Es ist vielleicht etwas spät für eine Vorstellung, aber ich möchte euch trotzdem ein wenig über meine Fellnasen erzählen. Es hilft mir vielleicht auch, die schweren Zeiten, die vor uns liegen, ein wenig zu verarbeiten.
Hunde gab es bei uns schon immer — ein Leben ohne kann ich mir nicht vorstellen. Meistens hatten wir Schnauzer.
Dann lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Hundephobiker. Es folgten ein paar hundelose Jahre, bis er mich zu meinem Geburtstag mit einem Bulldoggenwelpen überraschte
. Wie er sich überhaupt zum Züchter getraut hat, ist mir bis heute ein Rätsel
. Die Hundeschule hat ihm mehr gebracht als unserem Bully. Aus dem Phobiker wurde ein Hundenarr, und unser Bully ist ein echter Goldschatz: ausgeglichen, klug und ein richtiger Clown.
Ein paar Jahre später fragte mich eine Freundin, ob ich ihren Hund für ein paar Monate nehmen könnte — sie steckte gerade in einer schwierigen Phase. Unsere Hunde verstanden sich gut, also war das kein Problem. Aus ein paar Monaten wurden mehr, und schließlich wurde ich sozusagen das Ersatzfrauchen für Blondy: 56 kg schwer, absolut unverträglich mit Artgenossen, aber unheimlich liebebedürftig. Sie ist eine Mischung aus Irish Wolfhound und Dogo Argentino. Später erfuhr ich, dass ihr früheres Frauchen mehrfach versucht hatte, eine neue Familie für sie zu finden — ohne Erfolg. Blondy randalierte, schrie und schnappte. Bei uns fühlte sie sich sofort zu Hause, kuschelte sich zu Bully ins Körbchen, akzeptierte die Katzen und schleimte kräftig bei meinem Mann
.
Als ihr früheres Frauchen sie das erste Mal hier besuchte, freute sich Blondy zwar kurz, blieb dann aber stur stehen und ließ sich nicht zum Spazierengehen überreden — wie ein Esel. Die frühere Besitzerin heulte im Auto, und wir nannten Blondy von da an eine Opportunistin.
Das ist jetzt fünf Jahre her. Wir waren mehrfach zusammen im Urlaub, ich habe mir einen starken Bizeps eintrainiert wie ein MMA-Kämpfer, und wir haben uns damit abgefunden, dass viele Leute die Straßenseite wechseln, wenn wir vorbeigehen. Es waren großartige Jahre, und ich bin dankbar für jeden einzelnen Tag
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Hunde gab es bei uns schon immer — ein Leben ohne kann ich mir nicht vorstellen. Meistens hatten wir Schnauzer.
Dann lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Hundephobiker. Es folgten ein paar hundelose Jahre, bis er mich zu meinem Geburtstag mit einem Bulldoggenwelpen überraschte
. Wie er sich überhaupt zum Züchter getraut hat, ist mir bis heute ein Rätsel
. Die Hundeschule hat ihm mehr gebracht als unserem Bully. Aus dem Phobiker wurde ein Hundenarr, und unser Bully ist ein echter Goldschatz: ausgeglichen, klug und ein richtiger Clown.Ein paar Jahre später fragte mich eine Freundin, ob ich ihren Hund für ein paar Monate nehmen könnte — sie steckte gerade in einer schwierigen Phase. Unsere Hunde verstanden sich gut, also war das kein Problem. Aus ein paar Monaten wurden mehr, und schließlich wurde ich sozusagen das Ersatzfrauchen für Blondy: 56 kg schwer, absolut unverträglich mit Artgenossen, aber unheimlich liebebedürftig. Sie ist eine Mischung aus Irish Wolfhound und Dogo Argentino. Später erfuhr ich, dass ihr früheres Frauchen mehrfach versucht hatte, eine neue Familie für sie zu finden — ohne Erfolg. Blondy randalierte, schrie und schnappte. Bei uns fühlte sie sich sofort zu Hause, kuschelte sich zu Bully ins Körbchen, akzeptierte die Katzen und schleimte kräftig bei meinem Mann
.Als ihr früheres Frauchen sie das erste Mal hier besuchte, freute sich Blondy zwar kurz, blieb dann aber stur stehen und ließ sich nicht zum Spazierengehen überreden — wie ein Esel. Die frühere Besitzerin heulte im Auto, und wir nannten Blondy von da an eine Opportunistin.
Das ist jetzt fünf Jahre her. Wir waren mehrfach zusammen im Urlaub, ich habe mir einen starken Bizeps eintrainiert wie ein MMA-Kämpfer, und wir haben uns damit abgefunden, dass viele Leute die Straßenseite wechseln, wenn wir vorbeigehen. Es waren großartige Jahre, und ich bin dankbar für jeden einzelnen Tag
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