Information ausblenden
Sag mal,
kennst du schon unseren beliebten kostenlosen Futtercheck, bei dem du zudem noch gratis Futterproben erhalten kannst? Probier's aus! (Link öffnet in neuem Tab)
Information ausblenden

Möchtest du auf dieses Thema antworten?

Nach einer schnellen und kostenlosen Registrierung kannst du dies tun!

Streitigkeit Hundewiese

  1. Hallo zusammen, ich schreibe heute zum ersten Mal etwas in dieses Forum und hoffe, dass ihr mir weiter helfen könnt. :)

    Erst einmal etwas zu mir bzw. viel mehr zu meinem Hund, bevor ich euch meine Frage und den dazugehörigen Vorfall schildre.
    Mein Hund ist kein Listenhund, aber ein 9 Monate alter Magyar Viszla Rüde, wiegt knapp 25 Kg und ist damit eben auch ein großer, kräftiger Hund vor dem einige Leute, nur auf Grund seiner Größe, Respekt haben. Noch ist jeder Hund und Mensch ein Freund für ihn, ob groß oder klein ist ihm egal.

    Derzeit arbeiten wir sehr viel daran, dass er nicht sofort zu jedem Hund rennt, den er sieht. Das klappt auch schon ganz prima. Nichts desto trotz ist er ständig an der Schleppleine, wenn er sich freier bewege darf. So ist es eben einfacher Kontrolle über ihn zu behalten und ihn zunächst erst einmal zurück zu rufen, bevor ich es ihm erlaube zu einem anderen Hund zu gehen.
    Eigentlich war das gar nicht so geplant und ich würde ihn auch gerne auf einer richtigen Hundewiese frei laufen lassen ABER es gab leider schon genug Vorfälle in denen ich wegen der Lebhaftigkeit meines Junghundes von anderen Hundebesitzern angemeckert wurde. Und das nicht nur von Halter mit kleinen Hunden... Ich meine jeder mit einem zumindest mittelgroßen Hund kennt das und das ist leider auch kein Klischee: man wird mehrfach dafür angeschuldigt, dass der eigene Hund den kleineren Hund platt trampeln, gar tot beißen würde, obwohl der eigene Hund gerade nur dabei ist den anderen Hund zu beschnuppern...Und dabei reagieren die Besitzer sehr häufig über...Naja soviel dazu.
    Deswegen habe ich es mir auch angewöhnt Haltern mit kleinen Hunden, die ich nicht kenne, aus dem Weg zu gehen bzw. meinen Hund ohne beschnuppern an ihnen vorbei zu führen. Den Stress halte ich leider nicht aus.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich selbst "erst" Mitte 20 bin und sich die meisten Menschen denken, dass man das mit einer jungen Frau ja machen könnte. Und wenn man dann mal auf die harsche Art des Gegenüber reagiert wird man direkt gemaßregelt. Was man sich denn erlauben würde und man hätte ja wohl keinen respektvollen Umgang mit anderen gelernt.

    Und so geschah es auch heute:
    Mein Hund und ich befanden sich auf einer normalen Wiese (mit Leinenpflicht!) direkt neben einer gekennzeichneten Hundewiese. Eine Freundin und ich standen dort und unterhielten uns, während mein Hund angeleint neben mir weilte. Bis dann ein kleiner Malteser ohne Leine von der Hundewiese zu uns rüber kam und meinen Hund beschnüffelte. Er forderte meinen Hund direkt zum spielen auf, rannte um uns beide herum, zwischen meinen Beine her und mein Hund wollte natürlich auch. Nur blöd, dass das mit 50cm Spielraum nicht ging und der Kleine sich im Prinzip nur selbst bespaßen konnte. Ich war auch nicht bereit meinem Hud mehr Leine zu geben, da ich darauf einfach keine Lust hatte. Trotzdem versuchte mein Hund ihn weiter zu beschnüffeln, er hat aber keine Anstalt gemacht auf ihn drauf zu springen oder der gleichen. Er hatte nur sehr geringen Körperkontakt zum fremden Hund. So ergab es sich, dass der kleine Hund in etwas rein getreten oder vielleicht sogar nur aus seiner Euphorie heraus sich selbst das Bein verdrehte während er direkt vor meinem Hund stand und anfing zu schreien. Wie meine Freundin und ich beobachten konnten lag es aber nicht an meinem Hund, der andere Hund hatte sich selbst verletzt und sich dabei einfach erschrocken. Mein Hund erstarrte vor Schreck während der andere sich 2 Meter weiter auf den Boden setzte und sein "verletztes" Beinchen von sich hielt. Nach 5 Sekunden hörte er dann auch auf zu schreien.
    Wenn so etwas meinem Hund passierte wusste ich: da ist nichts, der braucht nur einen Moment, um sich zu beruhigen. Und so schien es mir bei diesem Hund auch. Deswegen ließ ich die Situation vorerst Kommentar los.

    Nun zu den Besitzern. Zu dem kleinen Hund gehörten 4 Personen, zwei ca. 8-10 Jährige Kinder, eine Mutter und eine Großmutter.
    Die Kinder stände etwa 5 Meter von uns entfernt und kommentierten das Ganze nur mit: Ach schon gut, ist nichts passiert.
    Ich sagte dazu nichts.
    Die Mutter und die Großmutter standen ca. 30 Meter entfernt und beobachteten das Ganze aus der Ferne. Bis dann die Mutter zu uns kam und mit einem bissigen Ton sagte: Nein, nicht schon gut!
    Sie schaute sich dann das Beinchen von dem Kleinen an und nahm ihn auf den Arm. Dann sagte sie zu mir: Ich hoffe sie sind versichert. Und da wurde ich wütend. WIE BITTE?! Sie beschuldigte sofort meinen Hund ihren Hund verletzt zu haben.
    Da sagte ich ihr die Meinung: Mein Hund ist an der Leine, ihr Hund nicht! Wir befanden uns NICHT MEHR auf der Hundewiese. Und schon gar nicht hatte mein Hund ihrem Hund wehgetan. Da sie mich von vornherein angezickt hatte wurde ich ebenfalls bissig, aber nicht persönlich oder beleidigen! So lasse ich nicht mehr mit mir reden!
    Nachdem sie mir dann sagte, dass ich nicht so respektlos mit ihr zu reden hätte, ich ja nicht zur Kommunikation fähig wäre, ich mir keine Hund anschaffen soll, wenn ich nicht mit der Konfrontation klar käme UND ich ja einen niedrigen IQ hätte (sobald man persönlich wird beweist man, dass man selbst sehr gut mit Konflikten umgehen kann) und dann auch noch die Großmutter sagte: wollen sie das bezahlen?! habe sich dann alle von uns entfernt und der kleine Hund konnte plötzlich wieder putzmunter über die Wiese rennen...
    Ich ließ das ganze dann nur noch Kommentarlos... Niemand ist dümmer, als derjenige, welcher jemanden als dumm bezeichnet..
    Es wurde kein OA benachrichtigt oder Personalien ausgetauscht. Letztendlich wussten die Fremden wahrscheinlich, dass ich im Recht war.

    Zum Glück hat das Ganze nun keine weiteren Folgen, aber trotzdem ergeben sich für mich daraus einige Fragen:
    1. Was wäre, wenn nun doch eine Anzeige gefolgt wäre, weil der andere Hund sich verletzt hätte? Hätte ich mir irgendeine Schuld zukommen lassen müssen? Mein Hund war schließlich an der Leine und wir waren nicht mehr auf der Hundewiese.
    2. Was wäre, wenn das Ganze doch auf der Hundewiese passiert wäre und mein Hund trotzdem an der Leine gewesen wäre?
    3. Was wäre, wenn mein Hund doch eine Verletzung durch Körperkontakt verursacht hätte, obwohl er an der Leine war, der fremde Hund aber nicht, egal ob auf einer Hundewiese oder eben nicht?
    4. Und wie würdet ihr in so einer Situation reagieren?

    Zwar sind das alles hypothetische Fragen, aber es interessiert mich eben doch.
    Für mich wird die Folge ohnehin sein, dass ich mit meinem Hund weiter darauf trainiere andere Hunde zu ignorieren, bevor ihm Kontakt erlaubt wird. Zwar ein schweres Ziel, aber manche Menschen und vor allem die Konfrontationen sind mir einfach zu wieder...

    Ich hoffe mir kann jemand meine Fragen beantworten. :)
    Danke vorab für eure Zeit und Hilfe.
     
    #1 Leila38
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

    Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!!

    Hier findet ihr den Futtercheck!
    Dauert weniger als eine Minute.

    Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern!

    So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



    Euer Hund wird euch lieben!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige.
  3. Ich würde genau jetzt zum OA gehen und diese Fragen stellen.
    1. hast du dann deine Antworten sofort und hoffentlich korrekt.
    2. sollte die Leute doch noch stunk machen kennt das Oa schon deine Variante und du stehst deutlich besser da..
     
    #2 Manny
  4. Soweit ich weiss ist die Regelung, dass der unangeleinte Hund "Schuld" hat. Zumindest eine Teilschuld.

    Auf einer Hundewiese gilt soweit die Regel 50:50, weil man mit Betreten das Risiko eingeht.

    Ich hätte wenigstens Nummern ausgetauscht und nochmal mit denen gesprochen, wenn sich alles beruhigt hat.

    Schlimmstenfalls hat sie euch angezeigt.
     
    #3 MadlenBella
  5. Echt jetzt? Wegen dem geschilderten Fall würdest du zum OA gehen?
    Ich hatte das ja kürzlich deutlich intensiver und der andere Hund trug definitiv Blessuren davon. Aber deswegen würde ich nicht zum OA gehen
     
    #4 DobiFraulein
  6. Nein nicht wegen dem Fall sondern um mir da meine Fragen beantworten zu lassen..
    bei dir hat sich aber der andere Halter auch nichts aufgeregt oder :gruebel:
    Ich hab solche Situationen ja schon lange nicht mehr, aber wenn man auf FB die Haltersuche so verfolgt :kp:
    Heute wird doch sofort bei jedem Mist angezeigt, gerade in Städten.. da lob ich mir mein Dorf :applaus:
     
    #5 Manny
  7. Nein, der hat kommentarlos seinen Hund genommen und ist gegangen... der hätte mal was sagen sollen...
    Zum Glück kenne ich solche Streitigkeiten über OA etc nur aus der Theorie
     
    #6 DobiFraulein
  8. Dann hätte ich auch nichts weiter gesagt, aber die Damen hier haben ja ne Welle gemacht..
     
    #7 Manny
  9. Mit der Nachfrage beim Ordnungsamt zu genau meinen Fragen hast du vermutlich recht. Da will ich in Zukunft etwas besser drüber Bescheid wissen, um mich nicht von solche Leuten verunsichern zu lassen. Aber mal ganz ehrlich, irgendwo geht das doch zu weit für den Fall, dass ich trotzdem Teilschuld haben könnte? Beim heutigen Vorfall war mein Hund definitiv nicht der Schadensverursacher sondern der fremde Hund selbst. Aber manche Leute behaupten ja das besser aus 30 Meter Entfernung beurteilen zu können...
     
    #8 Leila38
  10. Naja das Problem ist wahrscheinlich das Aussage gegen Aussage steht :kp:
     
    #9 Manny
  11. Also, grundsätzlich ist es so, dass derjenige, dessen Hund einen Schaden verursacht, für diesen Schaden haftet. Auch dann, wenn der eigene Hund angeleint ist, der andere aber nicht. (Das nennt man Gefährdungshaftung).

    Allerdings wird, wenn es an die Versicherung geht, dem Halter des unangeleinten Hundes oft eine Teilschuld zugeschrieben, sodass der Halter des angeleinten Hundes nicht für den ganzen Schaden aufkommen muss.

    Ob auf der Hundewiese nochmal andere Gesetze gelten, kann ich dir nicht sagen, da war ich aus Gründen nie.
     
    #10 lektoratte
  12. So kenne ich das auch.
    Jedoch scheinen einige der Meinung zu sein grundsätzlich das Recht auf ihrer Seite zu haben auch wenn ihr Hund einen Schaden verursacht und sie meinen dafür könnten sie nicht verantwortlich sein oder nur zu einem Teil.
     
    #11 Chipie
  13. [​IMG]

    Schade für uns Leser dann wohl. :sarkasmus:

    So kenn ich dich gar nicht ? :kp:
     
    #12 guglhupf
  14. höh?
    So, dass ich keine Streitigkeiten übers OA führe? :gruebel:
    ne, das war bisher tatsächlich noch nicht notwendig

    Ich glaube, wir missverstehen uns heute :lol:
     
    #13 DobiFraulein
  15. Das bezog sich auf das hier denke ich :D
     
    #14 bxjunkie
  16. Eine versteht mich halt immer. :lol:
     
    #15 guglhupf
  17. Erst mal gilt ja, dass die Tierhalterhaftung anhängig vom Verschulden ist und da es auf einer Hundewiese auch keine Verkehrssicherungspflicht gibt, dürfte es in der Regel auch dabei bleiben.
     
    #16 matty
  18. Habe ich das richtig verstanden, dass eine Hundewiese damit keinen Freifahrtschein. Sobald also ein freilaufender Hund auf der Hundewiese einen angeleinten Hund anfällt ist der angeleinte Hund trotzdem im Nachteil?
     
    #17 Leila38
  19. Auf einer Hundewiese stimmst du dem sozusagen zu. Da gilt - zumindest hier- grundsätzlich 50:50.
     
    #18 MadlenBella
  20. Was mit dem 50:50 und dem Nachtei auf der Hundewiese gemeint ist, weiß ich nicht genau.
    Erst mal ist es grundsätzlich wie überall, der Hundehalter des Hundes, der den Schaden verursach6, haftet, unabhängig vom Verschulden.
     
    #19 matty
  21. Ihr stimmt da am Einlass zu, dass die Regelungen des BGB nicht gelten? Wie wird das dokumentiert oder ist das so angebracht und organisiert, dass es jeder vor dem Betreten der Wiese zur Kenntnis nehmen muss?
     
    #20 matty
  22. Folgende Themen könnten diesem hier thematisch ähnlich sein:
    Wenn dir die Beiträge zum Thema „Streitigkeit Hundewiese“ in der Kategorie „Verordnungen & Rechtliches“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
    • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
    • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
    • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
    • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
    • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
    • Nutzung der foreneigenen Schnackbox (Chat)
    • deutlich weniger Werbung
    • und vieles mehr ...
     

Diese Seite empfehlen

  1. Wir setzen auf unseren Internetseiten Cookies und andere Technologien ein, um dir unsere Dienste technisch bereitstellen zu können, Inhalte und Anzeigen für dich zu personalisieren, sowie anonyme Nutzungsstatistiken zu analysieren. Dabei arbeiten wir mit Drittanbietern zusammen und tauschen Informationen zur Nutzung unserer Dienste zur Analyse und Werbung aus. Durch die weitere Nutzung unserer Internetseite erklärst du sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
    Information ausblenden