Trumpmania

  • lupita11
Da uns Donald Trump mindestens bis zu den Wahlen in den USA noch begleiten wird, denke ich, rentiert sich ein eigener Thread rund um seine Politik.

ich beginne mal an mit diesem Zitat: "Gesundheitsexperten fürchten: Das Weiße Haus könnte die Arzneimittelbehörde FDA zwingen, eine Notzulassung für einen Impfstoff zu erteilen, bevor die Studien abgeschlossen sind. Amy Compton-Phillips, ärztliche Direktorin des Krankenhauskonzerns Providence, sagt bei CNN: "Die Leute hier machen sich große Sorgen, dass der Prozess unterminiert wird - aus politischen Gründen." Quelle
 
  • SaSa22
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Hi lupita11 :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Paulemaus
Grundsätzlich frage ich mich bei Trump immer, wieso Leute jemanden wählen können, der so eindeutig dumm und gestört ist. Und dann noch so viele seufz
 
  • lupita11
Grundsätzlich frage ich mich bei Trump immer, wieso Leute jemanden wählen können, der so eindeutig dumm und gestört ist. Und dann noch so viele seufz
wobei ich denke, dass unsere Medienberichterstattung über ihn ganz anders ist als in den USA. Ein Bekannter von mir ist oft in Brasilien, seiner Aussage nach wird Bolsenaro dort auch ganz anders gesehen als bei uns.

Perfide finde ich allerdings, dass jeder, der in den USA nicht mit der Politik konform geht (war schon bei Bush nach den Terriranschlägen so), als Vaterlandsverräter abgestempelt wird.
 
  • Paulemaus
Ich habe immer noch Kontakt zu meinem Ex aus den USA. Er ist absolut gegen Trump und beteiligt sich an vielen Diskussionen.
Man kann sich offensichtlich auch in den USA solide zu Trump informieren, wenn man denn möchte.
 
  • Paulemaus
Ergänzend noch dazu:
Ich denke, dass hat wiederum auch was mit dem Bildungssystem zu tun. Je dümmer ein Mensch, desto eher fällt er auf Phrasen rein.
 
  • Candavio
Letztens TV-Bericht über Trump-Fans in USA.
Appalachen, eines der ärmsten Gebiete in USA, Trump-Hochburg.
Frau, arbeitslos, hält sich mit diversen "Jobs" über Wasser, alleinerziehend, zwei Kinder, dazu ist noch ihre Nichte, ebenfalls ohne Job, mit Baby bei ihr eingezogen.
Alle zusammen fuhren dann in eine ca. 100 km entfernte Stadt und campierten dort, weil die nächsten Tage dort eine Art wandernde Poli-Klinik Station machte.
Alle komplett durchgecheckt, zwei neue Brillen und sie bekam noch eine Zahnbrücke.
Alles völlig gratis über Obama-Care.
Aber sie wählen nach eigener Aussage selbstverständlich Trump, weil es seit ihm, O-Ton, "in den USA alles viel, viel besser geworden ist."
:wand: :wand: :wand:
 
  • Candavio
Andererseits, schon länger her, ein TV-Interview auf CNN mit einem amerik. Zeitungsjournalisten, einem bekennenden Republikaner.
Er sagte selbst, das er voller Überzeugung mit gegen Obama-Care protestiert hat und mega entäuscht war, das sie verloren haben.
Zwei Jahre später bekam seine Tochter Leukämie.
Ihre KV, immerhin, kam nur für einen Bruchteil der Kosten auf, den größten Teil des Rest's übernahm Obama-Care.
Er gab offen zu, das die Krankheit sie ohne OC in den finanziellen Ruin getrieben hätte und viele Behandlungen garnicht möglich gewesen wären, obwohl er, nach eigener Aussage, wirklich gut verdiente.
Und er schämte sich für seinen damaligen Widerstand, weil er erst jetzt erkannt hat, was die Demokraten da Gutes für das Land auf die Beine gestellt hatten.
Und er konnte in keinster Weise mehr verstehen, das Trump das wieder abschaffen wollte.
Er bleibe generell weiterhin Republikaner, würde aber an der nächsten Wahl nicht teilnehmen, weil er Trump nicht seine Stimme geben wolle.
 
  • helki-reloaded
Wobei man ja eingestehen muss, dass es auch hier bei uns leider eine nicht unerhebliche Zahl von Menschen gibt, die z.B. AFD wählen, obwohl es für sie eigentlich mit erheblichen Nachteilen verbunden wäre, wenn die tatsächlich was zu sagen hätten.

Das scheint leider so ein Mensch-Ding zu sein - verstehen tue ich es nicht.
 
  • lupita11
Wobei man ja eingestehen muss, dass es auch hier bei uns leider eine nicht unerhebliche Zahl von Menschen gibt, die z.B. AFD wählen, obwohl es für sie eigentlich mit erheblichen Nachteilen verbunden wäre, wenn die tatsächlich was zu sagen hätten.

Das scheint leider so ein Mensch-Ding zu sein - verstehen tue ich es nicht.
ich glaube, dass manch einer seine eigene Unzulänglichkeit und Minderwertigkeitskomplexe durch den Gedanken, in einer "großen Nation" zu wohnen und -selbstverständlich- diese auch entscheidend mitgestaltet zu haben kompensieren möchte. damit soll dann wohl die eigene Bedeutungslosigkeit ausgeglichen werden. gerne auch in Zusammenhang mit Fußball verwendet.
 
  • bxjunkie
Aber sie wählen nach eigener Aussage selbstverständlich Trump, weil es seit ihm, O-Ton, "in den USA alles viel, viel besser geworden ist."
:wand: :wand: :wand:
Da bekommt man ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln.
 
  • Ketzer 69
[QUOT]
Perfide finde ich allerdings, dass jeder, der in den USA nicht mit der Politik konform geht (war schon bei Bush nach den Terriranschlägen so), als Vaterlandsverräter abgestempelt wird.[/QUOTE]

Ist doch in Deutschland so ähnlich. Hat man eine andere Meinung wie die Politik und die Medien, wird man ja meistens auch in die rechte Ecke gestellte. Ich persönlich finde es schlimm, was z.Z. in Deutschland passiert.
 
  • laika
[QUOT]
Perfide finde ich allerdings, dass jeder, der in den USA nicht mit der Politik konform geht (war schon bei Bush nach den Terriranschlägen so), als Vaterlandsverräter abgestempelt wird.

Ist doch in Deutschland so ähnlich. Hat man eine andere Meinung wie die Politik und die Medien, wird man ja meistens auch in die rechte Ecke gestellte. Ich persönlich finde es schlimm, was z.Z. in Deutschland passiert.[/QUOTE]

Hm, kann ich so nicht behaupten. Ich habe schon teilweise eine andere Meinung als die Politik (wobei? Was ist eigentlich DIE Politik?) bin aber noch nie im Entferntesten in die rechte Ecke geraten.

Es kommt natürlich immer drauf an WAS für eine Meinung man hat. ;)
 
  • sleepy
Ich glaube, ich hab's schon mal erzählt, daß eine meiner Kolleginnen, Zahnärztin, die mit einem Amerikaner verheiratet ist, inzwischen schon mehrfach von familiären Anlässen berichtet hat, bei denen die gesamte (NICHT strunzdämliche, sondern größtenteils hochgebildete) Verwandtschaft ihres Mannes immer wieder voll des Lobes über Trump waren - und sind.

"Der Amerikaner an sich" scheint einfach völlig anders "gepolt" zu sein, kann ich dann nur immer wieder denken. Ich selbst habe schon allein mit dem Aussehen und dem ganzen trumpschen Duktus derartige Schwierigkeiten, daß ich mich mit dem politischen Inhalt gar nicht intensiver befassen will. Aber vielleicht ist das ein Fehler, den Mann immer "nur" dumm, ungehobelt und ekelhaft zu finden? Irgendwas muß an dem doch "dran" sein, daß nun offenbar nicht einmal meine persönliche Vermutung eintreffen wird, daß die Amis ganz schnell die Nase von ihm voll hätten und er am Ende nur eine mehr oder weniger skurile, kurze Episode in den Geschichtsbüchern sein würde.

Irgendwas scheint mit (oder TROTZ...?) Trump offenbar doch für die Wähler ganz gut zu laufen?
 
  • lektoratte
Der konservative Teil meiner (deutschen!) Verwandtschaft findet den und seinen angeblich vorhandenen wirtschaftspolitischen Kurs auch toll.

Manchmal denke ich, die machen das mit Absicht. Je beknackter und verschwurbelter und (anscheinend) nationalistischer, desto toller finden die das.

Ich sag da schon lange nichts mehr zu.

Ich bin zugegebenermaßen eher uninformiert, aber ein bisschen denken geht schon noch.
 
  • Gelöschtes Mitglied 42592
Ich glaube, ich hab's schon mal erzählt, daß eine meiner Kolleginnen, Zahnärztin, die mit einem Amerikaner verheiratet ist, inzwischen schon mehrfach von familiären Anlässen berichtet hat, bei denen die gesamte (NICHT strunzdämliche, sondern größtenteils hochgebildete) Verwandtschaft ihres Mannes immer wieder voll des Lobes über Trump waren - und sind.

"Der Amerikaner an sich" scheint einfach völlig anders "gepolt" zu sein, kann ich dann nur immer wieder denken. Ich selbst habe schon allein mit dem Aussehen und dem ganzen trumpschen Duktus derartige Schwierigkeiten, daß ich mich mit dem politischen Inhalt gar nicht intensiver befassen will. Aber vielleicht ist das ein Fehler, den Mann immer "nur" dumm, ungehobelt und ekelhaft zu finden? Irgendwas muß an dem doch "dran" sein, daß nun offenbar nicht einmal meine persönliche Vermutung eintreffen wird, daß die Amis ganz schnell die Nase von ihm voll hätten und er am Ende nur eine mehr oder weniger skurile, kurze Episode in den Geschichtsbüchern sein würde.

Irgendwas scheint mit (oder TROTZ...?) Trump offenbar doch für die Wähler ganz gut zu laufen?
Man kann das alles nicht pauschalisieren.
Ich hab viele Freunde in den USA aus meiner Zeit dort.
Der Großteil von denen ist komplett gegen Trump. Und das auch absolut offen.
 
  • Pyrrha80
Habt ihr das Interview gesehen, in dem er von "Dunklen Mächten" spricht, die im Flugzeug umherfliegen?

Erst dachte ich, der macht Witze :eek:

Das originale Video hab ich leider auf die schnelle nicht gefunden:

 
  • Paulemaus
Ich würde mir wünschen, dass dieser unsägliche Typ mal von einem neutralen Gutachter sowohl auf seinen IQ alls auch auf psychische Störungen untersucht wird. Bush junior warja auch nicht das hellste Licht auf der Torte, aber ich befürchte, Trump schlägt ihn da um Längen. Und bei den psychischen Störungen wäre ich sehr gespannt, welche (Doppel)Diagnosen da rauskommem grusel
 
  • MadlenBella
Habt ihr das Interview gesehen, in dem er von "Dunklen Mächten" spricht, die im Flugzeug umherfliegen?

Erst dachte ich, der macht Witze :eek:

Das originale Video hab ich leider auf die schnelle nicht gefunden:


WTF :eek:

Das ist echt übel.
 
  • Coony
Also wenn man sich die Dokus über Trump auf ZDFinfo anschaut, dann ist Trump Vieles, aber nicht dumm. Das ganze hat System.
 
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