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Verfügung über die Tötung eines Hundes – trotz bestandenen Wesenstests

  1. Sehr theoretisch, dafür müsste ihn ja erstmal jemand haben wollen. Aber solche Einstufungen werden weitergegeben, beim Ummelden. Was das andere BL daraus macht...ihre Sache.
     
    #21 Crabat
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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  3. Also bevor ich den Hund einschläfern lasse, würd ich da ja alles in Bewegung setzen.
     
    #22 MadlenBella
  4. In diesem Fall gibt es doch Gutachten und bestandene Wesenstests, oder nicht?
    Unabhängig davon, ob man dem Hund mit einer Weitervermittling etwas Gutes tut oder nicht, fände ich das Vorgehen des Amtes insgesamt immer noch sehr befremdlich und bedrohlich, und die Tötung "drüber".
    Ich finde die Gefahrenbewertung wahrscheinlich einfach schräg.

    Edit: Wobei das in Bezug auf Hunde ja nichts neues ist.
     
    #23 MissNoah
  5. Ja, ich persönlich halte den Hund auch nicht für zwingend gefährich. Alle Vorfälle zeigen mMn kein absurdes Verhalten, sondern nur dass die Halterin offensichtlich nicht aufpassen/führen kann. Jedem kann mal was Dummes passieren, 3 x ist aber schon sehr dumm. Das macht den Hund aber nicht gefährlich. Dennoch gab es diese Vorfälle und er richtete jedes Mal Schaden an. Da helfen gestellte Tests danach natürlich wenig, die sagen der Hund wäre nicht gefährlich. So wie die Halterin ihn handhabt IST er gefährlich.
     
    #24 Crabat
  6. Zustimmung.

    Aber dann die Weitervermittlung verbieten und Hund töten lassen ist auch ne echt befremdliche Art, mit dem Risiko umzugehen.
     
    #25 MissNoah
  7. Ja, ich halte den Protest auch für gerechtfertigt. Bin mir aber halt nicht sicher ob die Alternative "Vermittlung" wirklich besser für den Hund ist. Es wäre halt besser für ANDERE Hunde wenn man die Tötungsanordnung kippt, damit das nicht um sich greift.
     
    #26 Crabat
  8. Das auf jeden Fall.
    Wobei ich für diesen Hund aufgrund der großen medialen Aufmerksamkeit auch noch Hoffnung hätte, daß da irgendwo ein vernünftiger, altbewährter Rottweilerfreak sitzt, der sich dann sagen würde: "Kommt, gebt her das Hündchen. Der braucht nur den richtigen Menschen - und dat bin ich."
     
    #27 sleepy
  9. Das steht und fällt mit dem neuen Halter. Ob es einen guten gibt und sich jemand findet... andere Kiste.
    Aber ich denke nicht direkt über die Tötung eines Hundes nach, weil es schwierig werden könnte jemanden zu finden.
    Das sind ja ungelegte Eier. Gibt's doch tausendfach, Abgabe wegen Überforderung. Wenn man da jeden Hund umlegt, hat Mali in Not bald nix mehr zu tun. Da sitzen ja auch nicht nur unproblematische Hunde.
    Ich find halt vor dem Hintergrund der Begutachtungen und Wesenstests... kann Tötung eigentlich noch keine Option sein.

    Exakt.
     
    #28 MissNoah
  10. Ne, und es werden auch immer wieder welche getötet, wenn kein Platz gefunden wird. Teilweise auch voreilig, keine Frage. Aber getötet wird in der "Mali- Abgabeszene" ja mehrmals im Jahr.

    Die Tötung nach Vorfällen ist grundsätzlich erlaubt, auch nach TSchG- wenn der Halter es möchte. In dem Fall möchte der Halter es nicht und das ist was durchgedrückt werden soll.
     
    #29 Crabat
  11. Ich denke, das würde dann eher laufen, wie bei Chico, dass sich aufgrund der medialen Präsenz ganz viele ungeeignete Menschen dazu berufen fühlen, genau diesen einen Hund retten zu wollen
     
    #30 DobiFraulein
  12. Das ist wohl immer so, wenn ein Tier mediale Präsenz erfährt. Egal ob es eine beschlagnahmte "Lieferung" Polen-Welpen, ein geschundener Findling oder ein "gefährlicher Hund" ist - da taucht immer der übliche Haufen Möchtegern-Wohltäter auf. Aber wenn darunter DER Eine ist, der wirklich passt, dann lohnt es sich doch immer, den rauszufiltern.
     
    #31 sleepy
  13. Aber ein bestandener Wesenstest sollte doch eigentlich die "Gefährlichkeit" widerlegen. Warum wird er denn nicht akzeptiert? Hatte das gestern auch auf FB gelesen und geteilt.
     
    #32 Staff_Buddy


  14. 2. Gerichtsbeschluß, der nach dem Baumann Gutachten zu Stande kam.
     
    #33 Finnimom
  15. Thomas Baumann hat auf fb gepostet, warum die Pedition trotzdem gerechtfertigt ist.
     
    #34 matty
  16. Weil er mit dieser Halterin immer "gefährlich" bleiben wird.
    Wenn man nach dem dritten (!!) Vorfall immer noch glaubt, das man alles richtig macht....
     
    #35 Candavio
  17. es gibt ein update von der anwaltskanzlei, die den antragsteller vertritt

     
    #36 Eve_Pablo
  18. Wie hier mit dem Dogo Rüden ausser Rand und Band... und der bekam nur Maulkorb und Leinenpflicht, nach 2 toten Schafen und mehreren verletzten Hunden.... trotzdem sieht man den immer ohne Mauli und die Halter fechten die Anordnung an :wand: solche Hunde gehören in verantwortungsvolle Hände, die ihre Hunde auch ernst nehmen.
     
    #37 pat_blue
  19. hier ein video der beiden anwältinnen, die den antragsteller vertreten, der hängebeschluss wurde erlassen und zeus darf (noch) nicht getötet werden

     
    #38 Eve_Pablo
  20. Wenn das denn so wäre, was ich nicht weiß, dann wäre der Hund doch eher vom Halter zu trennen und nicht zu euthanasieren.
    So etwas ist ja nun leider nicht so ungewöhnlich. solche beschlagnahmten Hunde hat sicher jedes Tierheim ab und an.
     
    #39 matty
  21. Dem widerspreche ich ja auch garnicht.
    Aber ein 7jähriger Rottweiler-Rüde mit drei bekannten (!!) Vorfällen ist in einem TH aber auch nicht gerade der Vermittlungskandidat Nummer eins und wird wahrscheinlich für lange Zeit, wenn nicht dem Rest seines Lebens dort sitzen.
    Ich weiß eben nicht, ob diese Option für den Hund die "schönere" ist.
    Endplätze für so einen Hund sind halt leider sehr rar und auch fast immer voll.
    Und ihn erst ein, zwei Jahre im TH zu "verwahren", um ihn dann schlußendlich doch zu euthanisieren....naja.
     
    #40 Candavio
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