Sorge vor Böller Exzessen

Es gab angeblich noch einen Notausgang, hab ich in irgendeinem Fernsehbericht gehört, aber insgesamt sei es doch nicht ausreichend gewesen.
Und ich frage mich, wer in einer Bar im Urlaub als erstes vor einer Feier schaut, wo der Notausgang ist. Ich wusste es, als ich vor Urzeiten noch in Discos ging, jedenfalls nie. Kein Gedanke an so was.
 
  • 23. Januar 2026
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Hi snowflake ... hast du hier schon mal geguckt?
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Diese Decke dort erfüllt mE keine Brandschutzvorgabe.
Kann ja nicht, wenn das Zeug brennt wie Zunder. Ich wundere mich auch schon, seit das mit der Schallschutzdecke publik wurde, dass sowas in der Schweiz erlaubt sein soll, weil ich die auch eigentlich anders einschätze.
 
  • 23. Januar 2026
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

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So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
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Ich empfehle jedem, der ein halbwegs sicheres Gefühl haben will, sich das Brandschutzkonzept des Gebäudes zeigen zu lassen und die Einhaltung dessen zu prüfen
Das liefert wahrscheinlich jedem, der ein sicheres Gefühl haben will, ausreichend Gründe, den Raum entweder erst gar nicht zu betreten (Anzahl erlaubter Personen, bauliche Maßnahmen) oder ihn spätestens zu verlassen, wenn die Sternspritzer rausgebracht werden (Erlaubnis offenes Feuer).

Die Besucher trifft da mE keine Schuld. Die wollten da einfach nur Feiern.
Selbst wenn die Leute anstatt zu Filmen und weiter zu Tanzen sofort reagiert hätten, wäre da in Sekundenschnelle eine Panik ausgebrochen und man wäre nicht mehr rausgekommen.
Alles andere zu Glauben wiegt einen doch nur in einer Scheinsicherheit.
 
Kann ja nicht, wenn das Zeug brennt wie Zunder. Ich wundere mich auch schon, seit das mit der Schallschutzdecke publik wurde, dass sowas in der Schweiz erlaubt sein soll, weil ich die auch eigentlich anders einschätze.
Es gibt auch schwerentflammbarer Schallschutz und der wäre dort auch vorgeschrieben gewesen...
Aber wie es auf den Bildern aussieht ist das Billigpappe oder -schaumstoff und wäre somit verboten gewesen.
 
Es gibt durchaus brandschutztaugliche Schallschutzelemente und Decken. Werden in jedem Theater und Veranstaltungsraum verbaut.
Kosten natürlich deutlich mehr und irgendwann brennen die auch. Dauert aber deutlich länger.
 
  • 23. Januar 2026
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Es gab angeblich noch einen Notausgang, hab ich in irgendeinem Fernsehbericht gehört, aber insgesamt sei es doch nicht ausreichend gewesen.
Und ich frage mich, wer in einer Bar im Urlaub als erstes vor einer Feier schaut, wo der Notausgang ist. Ich wusste es, als ich vor Urzeiten noch in Discos ging, jedenfalls nie. Kein Gedanke an so was.
Ich schon, mache ich auch in Hotels etc. Aber ich war auch mal Sicherheitsbeauftrage und hatte eine Schulung in Brandbekämpfung und berufsbedingt ein Auge auf sowas.
 
Als in den Nachrichten von einer Kellerbar die Rede war, ist mir jedenfalls wieder eingefallen, warum ich früher total ungern in so eine Kellerkneipe in meiner Heimatstadt ging. Da gab es nämlich auch nur einen Ein- und Ausgang: die enge, schmale, steile Kellertreppe.
Wenn da unten jemals Panik ausgebrochen wäre, hätte es auch kein Entrinnen gegeben. Und der Laden war noch bis vor kurzem in Betrieb. Unter Bandschutzaspekten eigentlich auch unmöglich.

Und wieviele Bars und Clubs waren früher in solchen Kellern? Jede Menge.
 
und irgendwann brennen die auch. Dauert aber deutlich länger.
sämtliche Brandschutzmaßnahmen werden nicht danach bemessen, dass es nicht brennt.
Sondern danach, wie lange es dauert, bis es brennt, sich Rauch ausbreitet, etc.
Alles andere ist ein Trugschluss
 
sämtliche Brandschutzmaßnahmen werden nicht danach bemessen, dass es nicht brennt.
Sondern danach, wie lange es dauert, bis es brennt, sich Rauch ausbreitet, etc.
Alles andere ist ein Trugschluss
Ich weiß.
Ich habe jahrelang in einem Theater im Keller einer Bank gearbeitet und entsprechend viel Brandschutzbegehungen erlebt.
Wobei das halt noch special war, da ist 1mal monatlich die Feuerwehr mit Experten durchgelaufen. Ich glaube in der Häufigkeit ist das nicht normal.
Aber das war insgesamt eher das Modell "Hochsicherheitstrakt" weil eben Bank Hochhaus.
 
Als in den Nachrichten von einer Kellerbar die Rede war, ist mir jedenfalls wieder eingefallen, warum ich früher total ungern in so eine Kellerkneipe in meiner Heimatstadt ging. Da gab es nämlich auch nur einen Ein- und Ausgang: die enge, schmale, steile Kellertreppe.
Wenn da unten jemals Panik ausgebrochen wäre, hätte es auch kein Entrinnen gegeben. Und der Laden war noch bis vor kurzem in Betrieb. Unter Bandschutzaspekten eigentlich auch unmöglich.

Und wieviele Bars und Clubs waren früher in solchen Kellern? Jede Menge.
Heutzutage müssen vor Betriebnahme einer Gastro etc. die Brandschutzvorkehrungen erfüllt sein.
Ist ja auch im Falle eines Schadens eine Haftungsfrage
 
Für etliche, überwiegend junge Menschen endet die Silvesterfeier in der Bar "Le Constellation" in einer Tragödie. Auf einer Pressekonferenz teilen die Behörden mit: Auch etliche Überlebende kämpfen nach wie vor um ihr Leben. Die Brandursache scheint indes gefunden.

 
DLF hat gerade berichtet das der Auslöser des Brandes Tischfeuerwerk war das auf Champagnerflaschen installiert war und zu nah an die Decke kam.
 
Gut möglich, dass sie das Feuer auch deshalb viel zu spät ernst genommen haben.

Mein Vater war Jahrzehnte bei der Freiwilligen Feuerwehr, hat Schulungen für diese mitentwickelt und gehalten und später im Feuerwehrmuseum Führungen mit Brandachutzschulungen für Schulklassen und Kindergärten gemacht.

Und der meinte mal:
Dass Menschen generell offenes Feuer nicht „ernst genug“ nehmen, ist kein neues, sondern ein evolutionäres Problem.

Tiere haben eine instinktive Angst vor Feuer oder auch vor reißendem Wasser, Menschen haben das nur zu einem kleineren Teil und müssen das durch Erfahrung lernen.

Dazu kommt: Wieschnell ein Raum voller Kunststoffe in Vollbrand geraten kann, hat in seinen Schulungen bisher kein einziger richtig eingeschätzt, der es nicht vorher schon gelernt oder mal miterlebt hatte - das scheint also außerhalb des menschlichen Erfassungsvermögens für Gefahren zu sein.

So wie Autos sich für die meisten Vögel zu schnell bewegen.

Es sind also nicht bloß „junge Leute“, die sich bei sowas unangepasst verhalten, sondern - so wurde es zumindest in den Schulungen gesagt - einfach die Mehrheit der Anwesenden.

Dann orientiert sich der Mensch an seiner Umgebung - was schlimmstenfalls zur Folge hat, dass entweder alle auf einmal fliehen wollen, oder keiner.

(Was dann zB für Brandschutzkonzepte und Evakuierungspläne berücksichtigt werden muss.)

In dem Lokal waren, wie es für mich aussieht, definitiv zu viele Leute, dass ein Brandfall nicht in einer Katastrophe geendet hätte. - Wenn alle direkt zum Ausgang gestrebt wären, hätte es Gedränge gegeben und dann so und so viele Erdrückte und Zertrampelte. :(

niemand sollte sich um Brandschutzverordnungen bzw deren Einhaltung Gedanken machen müßen, wenn sie ein Lokal, eine Bar oder was auch immer besuchen.

Ich bin ehrlich gesagt total überrascht, dass nach so vielen Katastrophen dieser Art ein Lokal wie dieses keine Sprinklerankage hatte, und keine Einlassbeschränkung angesichts der Zugangssituation.

Nicht in Indien, nicht in Brasilien oder Nigeria, oder der Türkei, wo die Vorschriften streng sind aber zu selten geprüft wird, ob die eingehalten werden, sondern in der Schweiz!
 
Wenn ich es richtig verstanden habe, gab es einen Notausgang, aber offensichtlich war der den Leuten nicht bekannt und alle versuchten, über die Treppe zu flüchten
 
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