die Brust, einen simulierten Biß mit der Hand, das Halti, dicke Äste, die ich vor ihm auf den Boden warf, auf die Seite legen, am Nacken packen, einen Klapps mit der Pferdepeitsche auf den Hintern, Sprühhalsband etc. alle diese Methoden mit gemäßigtem Erfolg. Mir viel dann irgendwann auf, dass meinen Hund Tzisch-Geräusche beeindrucken und da kam dann der Pet Corrector zum Einsatz. Es gibt demnach nichts, was meinen Hund mehr beeindruckt, als den blöden Pet Corrector. Das bedeutet nicht, dass ich ihn häufig benutze oder allein als Einwirkung verwende, aber wenn ich meinem Hasen unmissverständlich klar machen will, dass ich etwas wirklich ernst meine, dann kommt der Pet orrector zum Einsatz und die Ansage wirkt dann auch. Dagegen kenne ich eine Menge Hunde, die der Pet Corrector null interessiert.

    Ich will damit sagen, dass ich nichts damit anfangen kann, wenn mir jemand erzählen will, dass sein Konzept auch bei meinem Hund wirken wird, und dabei die individualität der Situation und des Hundes außer acht lässt.

    Abgesehen davon, bezweifel ich den Nutzen von Methoden, die nur darauf beruhen, dass der Hund aus Respekt vor mir das gewünschte Verhalten zeigt bzw. unerwünschtes Verhalten meidet. Bei einem egoistischen Tier wie dem Hund ist diese Motivation meiner Meinung nach immer wieder zum Scheitern verurteilt.

    Ebenfalls gefällt mir die These vom Rudelleben und ihren Gesetzen nicht, denn meiner Meinung nach besteht diese Form des Zusammenlebns unter Hunden nicht. Wenn es bestimmte Ordnungen unter einander gibt, dann werden diese nicht so konsequent und beharrlich ausgelebt, wie das in dem Buch beschrieben ist. Das Buch scheint mir viel zu vermenschlicht gedacht zu sein.

    Ich kann aus allen Büchern etwas positives und nützliches lernen, aber dieses Buch hat mir keine revolutionären Erkenntnisse gebracht. Im Gegenteil halte ich es eher für rückschrittlich und nicht modern.
     
    #13 procten
  15.  
    #14 Nileka
  16. @Nileka: Das wollte uns eine Trainerin die nach Jan Nijbor lehrt, erzählen...
    Wir sollten unseren Doggenrüden am besten nur noch in den Garten pinkeln lassen und wenn er draußen macht, in einer Gießkanne unser Pipi drüber...

    Wir haben keine weitere Stunde ausgemacht ;)
     
    #15 Suki

  17. Aber du musst zugeben, zumindest in einem kleinen Ort kämst Du groß raus, wenn du immer mit einer Gießkanne mit Deinem Rüden durch den Ort spazierst und jedes Mal gießt, wenn er gepinkelt hat.
    Muss ja keiner wissen, was in der Kanne ist.

    (
    :DVielleicht gibt es dann auch die ersten Ortssatzungen die vorschreiben, dass der HH auch Pipi seiner Hunde so zu entfernen hat.)
     
    #16 matty
  18. ...wie der Garten meiner Ma ausgesehen hätte, hat die Dame auch herzlich wenig interessiert.
    So ne Dogge pinkelt gefühlte 100l am Tag, und wo der 2 mal rüber pinkelt, wächst lange, lange nichts mehr :eg:
     
    #17 Suki
  19. Mich hat mal eine Frau, die 2000€ (kein Scherz) für einen Trainerkurs (ND) ausgegeben hatte, recht verzweifelt gefragt, wie sie denn jetzt bloß die BH ablegen könne - der Hund dürfe ja schließlich nicht in den Vorsitz, weil er sie dann dominieren würde... :wand:

    Das arme Opfer war ein richtig toller, agiler Labrador aus Jagdlinie, der auf dem Spaziergang grundsätzlich hinter ihr zu bleiben hatte, es sei denn, sie schickt ihn ausdrücklich vor.

    Ein Häufchen Elend, alle beide:(.

    LG
    Mareike
     
    #18 bones
  20. Allen Ernstes gab es im vergangenem Jahr in der Zeitschrift "Der Hund" einen großen Artkiel "folge mir" oder so ähnlich, in diesem wurde dem Leser erklärt, dass logischerweise der Rudelführer auch bei Hunden als erster läuft und alles ihm folgt!:nee:

    Wo die Autorin ihre Weisheit her nahm, behielt die für sich.:kp:
     
    #19 matty
  21. Cesar Millan propagiert das hinter-einem-laufen ja auch....

    Mir ist das mit vier (manchmal fünf) Hunden schlicht und ergreifend viel zu doof.
    Sollen die doch alle laufen, wo sie wollen, hauptsache, sie kommen sofort auf Ruf.

    Komischerweise hab ich dennoch ein harmnisches Rudel, mit dem ich keinerlei Probleme hab;)
     
    #20 ClaudiBB
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