Von Tierschutzverein enttäuscht

  • kleiner-mull
Hallo,
ich bin neu hier, weil ich anderen mein Leid klagen will, da ich maßlos enttäuscht von einer sogenannten Tierschutzorganisation bin.
Vor fünf Tagen haben wir ein Geschwisterpäärchen aus Spanien adoptiert. Leider stellte sich schon am zweiten Tag heraus, dass die Hündin ein starkes Aggressionsverhalten an der Leine zeigte. Dieses Verhalten hatt sie wohl vorher nicht gezeigt, da sie auf der Pflegestelle mit noch zwei anderen schon älteren Hunden waren, die die Hündin sozusagen "klein hielten". Sie war wirklich absolut außer Rand und Band und steckte natürlich auch ihren Bruder mit der Klefferei, Beißerei etc. (zur besseren Darstellung, sie machte Salti an der Leine!) an. Da ich oft mit meinen beiden kleinen Töchtern unterwegs bin, eine davon ist sogar noch im Buggy, konnte ich dieses Verhalten natürlich auch in Hinblick auf die Sicherheit meiner Kinder (wie schnell kann bei solchen Ausrastern mal eine Hand oder vielleicht auch ein Gesicht eines der Kinder zwischen die Fronten geraten?) nicht tolerieren. Ich fühlte mich aber auch nicht im Stande mit der Hündin in dem Maße zu trainieren, um eben genau dieses Verhalten in ertragbare Bahnen zu lenken, eben weil meine Kinder bei fast allen Spaziergängen dabei sind. Ich beschloss also zum Wohle meiner Kinder die Hündin deswegen wieder an die Organisation abzugeben. Natürlich wollte ich dies auch schnellstmöglich, da so die Zeit in der Familie für die Hündin nur ganz kurz war, sich das aufgetretene Verhalten so nicht weiter manifestieren könnte und der Hund noch in keinster Weise eine Bindung zu uns aufgebaut hatte. Ich habe wirklich sowohl bei der Adoption der beiden, als auch bei der Entscheidung den Hund doch wieder zurück zu geben, an das Wohl meiner Kinder in erster Linie, aber natürlich auch der Hunde gedacht. Ich habe kein böses Wort in den Mund genommen oder behauptet, dass die Hündin wirklich ein aggressives Wesen hätte, das hatte sie nämlich ganz bestimmt nicht. Ohne die Anwesenheit anderer Hunde, vor allem Hündinnen, war sie sogar super lieb! Genau so teilte ich es auch den Damen der Organisation mit und mir wurde sogar Verständnis entgegen gebracht. Als wir aber dann am nächsten Tag die Hündin wieder auf die alte Pflegestelle brachten, wurde unsere Familie aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Vor allem ich, weil ich ja die Entscheidung getroffen hatte. Danach meldete sich keiner der Verantwortlichen des Vereins mehr persönlich bei mir, sondern ließ mir nur noch über die Dame der Pflegestelle, die in dieser Sache keine Schuld trägt und mit der ich auch weiter in sehr nettem Kontakt stehe, (Sie ließ mich z.B. auch wissen wie die Hündin die Trennung von ihrem Bruder verkraftet hat usw.)ausrichten, dass die beiden noch auf Mittelmeerkrankheiten getestet werden müssen. Das war der nächste Knaller, denn in dem Vorgespräch mit einer der Damen aus diesem Verein wurde uns versichert, die beiden seien bereits negativ getestet. (Wir sprechen hier nicht davon, dass ein erneuter Test anstehen würde, sondern es wurde bisher noch gar keiner durchgeführt.) Es handelt sich hier also definitiv um eine Lüge, die uns da aufgetischt wurde.
Was mich aber hierbei noch am meisten aufregt ist, dass sich keiner des Vereins mehr bei mir gemeldet hat, um nachzufragen, wie es dem Rüden, den ich ja behalten habe, geht. Und ob er mit der Trennung von seiner Schwester klarkommt. Eigentlich sollten doch Tierschützer über Streitigkeiten hinwegsehen können und am meisten auf das Wohl der Tiere bedacht sein. Ich bin stinkend sauer wie man mich in diesem Verein behandelt hat. Also sollte jemand mit dem Gedanken spielen, einen Hund von einem Verein zu übernehmen, der auf seiner Internetseite immer von "den netten Chicas" aus dem Tierschutz spricht, lasst die Finger davon und macht es wenn überhaupt über ein ansässiges Tierheim, wo ihr vorher mit dem Hund eurer Wahl ein paar mal rausgehen könnt, um zumindest ungefähr einschätzen zu können, ob er zu euch passen würde.
Danke an alle, die sich diesen Endlostext angesehen haben. Es geht mir schon ein wenig besser, nachdem ich es aufgeschrieben habe.

LG
kleiner_mull
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi kleiner-mull :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • artur_ganate
Hallo erstmal

gut dass es Dir jetzt besser geht.

Also sollte jemand mit dem Gedanken spielen, einen Hund von einem Verein zu übernehmen, der auf seiner Internetseite immer von "den netten Chicas" aus dem Tierschutz spricht, lasst die Finger davon und macht es wenn überhaupt über ein ansässiges Tierheim, wo ihr vorher mit dem Hund eurer Wahl ein paar mal rausgehen könnt, um zumindest ungefähr einschätzen zu können, ob er zu euch passen würde.

Warum hast Du das denn nicht gemacht - Du sagtest doch, der Hund sei auf einer Pflegestelle gewesen?

LG
Dominic
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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LG Meike mit Benny
  • rimini
Danke an alle, die sich diesen Endlostext angesehen haben. Es geht mir schon ein wenig besser, nachdem ich es aufgeschrieben habe.

LG
kleiner_mull

Herzlich Willkommen.

Mir machen die fehlenden Absätze und Leerzeilen zu schaffen. Am frühen Morgen kreiseln da meine Augen über den Monitor.

Leider bin ich mir deshalb nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Ich nehme ne Mütze Schlaf und melde mich heute abend wieder.
 
  • Spell_2103
Hallo erstmal

gut dass es Dir jetzt besser geht.

..
Warum hast Du das denn nicht gemacht - Du sagtest doch, der Hund sei auf einer Pflegestelle gewesen?

LG
Dominic

ebenso willkommen und der Frage kann ich mich nur anschließen ;)
Wie alt sind / waren denn die Hunde?
 
  • kleiner-mull
Hallo,

erst einmal danke, dass ihr euch die Mühe gemacht habt meinen Beitrag zu lesen. Tut mir leid, dass ich so "augenunfreundlich" geschrieben habe, aber ich war so in Rage und habe nicht über so etwas wie Leerzeilen nachgedacht.
Ich werde mich bessern. VERSPROCHEN!


:D





So, und auf die Frage warum ich nicht zu einem ansässigen Tierheim gegangen bin: Weil ich blöd war. Ganz einfach! Ich dachte halt, dass wenn ich mir die Hunde in Deutschland auf einer Pflegestelle anschauen kann, dann wird mich mein Bauchgefühl schon nicht täuschen. Das hat es dann aber leider doch, denn ich habe den "netten Chicas" ja geglaubt.

So bin ich halt. Glaub immer an das Gute im Menschen.

Bis zu dem Augenblick, als wir den Hund wieder übergaben und dabei wüst beschimpft wurden, habe ich auch immer noch gedacht, ich hätte es mit netten Menschen zu tun.

Ich mache ja keinem den Vorwurf, dass die Hündin so reagiert hat, denn es war ja wirklich nicht unbedingt vorherzusehen. Aber ich bin böse, weil ich zum Wohl meiner Familie und wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, auch zum Wohl der Hunde, eine Entscheidung getroffen habe und dafür böse angegangen wurde. Wenn diese Menschen das Wohl der Tiere im Auge hätten, hätten sie das nämlich auch genau so gesehen.

Und es regt mich auf, dass ich im "Vorgespräch" in Bezug auf den Test wegen Mittelmeerkrankheiten angelogen und dieses Thema verharmlost wurde.

Im Endeffekt weiß ich, dass ich auf die Nase gefallen bin, weil ich zu naiv und unvorbereitet in eine Vermittlung hineingegangen bin. Das lässt sich jetzt auch nicht mehr ändern.
Wollte ja auch nur anderen mitteilen, dass sie vorsichtig mit sog. Tierschützern sein sollen und besser nicht zu viel Herz sprechen lassen, sondern eher den Kopf einschalten sollten.

Ach ja, die beiden sind übrigens ca. 7 Monate. Geschätzt wohlgemerkt. Der eine sagt sie wären max. 6 Monate, meine Tierärztin meint aber wohl eher 8. (Der vertraue ich übrigens sehr, denn ich war schon mit meinem alten Hund, der leider im August über die Regenbogenbrücke gegangen ist, bei ihr. Bei dem hat sie mich nie enttäuscht.)

So, dann hoffe ich, dass dieser Beitrag besser zu lesen war :lol::lol::lol:

Bis bald mal!

LG
kleiner-mull
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • rimini
:D viel besser :hallo:

ich würde mich auch furchtbar daran stören, das bei den Mittelmeererkrankungen gelogen wurde. Das ist ein nogo, wenn es um die Gesundheit der Tiere geht.

Es muss nicht getestet sein, aber das muss mir dann mitgeteilt werden, das ich selbst das nötige veranlassen kann.

Zum restlichen "Erlebnis" kann ich nur schreiben, das wohl sehr viele schon ähnliche Erlebnisse gemacht haben. Du siehst das sehr selbstkritisch und zu ändern ist es auch nicht mehr wie du selbst schreibst.

Leider hilft da in Zukunft nur genauer hin sehen und eine gesunde Portion Misstrauen.
 
  • Pommel
Und nicht nur beim Auslandstierschutz ;)
 
  • kleiner-mull
Hallo :hallo:,

misstrauisch werde ich auf jeden Fall in Zukunft sein.

Natürlich weiß ich, das es nicht mehr zu ändern ist, aber es wurmt so!:eg:

Am liebsten würde ich diesen Leuten das Handwerk legen, aber da hat man ja keine Chance :eg:

Dankbar sein, sollten diese "Tierschützer" finde ich diesen netten Hunden, die sie in ihrer fragwürdigen Art und Weise vermitteln, die sich aber dann aus Dankbarkeit in ihrer neuen Familie so lieb benehmen, dass keine Probleme auftauchen. Denn so können diese fiesen Menschen sich weiter darin sonnen, was sie für tolle Menschen sein! Bläh!

Wünsche allen einen schönen Abend!
 
  • EGAR
Was mich daran stoert ist vor allem die Geschwistervermittlung. Gute Orgas und Zuechter lassen sich darauf nicht ein.
 
  • soka2000
mal abgesehen von der orga stört mich, die relative gedankenlosigkeit bei der anschaffung von zwei hunden...

- man hat kleine kinder
- und man hat keine zeit an event. problemen zu arbeiten
 
  • wurschti
Auch wenn Du kleiner-mull durchaus mit einer gewissen Selbstkritik schreibst, so ist das was soka2000 nun in Worte gefasst hat auch etwas mein Gedanke beim Lesen gewesen.

Zwei Hunde gleichzeitig neu aufzunehmen ist eine ganz besondere Herausforderung.
Man muß die Möglichkeit haben mit beide Tiere täglich getrennt voneinander zu arbeiten.
Das wird natürlich zudem noch schwieriger wenn man Kleinkinder hat, daß kann ich durchaus nachvollziehen.

Weißt Du, wir haben keinen Hund aus dem Ausland. Unsere Hündin wurde als durchaus unkompliziert und z. B. katzenverträglich beschrieben.
Als wir bei uns ankamen war das erste was Frieda tat, unsere Katzenomi jagen und dieses Verhalten hielt auch die nächsten Tage an.
Wir waren hier ganz schön fertig, eigentlich hatten wir uns so einiges doch anders vorgestellt.

Im Nachhinein sagen mein Mann und ich beide, wie dumm wir doch waren.
Unsere Frieda hatte alles an dem Tag verloren an dem wir sie holten.
Ihre Bezugspersonen waren fort, statt dessen standen da zwei völlig Fremde bei ihr, bei denen sie noch gar nicht wußte, ob die überhaupt vertrauenswürdig waren.
Keine gewohnte Umgebung mehr, keine gewohnten Hundefreunde, keine gewohnten Gerüche - statt dessen Anforderungen die sie erfüllen sollte und sicher oft gar nicht recht wußte wie überhaupt.

Und nun stelle ich mir Deine Hunde vor: Die haben auch diese ganzen oben beschriebenen Probleme und das sicher in einer noch krasseren Form denn sie haben sogar ihr Land verlassen.
Ich weiß nicht wie sie bis dahin gelebt haben aber oft kennen Auslandshunde ja nicht mal das Leben in einem Haus geschweige denn in einer Familie. Hundekontakte die sie bis dahin frei führen konnten müssen sie nun an einer Leine aushalten. Es findet sicher gerade in der ersten Zeit eine krasse Reizüberflutung der jungen Tiere statt UND sie können sich nicht an Dir orientieren weil sie Dich (noch) nicht als verläßlichen Partner ansehen.

Eigentlich ein Verhalten das man erwarten kann und vielleicht sogar muß als Neubesitzer.
Hunde brauchen ihre Chancen - solch eine Adoption hat auch etwas mit "schlechten wie in guten Zeiten" zu tun und ich kenne so manchen, der klare Worte dafür finden würde, wenn jemand einen gerade übernommen Hund wegen unschönem Verhalten direkt wieder abgibt weil man keine Zeit hat daran zu arbeiten.

Das mit dem fehlenden Test geht in der Tat überhaupt nicht!
Und auch die mangelnde Betreuung nach der Adoption ist sehr unschön.
 
  • gelfi
Hunde brauchen ihre Chancen - solch eine Adoption hat auch etwas mit "schlechten wie in guten Zeiten" zu tun und ich kenne so manchen, der klare Worte dafür finden würde, wenn jemand einen gerade übernommen Hund wegen unschönem Verhalten direkt wieder abgibt weil man keine Zeit hat daran zu arbeiten.


Natürlich muss man immer damit rechnen, dass nicht alles sofort glatt läuft, wenn man einen Hund übernimmt und sollte nicht sofort die Flinte ins Korn werfen, wenn es Probleme gibt.

Manchmal ist es zum Wohle des Hundes aber auch besser, wenn
man ihn zurückgibt, um ihm eine neue und bessere Chance zu geben. Das Mensch-Hund-Team muss schon auch zusammenpassen und so was kann man nicht immer von vornherein genau abschätzen. Wenn man einen Hund behält, mit dem man nicht klar kommt, nützt das dem Hund überhaupt nichts, weil der Hund letztendlich der Leidtragende ist. Das sollten manche Tierschützer auch mal bedenken.
 
  • Wiwwelle
Wichtig wäre es auch zukünftige Hundehalter auf zu klären was sie sich antun mit zwei jungen Hunde und Kinder im Haushalt. Hätte das die Orga getan wäre es zur dieser Situation nicht gekommen

Ich kann auch auf zukünftige Hundehalter so einreden das sie denken allespalletti und super und haben die Kacke dann am dampfen..alles eine Frage des auftreten ;)
 
  • wurschti
Wiwwelle man kann aber auch als zukünftiger Hundehalter sich einiges schöndenken und es entsprechend unkompliziert bei einer Orga auslegen, bis die Hunde dann da sind und es wirklich drauf ankommt ...

Was ich damit meine ist, daß wir hier recht wenig wissen, so lang man eben nur die Darstellung von einer Seite lesen kann.

Und natürlich hast Du gelfi auch recht, gerade deshalb ist eine Betreuung gerade nach einer Vermittlung so immens wichtig.

So lang man nur eine Seite liest, so lang kann man sich nicht wirklich ein Bild machen.
 
  • Wiwwelle
Nichts anderes wollte ich damit sagen...;)
 
  • kleiner-mull
Hallo,

manche scheinen nicht verstehen zu wollen, was mein Problem bei dieser Vermittlung ist.

Ich räumte bereits ein, dass ich auch doof gewesen bin und zu viel mein Herz habe sprechen lassen und zu wenig nachgedacht habe.
Die Vermittlerin hat aber es auch genau auf dies bei uns abgesehen.

Ich habe auch vorher gesagt, dass ich Respekt vor der Verantwortung und Arbeit habe, die ich mir da ins Haus hole. Das wäre aber wirklich kein Problem, wurde mir gesagt und man wäre doch immer für mich da. Als ich nach Hilfe rief, bekam ich ja sogar noch Verständnis, und man gab mir Recht, dass eine Geschwistervermittlung hätte gar nicht passieren dürfen. Aber danach wurde ich doch beschimpft!

Ich habe vorher mit sehr hundeerfahrenen Menschen gesprochen und sie meinten auch, dass eine solche Konstellation schwierigkeiten mit sich bringen kann. Als ich das zur Vermittlerin sagte, versicherte sie mir aber, dass dies Ausnahmehunde sind und das die Hündin ihren Bruder doch als Stütze brauchen würde. Absoluter Quatsch weiß ich heute. Aber man möchte so "guten Menschen" doch auch glauben.


Ich hätte auch kein Problem damit gehabt, wenn die beiden hier einfach nur Blödsinn angestellt hätte oder einfach andere Probleme aufgetaucht wären.
Der Rüde, den wir nun behalten haben, "funktioniert" auch nicht besonders, aber damit habe ich doch gerechnet. Wir werden mit ihm üben und ihm alle Zeit der Welt geben, um zu erkennen, dass er hier ein gutes zu Hause bekommen hat.

Wenn aber Kinder in einer Familie sind, hat deren Sicherheit absolute Pioirität und da wäre es unverantwortlich beide Hunde zusammen zu lassen.

Nur noch zur Info: ich hatte vorher 15 Jahre einen absolut unsozialisierten Hund, für den ich alles getan habe und den ich auch nicht abgegeben habe, nur weil wir Probleme mit ihm hatten.
Ich finde, man sollte aber auch mal sagen dürfen, dass man nicht im Stande ist, die Probleme eines Hundes zu lösen. Wenn man das sofort merkt, muss man sich das auch eingestehen und den Hund wieder abgeben, bevor eine Bindung entstanden ist.

Ich bin für Tierschutz und wollte nur warnen, dass man leider in diesem Bereich oft verarscht wird.
 
  • wurschti
Ich freu mich auf jeden Fall für den Rüden, daß es mit ihm soweit wohl gut klappt!
 
  • kleiner-mull
Eben ,dem Rüden geht es gut, aber keiner dieser Tierschutzorga fragt mal nach.

Ach übrigens, habe soeben von der Pflegestelle erfahren, dass die Hündin adoptiert wird und bleiben darf. Sie hat also jetzt auch ein ganz tolles zu Hause mit zwei anderen schon etwas älteren souveränen Hunden. Sie werden ihr zeigen, dass sie es nicht nötig hat vor irgendwem den Max zu markieren.
Bin sehr froh, dass die kleine Maus nun doch ein gutes zu Hause gefunden hat.
So nimmt die Geschichte nun doch ein gutes Ende.

Die Pflegestelle nimmt nun Abstand von diesem Verein, denn auch hier möchte man mit so asozialen Menschen nichts zu tun haben.
Ich bin also nicht aus gekränkter Eitelkeit sauer auf diese Menschen, sondern es scheint schon was an meiner Einschätzung dran zu sein, oder?

Werde aber trotzdem am Montag mit dem Vorstand der Orga ein Hühnchen rupfen :eg:
Man hat mir vom Vorstand nämlich mittlerweile mitgeteilt, dass man meine Verärgerung verstehen würde und sucht nun doch das Gespräch.
Vielleicht zeigt doch noch jemand Größe.

Wie sollten auch sonst die Nachkontrollen, sofern überhaupt noch welche gemacht werden, von Statten gehen?

Mittlerweile erleichterte Grüße an alle :hallo:
 
  • Midivi
mal abgesehen von der orga stört mich, die relative gedankenlosigkeit bei der anschaffung von zwei hunden...

- man hat kleine kinder
- und man hat keine zeit an event. problemen zu arbeiten

Dies fiel mir auch spontan ein.

Mal davon abgesehen, das die Orga sch.eiße ist, frage ich mich, wieso man sich 2 Hunde gleichzeitig holen muß und dann aber keine Zeit hat am Problem zu arbeiten wegen der Kinder.....

Eine gescheite Orga hätte auch niemals 2 Hunde gleichzeitig an jemanden vermittelt, der 2 kleine Kinder und somit wenig Zeit hat.
 
  • kleiner-mull
Klar war das gedankenlos, geb ich doch zu. Ich hab nur mit dem Herzen gedacht, weil mir die so traurige Geschichte, der beiden erzählt wurde und ich hab den Leuten alles geglaubt, weil die so nett waren. Sie haben meine Gutmütigkeit komplett ausgenutzt.

Es geht mir auch nicht um die Zeit, die fehlen würde. Aber die Konstellation war Müll. Ich habe auch nicht sofort, nachdem die beiden einmal getillt haben gesagt, weg mit der die macht Stress, sondern ich hab mir Rat vom Hundetrainer geholt und er hat mir Recht gegeben, dass ich, in meiner Situation nicht in dem Maße trainieren kann, wie es dieses Problem nötig machen würde. Man sollte, wenn man das merkt, dass die Konstellation nicht hinhaut auch in den sauren Apfel beißen und dazu stehen, dass was falsch gelaufen ist. Von beiden Seiten, oder nicht?

Anfänglich habe ich mich tausendfach dafür entschuldigt, wie es gelaufen ist, aber dann bin ich echt mies angegangen worden. Das stört mich an diesen Leuten. Erst so tun, als wenn sie die Situation der Leute verstehen und dann beleidigen. Was ist denn das für ne Art?

Heute wollte sich übrigens der Vorstend der Orga bei mir melden, um die "Missverständnisse" aus der Welt zu schaffen. Kein Anruf, keine Mail, nichts. Hatte schon damit gerechnet.
 
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