Sind Hunde im allgemeinen "Rassisten"?

Klopfer

10 Jahre Mitglied
Heute morgen beim Gassigehen traff ich eine Frau mit Golden Retriever. Ihr Hund machte Smokey an, Smokey machte ihren Hund an (beide an der Leine, also von beiden Seiten nix passiert). Wir entschuldigten uns beide für das Verhalten unserer Vierbeiner und kamen ins Gespräch (zu unserer Überraschung wurden die Hunde auch ruhig, beäugten sich aber kritisch...).
Sie erzählte mir, das ihr Hund nur mit seinesgleichen friedlich spielt und kein Theater macht. Vorher hatte sie damals einen Beagle, der war auch nur mit seinesgleichen zufrieden. Bei Smokey fällt mir ebenfalls auf das er wunderbar mit Hunden zurechtkommt die ihm ähnlich sehen. Ebenfalls benimmt sich Nelson, der Cocker meiner Schwiegereltern, anders wenn er mit einem Cocker zusammen ist wie als wenn er mit einem anderen Hund zusammen ist (Nelson kläfft nicht oder ähnliches, andere Hunde als Cocker - und "sein" Smokey - interessieren ihn einfach nicht).

Irgendwie habe ich das schon häufig gehört das sich Hunde lieber mit Hunden der gleichen Rasse "abgeben", diese besser einschätzen können (Weil sie die Körpersprache/Aussehen besser lesen können?) und es allgemein harmonischer und friedlicher abläuft als "Rasseübergreifend".

Was ist da dran?
 
Ich hab das auch schon bemerkt mit meinen Staffbull's. Und kann es mir wirklich gut vorstellen, dass es was mit dem *lesen* der anderen Rassen ( differenzierten Körpersprache) zu tun hat.

Wobei ich unterstreichen muss, dass meine Kleine mit ca. 5 anderen Hunderassen aufgewachsen ist und sehr wohl mit diesen *spricht* aber nicht spielt.:verwirrt:

Oder vielleicht versuchen Sie einfach nur *Ihre Rasse* zu erhalten und irgendwann die Vorherrschende Rasse zu sein *ironie aus*:lol::lol:
 
Amy steht generell sehr auf Schäferhunde (Bandit sei Dank), bei Staffs muss sie immer erst mal abchecken... kann ich also so gar nicht bestätigen.

Auch Rassen, die sie aus ihren Welpenspielstunden kennt (eher seltene, wie z. B. Weimaraner und kleiner Münsterländer) werden auch nach 6 Jahren sehr positiv begrüßt.

Ich denke das ist eher ne Prägungssache und auch eine Frage des Umfelds... suche ich immer *meinesgleichen* auf verbringt man automatisch weniger Zeit mit Hunden anderer Rassen...
 
Ich denke das ist eher ne Prägungssache und auch eine Frage des Umfelds... suche ich immer *meinesgleichen* auf verbringt man automatisch weniger Zeit mit Hunden anderer Rassen...
Wir, zum Beispiel, haben es nie forciert. Wir waren viel auf Hundewiesen als er klein war, da war er der einzige "Smokeyhund" (den Begriff hat meine Nichte geprägt, nich wundern, der ist in unseren Sprachgebrauch übergegangen :rolleyes:). Auch in der Hundeschule war er der einzige seiner "Art". Mir ist das aber sehr früh bei ihm aufgefallen das er, schon als Welpe, ein anderes Verhalten an den Tag legte wenn wir doch mal zufälig einen "Smokeyhund" getroffen haben auf der Straße.
Er ist damals allen Hunden freundlich gegenüber aufgetreten, aber bei seinesgleichen hat sich sein Verhalten geändert: Er hat ruppiger gespielt ohne dabei aggressiv zu sein und man konnte sehen wie es ihm gefallen hat, er hat auf die kleinste Zurechtweisung von den anderen Hunden sofort reagiert (bei anderen hat er weiter genervt) und ist immer und ohne irgendeine Scheu (Smokey ist sehr unsicher) auf die Hunde zugegangen nach dem Motto: "Du siehst aus wie ich, du musst einfach toll sein!"
Es ist halt ein anderes Verhalten, ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll.

Letztens an der Elbe mit den KSG-Hunden, da war er sofort freundlich und offen, wären das andere Rassen gewesen, dann wäre das nicht so ausgegangen...
 
Also der Würfel sofern er sich mal herablässt mit anderen Hunden was anderes zu spielen, als "Wer hat den anderen als erstes unter die Grasnabe gedroschen" :unsicher:
Differenziert einfach mit wem er es zu tun hat...

Ist´s ne Rasse die was aushält, dann wird das ziemlich laut ruppig und sieht für Nicht-Hundehalter nach ner Schlägerei aus...

Mit kleinen zarten Hunden spielt er viel vorsichtiger... Die Mops-Damen von Glodie04 z.B hat er immer recht "zart" bespasst... und schwer darauf geachtet, dass den Damen nix passiert.

Mit Kisha der Am.Bullog Nachbarshündin sah das echt anders aus...

Ich denke die stellen sich auf ihr Gegenüber ein...
und wenn einzelne Hunderassen nicht gemocht werden, dann sind das wohl eher individuelle Erfahrungswerte des Hundes....
 
ci hat nix gegen bestimmte rassen, aber gestromte hündinnen findet sie besonders klasse. vll war mama ja gestromt?
 
es ist ja nur seiner hervorragenden Erziehung zu verdanken, dass er solche Fauxpas von altersstarrsinnigen, blinden, beim pinkeln Handstand machenden Hunden geflissentlich ignoriert. :lol: :lol:

Der Blick war ein Bild für Götter... "Papa mach das weg... das stört mich beim laufen".. :lol:
 
ne, ne der hat die "Ähnlichkeit" erkannt :p
 
Ich denke die stellen sich auf ihr Gegenüber ein...
und wenn einzelne Hunderassen nicht gemocht werden, dann sind das wohl eher individuelle Erfahrungswerte des Hundes....

ich denke so is das bei jack!

jaghundähnliche hunde mag er gar nicht und alles was dunkel und größer ist als er!
er liebt weiße und beige hunde (also seine eigene farbe) und eigentlich alle hunde die kleiner oder wirklich mini sind!

da ich 9 jahre seines lebens nich weiss, denke ich das er mit dieser jaghundähnlichen statur oder großen schwarzen hunden sich mal gehabt hat!
 
also bei uns in der welpenspielstunde mit bis zu zehn welpen hat man auch gemerkt das sich ähnliche hunde gern zusammen tun.

die Labbis haben miteinander gespielt, die kleinen gefleckten miteinander, die großen dunkeln unter sich, also auch vom temperament größe alter haben sich die immer passen zusammengefunden.
 
westi wäre genau sein fall ;) ne freundin hatte einen!
also wenn du mir das dazugehörige drum und dran (geld geld geld ;)) mit dabei gibst bestimmt!
 
also bei uns in der welpenspielstunde mit bis zu zehn welpen hat man auch gemerkt das sich ähnliche hunde gern zusammen tun.

die Labbis haben miteinander gespielt, die kleinen gefleckten miteinander, die großen dunkeln unter sich, also auch vom temperament größe alter haben sich die immer passen zusammengefunden.

vll doch eher zufall? ich weiß nicht, aber ein solches verhalten würd doch erstmal voraussetzen, daß die verschiedenen welpen wissen wie sie aussehen. Daß sich die hunde je nach temperament und größe zusammentuen klingt für mich sehr viel nachvollziehbarer.
 
also bei uns in der welpenspielstunde mit bis zu zehn welpen hat man auch gemerkt das sich ähnliche hunde gern zusammen tun.

die Labbis haben miteinander gespielt, die kleinen gefleckten miteinander, die großen dunkeln unter sich, also auch vom temperament größe alter haben sich die immer passen zusammengefunden.

vll doch eher zufall? ich weiß nicht, aber ein solches verhalten würd doch erstmal voraussetzen, daß die verschiedenen welpen wissen wie sie aussehen. Daß sich die hunde je nach temperament und größe zusammentuen klingt für mich sehr viel nachvollziehbarer.
Vielleicht erinnern sie andere Hunde bestimmten Aussehens eher an ihre Geschwister? Nur ne Vermutung :) Aber scheinbar ist es von Hund zu Hund verschieden...
 
das kann natürlich sein, so wie ci mit ihren gestromten hündinnen..
 
Meine Schäferhündin hatte selten was gegen andere Hunde...wenn aber doch,waren es durch die Bank weg andere Schäferhunde.
(Doofer Rassismus,wenn man die eigene Art nicht leiden kann ;) )

Kimmy und Emma (Mixe) sind sehr unsichere Hündinnen und stehen voll auf Goldies (obwohl sie sich immer an meiner schwarzen Schäferin orientiert hatten,als diese noch lebte)... Bei allen anderen neuen Hundebekanntschaften sind sie unsicher und linkisch,aber Goldies: No problem.
(Kimmy ist hell,Emma aber dunkel-gestromt...also die Ähnlichkeits-Theorie kann ich hier für meine Damen verwerfen)



Der Dackeloppa steht auf den Typ Mensch,der die Hände in der Jackentasche hat. Denn der zaubert meist nen Leckerli raus :lol: ...Hunde sind ihm eher schnurz...
 
Mein kleiner weißer Hund freut sich übermäßig, wenn er andere weiße Hunde trifft..........da ist die Größe dann egal...........letztens ist er vor einer fast blinden weißen Schäferhündin auf und ab geflitzt, vor lauter Freunde..........die wußte gar nicht, was ihr da geschieht, Die Arme:unsicher:

liebe Grüße Beate
 
Klingt ja echt lustig, wie eure Hunde tlw. reagieren. :lol:

Mit Lady kann ich die These jedoch nicht stützen. Wenn sie denn endlich mal einen Hund mag bin ich froh und es befinden sich darunter Schäferhund, Terriermix und Irish Setter (-Mix). Gerade kleine Hunde gehen gar nicht, die sind wahrscheinlich eher Frühstück :D
 
Hallo,
ich kannte das Gerücht das Bullys keine kurzschnäuzigen Hunde mögen ( Boxer etc.) Da der Dicke aber mit einer Boxerdame erwachsen geworden ist und sie sich sehr mochten habe ich das nicht geglaubt.
Dann kam Frieda ins Haus .... BX Welpe.
Er konnte sie am Anfang nicht leiden und das obwohl er alle Welpen immer klasse fand.
Also Anruf bei BIN Fr.Schürmann um mal nachzufragen ob dieses Gerücht stimmt. Siehe da, soll wohl oft bei Bullys so sein.
Naja, war eine ungute Situation die sich zum Glück bald gelegt hat nachdem Casper klar wurde das alles ok so ist.
Später fand er sie richtig gut, war ja auch eine Dame !!!
Ansonsten ist er bei einigen Hunderassen aufmerksamer da er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Das ist dann so, das er sie im Blick behält und nichts weiter.
Seine neuste große Liebe ist ein Rottirüde den er schon vom Welpenalter kennt.
Liebe Grüße:hallo:
 
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