Warum wird eine Mißhandlung auch noch dokumentiert?

  • Milu
Polizeit informieren, im Falle von Diesem und Jenem auch das Veterinämt, dann selber handeln (z.B. die Misshandlung unterbrechen, Tier an sich nehmen usw.). Alles inkls. Dokumentation wenn es geht.
Also Mißhandlung unterbrechen oder verhindern, wenn möglich nicht mit Gegengewalt, sehe ich auch durch geltendes Recht gedeckt. Schließlich ist mißhandeln von Tieren verboten und Schläge mit einem Gürtel gehören sicherlich dazu.
Aber auch dabei kann es problematisch werden und eine Anzeige wegen Körperverletzung bei übermäßigem Gewalteinsatz folgen.
Tiere an sich zu nehmen könnte ebenfalls nach Hinten losgehen, weil als Diebstahl auslegbar. Meines Wissens nach gelten Tiere leider immer noch als Sache?
Das Täter/innen das deutsche Recht gerne ihrerseits nutzen und umdrehen ist ja nicht erst einmal passiert.
Schwierig denn Nichts tun ist keine Option, gerade wenn man live dabei ist.
 
  • SaSa22
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Hi Milu :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • embrujo
Ich meinte, wie sehen es andere Gerichte bzw. Lehrende, die es nicht als Notwehr einstufen?
Wie gesagt, einige sehen es als Nothilfe. Andere als Notwehr. Und wieder andere lediglich als rechtfertigenden Notstand.

Strafrechtlich durchaus ein Unterschied.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Gone in a flash
Also Mißhandlung unterbrechen oder verhindern, wenn möglich nicht mit Gegengewalt, sehe ich auch durch geltendes Recht gedeckt. Schließlich ist mißhandeln von Tieren verboten und Schläge mit einem Gürtel gehören sicherlich dazu.
Aber auch dabei kann es problematisch werden und eine Anzeige wegen Körperverletzung bei übermäßigem Gewalteinsatz folgen.
Tiere an sich zu nehmen könnte ebenfalls nach Hinten losgehen, weil als Diebstahl auslegbar. Meines Wissens nach gelten Tiere leider immer noch als Sache?
Das Täter/innen das deutsche Recht gerne ihrerseits nutzen und umdrehen ist ja nicht erst einmal passiert.
Schwierig denn Nichts tun ist keine Option, gerade wenn man live dabei ist.

Zum letzten Absatz von dir, ich weiß, ich weiß...


Ich ganz persönlich würde "müde" lächelnd das in Kauf nehmen. Was auch immer da kommen möge. Gibt ja Anwälte die man sich angedeihen lassen kann, zur Hilfe.
Und ICH ganz persönlich würde da auch bitterböse reagieren, wenn n Knaller meinen würde, er könnte sein Unrecht umkehren.
Ich würde den anzeigen bis es aus den Ohren quillt. Und mir das NICHT bieten lassen.
Habe ich im Verlaufe meines Lebens nun gelernt.
Ich will Abends in den Spiegel sehen können, ruhigen Gewissens das ich einem anderen Lebewesen (auf welchem Wege auch immer) geholfen habe. Welches dem Drangsalierendem auf Gedeih und Verderben ausgeliefert war. NEIN, dem schaue ich nicht zu und ist man, um bei so einem hypothetischen Fall zu bleiben, direkt Zeuge und dazu gehört dann halt notgedrungen direkt in der Situation jemanden festzuhalten, schubsen, Tier an sich nehmen wie auch immer... würde ICH das tun. Würde ich nicht ÜBERMÄSSIGE Gewalteinwirkung nennen und mir wäre auch so Rumgedrohe etc. vollkommen Banane.

Da bin ich traurigerweise echt mittlerweile abgestumpft, einfach schon zuviel bekloppte Choleriker "getroffen". Ich sehe übergeordnet auch das Lebewesen, als vor meinem eigenen fremdverursachten Rattenschwanz der vielleicht! folgen könnte.

Im Kopf habe ich gerade so n paar "Schlagzeilen", muss ich aber erst noch suchen zum untermauern meiner nachfolgenden Aussage, da haben ja z.B. Passanten Misshandlungen unterbrochen usw. Oder denjenigen bis eintreffen Polizei festgehalten. Ich bezweifel das für DIE danach n dickes Ende kam.

Sowas beispielsweise:
 
  • bxjunkie
Eingreifen wenn jemand sein Tier misshandelt werde ich immer, hab ich schon als Stöpsel von 10Jahren gemacht.
Älterer Mann mit Jagdhund an der Leine, steht an der Strasse und schlägt seinen Hund mit einer Gerte, weil dieser nicht sitzengeblieben ist..da bin ich hin und hab den angeschrien er solle das lassen und hab ihm die Gerte weggenommen. Der war so perplex das er sich nicht einmal dagegen wehrte. Gut die Gerte war weg, aber ob es letztlich was gebracht hat für den Hund? Aber ich hab halt instinktiv gehandelt.
Frank hat letztens eine Reitstallbesitzerin hier zusammengefaltet, die wollte einem Pferd mit dem Strick ins Gesicht schlagen, weil es sich gewagt hatte den Kopf runterzunehmen und noch ein wenig Gras ausserhalb der Weide zu naschen, statt mitzugehen. Sie ist dafür bekannt mehr als grob mit den ihr anvertrauten Tieren umzugehen, keiner traut sich den Mund aufzumachen (sie hat selber ein ziemliich vorlautes Mundwerk und lässt sich nichts sagen) weil sie nicht gekündigt werden wollen. Naja wir haben da keine Interessenskonflikte. Von mir hat sie auch schon das Wort zum Sonntag diesbezüglich bekommen. Ihr Mann ist das ganze Gegenteil, ruhig und gelassen hat er nie Probleme die Tiere ohne Gebrüll und schlagen von der Weide zu holen bzw. sie hinzubringen.
 
  • Milu
Is alles richtig, wie gesagt : Nichtstun ist keine Option
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Gone in a flash
Damit hat sich meine Frage nach dem "wir" beantwortet.

 
  • bxjunkie
Nix wurde also getan. Es ist zum ....
 
  • Gone in a flash
Wie so häufig, sehr ernüchternd. Sehe ich auch so.

Aber wer weiß, vielleicht kommt da ja noch irgendwas (im Nachgang).

Ich tippe ja wirklich auf sehr (naives) "Mädchen", denn angezeigt hat sie damals ja nicht. Bis heute ja nicht.
Sondern andere haben das gesehen und etwas gemacht.
 
  • Paulemaus
Wie so häufig, sehr ernüchternd. Sehe ich auch so.

Aber wer weiß, vielleicht kommt da ja noch irgendwas (im Nachgang).

Ich tippe ja wirklich auf sehr (naives) "Mädchen", denn angezeigt hat sie damals ja nicht. Bis heute ja nicht.
Sondern andere haben das gesehen und etwas gemacht.

Ich glaube noch nicht mal, dass derjenige, der den Hund so misshandelt hat, nicht mehr in der Nähe vom Hund ist.
Das Mädel schützt den Täter. Traurig.
 
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