Tierkindersegen in unserem Haus - nochmal Tips erbeten

Kirsten

KSG-Schandmaul™
20 Jahre Mitglied
Ich komme mir langsam vor, wie der Klapperstorch höchstpersönlich *grmpf*

Ihr erinnert euch vielleicht an die Katzenbabys, die ich bei Tiervermittlung reingesetzt habe.

Also, wir haben - natürlich, wie konnte es auch anders kommen - eines davon aufgenommen.
Seit heute bereichert es unseren Haushalt.

Und nun das Problem :

unsere ansonsten sehr friedlichen Katzenmädels, Geschwister und beide 1 1/2 Jahre alt, flippen seitdem völlig aus.
Sie greifen zwar die Kleine nicht an, fauchen jedoch, sobald sie nur in ihre Nähe kommt, und flüchten dann.
Seit heute abend geraten die beiden Älteren auch untereinander in die Wolle, was sie zuvor nie getan haben !!! Und eine faucht nun sogar meine Tochter an und läßt sich gar nicht mehr anfassen.

Dabei läßt die Kleine sie völlig in Ruhe, versteckt sich andauernd .... wir sind einigermaßen verzweifelt.

Wie kann ich die drei aneinander gewöhnen ? Oder meint ihr, das klappt nie, wenn da schon jetzt so eine Ablehnung herrscht ?


Liebe Grüße,
Kirsten mit Schmusemonstern Daufi und Arco

kirsten@schmusehund.de




Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert !
 
Hi Kirsten,

doch, das kann noch klappen.
Der Fehler, den du vermutlich begangen hast, war, den Neuling einfach zu den anderen zu setzen. Langsame
Gewöhnung wäre hier besser gewesen.

Was du nun noch tun kannst: Ruhe bewahren. Gestehe den Katzen die Zeit zu, sich aneinander zu gewöhnen. Laß die Geschwister ruhig ihren (anfänglichen) Unmut ausdrücken, und laß' das Kitten sich ruhig erst mal verstecken. Das ist jetzt ein Prozeß, der seine Zeit brauchen wird. Sei besonders nett zu den beiden 'alten' Katzen und lasse sie spüren, daß die Kleine ihnen nichts 'wegnehmen' wird. Verteile Leckerchen ohne Ende, viel streicheln. So schwer es euch fallen mag: Das Kitten solltet ihr jetzt gar nicht mal so viel beachten. Wenn es von selbst kommt, könnt ihr es natürlich streicheln, ansonsten vor allem in Ruhe lassen.

Das ist eine Sache die nicht in ein paar Tagen erledigt sein wird, hier braucht es, wie gesagt, viel Geduld.

Ein wachsames Auge solltest du aber darauf haben, ob die anderen beiden nicht doch mal zum Angriff übergehen. Ich meine nicht die üblichen Kabbeleien mit viel Gekreische und aufplustern, sondern ernsthafte Angriffe. Bei zwei Katzen besteht die zumindest latente Gefahr, daß sich die beiden 'Alten' verbünden und die dritte Katze mobben. Ist nicht sooo wahrscheinlich, aber den Gedanken solltest du im Hinterkopf behalten. Sollte so etwas tatsächlich passieren ruf' mich mal an; auch da werden wir eine Lösung finden!
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Gruß
Alexis

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-sic gorgiamus allo subjectatos nunc-


 
Kirsten, ich hatte ganz am Anfang einen Einzelkater. Als Othello bei uns einzog herrschte Gewitterstimmung. Nach einigen Tagen gab sich das wieder
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Dann kam (Jahre später) Daisy, selbst eine Einzelkatze und mehr als nur verwöhnt. Sie meinte die Kater drangsalieren zu können
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Das ging vllt. 2 Wochen so, danach herrschte Ruhe. Allerdings habe ich auch bei einigen Gelegenheiten auch eingegriffen.

Also Puri einzog und auch noch Babies bekam war nichts mehr wie vorher. Die Kleinen wollten natürlich spielen, waren wild und frech.
Für die bereits anwesenden Katzen war das zum Teil Streß pur. Natürlich hat es Wochen gedauert bevor sich das neue "Rudel" arrangiert hatte. Heute bin ich mir sicher, daß sie sich zumindest akzeptieren, lieben müssen sie sich nicht unbedingt
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Meine Erfahrung - Katzen reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen in ihrem Umfeld. Einige gewöhnen sich daran, andere eher nicht
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Ich würde mich viel mit den "großen" Mädels beschäftigen, die Kleine allerdings oft in das Spiel einbeziehen. Wenn die Kleine ihr Futter bekommt sollte etwas (ersichtlich für die Großen woher) für die anderen beiden Katzen "abfallen". Die erwachsenen Katzen brauchen Zeit um sich an die Veränderung zu gewöhnen, es klappt selten innerhalb kurzer Zeit (kommt klar auf die Katzen an).

Ich wünsche euch Glück
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watson
 
Hallo,

unser Katzenrudel fing ja auch irgendwann mal mit der ersten Katze a.
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Nach und nach gesellten sich dann die übrigen 5 dazu (einer davon 2 Wochen vor unserem Umzug und er ist seit dem nicht wieder gegangen). Ich habe sie immer gleich zusammen gelassen und die "Kämpfchen" unter sich ausmachen lassen. Es gab gefauche und geschrei und die Sache war gegessen.

Mein erster Kater aber, der war immer ca. 4 Wochen mit mir beleidigt, weil "mal wieder" ein Neuer dazu gekommen ist...ich ignoriere das, aber motze mal in die Runde, wenn es mir zu bunt wird...



Liebe Grüssle

Squeeky & Queeny

ca-00-12-28-028.gif
 
Kleine Fortschritte.
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Bei den Großen kehrt allmählich wieder Ruhe ein. Sie fetzen sich nicht mehr untereinander und verhalten sich, wenn sie einen von uns sehen, wie immer. Die eine war schon immer sehr zurückhaltend und mag auch nicht so gerne angefaßt werden, beobachtet aber alles neugierig, die andere kommt entgegen und läßt sich kraulen.

Heute dann Premiere : eine der Großen (Jenny, die Zutraulichere) fängt langsam an, das Kleine zu beschnüffeln.
Immer schön vorsichtig von hinten, und wenn der Wurm sich umdreht, wird wieder gefaucht und abgehauen. Aber immerhin !
Und da Jenny die Tonangebende ist, wird Munku wohl bald folgen.

Puuuuh, ich bin sowas von erleichtert, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen !
Natürlich hätten wir die Kleine nicht wieder abgegeben, aber wir hätten uns, falls es sich nicht wieder einrenken ließe, schon Gedanken machen müssen, wie wir trennen.
Das scheint ja nun doch überflüssig zu werden, auch wenn es sicher noch viel Zeit erfordert.

Allerdings ist die Kleine den ganzen Tag laut am maunzen.
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Wir sind so oft es geht in ihrer Nähe, sie schläft auch bei meiner Tochter im Bett unter der Bettdecke und fühlt sich dort offensichtlich sehr geborgen, aber sobald "ihre" Menschen weg sind, fängt sie wieder herzzerreißend an zu miauen, daß es durchs ganze Haus zu hören ist.
Im Moment ist die Kleine ja nur im Zimmer meiner Tochter, das das gesamte Dachgeschoß einnimmt, da sie sich ständig irgendwo verkriecht und ich keine Lust habe, sämtliche Möbel abzurücken oder gar abzubauen, um sie wieder zu befreien oder an sie dran zu kommen (hatten wir auch schon).

Was können wir tun, um ihr die Eingewöhnung ein wenig leichter zu machen ?


Liebe Grüße,
Kirsten mit Schmusemonstern Daufi und Arco

kirsten@schmusehund.de




Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert !
 
Nix!
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Die Kleine klammert so kurz nach der Trennung von Mama natürlich. Sobald sie gemerkt hat, daß ihr ihre neue Familie nicht auch abhanden kommt, wird sich das geben. Seid nett zu ihr, streichelt sie, füttert sie, bezieht sie ein (wenn sie von selbst kommt).
Was ich nicht tun würde ist, sie wenn sie jammert bevorzugt behandeln, trösten etc.. Damit zieht ihr euch einen first class-Quengler heran, der euer ganzes Leben beherrscht. Und du weißt daß ich weiß wovon ich rede *mal auf meinen Schoß schiel*
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Gruß
Alexis

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-sic gorgiamus allo subjectatos nunc-


 
Kann mich soweit Al anschließen
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Während eurer Abwesenheit könnt ihr der Kleinen Spielzeug anbieten oder Radio/Fernseher o.ä. laufen lassen. Es gibt Katzen die sind verrückt danach
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watson

PS: Ich freue mich, daß die Großen sich langsam an den kleinen Quälgeist gewöhnen
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*rofl*

Okay Al, das ist ein schlagendes Argument.
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Es bessert sich auch allmählich.

Gestern habe ich die Kleine mal mit Daufi bekannt gemacht. *gg* Schade, daß ich keinen Fotoapperat dabei hatte.
Daufi in seiner wenig zartfühlenden Art ("Will mal kurz schnüffeln") hatte den Winzling kurzerhand auf der Nase sitzen, wo die Kleine sich seitlich mit allen vier Pfötchen verzweifelt festkrallte, was Daufi allerdings irgendwie unheimlich toll fand. Er hat sofort sowas wie Muttergefühle entwickelt und anschließend die Kleine auf Schritt und Tritt begleitet, immer wieder an ihr geschnüffelt, ob auch alles in Ordnung ist, natürlich ebenso unsensibel wie vorher, so daß die Kleine sich mehrfach auf die Backe legte. Störte sie aber gar nicht. Schien auch ganz angetan.
Ich glaube, Daufi ist ihr wesentlich sympathischer, als die beiden großen Katzen.
Komischerweise ist sie sofort ruhig, wenn Daufi in ihrer Nähe ist.
Ich habe schon ziehmlich merkwürdige Tiere, glaube ich.


Liebe Grüße,
Kirsten mit Schmusemonstern Daufi und Arco

kirsten@schmusehund.de




Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert !
 
Hi Kirsten,

als ich zu meinen zwei Katern unser Flaschenbaby dazugesetzt habe, hat mich der Älteste (er war selbst erst ca. 1/2 Jahr) zwei Wochen nicht mehr mit dem A... angeguckt. Der zweite (ca. 5 monate) hat ihn angefaucht, aber nix gemacht. Nach zwei Wochen hatten sich die Wogen geglättet und sie wuchsen zu einem unschlagbaren Dreiergespann zusammen
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Ihr schafft das bestimmt.

Gruß Baaneez

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americanbulldog@baltic-bulls.de
 
Hallo Kirsten,

es wurde ja schon alles gesagt. Ich will Dir also auch nur nochmal Mut machen, bei uns hat das bei jedem neuen Tier bei den Katzen immer ein bis zwei Wochen gedauert. Sie tun sich einfach schwer mit Umstellungen.

Gruß
Emma
 
Hi Kirsten,


gerade erst gelesen
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kann aber allen anderen nur zustimmen.Wir haben ja auch ein Katzenrudel,eigentlich sind es 6 aber jetzt mit der "Stacheldrahtkatze" 7.

Lass ihnen Zeit,sie raufen sich schon zusammen.Auch unser Hunderudel versteht sich bestens mit dem Katzenrudel.Manchmal muss man die Dinge einfach laufen lassen und sich nicht zuviel einmischen.

Es klappt schon
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Grüße aus NRW

LaTaLiMiesMom

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