Warum wird eine Mißhandlung auch noch dokumentiert?

  • helki-reloaded
Du schreibst es doch selbst. Es geht in diesem konkreten Fall nicht um "massenweise, systematische Tierquälerei, mit dem Geld verdient wird".
Es geht auch nicht darum, diesen verabscheuungswürdigen Kerl zu verteidigen. Hier ging es darum, dass Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nur Kollateralschäden oder was?

Mag jetzt auch erbsenzählerisch wirken, ist mir persönlich aber wichtig, das noch kurz klarzustellen:

Ich schrieb: "Ich hätte für jeden Verständnis, der sich gegenüber Tierquälern und solchen, die mit massenweiser, systematischer Tierquälerei ihr Geld verdienen, vergisst."

Will meinen, das schließt für mich auch "kleine Tierquäler", die das nicht gewerbsmäßig betreiben, sondern "nur" ihr Haustier quälen ein.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi helki-reloaded :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Milu
Und wer ist "wir"?

Zum Rest habe ich null Bock was zu schreiben, da ich mit quasi nichts davon konform gehe, bezogen auf die Halterin und dem NICHTS danach. Sozusagen.

War das ganze nun eigentlich in Berlin oder wo?
Wer genau "wir" ist, kann ich nicht sagen. Ich denke aber, es ist besser, wenn das gar nicht bekannt wird. Die Hatz kann auch von der "anderen Seite" nach Hinten los gehen.
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • Milu
Mag jetzt auch erbsenzählerisch wirken, ist mir persönlich aber wichtig, das noch kurz klarzustellen:

Ich schrieb: "Ich hätte für jeden Verständnis, der sich gegenüber Tierquälern und solchen, die mit massenweiser, systematischer Tierquälerei ihr Geld verdienen, vergisst."

Will meinen, das schließt für mich auch "kleine Tierquäler", die das nicht gewerbsmäßig betreiben, sondern "nur" ihr Haustier quälen ein.
Okay so gesehen hast du recht.
 
  • lektoratte
@helki-reloaded

Vielen Dank für die Erläuterung.

Daraus muss aber in dieser Diskussion doch folgen, dass es dir letztlich egal ist, ob es Unbeteiligte treffen kann?

Oder beziehst du dich auf tatsächliche Augenzeugen?

Hier geht es ja um Leute, die über den Fall außer dem FB-Post nichts wissen und trotzdem den Hund „rächen“ und „Gerechtigkeit ausüben“ wollen.

Oder macht das für dich keinen Unterschied?
 
  • helki-reloaded
Daraus muss aber in dieser Diskussion doch folgen, dass es dir letztlich egal ist, ob es Unbeteiligte treffen kann?

Ich schrieb, dass ich verstehen kann, wenn jemandem bei einem Tierquäler die Sicherungen durchbrennen. Ich schrieb ausdrücklich nicht (und meinte es auch nicht), dass es mir egal ist, wenn es Unbeteiligte trifft.

Und letztendlich wäre mir wohler, wenn der Hund nicht in dem Umfeld, in dem ihm das angetan wurde, verbleiben müsste. Ich werde mir keine Freunde machen, aber eine Selbstjustiz im Sinne von "den Hund aus der Situation entfernen und für eine sichere Unterbringung zu sorgen" hätte ich durchaus nachvollziehbar gefunden. Und vor so einem Hintergrund (nicht vor dem des körperlichen Schaden zufügen wollens) würde ich auch einen Suchaufruf nachvollziehbar (nicht zwangsläufig gut oder richtig) finden. Und ich frage mich, ob das vielleicht ursprünglich hinter dem Suchaufruf gestanden haben könnte und dann aus dem Ruder gelaufen ist (wie so vieles in den sozialen Medien).

Aber nein, eine Hatz auf dazu noch unbeteiligte Personen geht mir zu weit.

Hätte aber jemand aus dem direkten Umfeld den Hund und den Prügelnden auf dem Video erkannt und dem wären die Sicherung gegenüber dem hundeprügelnden Typen durchgebrannt, hätte ich das nachvollziehen können. Übrigens ohne direkt sagen zu können, ob ich das nun gut oder schlecht finde. Ich hätte es aber durchaus nachvollziehbar gefunden.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • lektoratte
Ich schrieb ausdrücklich nicht (und meinte es auch nicht), dass es mir egal ist, wenn es Unbeteiligte trifft.
Ok. Vielen Dank für die Klarstellung.
eine Selbstjustiz im Sinne von "den Hund aus der Situation entfernen und für eine sichere Unterbringung zu sorgen" hätte ich durchaus nachvollziehbar gefunden.

Ok. Diese deine Position finde ich nun wieder nachvollziehbar.

Auch wenn eine so durchgeführte „eigenmächtige Sicherstellung“ ja eben leider alles andere als sicher ist.
 
  • Candavio
Ist schon über 25 Jahre her, da ging bei uns in der Ecke ein Pferde-Ripper um.
Polizei kam um sich die Sicherheitsbemühungen für die Ställe im Umkreis anzugucken und zu beraten.
Bei dem Gespräch erwähnte ich, das ich, solkte ich so einen erwischen und eine Mistgabel zur Hand haben, mich durchaus vergessen könnte...
Lapidare Antwort des Polizisten "Sie sind eine Frau. Sagen Sie halt es war Notwehr..."
 
  • lupita11
Ich glaub's ja nicht. Also Selbstjustiz geht nicht, außer wenn einem jemand einen Grund gibt. Ist es das? Wirklich?
Nein, da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte dass im Sinne von "So ein Idiot muss sich nicht wundern, wenn er angegangen wird."

Und mal ehrlich, was wäre besser: Wenn alle das mit einem Achselzucken abtun würden? Sich nur auf die Behörden verlassen? Das fände ich definitiv noch schlimmer.

Angenommen, man ist bei einer Misshandlung direkt dabei. Ruft man dann die Polizei? Das Ordnungsamt? Oder geht man hin und versucht, dem Tier zu helfen? Das ist nämlich auch Selbstjustiz, zumindest für mich. Es ist menschlich. Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich das trauen. Aber wie immer gibt es auch die Kehrseite der Medaille, nämlich HelferInnen, die über das Ziel hinausschießen.
 
  • DobiFraulein
Oder geht man hin und versucht, dem Tier zu helfen? Das ist nämlich auch Selbstjustiz, zumindest für mich.
Ich sehe da einen gewaltigen Unterschied, ob man versucht, eine Misshandlung direkt zu verhindern, oder ob man sich im Nachhinein dafür rächt.
 
  • lektoratte
Das ist nämlich auch Selbstjustiz, zumindest für mich.

Nein, ich denke, das ist es nicht - täte man es nicht, wäre es unterlassen Hilfeleistung.

„Selbstjustiz“ greift erst, wenn man nicht nur die Tat vereitelt, sondern gezielt den Täter „zu Verantwortung ziehen“ oder ihm eine „verdiente Strafe zukommen“ lassen will.

Einen Rechtsverstoß verhindern darf man. Den Täter eigenmächtig strafen (edit oder das Opfer rächen), nicht.
 
  • lupita11
Das stimmt natürlich.

Dennoch kann ich mehr als verstehen, wenn im Nachhinein zu solchen Mitteln gegriffen würde. Auch, wenn es nicht rechtens ist. Ich fürchte, das ist oftmals die einzige Sprache, die solche Leute, die Tiere misshandeln, verstehen.
 
  • snowflake
Also doch. Also habe ich dich doch nicht missverstanden.
 
  • embrujo
Oder geht man hin und versucht, dem Tier zu helfen? Das ist nämlich auch Selbstjustiz, zumindest für mich.
Nein, es ist Nothilfe. Jedenfalls nach Ansicht einiger Gerichte und einiger Lehrenden.
 
  • lupita11
Ich weiß nicht, ob "etwas verstehen" das gleiche ist wie "etwas gutheißen". Weißt du, wie ich meine. Ich bin da selbst zwiegespalten :).
 
  • snowflake
Ich weiß nicht, ob "etwas verstehen" das gleiche ist wie "etwas gutheißen". Weißt du, wie ich meine. Ich bin da selbst zwiegespalten :).
Du schriebst "mehr als verstehen", und das interpretiere ich deutlich in Richtung gutheißen. Zumal nach meinem Verständnis die Anmerkung, das sei die einzige Sprache, die solche Leute verstehen, eine zusätzliche Rechtfertigung ist.
Und wie sehen es die anderen?
Ich sehe es ebenso. Ich weiß nicht, ob die Nothilfe rein juristisch auch für Tiere gilt oder nur für andere Menschen, aber wenn @embrujo schreibt, dass zumindest einige Gerichte das so sehen, wird das so sein.

Jedenfalls: eingreifen, um einem Tier zu helfen, ja. Losgelöst von der Tat hingehen und dem Täter eine Abreibung verpassen, definitiv nicht.
 
  • lupita11
Ich meinte, wie sehen es andere Gerichte bzw. Lehrende, die es nicht als Notwehr einstufen?
 
  • Gone in a flash
Selbstjustiz in Form wie mit dem Hund geschehen, finde ich persönlich richtig affig.

Das ist alles so Hören, Sagen, ich kenne jemanden der jemanden kennt - Geraffel.
Und das dies hoch unzuverlässig ist, hat man bedauerlicherweise ja sehen dürfen.
Das finde ich tatsächlich echt frech.

Gut finde ich, das sich in Menschen bei solchen Dingen etwas regt. Sie viel Energie aufwenden um dem zu begegnen. Das kann ich verstehen.

Einfach ohne absolute Sicherheit loszustampfen und Menschen zu bedrohen <--- das sehe ich übrigens ABSOLUT so wenn da ne Horde Wildgewordener vor und in meiner Wohnung stehen, weil sie MEINEN (meinen ist halt nicht wissen), die aber im Endeffekt von GAR NICHTS ne Ahnung haben, finde ich echt befremdlich.
 
  • Gone in a flash
Und wie sehen es die anderen?

Meinst du wenn man unmittelbar Zeuge von etwas ist?
Polizeit informieren, im Falle von Diesem und Jenem auch das Veterinämt, dann selber handeln (z.B. die Misshandlung unterbrechen, Tier an sich nehmen usw.). Alles inkls. Dokumentation wenn es geht. Das tut es ja sicherlich nicht immer.
So mein Weg und Denke.

Im Nachgang finde ich den einzig richtigen Weg jede zuständige Behörde zu informieren, inkls. Dokumentation und anzuzeigen.
 
Wenn dir die Beiträge zum Thema „Warum wird eine Mißhandlung auch noch dokumentiert?“ in der Kategorie „Presse / Medien“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
  • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
  • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
  • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
  • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
  • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
  • Nutzung der foreneigenen „Schnackbox“ (Chat)
  • deutlich weniger Werbung
  • und vieles mehr ...
Oben Unten