Trauer um den geliebten Hund

  • Y. B.
Wer trauert Aktuell auch schmerzhaft um seinen geliebten Hund?
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Y. B. :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Y. B.
Ich möchte doch gerne mal wissen, ob ich noch andere Leidensgenossen habe! Es tut so weh und ich glaube reden hilft.....
 
  • sleepy
Aktuell trauere ich nicht. Gott sei Dank.
Das heißt, ich trauere nicht "akut", aber sozusagen "chronisch" um all meine Tiere. Besonders um meine 5 verstorbenen Hunde.

Jeder dieser Verluste hat mich jeweils fast um den Verstand gebracht. Ich habe fürchterlich gelitten - und kaum ein Mensch hat das verstanden. "Es war doch bloß ein Hund!" oder "Suchste dir halt 'n Neuen." oder bestenfalls "Sie war aber auch sehr, sehr alt..." waren die üblichen, unsensiblen Reaktionen. Das tat zusätzlich weh.

Tatsächlich "unterschied" sich meine Trauer, wenn ich sehr alte Hunde verloren habe, von der Trauer die ich beim Tod der jungen, bzw. noch ZU jungen Hunde empfand. Der eigentliche Verlust wog immer gleich schwer, aber bei den beiden 18-jährigen kam ich besser darüber hinweg, weil das Gefühl da war, daß "mehr nicht ging", daß wir zusammen alles maximal ausgekostet hatten, daß ich wirklich alles für sie (und sie für mich...) getan hatte. Dieser Gedanke machte es dann "schneller" erträglich.

Bei den jungen Hunden, die an Krebs gestorben sind, war es viel, viel schlimmer. Es fühlte sich zusätzlich so unbeschreiblich ungerecht an. So "unnatürlich". Ich war so hilflos.

Was immer gleich war, war der Gedanke, diesen Schmerz nie wieder fühlen zu wollen, das nicht nochmal aushalten zu können und deshalb nie wieder einen Hund haben zu wollen.
Aber dieser Gedanke war nie von Dauer...
Zum Glück. Denn irgendwo gibt es dann eben doch wieder diesen einen Hund, der dich braucht - und den du brauchst...
Im ersten Schmerz kann und will man nicht daran denken, aber so ist es. Und dieser Hund ist der beste Trauerbewältiger, Seelentröster und Unterstützer, um über einen schweren Verlust hinwegzukommen.

Alles Gute für dich.
 
  • Y. B.
Aktuell trauere ich nicht. Gott sei Dank.
Das heißt, ich trauere nicht "akut", aber sozusagen "chronisch" um all meine Tiere. Besonders um meine 5 verstorbenen Hunde.

Jeder dieser Verluste hat mich jeweils fast um den Verstand gebracht. Ich habe fürchterlich gelitten - und kaum ein Mensch hat das verstanden. "Es war doch bloß ein Hund!" oder "Suchste dir halt 'n Neuen." oder bestenfalls "Sie war aber auch sehr, sehr alt..." waren die üblichen, unsensiblen Reaktionen. Das tat zusätzlich weh.

Tatsächlich "unterschied" sich meine Trauer, wenn ich sehr alte Hunde verloren habe, von der Trauer die ich beim Tod der jungen, bzw. noch ZU jungen Hunde empfand. Der eigentliche Verlust wog immer gleich schwer, aber bei den beiden 18-jährigen kam ich besser darüber hinweg, weil das Gefühl da war, daß "mehr nicht ging", daß wir zusammen alles maximal ausgekostet hatten, daß ich wirklich alles für sie (und sie für mich...) getan hatte. Dieser Gedanke machte es dann "schneller" erträglich.

Bei den jungen Hunden, die an Krebs gestorben sind, war es viel, viel schlimmer. Es fühlte sich zusätzlich so unbeschreiblich ungerecht an. So "unnatürlich". Ich war so hilflos.

Was immer gleich war, war der Gedanke, diesen Schmerz nie wieder fühlen zu wollen, das nicht nochmal aushalten zu können und deshalb nie wieder einen Hund haben zu wollen.
Aber dieser Gedanke war nie von Dauer...
Zum Glück. Denn irgendwo gibt es dann eben doch wieder diesen einen Hund, der dich braucht - und den du brauchst...
Im ersten Schmerz kann und will man nicht daran denken, aber so ist es. Und dieser Hund ist der beste Trauerbewältiger, Seelentröster und Unterstützer, um über einen schweren Verlust hinwegzukommen.

Alles Gute für dich.
Liebe Sleepy!
Danke für deine Worte, genau das erlebe ich im Moment, Worte von Menschen die einfach nicht tröstend sind, deswegen suche ich Menschen die mir helfen dabei es zu verstehen! Du hast fünf Hunde gehen lassen, ob krank, ob ein wunderbares Leben mit 18 Jahren oder..... Es ist mein zweiter Hund den ich selbst gehen lassen musste, letztendlich war sie 12 Jahre alt und sehr sehr krank! Es ist erst 3 Tage her und ich weiß es überhaupt nicht was jetzt richtig und falsch ist, ich versuche es so zu machen wie ich es denke und hoffe dass ich damit klar komme oder sagen wir einigermaßen klarkommen werde. Im Moment, was du genau nachempfinden kannst ist da ein Teil von mir gestorben und auch momentan nicht ersetzbar! Aber auch ich bin mit Hunden aufgewachsen und werde bestimmt wieder einer Fellnase ein schönes Leben schenken, auch für dich alles Gute und danke!
 
  • sleepy
Liebe Sleepy!
Danke für deine Worte, genau das erlebe ich im Moment, Worte von Menschen die einfach nicht tröstend sind, deswegen suche ich Menschen die mir helfen dabei es zu verstehen! Du hast fünf Hunde gehen lassen, ob krank, ob ein wunderbares Leben mit 18 Jahren oder..... Es ist mein zweiter Hund den ich selbst gehen lassen musste, letztendlich war sie 12 Jahre alt und sehr sehr krank! Es ist erst 3 Tage her und ich weiß es überhaupt nicht was jetzt richtig und falsch ist, ich versuche es so zu machen wie ich es denke und hoffe dass ich damit klar komme oder sagen wir einigermaßen klarkommen werde. Im Moment, was du genau nachempfinden kannst ist da ein Teil von mir gestorben und auch momentan nicht ersetzbar! Aber auch ich bin mit Hunden aufgewachsen und werde bestimmt wieder einer Fellnase ein schönes Leben schenken, auch für dich alles Gute und danke!
Es gibt kein richtig oder falsch. Tu, wonach dir ist. Wenn dir zum heulen ist, lass es raus, wenn dir nach reden ist, versuch (verständnisvolle) Gesprächspartner zu finden und wenn dir nach Ablenkung ist, z. B. durch Gassigehen, dann frag einfach im nächsten Tierheim, ob du vorbei kommen und dich mit den Hunden beschäftigen kannst. Tu das, wovon du glaubst, daß es dir gut tut.

Bei mir war und ist es so, daß meine verstorbenen Hunde immer fehlen. Ich brauche ewig, bis ich über sie sprechen kann, ohne in einem Sturzbach aus Tränen davon zu fließen. Aber diese Dunkelheit, in der du vielleicht jetzt gerade steckst, vergeht. Es wird wieder heller, der Schmerz wird erträglicher, je mehr Zeit vergeht - und je mehr du das Erlebte verarbeiten kannst.

Was für ein Hund war dein verstorbenes Mädchen? Hast du ein Foto von ihr?
 
  • Y. B.
Es gibt kein richtig oder falsch. Tu, wonach dir ist. Wenn dir zum heulen ist, lass es raus, wenn dir nach reden ist, versuch (verständnisvolle) Gesprächspartner zu finden und wenn dir nach Ablenkung ist, z. B. durch Gassigehen, dann frag einfach im nächsten Tierheim, ob du vorbei kommen und dich mit den Hunden beschäftigen kannst. Tu das, wovon du glaubst, daß es dir gut tut.

Bei mir war und ist es so, daß meine verstorbenen Hunde immer fehlen. Ich brauche ewig, bis ich über sie sprechen kann, ohne in einem Sturzbach aus Tränen davon zu fließen. Aber diese Dunkelheit, in der du vielleicht jetzt gerade steckst, vergeht. Es wird wieder heller, der Schmerz wird erträglicher, je mehr Zeit vergeht - und je mehr du das Erlebte verarbeiten kannst.

Was für ein Hund war dein verstorbenes Mädchen? Hast du ein Foto von ihr?
Hört sich vielleicht blöd an, aber im Moment im Tal der Tränen tut es gut und auch weh über sie zu sprechen! Im Moment der Entscheidung war ich alleine und du kannst dir denken welche Zweifel man hinterher hat, wo mir aber bewusst ist dass das auch normal ist! Immer war eine Labrador Hündin und natürlich habe ich auch Foto von ihr! Es ist im Moment schwer hier zu leben, kein bellen mehr, nur die Einbildung..... Kein hecheln mehr, nur die Einbildung..... Nach Hause zu kommen und nicht begrüßt zu werden ab geschlabbert zu werden..... Das zerreißt einen innerlich und man kann es auch kaum in Worte fassen! Ich weiß nur, das ein Teil von mir gestorben ist und das Kimba das Letzte aus meiner Vergangenheit ist, was das Ganze nicht einfacher macht!
 

Anhänge

  • 20190410_125553.jpg
  • Madeleinemom
@Y. B. - ich trauer nach 3 Jahren immer noch. Und werde es wohl den Rest meines Lebens tun. Aber manchmal gibt es auch positive Momente.
 
  • Y. B.
Ja..... Der Schmerz wird uns ein Leben lang begleiten, ich weiß das auch für uns die Sonne wieder aufgeht, aber es tut so verdammt weh.....
 
  • Madeleinemom
Was mir hilft, dass ich (fast) jeden Monat am 9. (Trustys Todestag) ein paar Gedanken in seinem Memorialthread im Regenbogenbruecken Forum schreibe. Irgendwie hilft es ...
 
  • Y. B.
Ja, das Schreiben und vorallem das austauschen hilft, man fühlt sich nicht so ganz alleine ❤️
 
  • Madeleinemom
Alleine bist Du hier wirklich nicht, denn wir alle kennen diese Situation und die nachfolgende Trauer u. endlose Stille.
 
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