Tierheim-AmStaff zieht als Zweithund ein

  • Wau-Frau
Hallo ihr Lieben,
als ich mich 2014 mit meiner Hündin vorstellte, kündigte ich schon an, dass für mich ein Listi als Zweithund infrage kommt und nun ist es soweit!



Vorgestern zog Don (jetzt Konrad, kurz Konni), intakter Rüde, ca 2 Jahre, 23 kg, 50 cm SH, bei uns ein. Er war bisher im Tierheim Northeim. Auf einem Turnier meines Hundevereins hatte ich eine Mitabeiterin des Tierheims getroffen, die mir erzählte, dass dort seit ca. einem Vierteljahr drei Staffs leben und der Rüde des Trios verträglich und passend sein könnte. (Anm.: Auf der Tierheimwebsite findet ihr nur Gina, die gehört nicht zum Trio und ist schon länger im Heim.)

Konrad und seine beiden Freundinnen stammen aus einer Beschlagnahmung. Die BesitzerInnen haben mit den sehr jungen Hunden (die Hündinnen sind wohl nur etwa ein Jahr) gezüchtet, es gab kein Gassi, sie wurden nur im Haus gehalten und nach Auszug des Paares einfach zurück gelassen. Die Nachbarn meldeten die Hunde als sehr aggressiv, deswegen stand eine große Mannschaft aus Polizei, Hundeschutzstaffe und Tierheimangestellten vor dem Haus - jedoch fanden sie nur drei bellende Hunde, die sich einfach anleinen und mitnehmen ließen. Sie hatten die Einrichtung sehr demoliert, vermutlich aus Langeweile und Hunger. Mittlerweile ist die Frist abgelaufen, innerhalb derer die BesitzerInnen sie noch hätten zurück fordern können.

Ich habe Konrad dann am Dienstag das erste Mal getroffen, gleich Probespaziergang im Wald. Sehr hübsches Tier ist natürlich der Eindruck, der sich als erstes aufzwängt. Und dass er alle an seinen Zwinger lässt und freudig begrüßt. Auch dass er als einziger der Hunde vor Ort sehr schweigsam war, was für mich ein großer Pluspunkt ist. Auf dem Spaziergang war ich ihm natürlich schnurz, ziehen wie ein Stier, schnuppern, pinkeln, kacken, Stöcke knabbern an Land, Stöcke knabbern im Wasser, und im Dreck wälzen war angesagt.
Zweiter Spaziergang am Mittwoch deutlich besser, diesmal mit Leckerlis bewaffnet den Hund zurückgerufen, wenn er sich zu sehr in die Leine legte. Vorsichtig die JoggerInnen, Autos und Hunde passieren lassen, sein Verhalten gegenüber fast allem war unbekannt. Das klappte aber alles sehr gut für den ersten gemeinsamen Versuch. Sitz ist das einzige Kommando, das er bisher kennt und im Tierheim gelernt hat. Aber ein einziges Kommando kann bereits sehr helfen. Am Abend Zuhause Vermieterinnengenehmigung eingeholt.
Dritter Tag war meine Hündin dabei, sie wurde von einem Freund geführt und ich hatte Konni an der Leine. Er war sehr an ihr interessiert, sie mochte seine stürmische Art nicht so sehr, wie erwartet. Leckerli und Schnupperplätze wurden vorbildlich geteilt.
Vierter Tag: Hund zum Probewohnen abholen, huiuiui! Autofahrt lief gut, nur zwischendurch ein kurzes Jammern (das bei ihm wie Pferdewiehern klingt :D) und Zuhause hat Miri ihn kurz angebellt, sich aber viel schneller beruhigt als erwartet. Dann gings natürlich rund, alles angrabbeln, alles angucken, Sachen vom Tisch klauen und Spielzeug kaputt machen. Eine große Abendrunde mit beiden geschafft und irgendwann hat er dann doch geschlafen ;)
Fünfter Tag: Besuch im Zooladen, passendes Hundegeschirr ausgesucht, im Laden markiert - uppps, im zweiten Laden hat Frauchen aber besser aufgepasst, sehr positive Reaktionen von Leuten und tolle Hundebegegnungen gehabt, dann auf dem Hundeplatz endlich ohne Leine toben dürfen - das lief spitze. Sozialverhalten top, alle werden umrundet und am Pops beschnuffelt und zum Spielen aufgefordert. Bei unfreundlichen Hunden bleibt er absolut gelassen. Nach dem Toben haben wir den anderen Leuten und Hunden beim Training zugesehen und er hat sich alles interessiert angeguckt ohne die Geduld vom Rumstehen zu verlieren.
Abends musste ich zur Nachtschicht und da habe ich ihn zu einer Freundin gegeben. Sie wird ihn auch in Zukunft während meiner Nachtschichten nehmen *Daumen hoch*

Sechster Tag ist heute. Nun kommen wir zur eigentlichen Erziehungssache. Ich kann ihn im Prinzip nur in den höchsten Tönen loben, alles klappt soweit super, natürllich steckt noch viel Arbeit drin, aber das schaffen wir Stück für Stück. Nun die einzige Sache, die mir wirklich Sorgen macht: Dass es im Haus mit meiner Hündin nicht klappen könnte. Sie ist sehr gelassen, aber er hat sie nun ein paar Mal angeknurrt, einmal mit Schnappversuch. Sie beschwichtigt dann, blickt weg, verhält sich ruhig.
Situationen waren: beiden einen Kauknochen gegeben - er wufft sie kurz an. Habe nicht eingegriffen, weil danach Ruhe war, jeder hat in seiner Ecke gefuttert und natürlich war er viel eher fertig, aber hat sie dann nicht behelligt, während sie ihren knabberte.
Die Knurrer passierten dann während ich an die Heizung gelehnt telefonierte, er lag auf meinem Schoß und Miri etwas entfernt neben mir. Er hat sie angeknurrt, obwohl sie sich völlig ruhig verhielt. Ich habe ihn kurz aus dem Raum geschickt.
Nächster Knurrer während ich ein Eis aß, er saß bettelnd vor mir, meine Hündin neben mir. Auch diesmal wieder kurz aus dem Raum geschickt.
Heute morgen wieder, diesmal mit Schnapper. Ich sitze auf dem Bett, er vor mir, meine Hündin neben mir. Er fängt an sie zu fixieren, Lefzen zucken leicht wie vor dem Knurren. Ich halte ihn am Halsband fest. Er fängt richtig an zu knurren, springt nach vorne zum Abschnappen. Ich war vorbereitet, stoße ihn weg und schicke ihn aus dem Raum. Danach habe ich ein Hundebett in die Nähe gelegt, wo er zu liegen hatte, während meine Hündin bei mir auf dem Bett bleiben durfte. Das hat ganz gut funktioniert. Nur hat er sich mittlerweile während ich das alles geschrieben habe, wieder angeschlichen und wieder Miri angeknurrt als sie sich bewegte...
Würde mich über Tipps freuen, wie ihr die Situation regeln würdet und wie es bei der Zuammenführung eurer Hunde lief?

Liebe Grüße
WauWau
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Wau-Frau :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Paulemaus
Ich bin jetzt nicht so die Fachfrau für Hundezusammenführungen, weil das bei uns immer problemlos lief.

Was mir aber aufgefallen ist:
Ich achte in der Anfangszeit genau drauf, dass nichts herumliegt, was Stress auslösen könnte, also Spielzeug und Kausachen und füttere Kausachen räumlich getrennt.

Zweitens finde ich das Programm für den Neuen beachtlich.
Ich lasse die Hunde in der Regel erst mal ankommen, wir gehen unaufgeregte Spaziergänge zum Kennenlernen der Umgebung und ich vermeide, dass sie zu viel "Input" bekommen.

Ein neu eingezogener Hund ist sowieso schon auf einem hohen Stresslevel, deswegen würde ich Einkäufe im Tiergeschäft u.ä. auf jeden Fall auf später verschieben.
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Biggy
ich hatte es heute morgen schon gelesen, aber keine Zeit zum Schreiben gehabt ..... - ich sehe es in gewisser Weise ähnnlich wie Paulemaus, zu viel zu schnell ....

Resourcen (Futter, Spielzeug) gehören (sicherheitshalber) strikt eingeschränkt während einer Eingewöhnung, denn wenn es "kleppert", dann oft wegen so etwas ...

und dann denke ich, Du machst zu viel mit dem Neuzugang, hast ihn zu sehr im Blick - der muss ja auf die Idee kommen, er sei der Nabel der Welt ;)

versuch Dich etwas zurück zunehmen, die Position der Hündin zu stärken und den jungen Rüden "in die zweite Reihe" zu sortieren, der ist ja maximal eben erwachsen, von dem kannst Du nicht viel besseres Verhalten erwarten als von nem gerade erwachsen gewordenen Menschlein (gib denen den kleinen Finger und die nehmen meist mindestens die ganze Hand ;))
 
  • Fact & Fiction
Ein neu eingezogener Hund darf bei mir erstmal: ganz wenig. Es ist viel leichter, Stück für Stück Zugeständnisse zu machen, als einem Hund Erlaubtes wieder abzunehmen. Als Beispiel: Vor dem Eis essen den Hund auf seinen Platz (oder aus dem Raum schicken). Vor dem Telefonieren oder jeder anderen Tätigkeit, bei der man nicht sofort auf beide Hunde einwirken kann, den Hund auf seinem Platz schicken. Schlafzimmer vorerst tabu. Das mit dem Kauknochen in einem Zimmer hätte ich zu diesem Zeitpunkt bei einem mir doch noch ziemlich unbekannten Hund noch nicht gemacht.

Für den Neuen ganz klare Regeln aufstellen und die konsequent durchziehen. Regel Nummer 1: Der Ersthund wird nicht fixiert oder angeknurrt.

Peu à peu kann man dann zur Belohnung immer etwas mehr Positives erlauben.
 
  • Wau-Frau
Ich bin jetzt nicht so die Fachfrau für Hundezusammenführungen, weil das bei uns immer problemlos lief.

Was mir aber aufgefallen ist:
Ich achte in der Anfangszeit genau drauf, dass nichts herumliegt, was Stress auslösen könnte, also Spielzeug und Kausachen und füttere Kausachen räumlich getrennt.

Zweitens finde ich das Programm für den Neuen beachtlich.
Ich lasse die Hunde in der Regel erst mal ankommen, wir gehen unaufgeregte Spaziergänge zum Kennenlernen der Umgebung und ich vermeide, dass sie zu viel "Input" bekommen.

Ein neu eingezogener Hund ist sowieso schon auf einem hohen Stresslevel, deswegen würde ich Einkäufe im Tiergeschäft u.ä. auf jeden Fall auf später verschieben.

Du hast Recht, darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht, aber irgendwie lief es so gut, dass ich dann doch übermütig wurde. Ich hatte nur folgendes vor: Miri und Konni alleine auf dem kleinen Platz unseres Hundevereins spielen/laufen zu lassen, da er ja erstmal immer angeleint geführt werden muss. Weil er so gut mit anderen Hunden war, habe ich ihn dann doch mit allen, die da waren toben lassen und noch beim Training zugeguckt... Aber findet ihr die Idee, sie alleine auf dem Platz laufen zu lassen ok, vielleicht so aller zwei Tage? Oder soll ich wirklich nur angeleinte Spaziergänge machen? Soll ich die Spazierrouten variieren oder nur die gleichen laufen? Ich will ihn natürlich nicht überfordern, aber auch nicht unterfordern.

Ihre Mahlzeiten bekommen sie räumlich getrennt, bei Kauknochen dachte ich das würde wie bei den Leckerli aus der Hand problemlos klappen, aber nun weiß ich es ja besser.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
  • Wau-Frau
ich hatte es heute morgen schon gelesen, aber keine Zeit zum Schreiben gehabt ..... - ich sehe es in gewisser Weise ähnnlich wie Paulemaus, zu viel zu schnell ....

Resourcen (Futter, Spielzeug) gehören (sicherheitshalber) strikt eingeschränkt während einer Eingewöhnung, denn wenn es "kleppert", dann oft wegen so etwas ...

und dann denke ich, Du machst zu viel mit dem Neuzugang, hast ihn zu sehr im Blick - der muss ja auf die Idee kommen, er sei der Nabel der Welt ;)

versuch Dich etwas zurück zunehmen, die Position der Hündin zu stärken und den jungen Rüden "in die zweite Reihe" zu sortieren, der ist ja maximal eben erwachsen, von dem kannst Du nicht viel besseres Verhalten erwarten als von nem gerade erwachsen gewordenen Menschlein (gib denen den kleinen Finger und die nehmen meist mindestens die ganze Hand ;))

Also die Spielzeuge habe ich erstmal verbannt, trotzdem hat es noch während dem Kuscheln und bei mir liegen leichten Zoff gegeben. Wobei das eben von ihm ausgeht und meine Hündin einfach ruhig bleibt.
Aber soll ich nun gar nicht mehr mit ihm kuscheln oder nur noch selten wohldosiert, zB als Belohnung? Soll er gar nicht mehr bei mir liegen dürfen, auch wenns in dem Moment friedlich ist? Meine Idee ist ja, dass er durch das Wegschicken auf Dauer kapiert, wo sein Fehler lag, aber wenn er gar nicht mehr zu mir darf, lernt er nicht, welches Verhalten unerwünscht ist?

Wie stärke ich die Position meiner Hündin? Sie ist wirklich ein zartes Seelchen, obwohl sie größer und ein klein bisschen schwerer (26kg) ist, geht sie Ärger aus dem Weg und mag auch das Anrempeln gar nicht, beim draußen-schnuppern geht sie auch lieber weg, als von ihm angerempelt zu werden und wenn es passiert geht sie kommentarlos weiter. Nur lange am Popser-schnuppern findet sie doof, da brummelt sie manchmal, da bleibt er wiederum gelassen.
 
  • Wau-Frau
Ein neu eingezogener Hund darf bei mir erstmal: ganz wenig. Es ist viel leichter, Stück für Stück Zugeständnisse zu machen, als einem Hund Erlaubtes wieder abzunehmen. Als Beispiel: Vor dem Eis essen den Hund auf seinen Platz (oder aus dem Raum schicken). Vor dem Telefonieren oder jeder anderen Tätigkeit, bei der man nicht sofort auf beide Hunde einwirken kann, den Hund auf seinem Platz schicken. Schlafzimmer vorerst tabu. Das mit dem Kauknochen in einem Zimmer hätte ich zu diesem Zeitpunkt bei einem mir doch noch ziemlich unbekannten Hund noch nicht gemacht.

Für den Neuen ganz klare Regeln aufstellen und die konsequent durchziehen. Regel Nummer 1: Der Ersthund wird nicht fixiert oder angeknurrt.

Peu à peu kann man dann zur Belohnung immer etwas mehr Positives erlauben.

Dazu habe ich auch noch Fragen: Er kann nicht gut alleine bleiben und er will auch nicht gerne auf seinem Platz bleiben. Als ich ihn das eine Mal aus dem Zimmer verwies, hat er sogar an der Tür gekratzt, was natürlich ganz doof ist, da ich zur Miete wohne. Was wäre euer Tipp in so einem Fall?
Auf den Platz schicken geht so, vorhin hat er das wirklich durchgehalten, während ich am andern Ende des Zimmers gegessen habe, auch wenn er sich sehr bockig stellen kann, mag er das Hundebett glücklicherweise, er legt sich dort auch selbstständig hin (ganz anders als Miri). Ich war eigentlich immer gegen Hundeboxen, aber hatte auch eine Hündin, die sowas nicht braucht, nun frage ich mich, ob es doch gut wäre, für ihn eine Box zu haben, damit ich das Platzverweisen auch durchsetzen kann, wenn er nicht dort bleiben will?

Wie setze ich die Regel des Nichtfixierens/knurrens durch?

Ich muss noch dazu sagen, dass ich auch deswegen so locker bin/war, weil ich oft Hunde zum Sitting hatte und da ging das eben auch alles sofort - gemeinsam essen, kuscheln, sonstwas...
 
  • Paulemaus
Soll er gar nicht mehr bei mir liegen dürfen, auch wenns in dem Moment friedlich ist? Meine Idee ist ja, dass er durch das Wegschicken auf Dauer kapiert, wo sein Fehler lag, aber wenn er gar nicht mehr zu mir darf, lernt er nicht, welches Verhalten unerwünscht ist?

Bei mir kommt ein neuer Hund erst mal gar nicht aufs Sofa/Bett, zumindest solange, bis ich den Hund gut einschätzen kann und den Eindruck habe, dass der Hund ein bisschen angekommen ist.

Und wenn er dann darf und sich nicht benimmt, muss er dann leider runter.
Krümel versucht manchmal, herumzugiften, wenn ein anderer Hund aufs Sofa will und findet sich am Boden wieder. ;)
 
  • Biggy
Wie stärke ich die Position meiner Hündin?
Du bevorzugst sie ein wenig (zuerst Futter, zuerst begrüssen .....) und schickst ihn zur Not auch "vorsorglich" weg, wenn Du das Gefühl hast, jetzt wird er sie gleich angehen

Ich war eigentlich immer gegen Hundeboxen, aber hatte auch eine Hündin, die sowas nicht braucht, nun frage ich mich, ob es doch gut wäre, für ihn eine Box zu haben, damit ich das Platzverweisen auch durchsetzen kann, wenn er nicht dort bleiben will?
hmmmm - so aus dem Bauch raus würde ich eher an ne Hausleine denken und mit der an seinem Platz festmachen. Ohne den Hund zu kennen, rein vom Alter her und Deiner Beschreibung bin ich jetzt nämlich nicht sicher, ob der da nicht das abschnappen versuchen würde

Wie setze ich die Regel des Nichtfixierens/knurrens durch?
Du wirst recht schnell an seiner Körperhaltung und seinem Blick ablesen können, wenn er gleich loslegt - dann musst Du schneller sein und ihm das "nein" oder was auch immer Du als Anweisungs-Wort nehmen willst um ihn zu bremsen, entgegenschmettern bevor er überhaupt einen Ton raus kriegt oder das Starren anfängt

mit einer Hausleine dran kannste ihn aus so einer Situation auch wegführen ohne den Griff ans Halsband negativ zu besetzen oder gar den Hund durch den Griff noch hochzuputschen

frei (leinenlos) spielen lassen würde ich die Beiden auf dem (Hunde-) Platz schon, aber zunächst nur ohne andere Hunde. Die sollen erst mal sich zusammenraufen bevor sie (gemeinsam) mit anderen interagieren ...

zum Laufen würde ich mir ne Handvoll Strecken suchen und die in immer wieder anderem Wechsel laufen, dabei mal kleine Gehorsamkeitsübungen für beide einbauen, gemeinsames Arbeiten verbindet nämlich auch .... wenn Du Lecker gibst als Belohnung, dann kleine (sofort zu verzehren) und ihr zuerst ;)
 
  • lektoratte
hmmmm - so aus dem Bauch raus würde ich eher an ne Hausleine denken und mit der an seinem Platz festmachen.

Wäre auch mein Ansatz gewesen. Weniger "abgesperrt" als eine Box, aber durchaus wirksam. ;)
 
  • Wau-Frau
Wäre auch mein Ansatz gewesen. Weniger "abgesperrt" als eine Box, aber durchaus wirksam. ;)

Also es gibt nicht so viele Möglichkeiten, wo ich einen so kräftigen Hund anleinen kann... da wäre nur das Heizungsrohr. Das habe ich vorhin auch gemacht, denn er wollte einfach nicht auf seinem Platz warten, wenn ich mal das Zimmer verließ und jetzt nachts ist es mir auch zu gefährlich, dass er sich mit Miri kabbelt, während ich schlafe. Aber er hat sehr viel Theater gemacht, sehr laut gejammert. Nun ist die Leine so lang, dass er am unteren Ende des Bettes schlafen kann und es ist Ruhe..

Ich habe zwei Trainerinnen angeschrieben, die ich von Seminaren kenne, die ich mit Miri belegt habe. Eine hat mir geantwortet und abgeraten, sie ist der Ansicht, die Situation wird sich eher verschlimmern und würde sehr viel Arbeit erfordern. Wir telefonieren morgen nochmal. Als Zweithund ist es schon legitim einen passenderen Partner zu finden, denke ich. Wie gesagt, in all der Zeit als Hundesitterin habe ich so ein Theater noch nicht gehabt.

Ich war auch überrascht, dass niemand von Euch meinte, das sei dann wohl doch kein geeigneter Zweithund. Findet ihr es wirklich sinnvoller am Ball zu bleiben statt eine andere Kombo mit einem anderen Hund zu versuchen?
 
  • lektoratte
Naja - ich kann ja nur lesen, was du schreibst, aber nach deiner Beschreibung hier im Forum war ich etwas verblüfft von der Diagnose der Trainerin.

Es kann sich so entwickeln, das wohl - aber ob es das muss?

Bisher bist du davon ausgegangen, dass der Hund verträglich ist und kein Problem mit Ressourcen hat, und hast kritische Situationen nicht vermieden, sondern sozusagen unwissentlich im Dutzend produziert... ;)
Wenn du das weiter machst, wird es sicher nicht besser werden - aber das hast du ja eigentlich nicht vor.

Von daher würde ich jetzt nach so wenigen Tagen (zumindest nach deinem Bericht) noch nicht davon ausgehen, dass das Problem unlösbar ist - dir ist ja grade erst klargeworden, dass du es hast.

Die muss auch ein entscheidender Unterschied zwischen Sitting-Hunden und neuem Hund klar sein: Die Sitting-Hunde sind nur auf Besuch, und das wissen sie, und deine Hündin weiß es auch. Dein neuer Hund ist da, um zu bleiben.

(Mein letzter Hund war Besuchskindern gegenüber eigentlich absolut unproblematisch und hat sie komplett ignoriert - beim eigenen Baby, das ja zuweilen ohne Unterlass brüllte und eben nicht wieder abreiste, sah das definitiv anders aus...)

Er hat es bisher nicht gut gehabt und sieht jetzt - vielleicht erstmals in seinem Leben - seine Chance, sich schnell so viel wie möglich vom Kuchen zu sichern. Gute Manieren in dem Sinne hat er noch nicht, wie sollte sie ihm auch jemals jemand in diesem Zusammenhang beigebracht haben? - Und alterstechnisch ist er gerade in der Rüpelphase, da machen Hunde auch ihren Erstbesitzern (und alteingesessenen Mithunden) unter Umständen das Leben ganz schön sauer.

Da bist du jetzt in der Tat gefordert und hast einiges an Erziehungsarbeit zu leisten - aber das hätte dir mit jedem Hund in diesem Alter passieren können, und u.U. auch jedem älteren. (Man hört es immer mal wieder, dass Hunde, die lange im TH waren, ein neues Zuhause plötzlioch nicht mehr teilen mögen, auch wenn sie vorher als verträglich galten.)

Ich denke, ich würde es auf jeden Fall versuchen - durchaus auch mit professioneller Unterstützung, gerade weil ich auch noch nie zwei Hunde gleichzeitig hatte und mir da im Endeffekt auch unsicher wäre.

Wenn es wirklich nicht geht, geht es nicht, aber jetzt schon aufzugeben komm mir irgendwie sehr früh vor...

Nochmal zum Anbinden:

Dass der Hund jammert, wenn er nicht so kann wie er will, überrascht mich übrigens jetzt nicht... ich würde ja - zumindest aus der Ferne - dazu tendieren, zu sagen, dass er zumindest tagsüber erstmal da durch muss, dass du Kommandos auch mal durchsetzt, selbst wenn ihm das nicht richtig eingehen will.
 
  • Wau-Frau
Naja - ich kann ja nur lesen, was du schreibst, aber nach deiner Beschreibung hier im Forum war ich etwas verblüfft von der Diagnose der Trainerin.

Es kann sich so entwickeln, das wohl - aber ob es das muss?

Bisher bist du davon ausgegangen, dass der Hund verträglich ist und kein Problem mit Ressourcen hat, und hast kritische Situationen nicht vermieden, sondern sozusagen unwissentlich im Dutzend produziert... ;)
Wenn du das weiter machst, wird es sicher nicht besser werden - aber das hast du ja eigentlich nicht vor.

Von daher würde ich jetzt nach so wenigen Tagen (zumindest nach deinem Bericht) noch nicht davon ausgehen, dass das Problem unlösbar ist - dir ist ja grade erst klargeworden, dass du es hast.

Die muss auch ein entscheidender Unterschied zwischen Sitting-Hunden und neuem Hund klar sein: Die Sitting-Hunde sind nur auf Besuch, und das wissen sie, und deine Hündin weiß es auch. Dein neuer Hund ist da, um zu bleiben.

(Mein letzter Hund war Besuchskindern gegenüber eigentlich absolut unproblematisch und hat sie komplett ignoriert - beim eigenen Baby, das ja zuweilen ohne Unterlass brüllte und eben nicht wieder abreiste, sah das definitiv anders aus...)

Er hat es bisher nicht gut gehabt und sieht jetzt - vielleicht erstmals in seinem Leben - seine Chance, sich schnell so viel wie möglich vom Kuchen zu sichern. Gute Manieren in dem Sinne hat er noch nicht, wie sollte sie ihm auch jemals jemand in diesem Zusammenhang beigebracht haben? - Und alterstechnisch ist er gerade in der Rüpelphase, da machen Hunde auch ihren Erstbesitzern (und alteingesessenen Mithunden) unter Umständen das Leben ganz schön sauer.

Da bist du jetzt in der Tat gefordert und hast einiges an Erziehungsarbeit zu leisten - aber das hätte dir mit jedem Hund in diesem Alter passieren können, und u.U. auch jedem älteren. (Man hört es immer mal wieder, dass Hunde, die lange im TH waren, ein neues Zuhause plötzlioch nicht mehr teilen mögen, auch wenn sie vorher als verträglich galten.)

Ich denke, ich würde es auf jeden Fall versuchen - durchaus auch mit professioneller Unterstützung, gerade weil ich auch noch nie zwei Hunde gleichzeitig hatte und mir da im Endeffekt auch unsicher wäre.

Wenn es wirklich nicht geht, geht es nicht, aber jetzt schon aufzugeben komm mir irgendwie sehr früh vor...

Nochmal zum Anbinden:

Dass der Hund jammert, wenn er nicht so kann wie er will, überrascht mich übrigens jetzt nicht... ich würde ja - zumindest aus der Ferne - dazu tendieren, zu sagen, dass er zumindest tagsüber erstmal da durch muss, dass du Kommandos auch mal durchsetzt, selbst wenn ihm das nicht richtig eingehen will.

Also es ist so, auf dem Bett greift er Miri an, neben dem Bett oder vor der Tür macht er Theater ohne Ende. Ich bin wirklich nervlich am Ende und will auch nicht riskieren, dass Miri verletzt wird. Und ich kann den Hund doch nicht ständig anleinen, er ist doch schon draußen immer angeleint?

Ich würde auch gern in ein paar Monaten dastehen und erzählen, wie toll ich das gemanagt habe, aber ich weiß nicht, wie realistisch das ist. Grundsätzlich möchte ich es schon schaffen, er ist ein sympathisches Kerlchen mit vielen Anlagen, die ich zu schätzen weiß. Und ganz unsympathisch sind die beiden sich nicht, sie spielen auch zusammen.

Ich werd morgen nochmal Rat bei Tierheim, Tierarzt und Trainerin suchen.
 
  • Fact & Fiction
Dazu habe ich auch noch Fragen: Er kann nicht gut alleine bleiben und er will auch nicht gerne auf seinem Platz bleiben. Als ich ihn das eine Mal aus dem Zimmer verwies, hat er sogar an der Tür gekratzt, was natürlich ganz doof ist, da ich zur Miete wohne. Was wäre euer Tipp in so einem Fall?
Hast du die Möglichkeit, in einen Türrahmen ein Hundeschutzgitter zu klemmen? Dann kann er dich sehen, fühlt sich nicht so ausgesperrt und zerkratzt keine Türen.

trotzdem hat es noch während dem Kuscheln und bei mir liegen leichten Zoff gegeben. Wobei das eben von ihm ausgeht und meine Hündin einfach ruhig bleibt.
Aber soll ich nun gar nicht mehr mit ihm kuscheln oder nur noch selten wohldosiert, zB als Belohnung? Soll er gar nicht mehr bei mir liegen dürfen, auch wenns in dem Moment friedlich ist?
Denk dran: Gerade du bist eine Ressource. Erstmal muss er die Regeln lernen, dann ist mehr Freizügigkeit für ihn drin.

Schau, er hat es bei dir jetzt besser als vorher im TH - auch ohne dass er (jetzt schon) mit auf dem Sofa liegen darf. Wann er bekuschelt wird, bestimmst du, nicht er.

Vom Alter her ist er noch ein "Halbstarker", der wird alles ausprobieren, um sich immer mehr Freiheiten/Zugeständnisse zu erarbeiten. Die Situation, wenn er bei dir liegt, ist typisch: Es geht kurzzeitig gut, dann will er deine Hündin verjagen. Du hast 2 Möglichkeiten: Ihn dann immer wieder sofort runterwerfen, wenn sich nur das kleinste Anzeichen von Fixieren/Knurren zeigt (dauert und währenddessen kannst du nicht entspannen, deine Hündin übrigens auch nicht) oder er darf vorerst gar nicht mit auf die Couch.

Ich war auch überrascht, dass niemand von Euch meinte, das sei dann wohl doch kein geeigneter Zweithund. Findet ihr es wirklich sinnvoller am Ball zu bleiben statt eine andere Kombo mit einem anderen Hund zu versuchen?
Im Moment finde ich das Verhalten nicht dramatisch. Wie oben schon geschrieben: Er versucht halt, sofort das Beste vom Besten für sich zu erobern. Das spricht nicht gegen ihn :D Nach Tag 6 bei dir kann man noch nicht sagen, er sei als Zweithund ungeeignet.
 
  • lektoratte
Wau-Frau schrieb:
Ich werd morgen nochmal Rat bei Tierheim, Tierarzt und Trainerin suchen.


Ja, mach das.

Überforderung und Angst sind schlechte Ratgeber (Ich darf das sagen, ich kenn mich da gut aus :) ) - es sollte auf jeden Fall jemand unvoreingenommen draufschauen, um die Situation mit etwas Abstand einzuschätzen. :hallo:

Wenn es nur darum geht, einen prolligen Jungspund auf den rechten Weg zu bringen, würde ich denken, es lohnt sich, etwas Zeit und Nerven zu investieren. Das Anleinen soll ja keine Dauerlösung sein, aber um das Kommando "Platz und bleib" durchzusetzen, finde ich es vertretbar. Es gbt halt Hunde, die sind nicht so fürs Subtile zu haben, da muss man etwas deutlicher werden. Wenn man das kann und der Hund einen versteht, ist an dem Hund an sich aber nix Falsches. Man muss sich halt erstmal zusammenraufen.

Wenn der Hund sich allerdings sehr ressourcenaggressiv zeigt und die Fachperson die Situation so einschätzt, dass es wirklich zu ernsten Auseinandersetzungen kommen könnte und die Hunde nicht gut harmonieren - warte nicht zu lange, dann ist es besser, du machst den Schnitt schnell.

Die - hier leider nicht mehr sehr aktive - userin @Buroni hatte mal eine ähnliche Konstellation. Ihr Zweithund war in allem super - nur leider nicht zum Ersthund im eigenen Haus. Er hat nicht ernsthaft gebissen, aber beide Hunde waren von der Situation irgendwann so gestresst, dass sie und ihr Freund sich am Ende schweren Herzens dazu entschlossen haben, den Zweithund wieder abzugeben - an eine Stelle, wo er Einzelhund sein konnte.

Manchmal ist das so, und dann ist eine Abgabe auch nicht schlimm, sondern für alle Beteiligten eine gute Lösung.

Wie es bei euch ist, ist von hier aus halt einfach schwer zu sagen. :hallo:

Edit: Aber im Grunde sehe ich es wie @Fact & Fiction
 
  • Biggy
Ich bin wirklich nervlich am Ende (...)
ich denke, das ist aktuell das Hauptthema, dass Du große Erwartungen hattest, ziemlich blauäugig ans Thema ran bist und auch eine gute Portion Frust schiebst ....

kann ich so voll nachvollziehen, ich hatte auch schon ungute Kombis, wo ich mitunter dachte, das wird nie nichts ....- stimmte so nicht immer ....

merkwürdig finde ich einen Trainer, der ungesehen eine "Fern-Diagnose" abgibt, das kenne ich so nicht - aber das kannst Du besser beurteilen als ich, denn Du kennst die Trainer ja persönlich
 
  • Paulemaus
Wie gesagt, in all der Zeit als Hundesitterin habe ich so ein Theater noch nicht gehabt.

Naja, die Hunde, die Du gesittest hast, hatten ein stabiles Umfeld und waren sicher um Längen geerdeter.
Wahrscheinlich haben sie schon öfter die Erfahrung gemacht, dass sie wieder abgeholt werden und haben das Ganze gelassen mitgemacht.

Nun hast Du einen Hund, der eben bisher kein stabiles Umfeld hatte, sich bei Dir einleben muss, sich mit dem anderen Hund arrangieren muss und der seinen Platz finden möchte.

Ich war auch überrascht, dass niemand von Euch meinte, das sei dann wohl doch kein geeigneter Zweithund. Findet ihr es wirklich sinnvoller am Ball zu bleiben statt eine andere Kombo mit einem anderen Hund zu versuchen?

Du hast den Hund jetzt wie lange?
Zwei, nein drei Tage...

Der Hund hatte noch nicht mal ansatzweise eine Chance, anzukommen.
Erst schleppst Du ihn durch x-fremde Situationen, gibst ihn Deiner Freundin nach 2 Tagen über Nacht zur Betreuung und nun wunderst Du Dich, dass er nicht funktioniert wie Deine Sitterhunde?

Schon beim Lesen Deines EP hatte ich den Eindruck, dass Du auf den Tipp "Rückgabe" hoffst.
Mach das, das wird für den Hund besser sein.
Aber bitte probiere keine andere "Kombo"
 
  • lektoratte
merkwürdig finde ich einen Trainer, der ungesehen eine "Fern-Diagnose" abgibt, das kenne ich so nicht - aber das kannst Du besser beurteilen als ich, denn Du kennst die Trainer ja persönlich

Naja, wenn jemand anruft, und rein stimmlich schon nervlich am Ende erscheint, wirkt sich das vermutlich auch auf die Situationsbewertung aus... ;)

@Wau-Frau

Sieh es mal so - Du hast, ganz ohne böse Absicht, bis jetzt fast nichts von dem gemacht, mit dem man eine solche, bei der Vergesellschaftung von Hunden nicht ungewöhnliche (!) Situation entschärfen oder mangagen könnte.

Wie kritisch die sich tatsächlich darstellt, und wie schwierig sie zu bewältigen ist, weißt du also nicht, denn du hast es bisher nur ansatzweise versucht und bist auf einen überreizten, gestressten und daher quengelig-nervigen, dazu noch prollenden Hund nicht vorbereitet.

Das ist nicht schlimm und kein Verbrechen. Ging mir auch so, ich kam dann ziemlich schnell massiv ins Schleudern und dann wurde es anstrengend.

Nur der Vollständigkeit halber: Ich hatte nachher große Probleme, die nicht alle auf meinem Mist gewachsen waren, aber ein leider nicht so ganz kleiner Teil war im Rückblick eindeutig hausgemacht.

Ich habe damals - und soweit ich weiß galt das auch für die oben erwähnte Buroni - gute Tipps von einer Trainerin aus dem Bremer Umland bekommen - einfach mal nach "die Hundedolmetscherin" googeln. Ist für dich bisschen weit, aber mir hat schon ein Telefonat mit ihr sehr viel gebracht. Durch ganz kleine Alltagstipps und Hinweise, auf die man im ersten Moment einfach nicht kommt, die im Rüclblick aber naheliegend und logisch sind. Vielleicht kann sie dir ja auch weiterhelfen. In Hundeverhalten ist sie jedenfalls ziemlich firm gewesen.

Außerdem solltest du eines bedenken: Dass ein Hund aus dem Tierheim beim Daueraufenthalt bei dir sich langfristig immer super mit deinem Hund versteht, kann dir keiner garantieren. Oft zeigen Hunde erst nach 3 bis 6 Monaten, wenn sie sich sicher angekommen fühlen, wie sie so ticken. Hier kannst du wenigstens jetzt schon den Fuß in die Tür stellen und gleich für das richtige Miteinander sorgen. So das möglich ist. :hallo:
 
  • Wau-Frau
Hast du die Möglichkeit, in einen Türrahmen ein Hundeschutzgitter zu klemmen? Dann kann er dich sehen, fühlt sich nicht so ausgesperrt und zerkratzt keine Türen.

An ein Trenngitter für die Tür habe ich auch schon gedacht, ich vermute zwar, dass er es überspringen wird, aber einen Versuch ist es wert.
 
  • Wau-Frau
Ja, mach das.

Überforderung und Angst sind schlechte Ratgeber (Ich darf das sagen, ich kenn mich da gut aus :) ) - es sollte auf jeden Fall jemand unvoreingenommen draufschauen, um die Situation mit etwas Abstand einzuschätzen. :hallo:

Wenn es nur darum geht, einen prolligen Jungspund auf den rechten Weg zu bringen, würde ich denken, es lohnt sich, etwas Zeit und Nerven zu investieren. Das Anleinen soll ja keine Dauerlösung sein, aber um das Kommando "Platz und bleib" durchzusetzen, finde ich es vertretbar. Es gbt halt Hunde, die sind nicht so fürs Subtile zu haben, da muss man etwas deutlicher werden. Wenn man das kann und der Hund einen versteht, ist an dem Hund an sich aber nix Falsches. Man muss sich halt erstmal zusammenraufen.

Ja, ich habe mich auch wieder daran erinnert, dass ich mit Miri ganz früher auch mal an dem Punkt war, sie abgeben zu wollen und dass sie mir auch das Leben schwer machte - heute unvorstellbar. Und auch sie hatte auf ihrem Platz zu liegen. Das macht mir Mut, dass es mit Konni auch besser werden wird und Eure Worte machen mir auch Mut, dankeschön :)
 
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