Subject: EU plant einheitliche "Kampfhundereglung

  • merlin
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Subject: EU plant einheitliche "Kampfhundereglung"



----- Original Message -----
Vom FDP-Abgeordneten Werner M. Klinger erhielten wir die Nachricht, dass
die Bundesregierung im EU-Parlament einen Antrag gestellt hat, eine Länder
übergreifende, einheitliche Kampfhunderegelung zu beschließen. Damit diese
nicht zum gleichen Fiasko führt, wie die von unseren Bundesländern
erlassenen Regelungen, sollten alle Verbände schnellstens aktiv werden und
mit Brüssel Kontakt aufnehmen.

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Aktuelles
Brüssel plant EU einheitliche Kampfhundregelung

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Hallo Leute,

eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich. Die Bundesregierung hat
einen Antrag im EU-Parlament gestellt, eine EU-Kampfhunde-Verordnung für
alle europäischen Staaten zu beschliessen.

Das gute an dieser Nachricht: Nur über eine EU-Regelung kann wirksam der
wilden Hinterhof- und Qualzüchterei in den osteuropäischen Staaten Einhalt
geboten werden, die z.B. Deutschland jährlich mit rd. 500 Tsd. z.T.
schlimm negativ vorgeprägten Hunden überschwemmt haben. Geht eine
EU-Regelung mit einem deutschen Heimtierzuchtgesetz Hand in Hand, dann
wurde endlich damit das erreicht, was Hundeverbände und Tierärzte seit 20
Jahren fordern. Soweit so gut.

Das schlechte an dieser Nachricht ist, daß die deutsche Bundesregierung
nicht gerade bekannt ist für ihre Sachkunde in Hundeverordnungsfragen und
wahrscheinlich ist ein Antrag gestellt worden, wieder bestimmte Rassen zu
verbieten, nun wahrscheinlich europaweit, alleine schon um das bisherige
restriktive Vorgehen der deutschen Länder-Innenminister gegen vorwiegend
ausländische Hunderassen zu rechtfertigen.

Was ist nun zu tun? Meiner Meinung nach sollten wir an allen "Presse- und
PR-Fronten" schnellstens "mobil machen". Erste Maßnahmen sollten sein:

1. Rund-um-Info aller europäischen Hunde- und Interessenverbände mit der
Bitte, die damit beauftragte Kommission mit seriösen und fachlich
fundierten Informationen (Gutachten, Statistiken) zu den Hunderassen zu
informieren.
2. Erarbeitung eigener Vorschläge und Übersetzung in Englisch und
Französisch und deren Einreichung.
3. Antragstellung auf Anhörung der betroffenen Europa-Verbände der
Hundehalter und der Tierärzte.
4. Vorbereitung einer Info-Mappe für alle Europarat-Mitglieder
5. Vorbereitung einer internationalen Demonstration aller Hundehalter in
Brüssel, für den Fall, daß die Beratungen in die falsche Richtung
verlaufen und europaweite Rassenverbote bzw- vernichtungsverordnungen
drohen.

Hierfür müssen wahrscheinlich einige Leute in einer Arbeitsgruppe
zusammenkommen, die dann dort engagiert arbeiten. Wir sollten hier nichts
unversucht lassen, damit wir nicht in Brüssel einmal beschlossenen
Verordnungen auch wieder hinterherklagen müssen. Ich warne ausdrücklich
davor, erst abzuwarten, was bei den beratungen herauskommt. Mit derselben
Taktik sind wir in Deutschland in allen Bundesländern schon einmal
eingegangen.

Wer hat da Vorschläge?

Es grüßt Euch alle sehr herzlich

Werner M. Klinger

FDP-Reichelsheim

Pressebericht
"Kampfhunde and die Brüsseler Leine"
Weil die Länder keine gemeinsame Linie finden, soll die EU es richten
Von Gerhard de Groot, Brüssel, HZ, 28.09.2000

Einerseits ist sie europaweit gefürchtet, die Regelungswut der Eurokraten.
Andererseits kann man sie gelegentlich ganz gut gebrauchen. Zum Beispiel
wenn es um das Problem der Kampfhunde geht. In Deutschland ist es
bekanntlich nicht gelungen, das Vorgehen gegen die gefährlichen Beisser
zwischen den Bundesländern abzusprechen, sodass an jeder landesgrenze neue
Regeln gelten.
Versuchen wir es einfach über Brüssel, beschloss deshalb die
Bundesregierung. Darum muss sich heute die Konferenz der europäischen
Justiz- und Innenminister in Brüssel außer mit viel wichtigeren Dingen
auch mit dem deutschen Antrag beschäftigen, ein EU-weites Zucht-,
Einfuhr-, und Hundehandelsverbot für Kampfhunde einzuführen. Die
Kommission soll einen Entwurf ausarbeiten, den dann EU-Rat und Parlament
absegnen müssen.
Die offizielle Begründung der deutschen Delegation für den Vorstoss: Ein
rein nationales Vorgehen könne in einem gemeinsamen Markt ohne
Grenzkontrollen leicht umgangen werden. Wer könne schon feststellen, ob in
zehntausenden Autos, die Tag für Tag die deutschen Grenzen überqueren,
nicht auch Kampfhunde unter den Sitzen mitfahren, als illegale Import-,
und halblegale Exportgüter. Die Deutschen sind allerdings nicht als erste
auf die Idee gekommen.. den unberechenbaren Hunden und ihren Herrchen
europaweit zu Leibe zu rücken. Schon im Juli hatte Luxemburg eine ähnliche
Initiative ergriffen, aber an der falschen Stelle, nämlich im
Agrarministerrat. Der fühlte sich nicht zuständig - was haben Kampfhunde
auch mit Landwirtschaft zu tun?
Auch die anderen EU-Staaten haben Ärger mit den aggressiven Tieren, die in
Deutschland bereits mehrere Menschen getötet haben. So gibt es einige
nationale Regelungen zum Schutz gegen Kampfhunde, die aber inhaltlich
erheblich voneinander abweichen. Darum wird diesmal ausdrücklich
gewünscht, was sonst unpopulär ist, eine EU-Richtlinie.

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Den Brief von Herrn M. Klinger und den Pressebericht können Sie unter
folgendem Link finden:

merlin
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi merlin :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Wibke
Das führt dann wahrscheinlich dazu das die "Nichteuropäischen" Rassen verboten werden, weil die Europäischen Länder sich nicht ihre Nationalrassen verbieten lassen.
Oder glaubt ihr die Engländer lösen ihr Staffordshire Regiment auf?
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
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LG Meike mit Benny
  • merlin
Hi Wibke !

Da liegst Du vielleicht nicht ganz daneben.

Ich las mal in einem Bericht über die EU-Regelung das die BRD wohl bedenken hätte, weil in Frankreich (glaub ich) der Schäferhund auf der Liste ständ.
Und wenn Deutschland auf ihre Liste bestehen würde, könnte man nicht verlangen das andere Länder auf ihre Liste verzichten bzw. sie ändern sollten.
Und der Schäferhund auf der Liste wäre ja unmöglich.

Ich bin mal gespannt was da wieder rauskommt.

Schöne Grüße

merlin
 
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