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Töten von Beutetieren, gefährlicher Hund?

  1. Im Lauf von Jahrzehnten wurde bei mir schon alles mögliche angeschleppt. Igel, Kaninchen, Ente, Meerschweinchen, Maus, Frosch, Vogel. Ich halte nun mal Russell aus Jagdlinien und die sind auch ohne Anleitung in der Lage Beute zu machen.
    Durch ständiges Aufpassen hat sich das in Grenzen gehalten.

    Wenn ich in England leben würde, würde ich meine Russell vielleicht auch anders halten. Aber aufgrund unserer Gesetzeslage und da es bei mir nicht einer sondern 6 Russell im besten Alter sind kann ich nichts durch gehen lassen.

    Wer das nicht gesehen hat kann es kaum nach voll ziehen, aber wenn man erlebt wie clever und fanatisch die Hunde Wild stellen und jeden Erfolg und wie er erzielt wurde abspeichern, der kann sich denken warum ich die Jagd dann lieber komplett untersage.
    Einzige Ausnahme: Ab und zu hab ich eine Anfrage ob meine Russell Ratten auf einem Hof o.ä. jagen dürfen.
     
    #181 Cornelia T
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
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  3. Wenn Alex wegen Mäusefangen eingestuft würde, würde ich das sehr wohl an die große Glocke hängen. So eine Absurdität würde ich nicht stillschweigend schlucken.
    Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass so was je passieren wird.
     
    #182 snowflake
  4. Ich auch nicht, deshalb die Frage.
    Für mich ist ein gefährlicher Hund einer, der ein Verhalten zeigt, was über ein "normales" Verhalten von Hunden in dieser Richtung hinaus geht.
     
    #183 matty
  5. Irgendwie diskutieren wir echt in anderen Welten.
    Ein Hund der "normales Verhalten" zeigt hetzt ua evtl auch, tötet, beisst auch Menschen (zB wenns Tor nicht zu ist, oder er keine Kinder kennt und eins vor ihm hinfällt, etc). Das wäre alles für manche Hunde ganz normales Verhalten, auch das schwere verletzen anderer Hunde beim Kampf.
    Aber für all diese Dinge werden Hunde eingestuft. Weil all diese Dinge eine Gefahr darstellen wenn der Besitzer den Hund ganz offensichtlich nicht im Griff hat- sonst wäre es nicht dazu gekommen.
    In der LHVO steht nichts davon das Hunde nur eingestuft werden, wenn sie die Tiere X, Y und Z töten, kein Tier wurde da explizit ausgenommen, auch keine Maus.
     
    #184 Crabat
  6. ich sehe es wie Crabat.
     
    #185 Kathi9674
  7. Ich nicht.
    Ich hatte schon mal zu den Wesenstest, bei aller Problematik, die darin steckt, Bezug genommen.
    Mit Sicherheit würde das Beschriebene nicht als normales Verhalten durchgehen.
    Das aggressive Verhalten ginge mit Sicherheit über das Maß hinaus, was als notwendig und üblich angesehen würde.
    Das ein Hund grundsätzlich ein Jäger ist, darüber werden wir sicherlich auch nicht streiten und gerade im Hundesport wird diese Eigenschaft unserer Hunde vielfältig genutzt.
    Es macht m.E. wenig Sinn über diesenen Wortlaut mancher Landeshundereglungen zu streiten.
    Gemeint war es wohl doch eher so, wie ander VO es formulieren:

    Landeshundereglung von Brandenburg:
    § 8 Gefährliche Hunde
    Als gefährliche Hunde im Sinne dieser Verordnung gelten:

    1. 1. Hunde, bei denen auf Grund rassespezifischer Merkmale, Zucht, Ausbildung oder Abrichten
      von einer über das natürliche Maß hinausgehenden Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe
      oder einer anderen in ihrer Wirkung vergleichbaren, Mensch oder Tier gefährdenden
      Eigenschaft auszugehen ist,......

      Landeshunderegelung - Berlin
      § 4 Gefährliche Hunde
    (1) Als gefährliche Hunde im Sinne dieses Gesetzes gelten:

    1. Hunde, bei denen auf Grund rassespezifischer Merkmale oder Abstammung, der Ausbildung
    oder des Abrichtens oder auf Grund mangelhafter oder fehlerhafter Haltung und Erziehung
    von einer über das natürliche Maß hinausgehenden Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe
    oder einer anderen in ihrer Wirkung vergleichbaren, Menschen oder Tiere gefährdenden
    Eigenschaft auszugehen ist; als Ausbildung gilt nicht eine Ausbildung zum Schutzdienst sowie
    die Ausbildung zum Zivilschutzhund bei der Polizei, beim Bundesgrenzschutz, beim Zoll oder
    bei der Bundeswehr,........

    Zu diesen Reglungen passt unsere Diskussion eher nicht.
     
    #186 matty
  8. Meine Russell sind dafür gezüchtet für Wild gefährlich zu sein. Gerade bei den East Essex wird auf Schärfe am Fuchs Wert gelegt. Aggressivität ist da wichtig und richtig, wenn man sie für diesen Zweck einsetzt.
    Auch ein Mensch kommt nicht ohne Aggressivität durchs Leben.
    Meine Hunde sind aber auch die die bei dementen Senioren auf dem Schoß sitzen und sich durchknuddeln lassen. Die ohne mit der Wimper zu zucken ungewöhnliche Geräusche und Griffe dulden.
    Auch ich besitze Aggressivität. Dennoch gehe ich nicht rum und greife andere Personen an.

    Bei uns Menschen muß die Gefährlichkeit von uns selber im Zaum gehalten werden und bei unseren Hunden sind wir dafür verantwortlich.
    Genau wie bei uns Menschen sind unsere Hunde (wir also) gehalten die Gesetze zu beachten. Ergo sind meine Hunde zwar gefährlich werden aber nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen und sind somit laut Gesetz nicht gefährlich.
     
    #187 Cornelia T
  9. zB Hunde mit Jagdtrieb
    zB Hunde mit Jagdtrieb den ihre Besitzer nicht kontrollieren
    "in ihrer Wirkung vergleichbaren Eigenschaft": die "Wirkung" ist zB das Töten und/oder verletzen eines Tieres.

    Ein DK der eine Katze tötet zeigt ganz normales Verhalten für diese Rasse. Und genau dieser Fall wurde im TV zB gezeigt. Der Hunde wurde eingestuft, der Besitzer konnte ihn selbst im WT nicht von Katzen abrufen.
    Ich weiß nicht wie die WT in Brandenburg ablaufen, aber aus anderen Bundesländern kenne ich WT bei denen der Hund draussen abgeleint werden muss, wenn man die Leinenbefreiung haben möchte, auch in Gegenwart von anderen Hunden und Tieren (an Koppeln zB), natürlich auch dort wo man normalerweise Gassi geht. Und dort muss der Hund hören (auch bei Mauselöchern :albern: ). In BY wird man ua schriftlich GEFRAGT :D ob der Hund Katzen jagt. Da antwortet man mit Nein. ;)
    Abgesehen davon verlangen eine Bundesländer in ihren WT nicht nur "normales Verhalten", sondern eine Ignoranz des Hundes die über ein normales Maß weit hinaus geht. Leider. Deswegen muss man auch mit einem ganz normal veranlagten Hund für diese Tests üben (Ba-Wü und NRW zB).
     
    #188 Crabat
  10. Deine Hunde könnten aber als gefährlich eingestuft werden, wenn Du sie nicht unter Kontrolle hättest und sie auf eigene Faust durch die Wälder streifen und Füchse jagen würden. Dann würden sie zwar das tun, wofür sie gezüchtet sind, kommen aber mit dem Gesetz in Konflikt. Bei Dir bin ich mir recht sicher, dass das nicht passiert ;) aber bei vielen anderen HH in Deutschland kommt es eben leider doch vor.

    Und da unterscheidet das Gesetzt nicht, ob sie unkontrolliert Füchse jagen, oder eben Mäuse.
    Nur, dass ich davon ausgehe, dass das bei Mäusen keiner zur Anzeige bringen wird. Aber die theoretische Möglichkeit bestünde m.E.
     
    #189 DobiFraulein
  11. Ja.
    Vollkommen andere, den Eindruck habe ich auch.

    ...
     
    #190 Cira
  12. Ja, aber das ist halt genau das Ding: es besteht gar keine Veranlassung einen Hund einzustufen, wenn der Besitzer ihn verantwortungsvoll führt. Das gilt für jagende Hunde, genauso wie für menschenfressende Hunde. :) Ein Hund kann gefährlich sein wie er will, wenn der Besitzer ihn im Griff hat, stellt er defacto keine Gefahr DAR.
    Anderesrum aber eben genauso: ein superdupernettertoller Golden der an Leuten hochspringt und die haben Angst und zeigen den Halter an: hat ein Problem.

    Insorfern: das ist alles nicht Problem der Hunde und Halter die sich kümmern (Listenhunde ausgenommen, die nur wegen der Rasse eingestuft werden, egal wie man sie führt).
     
    #191 Crabat
  13. Da bin ich voll und ganz bei Dir.
    Aber ich kenne eben auch viele Halter, die sich eigentlich kümmern, deren Hunde sich aber trotzdem z.B. an Mauselöchern austoben dürfen (oder beste Diskussion ever, die ich mal mit einem Labbihalter im Wald geführt habe, dessen Hund weit und breit nicht zu sehen war: mein Hund hört, der folgt nur gerade einer Spur :wtf:).
    Und da bestünde eben m.E. die theoretische Möglichkeit, dass dies zur Anzeige gebracht werden könnte, nur wird das eben wahrscheinlich niemand tun.
     
    #192 DobiFraulein

  14. Das Blöde ist, dass auch ein Hund dessen Halter ihn normalerweise verantwortungsvoll führt, dem aber mal ein Fehler unterlaufen ist, unwiderruflich so eingestuft wird, auch wenn es nie wieder vorkommen würde.
    Und JEDEM von uns ist schonmal ein blöder Fehler unterlaufen, obwohl er im normalerweise gut auf seinen Hund achtet.

    Siehe z.B. Cornelia.

    Mir auch und ich passe wirklich auf meinen Hunde auf und lasse sie nicht jagen oder anderen Blödsinn machen.

    Und ein Hund bei dem das mal passiert ist als gefährlichen Hund einzustufen, finde ich total bescheuert, in dem Hinblick darauf, dass diese Tiere durchaus von anderen erlegt und getötet werden.
    Ich finde es nicht in Ordnung und es sollte auch nicht vorkommen, dass ein Hund ohne offizielle Erlaubnis jagt, aber das gleichzustellen mit der Gefährlichkeit gegenüber Menschen müsste bedeuten, dass auch wir absolut keine Tiere mehr töten dürften.

    Unter dem Aspekt könnte ich dann nachvollziehen, dass ein Hund derartig eingestuft wird, sonst nicht, denn das ist in meinen Augen Doppelmoral.

    ...
     
    #193 Cira
  15. Aber wirklich nur "eigentlich" :gruebel: ;)
     
    #194 Crabat
  16. :asshat: die sich grundsätzlich kümmern, aber gar keinen Grund drin sehen, den Hund vom Mäuse jagen abzuhalten, weil das sind ja nur Mäuse...

    ....ach, ich geh mir noch nen Kaffee holen
     
    #195 DobiFraulein
  17. :heul: Aber es geht doch nur darum wie das Gesetz das sieht und nicht wie ich das sehe.
    Mir sind auch schon Fehler unterlaufen (ua auch welche die ein übles Nachspiel hätten haben können), wegen denen der Hund eingestuft werden könnte. Natürlich hätte ich das "doof" gefunden, aber rechtlich wäre es einwandfrei gewesen.
     
    #196 Crabat
  18. Sicher, aber trotzdem bescheuert und auch nicht in Ordnung, selbst wenn es im Gesetz steht.
    Nur weil es ein Gesetz ist, ist es nicht zwangsläufig richtig.
    Darum geht es mir.

    Ehrlich gesagt finde ich es auch sehr befremdlich und kann es nicht nachvollziehen, dass solche unsinnigen Gesetze hier mit Händen und Füßen verteidigt werden.

    ...
     
    #197 Cira
  19. Ich glaube, in dem Punkt sind wir uns so ziemlich alle einig ;)
     
    #198 DobiFraulein

  20. Das ist ja schonmal was. ;)

    ...
     
    #199 Cira
  21. :rolleyes: Ne, nicht verteidigt- erklärt. Wenn ein Gesetz das so sieht und immer wieder geschrieben wird "aber diese Hunde sind gar nicht gefährlich, FINDE ICH", äh ja, hilft ja nichts, wenn sie trotzdem eingestuft werden (können).
    Was das Töten von Wildtieren angeht, ist mir dabei aber auch egal ob der Hund nun per Gesetz oder moralisch, oder wie auch immer gefährlich oder nicht gefährlich ist: es ist einfach nicht ok. Das sieht das Gesetz so, das sehe ich so. Ob ein Hund deswegen sein Leben lang als gefährlich gelten SOLL, ist eine andere Frage. Andererseits muss man dem eben irgendwie Einhalt gebieten (also dem Untätigsein der Besitzer).
     
    #200 Crabat
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